Robert Musil Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

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Inhaltsangabe zu „Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ von Robert Musil

Primärtext und Materialien sind stets in einem Band zu finden. Der Kommentarteil enthält jeweils eine Einführung in die Biografie des Autors und den zeitgenössischen Hintergrund; die Materialien sind nach entstehungsgeschichtlichen und interpretationsbezogenen Aspekten gegliedert.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Theresi

    28. April 2012 um 20:09

    Da ich diese Lektüre im Deutschunterricht lesen musste und das ganze in 3 Tagen, hatte ich zunächst einmal nicht die Möglichkeit gründlich über das Werk nachzudenken und fand es dementsprechend auch sehr verwirrend. Die Handlung finde ich persönlich sehr interessant, doch die Art und Weise WIE das Buch geschrieben ist gefällt mir absolut nicht. Mir fehlt der Pepp und die Spannung. Ich würde ehr andere Lektüre bevorzugen und es ist eindeutig nichts für den Schulunterricht.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Sokrates

    15. April 2011 um 20:55

    Ein sehr beklemmendes, irritierendes und bewegendes Buch; Musil gelingt es auf meisterlich-psychologische Art und Weise die Abgründe junger Menschen, eingebunden in Gruppendynamik und Pubertät, darzustellen - und das in einer Zeit, die man zunächst einmal als nicht so gewaltgeneigt wie die unsrige ansehen würde. Ein sehr lesenswertes Buch, das an Aktualität leider nichts verloren hat.

  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2010 um 22:35

    Ein wirklich geniales Buch finde ich. Robert Musil, der selbst noch jung war als er es schrieb, beeindruckte mich sehr durch seine psychologischen Beobachtungen, die sich sehr an Freud anlehnen. Ich musste leider feststellen, dass dieser Roman oft falsch verstanden wird, als wir ihn in der Schule lesen sollten. Ich selbst habe es mit viel Interesse gelesen und glaube erkannt zu haben, dass der Autor ein großes psychologisches Verständnis aufbringt. Die Thema (ich gehe absichtlich nicht nochmal darauf ein) mag abschreckend wirken, sollte aber dennoch behandelt werden. Für mich ein absolut lesenswerter Roman für jeden der sich für Psychologie interessiert und der sich nicht von ein bisschen Gewalt und Homoerotik abschrecken lässt.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Sarii

