Robert Odei Der Traum des Stiers

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Inhaltsangabe zu „Der Traum des Stiers“ von Robert Odei

Die Schülerin Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, daß Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Es handelt sich hier um einen Horror- Roman im Stile Clive Barkers. Die Altersempfehlung ist ab 16. Was harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Höllentrip.

Man sollte sich auf Cassandra´s Visionen einlassen...

— Booky-72

Das Buch ist auf jeden Fall kein Buch, welches man mal so zwischendurch lesen kann, da es dafür zu viele komplexe Ereignisse hat.

— winterdream

Sehr skurill - für mich zu psychologisch angehaucht.

— thora01

Skuril, suspekt, aber wirklich schwer aus der Hand zu legen! Die Idee ist neuartig und für jeden gemacht, die etwas ANDERES lesen will:)

— Tiana_Loreen

Alte Häuser,seltsame Welten, Veränderung, Horror der besondern Art

— Selest

Eine einzigartige Geschichte, eine besondere Erzählstruktur; gepaart mit einer gehörigen Prise Horror.

— Litis

Robert Odeis Debüt Roman „Der Traum des Stiers“ ist mit Abstand das kurioseste Buch, dass wir jemals gelesen haben.

— inflagrantibooks

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  • Leserunde zu "Der Traum des Stiers" von Odei

    Der Traum des Stiers

    Odei

    Horror- Freaks aufgepasst! Ich lade jeden Interessierten zu einer Leserunde meines Buches "Der Traum des Stiers" ein. Wer auf Horror, Weird-Fiction und Gothic Novels steht, wird auf seine Kosten kommen. Mein Schreibstil orientiert sich an den Altmeistern des Horror- Genres wie Stephen King und Clive Barker. Was ihr garantiert NICHT zu sehen bekommt, sind: Vampire, Elfen, Zwerge, Orks, Zauberlehrlinge, Illuminaten, kitschige Romanzen, Lektionen in Moral, Keuschheit und abartige Sexualpraktiken. Dafür gibt es: Twisted Girl Fiction, schräge Charaktere, tote Menschen, Einblicke in verdrehte Psychen, verstörende Bilder, ein wenig Philosophie, Surrealismus, ein wenig Dadaismus, zynischen Humor, unheimliche Kreaturen, einige gewalttätige Szenen und ein bis zwei Klischees. Für einen kurzen Überblick ohne Spoiler hier der Klappentext: Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Er führt uns nach Brickrow in England, wo eine Schülerin namens Cassandra alles daran setzt, in der Spur zu bleiben, selbst wenn es bedeutet, ihre Mitschüler ins Verderben zu reißen. Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, dass Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Es handelt sich hier um einen surrealen Horror-Roman. Die Altersempfehlung ist ab 16. Was harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Höllentrip. Ich biete für den Anfang 25 kostenlose E-Books an. Sollten sich mehr interessierte Leser bewerben, bekommen auch die ein Exemplar. Ich bitte nur um eine faire Rezension. Ich wünsche allen viel Spaß beim bewerben, lesen und alpträumen :)

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  • Lass das Spiel beginnen!

