Robert Musil Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Sonderausgabe

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Inhaltsangabe zu „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Sonderausgabe“ von Robert Musil

Die oft gelobte Kühnheit Musilscher Psychologie zeichnet schon dies erste Werk aus. Es ist die ungewöhnliche, subtile Pubertätsstudie, in der Musil seine Erfahrungen als Kadett einer k.u.k. österreichischen Militärerziehungsanstalt auswertete. Eine scharfsichtig genaue, glasklare Interpretation jugendlichen Wachstums, die zugleich das Bild kommender Diktatur und der Vergewaltigung des einzelnen durch das System visionär vorzeichnet.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Sonderausgabe" von Robert Musil

    Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Sonderausgabe
    sneijder

    sneijder

    25. December 2008 um 12:19

    In Robert Musils Werk „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ wird die Entwicklung junger Knaben an einer Kadettenschule deutlich dargestellt. Dies enthält all die Probleme, Freuden und Intrigen der jungen Erwachsenen. Die ausreichend lange Geschichte ist gut zu lesen, den Gedankengängen kann man folgen und auch der Lesefluss ist nicht gestört obwohl so manche detailreiche Beschreibung einer Situation oder eines ausgebauten Dialoges zwischen den Zöglingen dies fördern könnte. Sprachlich ist das Werk somit kein Problem. Wenn man das Buch nicht in einem durchliest, muss man jedoch an den richtigen Stellen unterbrechen, um die Gedankengänge und vorallem die Handlungen der jungen Zöglinge gänzlich zu verstehen. Robert Musil lässt den jungen Zögling an verschiedenen Problemen arbeiten, wobei Törleß dabei auch auf Zwiespältigkeiten der Mathematik, insbesondere den imaginären Zahlen, stößt. Dabei konnte ich grobe Parallelen mit meiner eigenen Jugend ziehen: Törleß kritisiert die Existenz von imaginären Zahlen, wird aber auch nach Gesprächen mit seinen Freunden Reiting und Beineberg ebenso wie mit seinem Mathematik Lehrer nicht schlau daraus. Auch mir ging es in den ersten Jahren im Unterstufen Mathematik Unterricht ähnlich, unter anderem konnte ich auch nicht wirklich Nutzen für mein Leben aus den mathematischen Methoden und Theorien ziehen. Musil bringt den Hauptcharakter immer wieder in verzwickte Lagen, wo Moral und Ethik zum Thema werden: Törleß steht im Laufe des Werkes so fortlaufend in Situationen der Verzweiflung und Ratlosigkeit, wobei seit seiner Zeit in der neuen Schule und insbesondere auch im Internat immer wieder die Ansichten seiner Freunde mit den gutbürgerlichen Moral seiner Eltern kollidieren. Hier entstehen auch seine Verwirrungen, die ihn sehr zu Lasten der Erziehung elterlicher Seite zu seinen Freunden übergehen lassen. Der Fokus des Buches lag bestimmt auf den Problemen der Schüler unter sich in ihrem täglichen Leben in der Kadettenschule, wobei ich mir nach Einholen von Kurzinformationen über das Werk auch Ausführungen über die Erziehung durch die Lehrer erwartet hatte. Dies kam in diesem Werk eigentlich kaum bis gar nicht zur Geltung.

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