    03. May 2010 um 09:22

    Der Roman „Die Verwirrung des Zöglings Törleß“ von Robert Musil, erschienen 1906, thematisiert das Lebens des gleichnamigen Protagonisten hinsichtlich seiner Selbstfindung. Der Schauplatz ist eine österreichische Militärschule. Im Fokus des Romans stehen neben Törleß noch drei weitere Personen Basini, Reiting und Beineberg. Alle vier sind Schüler der Kadettenanstalt und sie verbindet ein dunkles Geheimnis. Törleß, ein Junge aus gutem Hause, orientiert sich während der Schulzeit immer mehr an dem beliebten und rebellischen Reiting, dessen Vorstellungen und Interesse dem Übernatürlichen gelten, besonders der Hypnose. Jener beeinflusst Törleß, sodass dieser als Anhängsel Reitings wahrgenommen werden kann. Nachdem Basini, stets an Statussymbolen interessiert, Reiting Geld klaut, um seine Schulden bei Beineberg zu bezahlen wird dieser zum Opfer der drei Jugendlichen. Basini schwört allen Anweisungen Folge zu leisten, wenn er nicht an den Direktor verraten werde. Jeder der drei Jugendlichen nutzt Basini somit für seine eigenen Interessen. Beinberg lebt neben seinen sexuellen Wünschen auch seinen Drang zur Macht an Basini aus, indem er jenen brutalst verprügelt und als Untertanen benutzt. Reiting hingegen benutzt Basini für seine eigenen Studien, aber auch für sexuelle Gelüste. Beide steigern sich immer mehr in die Macht gegenüber Basini hinein und werden in der Misshandlung stets grausamer und verlieren ihr „Ziel“. Törleß hingegen ist zu keiner Zeit gewalttätig gegenüber Basini, ihn interessieren die Gedanken und Motivation des Opfers all dies durchzustehen. Anfänglich entnimmt Törleß dem ganzen einen gewissen Reiz, da es ihn der schnelle Absturz fesselt. Nach einem Gespräch unter vier Augen mit Basini empfindet er diesen Reiz nicht mehr, da er Basini für feige empfindet und für sich zu dem Fazit gelangt, dass alles einfach passiert. Gelangweilt von der Misshandlung setzt sich Törleß von den beiden Freunden ab und beginnt das Geschehene zu verarbeiten. Als jedoch deutlich wird, dass jene Basini der Schulklasse ausliefern wollen warnt Törleß diesen. Jedoch wird Basini auch von der gesamten Klasse gefoltert. Basini wird der Schule verwiesen nachdem seine Tat herauskommt. Aber auch Törleß verlässt die Kadettenanstalt, da er für zu überreizt befunden wird und einer heimischen Erziehung bedarf. Musil thematisiert in dem Roman die Entstehung von Gewalt und deren Strukturen durch die Misshandlung an Basini, aber auch die persönliche Entwicklung innerhalb der Pubertät. Hier spielt neben der sexuellen Neugier auf das Sammeln von eigenen Erfahrungen und Interessen eine große Rolle. Der Leser nimmt quasi an einem Entwicklungsstadium des Protagonisten teil und vergleicht sich selbst mit dessen gewonnen Erfahrungen. Was noch hervor zuheben ist, dass Musil selbst in einer Militäterziehungsanstalt war, um Offizier zu werden. Viele Ereignisse scheinen somit wahrheitsgemäßen Charakter zu besitzen. Mein Fazit: Ein spannendes und interessantes Buch, was aber bestimmt zweimal gelesen werden muss, um alle Feinheiten sowohl inhaltlicher als auch sprachlicher Natur entdecken zu können.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    wunderbaum93

    18. April 2010 um 14:02

    Also für Schüler, die in der 10.Klasse sind zu schwer zu verstehen... Vielleicht für ältere Schüler die Abitur machen, aber so sehr schwierige Schreibweise... Ich bevorzuge andere Schullektüren.

  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Jari

    13. February 2010 um 17:28

    Der junge Törless besucht ein sehr strenges Elite-Internet, in dem der empfindliche und gefühlvolle Junge sich überhaupt nicht wohl fühlt. Er wird von starkem Heimweh geplagt und flieht sich in die Einsamkeit. Denoch freundet er sich langsam mit den beiden Jungen Beineberg und Reiting an, diese sind jedoch nicht für ihre regeltreue bekannt und fallen durch ihre Rohheit auf. Als ihr Klassenkamerad Basini des Diebstahls beschuldigt wird, beginnen Beineberg und Reiting mit dem Jungen ein teuflisches Spiel aus Erpressung und Terror. Törless, gefangen zwischen seinem Zugehörigkeitsgefühl und Schuldgefühlen, weiss nicht, wie er auf die neue Situation und geräter tiefer in die Spirale von Leidenschaft und Scham. Musils Erstlingswerk ist ein verstörendes Buch über Mobbing, Sexualität, Identitäskrisen und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Empfindungen des Jungen Törless, wodurch der Leser dessen Empfindungen hautnah miterlebt. Dadurch entsteht ein bleibender Eindruck eines verwirrten Teenagers, der seinen Platz im Leben erst noch finden muss. Dennoch konnte das Buch mich nicht vollends überzeugen. Die Emotionalität des Törless schlägt sich auf die Stimmung nieder und erschöpft einen sehr. Mit der Zeit hat man geung von Törless und seinen Komplexen. Ein Klassiker, aber nicht für jedermann geeignet.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    lao0ola