    Der Traum des Stiers

    katharina3

    27. May 2015 um 20:21

    Inhalt:  Die Schülerin Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, dass Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Cover: Auf dem Cover ist ein Mädchen, mit einem sehr starrem Blick, stark geschminkten Augen, einer abweisenden Haltung und wie viele es sagen würden einem Pferdegesicht, zu sehen. Man erkennt eindeutig unsere Protagonistin Cassandra Moon. Das Cover passt zu dem Buch wie die Faust aufs Auge und die dunklen Farben strahlen etwas Böses aus, das darauf hinweist, dass schon bald etwas passieren wird. Meine Meinung: Es ist auf jeden Fall kein Buch, dass man einfach so zwischendurch lesen kann, um sich die Langeweile zu vertreiben. Man muss sich dafür Zeit nehmen und sich auf die Visionen von Cassandra einlassen, in ihre Welt schlüpfen und mit ihr gemeinsam das Unheil überstehen. Ich hab mich recht schnell mit Cassandra angefreundet und sie in mein Herz geschlossen, obwohl sie als sehr korrosiv beschrieben wird und einige ihrer Mitschüler Angst vor ihr haben...vielleicht liegt das auch daran, dass ich fast genau so verrückt bin wie Cassandra. In dem Buch lernt man eine Menge schräge Charaktere kennen, die jedoch auf ihre ganz eigene Art etwas Besonderes sind. Sowie Lara, das süße kleine Mädchen in dem die Hölle wohnt oder die Liganden, die Aufpasser in der Welt des Kaplans. An ein paar Stellen hatte ich Probleme der Handlung zu folgen oder ganz zu verstehen was dort in Cassandras Kopf vor sich ging. Was mich des öfteren dazu brachte nochmal zurückzublättern, um jedes noch so kleine Detail nicht zu übersehen und die Szene noch einmal auf mich wirken zu lassen. Es ist eine Horrorgeschichte der besonderen Art, die dich das Fürchten lehrt. Sie ist anders aufgebaut, als gewöhnliche Horror-Romane, die ich bisher kannte und der Schreibstil ist anspruchsvoll. Man merkt, dass sich der Autor dabei Gedanken gemacht hat und man als Leser die verschlüsselten Nachrichten erkennen und verstehen sollte. Falls man etwas nicht verstanden hat, empfehle ich es noch einmal zu lesen, da es wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Der Schreibstil eröffnet dir neue Tore in andere Welten, zieht dich in seinen goldenen Käfig und lässt dich nicht mehr entfliehen.              Willst du erfahren, was richtiger angsteinflößender Horror ist?... Lies dieses Buch! :D Noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Autor, Robert Odei, für dieses tolle Buch und das er mir eine Leseprobe zur Verfügung gestellt hat! :)

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  • Rezension zu "Der Traum des Stiers"

    Der Traum des Stiers

    Zsadista

    24. November 2014 um 11:32

    Cassandra Moon ist anders. Sie ist verschlossen und wird Zeit ihres Lebens von dunklen Visionen geplagt. Selbst ihre Eltern gehen auf Abstand. Bei ihren Mitschülern stößt sie auch nicht gerade auf Akzeptanz. Eines Tages verschwindet Ron Hauser, ein Mitschüler Cassandras, einfach spurlos. Doch Cassandra hat wieder einmal eine ihrer dunklen Vorahnungen. Hat etwa das alte Haus im Moor etwas damit zu tun? Der Sog der Vorahnung ist so stark, dass sie nicht anders kann, als zu dem Haus zu gehen. Sie will nicht dorthin gehen, aber ihr bleibt keine Wahl. Und was sie dort erwartet ist der real gewordene Alptraum. Wird sie es schaffen diesem Alptraum zu entkommen? „Der Traum des Stiers“ ist kein einfaches Buch. Ich konnte nicht so locker und leicht drüber lesen, wie bei anderen Büchern. Ich brauchte meine Zeit dazu und konnte auch nicht jeden Tag daran lesen. Problematisch für mich war es auch, dass ich das Buch als ebook gelesen habe. Auf Grund des Alters meines Gerätes ist das Vor- und Zurückblättern erschwert, da man wirklich jede Seite blättern muss und nicht springen kann. Und ab und an war es einfach nötig, gelesenes noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Roman verlangt vom Leser, zumindest erging es mir so, kräftig die Hirnzellen anzustrengen. Ebenso bleibt das Ende doch eher offen. Was für mich auch nicht schlecht im Allgemeinen ist. Ich finde, gerade so etwas ist mehr Horror für mich, als ein ausgearbeitetes schlechtes Ende. Wenn ich in Gedanken weiter spinnen kann, was wäre wenn … Horror pur! Wobei ich mich beim Lesen jetzt nicht gefürchtet habe oder Angstanfälle bekam, dafür habe ich schon genug Horror Filme gesehen, Hellraiser lässt grüßen … ^^ Trotzdem hat mir der Schreibstil und die Idee des Buches sehr gut gefallen. Ich finde der Roman ist ein gelungenes Debüt des Autors und ich erhoffe mir mehr Bücher in die Richtung.

