Robert Muchamore Cherub, Tome 1 : 100 jours en enfer

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Inhaltsangabe zu „Cherub, Tome 1 : 100 jours en enfer“ von Robert Muchamore

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    Cherub, Tome 1 : 100 jours en enfer
    Kuno

    Kuno

    15. May 2012 um 17:28

    Robert Muchamore – CERUB 01 – 100 jours en enfer Produktinformationen: Autor: Robert Muchamore Titel: CHERUB/01 Untertitel: 100 jours en enfer Originaltitel: The recruit Verlag: casterman Sprache: Französisch Kosten: 6€ (Fr) Seitenanzahl: ca 400 Art: Taschenbuch ISBN: 978-2-203-02064-1 Genre: Jugendkrimi Meine Altersempfehlung: auf Deutsch: 10+ auf Französisch: mit mehr als Lernjahren Erster Satz: James Choke détestait les cours de chimie. Freie Übersetzung : James Choke hasste Chemie. Rückentext: James, placé dans un orphelinat sordide à la mort de sa mère, ne tarde pas à tomber dans la délinquance. Il est alors recruté par CHERUB et va suivre un éprouvant programme d’entraînement avant se voir confier sa première mission d’agent secret. Sera-t-il capable de résister 100 jours ? 100 jours en enfer… Freie Übersetzung : James wurde in ein verwahrlostes Waisenheim gesteckt, weil seine Mutter gestorben ist, und lässt nicht auf sich warten und wird kriminell. Er wird von CHERUB rekrutiert und wird eine Grundausbildung bestehen müssen, um seine erste Mission als Undercoveragent abschließen zu können. Ist er in der Lage, 100 Tage zu widerstehen? 100 Tage in der Hölle… Über den Autor: Robert Muchamore, Jahrgang 1972 lebt in London und arbeitet als Privatdetektiv. Er hasst es, von Kühen gejagt zu werden, das Landleben überhaupt, bärtige Frauen, Ketchup und Mayonnaise, Schnulzenfilme und Leute, die zehn Minuten lang an der Bushaltestelle stehen und erst dann nach dem Kleingeld zu kramen, wenn sie vor dem Busfahrer stehen. Er hat einen sehr schwarzen Humor und seine Lieblingsfernsehserie ist „Jackass“. Inhalt (kopiert von der Rezension Robert Muchamore – Top Secret (01.) – Der Agent): James Choke ist ein auf den ersten Blick sehr gewalttätiger Junge. Seine Mutter stirbt an Alkoholkonsum und er und seine Schwester Lauren werden in ein Heim gesteckt. James ist ein ausgezeichneter Dieb und eigentlich nicht auf den Kopf gefallen, doch er weigert sich, sich anzustrengen. Eines Nachts wird er von seinem Zimmergenossen Kyle mitgenommen, zu einer Geheimorganisation, die sich CHERUB nennt. James wird als Agent aufgenommen und teilt sich weiterhin mit Kyle, der schwul ist, weiterhin ein Zimmer. James wählt als seinen Nachnamen nun Adams aus und bittet die Leitung von CHERUB auch seine Schwester zu CHERUB zu holen. Kyle musste James ‚rekrutieren‘, weil er Mist gebaut hatte, doch hatte er die Grundausbildung hinter sich und gehörte somit offiziell zu den CHERUBs und trug ein graues T-Shirt. James hingegen ist ein Rothemd, er hat die 100 tägige Grundausbildung noch nicht hinter sich. Er geht zur Schule, lernt eine Waffe in weniger als zehn Sekunden auseinander zu nehmen, bekommt Unterricht in jeglichen Nahkampfarten und büffelt um sein Leben, weil die Schule bei CHERUB ihm Spaß macht. Er muss mit Kerry die Grundausbildung bestehen und sie werde bis zum Kotzen gequält. Doch sie schaffen die Grundausbildung und schon wartet ein anscheinend harmloser erster Einsatz auf James Adams, der es aber faustdick hinter den Ohren hat. Meine Meinung: Kaufgrund: Ich war bei FNAC und hab mir die Bücher angesehen. Eins wollte ich mir kaufen, am liebsten eins, was ich schon kannte, weil das dann einfacher zu lesen ist. Also CHERUB, weil ich „TOP SECRET“ liebe. Und hier in Frankreich sind schon alle 12 Teile raus… Sprache, Ausdruck: Die Übersetzung ins französische ist leider nicht so gut gelungen. Immer wieder taucht die Bezeichnung „jeter un œil“ (ein Auge auf etwas werfen / etw überprüfen) auf. Nach 100 Seiten wurde es nervig. Auch ist mir die Grundausbildung nicht so gewaltsam vorgekommen. Hingegen fand ich es recht einfach zu lesen, was am „passe simple“, der einfachen Vergangenheit, lag, in der das Buch geschrieben ist. Was mich auch hier wieder gestört hat, ist die französische Art des Dialogs. Aber da kann das Buch nichts für, so sind nun mal die Franzosen… Das Buch ist aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben, mit Einsicht auf James. Figuren: Wichtigste Figuren: James, Lauren, Kyle, Kerry, Bruce, Amy, Mr Large Die Figuren haben Witz, und werden gut beschrieben. Mir persönlich hat es gefallen, wie sich der Schreibstil geändert hat, daran sieht man, wie sehr sich James geändert hat. Sonst kann ich dazu nur sagen, dass es viele Arschlöcher gibt, aber sich alle in der Grundausbildung wandeln und sich selber näher kommen… Aufmachung (Cover + Titel): Ich finde das französische Cover schöner als das Deutsche. Es ist Action-Haltiger, nicht einfarbig. Man sieht das CHERUB-LOGO, ein Fadenkreuz und eine Silhouette eines von einer Klippe springenden Jungen. Der Titel ist nicht identisch mit dem Originaltitel. „100 jours en enfer“ (100 Tage in der Hölle) trifft es Faust aufs Auge. In diesem Buch steht die Grundausbildung im Mittelpunkt, 100 Tage in der Hölle, wie es Mr Large prophezeit. Und das ist es ja auch. Der Titel ist ein Auslöser, um sich DIE Frage zu stellen: „Warum, zum Donnerwetter?!“ Fazit: Die Reihe liebe ich immer noch über alles. Doch ich muss leider sagen, dass ich die deutsche Übersetzung besser fand. Leider. Es klingt alles oberflächlich, es fehlt der Kick, um es WIRKLICH besonders zu machen. Empfehlen würde ich das Buch für Jugendliche, die ihr Französisch verbessern wollen. Die Grammatik ist total leicht zu verstehen und man lernt das „passé simple“ und jede Menge Wörter, die die Lehrer einem gerne verschweigen. Also: Die „CHERUB“-Reihe ist immer noch Lesenswert, auch wenn ich persönlich die deutsche Variante bevorzuge…

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