    31. January 2010 um 10:29

    Die Handlung des Romans hat sich mir erst erschlossen als ich ihn als Abiturvorbereitung noch einmal gelesen habe. Beim ersten Lesen fand ich die Handlung doch sehr bizarr und auch unverständlich. Beim zweiten Lesen fand ich die Geschichte vom jungen Törleß und sein Leben im Internat schon ein wenig interessanter weil ich nun einiges verstanden hatte was ich vorher überlesen habe. Dennoch fand ich die Handlung wenig nachvollziehbar und auch die Handlungen der Charaktere wenig sinnvoll, was daran lag, dass diese wenig beschrieben wurden und man sich ihre Eigenschaften eher zusammenreimen musste.Es ist aber das perfekte Buch für den Deutsch-Unterricht weil man sich sehr viel zusammenanalysieren und -interpretieren muss.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Mirea

    28. October 2009 um 17:31

    Der Entwicklungsroman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß", welcher 1906 von Robert Musil verfasst wurde, handelt von dem jungen Törleß, der in seiner Zeit in einem Konvikt ihn zeichnende Erfahrungen und macht und daran wächst. Im Hauptaugenmerk stehen die Verwirrung von Törleß und seine Gedankengänge. Meiner Meinung nach ist das Werk keines zum Lesen für die Freizeit, die Handlung bleibt im Hintergrund und den Hauptbestandteil des Buches machen seine Gefühle und Gedanken aus. Dies führt zu einer gewissen Langatmigkeit, die das Lesen erschwert. "Törleß" ist ein Buch, in das man sich hineindenken muss, um es zu verstehen, es steckt viel mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint. Der Schreibstil ist gefüllt von Metaphern und lässt sich gut lesen, mit Ausnahme des Inhalt (s.o.). Das Buch ist interessant, wenn man sich für das Thema (Entwicklung eines Jugendlichen und dessen Verwirrungen, die z.B. sexueller und psychischer Natur sind) interessiert, wenn man die Gedankengänge und Verwirrungen eines 16-Jährigen der damaligen Zeit nachvollziehen möchte. Das Zitat von Maeterlinck zu Anfang des Buches bringt es auf den Punkt: "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam." Dieses Buch ist lesenswert, man muss sich nur darauf einlassen!