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  • Keine leichte Kost

    Der Traum des Stiers

    winterdream

    13. November 2014 um 15:20

    Inhalt: Die Schülerin Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, dass Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Was harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Höllentrip....   Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es sieht düster aus und ähnelt Cassandra sehr, wie sie in dem Buch beschrieben wird. So konnte ich mir sie auch sehr gut vorstellen.   Mein Fazit: Das ist ein Buch, welches keine leichte Kost ist. Es ist ein Horror-Roman. Obwohl ich mich jetzt nicht so sehr gruseln musste, so habe ich doch so manches Mal gedacht, was für kranke Einfälle das sind. Alleine, sich einige Dinge vorzustellen, die man gelesen hat, war schon teilweise wirklich schwer und an einigen Stellen habe ich auch gedacht: Hoffentlich kommt bald eine andere Szene. Der Schreibstil des Autors war gut und flüssig zu lesen. Trotz, dass man oftmals dachte, wie man auf solche Dinge kommt, wollte ich es nicht aus der Hand legen und wissen, wie es weitergeht und vor allem auch endet. Ich kann nicht sagen, dass ich mich in alle Charaktere hineinversetzen konnte. In Cassandra fand ich teilweise schon schwer und die Vorstellungen der anderen Kreaturen war auch eine Sache für sich. Das Buch ist auf jeden Fall kein Buch, welches man mal so zwischendurch lesen kann, da es dafür zu viele komplexe Ereignisse hat. Man muss sich als Leser vollkommen darauf einlassen und darauf konzentrieren. Was aber auch nicht schlimm ist, denn es fesselt einen schon sehr stark und man möchte einfach wissen, was weiter passiert. Ich habe die beschriebenen Szenen zwar nicht als beängstigend empfunden, allerdings hat das Buch die ganze Zeit eine recht düstere Atmosphäre ausgestrahlt. Ich muss sagen, dass ich das Buch schon recht außergewöhnlich und faszinierend fand, allerdings konnte ich dem Ganzen nicht immer so gut folgen, da es dann einfach zu verwirrend war und ich die Szenen nicht doppelt oder dreifach lesen wollte.

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  • Horrorgeschichte

    Der Traum des Stiers

    thora01

    11. November 2014 um 12:08

    Inhalt (Klappentext): Die Schülerin Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, daß Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Das Buch ist ein Horror-Roman. Er ist sehr untypisch aufgebaut. Dies macht irgendwie den Reiz dieses Buches aus. Der Autor hat es für mich etwas zu psychologisch angehaucht. Der Schreibstil ist sehr gut. Ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen. Ich hatte zum Teil Probleme die Handlungsweise der Menschen in diesem Buch zu verstehen. Es war nicht unbedingt Meins. Aber dennoch ist es kein schlechtes Buch.

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  • Rezension zu "Der Traum des Stiers"

