Robert Nozick Anarchie – Staat – Utopia

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Inhaltsangabe zu „Anarchie – Staat – Utopia“ von Robert Nozick

Dieses Buch wendet sich gegen den uns immer mehr bedrohenden und wuchernden Moloch Staat. Es enthält eine aufsehenerregende philosophische Herausforderung an die verbreitetsten politischen und sozialen Auffassungen unserer Zeit, sowohl die liberalen, sozialistischen als auch konservativen. „Anarchie, Staat, Utopia“ widerspricht der heute vorherrschenden Meinung, daß das Wohl der Menschen nur durch ein Mehr an Staat erreicht werden kann. Der Autor deckt einen Widerspruch unserer Gesellschaft auf, die einerseits soziale Sicherung durch den Staat fordert und andererseits ein Höchstmaß an individueller Freiheit beansprucht. Mit zwingender Logik, gedanklicher Tiefe und außerordentlichem Scharfsinn legt Nozick schonungslos dar, welcher Illusion unsere Gesellschaft erliegt, wenn sie der Maschinerie unseres Staates immer mehr Aufgaben aufbürdet, in der Erwartung, daß nur Bürokratie und Verwaltung in der Lage wären, die Probleme der Menschen zu lösen. Dieser scheinbar unaufhaltsamen Entwicklung stellt Nozick seine These eines Minimalstaates entgegen: Der Staat ist laut Nozick nur gerechtfertigt, wenn er streng auf die Funktion des Schutzes gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug und Durchsetzung von Verträgen beschränkt wird. Jedes weitergehende staatliche Eingreifen würde, wie Nozick glänzend darlegt, notwendigerweise die Rechte des einzelnen verletzen. Daraus ergeben sich zwei bemerkenswerte Folgerungen, denen ausführlich nachgegangen wird: 'Der Staat darf seinen Zwangsapparat nicht dazu einsetzen, einige Bürger dazu zu bringen, anderen zu helfen oder jemandem um seines eigenen Wohles oder Schutzes willen etwas zu verbieten.'

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  • Rezension zu "Anarchie – Staat – Utopia" von Robert Nozick

    Anarchie – Staat – Utopia
    El_Wursto

    El_Wursto

    19. February 2013 um 20:45

    Ansichten eines Libertariers Robert Nozicks Werk beschäftigt sich mit der Rechtfertigung eines Minimalstaates und bringt einen nicht Kontraktualistischen Ansatz (wobei er John Lockes Theorie als Basis für seine Arbeit benutzt). Es ist eine Philosophische Auseinandersetzung mit der Legitimation eines Staates und eine Gegenposition zu John Rawls - Eine Theorie der Gerechtigkeit. Der Sohn einer amerikanischen Einwanderer Familie versucht uns die Weltsicht eines Libertariers zu erklären. Dabei ist eine Mischung aus Philosophischen Argumenten und dem Ansprechen der Intuitionen des Lesers. Dadurch das viele und sehr gut herausgearbeitete Beispiele von Nozick gebracht werden, wird man oft zum selber Nachdenken gebracht und liest nicht einfach nur eine Abfertigung. Dieser Schreibstil ist zwar sehr offen und angenehm, jedoch birgt auch dies die Gefahr, dass man bei gegenläufiger Argumentation nicht mehr wirklich nach voll ziehen kann wieso der Autor diesen Weg geht, An manchen Punkten ist man einfach komplett anderer Meinung im Vergleich zum Autor und die Argumente sind oft nicht so überzeugend wie er es gerne hätte. Dieses Buch schafft es aber auch an einigen Punkten an die Intuition des Lesers heran zu kommen und bringt in diesen Fällen einen oft in Bedrängnis wenn einem auffällt wie voreingenommen wir von dem eigenen Staatsgebilde sind und wie anders die Europäischen Ansichten sind im Vergleich zu den USA. Allgemein gesagt ist dieses Buch für alle die wissen wollen wie die libertarische Ansichten, die vor allem in den USA zu finden sind, aussehen. Dazu kommen viele gute Beispiele und Begründungen. Jedoch sollte keiner dieses Werk lesen der Probleme damit hat einige Fragen offen stehen zu lassen den dies macht Nozick des Öfteren, was mich an einigen Stellen selbst frustriert hat. Andererseits ist es von seiner Seite aus ein ehrlicher Umgang mit dem Thema und verdient auch Anerkennung.

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