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    MissAusten

    12. October 2009 um 23:57

    "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" ist der erste Roman Robert Musils, der erstmals 1906 im Wiener Verlag veröffentlicht wurde. Dieser ist im Allgemeinen als Entwicklungsroman bekannt, der autobiografische Bezüge aufweist, da Musil seine Jugend mit dem Roman verarbeitet. Die Handlung des Romans spielt sich im Konvikte zu W. und deren Umgebung ab, die Sichtens des Protagonisten Törleß erzählt wird. Anfänglich wird er von Depressionen geplagt und sieht sein Leben als Lebensunwert an. Zu dieser Zeit trifft er sich auch mit der Prostituierten Bozena im Dorf, die allerdings auch nicht die gewünschte Befriedigung bringt. Die Wende bringen seine neuen Freunde Reiting und Beineberg, die allesamt in der pubertären Phase sind. Die daraus resultierenden Verwirrungen Törleß sollen durch die Beschäftigung mit der Mathematik und der Philosophie verdrängt werden. Eine Dynamik beginnt mit der Entdeckung des Diebes - Basini, der innerhalb des Konvikts Geld von Reiting entwendet hat. Das Vorhaben Törleß diese Entdeckung bei der Schulleitung zu melden, wird gleich von seinen Freunden unterbunden, denn diese haben etwas anderes mit ihm vor. Diese lassen sich von ihrer sadistischen Ader leiten und quälen Basini in einer Kammer, ebenso erniedrigen diese ihn zu homosexuellen Abenteurern. Die Verwirrungen gehen weiter als sich Törleß sogleich abgestoßen, als auch zu Basini angezogen fühlt. Letztendlich flieht er aus dem Konvikt und wird am Ende des Romans die Konsequenzen seines Handelns tragen: dem Ausschluss der Schule und der Rückkehr ins Elternhaus. Wie in der Einführung vom Verlag erwähnt, ist Robert Musil einem Erzähler wie James Joyce ebenbürtig. Falls dieses Urteil auf der Basis ihrer beiden Erstwerke gefällt wurde, so ist z sagen, dass beide durch ihr eigenes Leben beeinflusst wurden, die Protagonisten in einem Jugeninternat leben, aus deren Sicht die Handlung wiedergegeben wird, und ihre ersten sexuellen Erlebnisse bei der Prostituierten im Dorf machen. Der Stoff ist demnach sehr ähnlich. Dennoch kann Musil auf der sprachlichen Ebene mit Joyce nicht mithalten. In "Ein Porträt des Künstlers als junger Mann" sind die Gedankengänge des Protagonisten Stephen Dedalus um einiges präziser, als die Seitens Törleß. Der Erzählstil ist ebenso um ein vielfaches schwieriger als Musils, deren Zugang zum Werk nicht durch den avantgardistischen Stil und der Voraussetzung von Französisch und Latein erschwert wird. Im Gegensatz dazu punktet Musil mit der hohen Komplexität der Themen innerhalb der Handlung, wie der Identitätsfrage, Sexualität, Internatsleben und der Gedankenwelt Jugendlicher. Seitens der Pädagogik bietet der Roman die Psyche des Protagonisten durch das Instanzenmodell oder die Phasen der psychosexuellen Entwicklung nach Freud zu untersuchen und ist deshalb für die Literatur interessant. Andererseits ist es für Leser, die der pädagogischen Sicht keine Bedeutung zuweisen, ein Leiden die Verwirrungen dieses Zöglings Passage um Passage zu erdulden. Die Leidenschaft vieler Leser zu lesen ist nachvollziehbar, die Leidenschaft diesen Roman zu lesen hingegen nicht. Dieser Roman könnte Leid verursachen und das nicht nur bei den zentralen Figuren innerhalb der Handlung, deshalb wird davon abgeraten dieses Buches zu lesen, sofern es der Leser aus eigenem Handeln anstrebt.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Principessa de la Luna

    30. August 2009 um 13:28

    Nicht so empfehlenswert. Es ist kompliziert, umständlich geschrieben und einfach nur langweilig.
    Ab und an zieht es einen doch etwas in seinen Bann, aber eher aus Anwiderung, als aus Spannung! :-(
    FLOP

  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    TheSaint

    26. July 2009 um 16:43

    Eine Kombination aus "Coming-of-Age"- und Internatsroman. Die Geschichte erzählt vom unfertigen, teilnahmslosen Törleß, der im Laufe der Handlung sich nicht nur der realen Welt, sondern auch seinem sexuellen Erwachen stellen muß. Erzählt wird auch der Drang seiner Schulkameraden Beineberg und Reiting, dem Drang ihrer sadistischen und intriganten Veranlagungen zu folgen. Als Opfer wird der zierliche, weibische Basini erkoren, der aufgrund seiner finanziellen Nöte durch einige Höllen wandern muß. Wie allen Romanen dieser Zeit eigen sind langatmige Exkurse irgendwelcher Gedanken des Protagonisten. Ein interessanter Roman über das Erwachsen werden.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2008 um 19:09

    Nun ja, ich war quasi dazu gezwungen dieses Buch zu lesen, da es ja zum Zentralabi dieses Jahr gehört. Aber ich muss sagen sooo schlecht fand ich es gar nicht. Im Vergleich zu Effi Briest fand ich es sogar unheimlich spannend. Es ist sehr anstrengend zu lesen, aber ich finde es dennoch durchaus interessant. Die dargestellte Gewalt an Basini durch Törleß Kammeraden Beineberg und Reitign ging mir sehr nah und ich denke darum ist es durchaus lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Pantheon