    Der Traum des Stiers

    Tiana_Loreen

    08. November 2014 um 22:34

    Skuril, suspekt, aber wirklich schwer aus der Hand zu legen! Die Idee ist neuartig, packend und für jeden gemacht, die etwas ANDERES lesen will :) Lesetip! Inhalt: [Inhaltsangabe, um nicht unbewusst zu viel zu verraten ^^] Die Schülerin Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, daß Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Was harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Höllentrip.... meine Meinung: Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen und...tja...was sind die passenden Worte für SO ein Buch? Begeistert? Untertrieben! Schockiert? Aber ob! Überrascht? Und wie! Dieses Buch ist so ganz anders als...nicht nur weil man etwas komplett anderes Erwartet, es ist....wie soll ich es bloß verständlich beschreiben *mhmm*. Es ist, dass man sich beim Lesen öfters die Frage stellt, WIE man nur auf SOLCH eine Idee kommen kann! Man ist schockiert, aber man kann das Buch nicht aus der Hand legen! Es ist nicht leicht dieses Buch zu beschreiben. Verständlich zu beschreiben. Vielleicht beschreibt ein Wort es am besten: Skuril! Die Charakter sind ebenfalls eine Klasse für sich. Da haben wir Cassandra Moon, weiblicher Hauptchara dieses Buches und jemand, den man nicht in einer dunklen Straße treffen will. ^^ Haha, nur ein Schwerz, auch wenn Cass manchmal ziemlich merkwürdig rüberkommt, man lernt sie zu verstehen. Sie hatte eine harte Kindheit, ohne viel Liebe, wenig Freunde und war einfach zu intelligent für ihre "Artgenossen". Einen großen Verlust hatte sie auch schon miterlebt, auch wenn ich über diesen "Velust" sehr zwiegespalten Denke, denn einerseits ist es schrecklich gewesen, andererseits...tjaaa....dieser "Verlust" kam wirklich einem Höllenwesen gleich *räusper* Blöd, wenn man nicht weiß, was ich meine, mhmmm ;P (Tjaa...gespoilert wird nicht...nicht sehr jedenfalls ^^). Dieses Buch hat so viele Charakter, so viele Geschichten. Geschichten, die man als Leser auch wirklich erfährt! Ich fand es sehr spannend zu lesen, warum Ron so ist, wie er ist. Warum Lara das tat, was sie tat. Warum Cass so denkt, wie sie denkt. Das Buch erzählt so viel und versucht auch einige "Lebens"-Mythen zu beantworten....ich nenne es einmal so. Teilweise war ich aber auch mit dem Buch schlicht und einfach überfordert, wenn zum Beispiel Cass mit einer Person ein hoch kompliziertes Gespräch geführt hat, was öfters vorkam. Nach so einem Dialog konnte es leicht sein, dass ich meinem Tolino mit Kopfschmerzen in den Schlummermodus schickte. Teilweise war das Buch echt keine leichte Kost, aber dann muss man eben die Zähne zusammenbeißen und weiterlesen, denn es lohnt sich! Auf jedenfall! Die Schreibweise ist anders. Wörter, die man im Wörterbuch nachschlagen könnte, wenn man den Zusammenhang nicht verstehen würde. Wörter, die man im "realen" Leben wohl nie so nutzen würde (bei mir ist es jedenfalls so O.o ). Aber dieser hohe Wortschatz macht einen Teil des Charmes des Buches aus. Der allwissende Erzähler macht dann den Rest. Mit Leichtigkeit springt man als Leser von der Gegenwart in die Vergangneheit von Cassandras Sicht in die Sicht von Ron und so weiter. Manchmal kam es mir so vor, als Robert Odei die Sicht wechselte, weil ihm drohte langweilig zu werden. Interessanter Schachzug, der definitiv die Spannung weiter aufgebaut hat und den Leser beim Lesen vorangetrieben hat, denn man wollte BEIDE (und noch mehr) Geschichten lesen. Fazit: Ich will nicht zu viel verraten, aber Horror war vorhanden, aber anders, als man denkt. Ein Teil des Horrors macht wohl Cass' ihr "großer Verlust" aus, den anderen Rest ein Gott, der sich nach Perfektion sehnt. Es hört sich merkwürdig an, aber dieses Buch ist MERKWÜRDIG. Skuril. Suspekt. Aber trotz alldem, oder vielleicht gerade deshalb ist es nicht nur etwas Besonderes, sondern eindeutig ein Lesetip, den man nachgehen sollte! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne, da es zwar unglaublich spannend, skuril und neuartig war, aber die teilweise zu hohen Dialoge manchmal die Spannung schwächten und die Verwirrung stärkten. Inhalt: neuartig Charakter: anders Handlung: skuril

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  • Der Traum des Stiers - Eine unvergleichbare Horrorgeschichte, die es in sich hat

    Der Traum des Stiers

    Anya1990

    07. October 2014 um 02:18

    Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Er führt uns nach Brickrow in England, wo eine Schülerin namens Cassandra alles daran setzt, in der Spur zu bleiben, selbst wenn es bedeutet, ihre Mitschüler ins Verderben zu reißen. Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, dass Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Meine Meinung: ‚Der Traum des Stiers‘ ist bei weitem kein Buch, welches man zwischendurch lesen kann, um ein paar freie Stunden zu fühlen, auf die Handlung dieses Buches muss man sich als Leser vollkommen einlassen können, da der Autor Robert Odei einem mit schwerer Kost aufwartet, bei der es mal hin und wieder vorkommt, dass man zurückblättert muss, um den genaues Sinn des Gelesenen zu erfassen. Zudem sollte man am besten keine Erwartungen an die Handlung stellen, denn diese werden vom Autor über den Haufen geworfen, da er einem eine Geschichte bietet, der man bislang so noch nie begegnet ist, zumindest war dies bei mir der Fall. Cassandra, die Protagonistin empfand ich eher als eine interessante Persönlichkeit, mit der ich durchaus sympathisieren konnte und das obwohl sie öfter als korrosiv bezeichnet wurde. Für mich war sie eine junge Frau, die in ihrem Leben viele Entbehrungen aufgrund ihrer Eltern hinnehmen musste und deshalb nach außen hin eine Rolle aufrecht erhalten hat, um sich selbst zu schützen. Sie hat, meiner Meinung nach, normal auf eine unnormale Situation reagiert und das kann man ihr wohl nicht verübeln. In ihren Grundzügen ist Cassandra ein liebevoller Mensch, der sich danach sehnt von jemand geliebt zu werden und nicht mehr alleine sein zu müssen. Außerdem ist sie eine richtige Kämpfernatur, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und trotz einigen Rückschlägen immer wieder aufsteht und weitermacht. Im Buch tauchen zusätzlich weitere Charaktere auf, die im Vergleich zu Cassandra jedoch nicht so eine große Rolle in dieser Geschichte einnehmen, wie z.B. die Liganden, Nick, Tobi und Nora, diese berichten ebenfalls aus ihrer Sicht und tragen zu der Gesamtgeschichte bei. Allerdings macht dieses Horrorbuch seiner Bezeichnung alle Ehre, ein großes Lob an den Autor, denn obwohl ich mich zwar nicht gegruselt bzw. das Beschriebene als beängstigend empfunden habe, hat die Geschichte es geschafft, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der ich mich so vollkommen unbehaglich gefühlt und mir jeden Moment gewünscht habe, dass bestimmte Szenen doch endlich vorbei wären. Vor allem die Darstellungen mancher Kreaturen, welche für mich als nicht anders als Perversität an der Menschlichkeit bezeichnet werden konnte, haben mich richtiggehend abgestoßen und angeekelt. Ich war stellenweise nur noch entsetzt über so manche Handlungsweisen und empfand diese als krank und konnte sie nicht wirklich nachempfinden. Alles in allem kann ich sagen, dass ich beim Lesen des Öfteren sehr verwirrt war und die Handlung in seiner Komplexität nicht ganz erfassen konnte und deshalb auch öfter zurückblättern musste, um bestimmte Szenen nochmal auf mich wirken zu lassen. Die komplette Atmosphäre hat mich allerdings dazu getrieben weiter zu lesen, denn nur so wurde es mir möglich den Sinn hinter dieser Geschichte zu erfassen, die mich angeekelt und abgestoßen und gleichzeitig so fasziniert hat.