    25. May 2008 um 23:46

    Bei diesem Buch wurde mir mal wieder klar, wie wichtig die sprachliche Form eines Romans ist. Während die Handlung, die ohnehin nebensächlich zu sein scheint, in diesem Roman ziemlich uninteressant ist, macht es nur die Sprache wert, es zu lesen. Wenn die Sprache nicht stimmt, kann der Inhalt noch so interessant sein, man wird sich dem Buch wohl kaum weiter widmen. Stimmt die Sprache, ist der Inhalt eher nebensächlich!

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  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    UteSeiberth

    26. December 2007 um 20:16

    Gute Charakterstudie eines jungen Mannes, der Schwierigkeiten hat sich in der Erwachsenenwelt sexuell zu orientieren.

  • Rezension zu "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil

    Stationen der Literatur / Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    couchpotatogirl

    11. July 2007 um 09:32

    Dies ist der erste Roman des österreichischen Autors Robert Musil (1890–1942), er wurde 1902/03 geschrieben und 1906 publiziert. Die Geschichte ist autobiographisch inspiriert, Handlungen und Personen haben ein reales Vorbild. Schauplatz der Handlung eine Militärschule am Land, im Osten der österreich-ungarischen Monarchie, eine Schule, die Musil selbst besucht hat. Die Hauptfigur ist ein Junge namens Törleß, der sich zwei anderen Jungen, zwei Führernaturen anschließt, und eine Art Geheimbund bildet. Ein vierter Junge wird von ihnen beim Stehlen erwischt, und anstatt ihn den Lehrern zu melden, beschließen sie, ihn selbst zu bestrafen, woraufhin er für sexuelle und andere körperliche und geistige Übergriffe herhalten muss. War Törleß anfangs gegen diese Selbstjustiz, packt ihn doch die Neugier. In dem er beobachtet, wie die beiden anderen ihr Opfer missbrauchen, wird Törleß in eine Art anderen Bewusstseinszustand versetzt, als ob ein zweites Ich in ihm hervortreten würde. Diese Szenen werden nie genau beschrieben, für Törleß erscheint alles verschwommen, es ist aufregend, jedoch kann er seine Gefühle nicht genau beschreiben. Um das „Unaussprechliche“ zu beschreiben, benutzt Musil viele Punkte, Gedankenstriche und Metaphern. Dies dient auch dazu, um hervor zu heben, dass die erotischen Episoden nicht wichtig sind, da sie nur diesen Sprung Törleß' in eine andere Welt auslösen. Das Buch ist ein Enwicklungsroman und hat vor allem die Findung eines Selbstbewusstsein zum Inhalt, die Schule wird vom Autor als Rahmen für ein „Experiment“, das Internatsleben als „Modell für die Gesellschaft“ bezeichnet. Persönliche Meinung: Es ist vermutlich nicht leicht, das Buch gleich nach dem ersten Mal lesen zu verstehen. Natürlich ist es eine interessante Geschichte, die möglicherweise jedoch etwas abstoßend wirkt. Immerhin sind die Hauptpersonen gierig nach Macht, und danach, einen anderen Jungen zu „besitzen“. Noch dazu steht Törleß daneben, beobachtet fasziniert und gerät in einen „anderen Zustand.“ Klingt zunächst ziemlich pervers. Es ist jedoch ziemlich interessant zu lesen, wie Musil versucht, Gefühle zu beschreiben. Gefühle, die man eigentlich nicht in Worte fassen kann. Er begnügt sich nicht damit, Adjektive wie „verwirrt“ zu verwenden, sondern versucht zu beschreiben, was man genau man fühlt, wenn man verwirrt ist, beziehungsweise versucht er zu beschreiben, was jemand fühlt, der selbst nicht genau weiß, was er fühlt.

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