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  • Horror der besonderen Art,

    Der Traum des Stiers

    Selest

    30. September 2014 um 08:12

    Die junge Cassandra lebt in einen Stadt die am aussterben ist,auf den ersten Blick wirkt alles normal.Doch sehr schnell wird einem klar nichts ist so wie es sein soll,Mitschüler verschwinden.Konstante ändern sichund auf seltsame weiße bleiben sie doch gleich.Auf sehr eindrucksvoll Art führ Herr Odei in eine Welt,die so normal scheint und doch immer seltsamer wird.Es bleiben Glaube,Hoffnung,Liebe aber nie so wie man es erwartet.Für mich in Sachen Horror eins der besten Bücher des Jahres,weil es nicht nur lesen sondern auch denken ist.5++++++

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  • Das kurioseste Buch, dass wir jemals gelesen haben.

    Der Traum des Stiers

    inflagrantibooks

    Cover: Man kann durchaus sagen, dass das Cover mehr als passend ist, jedenfalls in Bezug auf die Protagonistin. Sie ist düster und dunkel und genauso haben wir uns Cassandra Moon vorgestellt. Obwohl wir nicht gerne Frauen auf dem Cover sehen, handelt es sich hier um eine vollkommen andere Darstellung. Die Pose, die die junge Frau einnimmt, spiegelt ebenfalls die Hauptprotagonistin wieder und auch hier kann man sehr viele Dinge hineininterpretieren, genau wie in den Text. Was  den Rest der Geschichte betrifft, nun ja, der geht auf dem Cover vollkommen unter. Allerdings wäre es ein Ding der Unmöglichkeit, der ganzen Geschichte auf dem kleinen Cover gerecht zu werden, weswegen es so gesehen durchaus stimmig ist.   Meinung: Robert Odeis Debüt Roman „Der Traum des Stiers“ ist mit Abstand das kurioseste Buch, dass wir jemals gelesen haben. Wir selbst bewegen uns schon in zig skurrilen Genres und Geschichten, aber diese hier war mit Abstand die Nummer eins, was das Thema absonderlich angeht. Wie der Titel schon preisgibt, ist die Geschichte ein sehr suspekter Traum, der sich mit Realität und Surrealismus verbindet und dem Leser eine ganz eigene kreierte Mischung aus allen möglichen Genres liefert. Robert Odei machte es sich selbst und auch dem Leser nicht leicht. Ist es doch eigentlich ein Debüt, so scheut sich der Autor nicht, uns etwas zu liefern, dass wir bisher noch nie so in seiner Form gelesen haben. Das der Entstehungsprozess auch nicht von heut auf morgen zu bewältigen war, sondern mit Sicherheit verdammt viel Köpfchen und Zeit verschlungen hat, liest man einfach heraus. Dazu aber später mehr. Uns war von Anfang an nicht bewusst, wo genau uns der Autor nun hinlocken wollte oder was nun die eigentliche Handlung ist. Fest steht allerdings: Das spielte keine Rolle. Der Autor beschreibt mit dieser Geschichte seinen eigenen Weg, den wir als Leser folgen mussten. So waren wir mitten im Geschehen und ließen uns blindlings von der immer ausgefallener wirkenden Handlung mitreißen.   Worum geht´s in diesem Buch? Das ist wirklich schwer zu definieren und auch wenn wir es versuchen wollten, würden wir diesen mysteriösen Spannungsbogen zerstören, den der Autor hier in seiner Geschichte miteingebaut hat. Daher verzichten wir bei diesem Buch auf eine Inhaltsangabe. Während der Rezension wird vielleicht hier und da mal etwas vom Inhalt aufblitzen, aber auch nach längerem Diskutieren sahen wir uns nicht in der Lage, eine kleine Inhaltsangabe für diese Geschichte zu schreiben. Nicht, dass wir es nicht könnten, aber es ist vom Aufbau der Geschichte einfach nicht möglich, ohne entweder alles zu verraten oder den Leser vorab total zu verwirren.   Aufteilung im Buch: „Der Traum des Stiers“ ist  gegliedert in Teile, die in Kapitel unterteilt sind, zwischen denen wiederum Erinnerungen auftreten. In sich gesehen ist in einem Kapitel ein weiteres Kapitel, und darin eventuell wieder ein weiteres. Bis die Erinnerung erklärt wurde und wir uns weiter (zurück) im vorherigen Kapitel bewegten. Das mag jetzt wirklich verwirrend klingen, ist es aber im Grunde nicht. Dafür hat der Autor das alles viel zu sehr im Griff und lässt den Leser nicht wirklich vom Weg abkommen. Die Geschichte hat einen festen Anfangspunkt, eine Person, die wir als Leser kennenlernen und die uns mit auf die Reise nahm, was uns als Leser half, auf dem Weg zu bleiben.   Charaktere Cassandra Moon war durchweg der Dreh- und Angelpunkt, an dem wir uns immer wieder orientieren konnten. Auch die Erinnerungen im Buch gehören größtenteils ihr, somit ist sie stets die „Bezugsperson“ für den Leser.   Mag sie mit ihren 18 Jahren nicht altersgerecht wirken, so hat Robert Odei aus ihr dennoch einen klar strukturierten Charakter erschaffen, der bis zum Schluss überzeugen konnte. Hier könnte man meinen, dass der Autor wieder in die gern benutze Schublade der Klischees gegriffen hat. Wieso? Das Mädchen wird von Anfang an als mysteriös „anders“ und als Einzelgängerin beschrieben. Klischees bieten sich hier auf den ersten Blick förmlich dem Leser an, und doch steckt so viel mehr dahinter. Von klein auf ist sie auf sich selbst gestellt, was sich auch stark in ihren Charakter widergespiegelt. Ihre Eltern steckten die Fürsorge mehr in deren Arbeit als in das eigene Kind. So lebt sie die größte Zeit alleine im Familienhaus. Von ihren Eltern erhält sie alles, was sie zum Leben benötigt, außer das was sie sich am meisten wünscht und dadurch projiziert sie ihr Verlangen nach Anerkennung und Akzeptanz in andere Richtungen. Die meiste Zeit verbringt sie mit sich selbst. Nicht unbedingt weil sie es so will, aber Cassandra ist sehr schlau für ihr Alter, was durch einige Taten besonders hervor gehoben wird.  Sie lässt sich nicht zu Unrecht beschuldigen, nimmt kein Blatt vor den Mund, glänzt aber in der Schule mit Bestnoten. Sie trifft in dem Lebensabschnitt, auf dem wir sie begleiten dürfen nur auf eine handvoll Freunde, von denen nicht alle ihren Weg bis zum Ende mitgehen.   Sie kämpft mit Erscheinungen/Visionen, die sie sich nicht erklären kann und weckt dadurch das Interesse einer dunklen Macht. Äußerlich mit sich und der Welt im Reinen ist Cassandra Moon tief in ihrem Inneren ein zutiefst verstörtes junges Mädchen, das von jetzt auf gleich Erwachsen werden muss.   Wird sie am Anfang (Gegenwart) noch als 18-jährige vorgestellt, so erlaubt uns der Autor mit Rückblenden und Erinnerungen immer weitere Einblicke über die jüngere Cassandra und ihre ganz eigene Art, die Dinge wahrzunehmen und Probleme zu lösen. Durch genau diese Rückblenden stellt der Autor die jetzige, 18-jährige, Cassandra vor. Es ist schwer zu erklären, aber wenn wir so darüber nachdenken, wird in den Gegenwartsszenen eigentlich kaum etwas von Cassandra und ihrer Persönlichkeit vorgestellt. Man lernt sie kennen und versteht sie praktisch anhand der Erinnerungen und so überrascht sie den Leser immer wieder auf´s Neue. Diese Form der Charaktervorstellung fiel uns überraschenderweise sehr positiv ins Auge, was aber auch auf die Kontrolle des Autors zurückzuführen ist. Denn so etwas zu bewerkstelligen war mit Sicherheit kein Kinderspiel und für ein Debüt außerordentlich lobenswert.   Ron Hauser, der im Klappentext verschollene Junge, tritt eigentlich nur in den Rückblicken in Erscheinung. Und genauso Unscheinbar ist sein Leben. Von der Mutter drangsaliert und die Angst vor dem Vater schaffen einen dermaßen erschütterten Jungen, der aus der Not heraus mit einem Haus „Freundschaft“ schließt. Er versteckt sich vor der Welt, vor den Menschen und im Grunde vor sich selbst. Cassandra und er sind schon öfter aufeinander getroffen, sie haben ihre Diskrepanzen und Ron lernt, dass man seinen eigenen Problemen nicht aus dem Weg gehen kann. Hass ist ein starker Antrieb und Ron leitet diesen in einem Maße auf Cassandra um, der nicht gesund ist. Für ihn ist Cassandra die Wurzel allen Übels.   Lara, die einzige Freundin Cassandras, tritt selbst nur sehr kurz auf. Im Verlauf der Geschichte denkt Cassandra immer Mal wieder an sie und erst gegen Ende, erfährt man, wohin Lara genau gegangen ist. Für uns ist und war Lara ein einziges großes Fragezeichen und der Autor hätte wahrscheinlich seine reinste Freunde an unseren Mutmaßungen über sie. Sie scheint für die stellenweise sehr unsichere Cassandra eine wirkliche Stütze zu sein, offenbart dieser aber nie ihre wahre Natur. Und uns Lesern eigentlich auch nicht. In dem Fall von Lara hält sich der Autor doch recht bedeckt und überlässt es dem Leser, sich selbst das Ganze Wieso, Weshalb und Warum auszumalen. Wir müssen zugeben, Lara war uns nicht ganz geheuer und auf der Brücke möchten wir sie nicht treffen. Tobi, Nick und Nora sind drei Menschen, die Cassandra erst später kennenlernt, mit denen sie aber fast augenblicklich Freundschaft schließt. Das hat uns etwas gewundert, aber erschien nach ein paar Kapiteln als so normal, dass es nicht mehr aufgefallen ist. Vielleicht lag es daran, dass Cassandra sich wirklich Freunde gewünscht hat, vielleicht waren alle vier aber auch nur auf einer Wellenlänge. Oder vielleicht waren sie einfach der Schlüssel, den Cassandra für die spätere „Handlung“ benötigte, um die „Einladung“ des Hauses nun endlich nachzugehen? Da kann Leser viel spekulieren, auch viel hineininterpretieren, aber im Grunde kann zu diesen Dreien gar nicht mehr als „Charaktere“ gesagt werden. Sie hatten nur ein paar ganz kurze Auftritte, werden aber im späteren Verlauf gedanklich immer wieder als eine Art Formel erwähnt. Eine Formel, die Cassandra anscheinend half, sich ihrer eigenen Kraft besser bewusst zu werden. Wären sie aber am Ende als Personen nicht noch einmal aufgetaucht, hätten wir sie, leider, vollkommen vergessen. Allerdings haben wir in dem Fall das Gefühl, etwas überlesen zu haben, denn wir hatten und haben nicht den Eindruck, dass hier irgendetwas nur als schmückendes Beiwerk eingearbeitet wurde. Natürlich können wir uns auch irren und unsere Fantasie geht mit uns durch. Einer der Drei hat eine gewisse Schlüsselfunktion, die aber durchaus anderweitig besetzt hätte werden können. Und wiederrum denken wir uns, dass der Autor sich damit aber etwas gedacht haben muss. Es ist schwer, nach dem Lesen der Geschichte nicht in jedes kleine Detail etwas hinein zu interpretieren. Vielleicht ist es aber auch nur das, als was es uns erscheint: Nebenrollen, die in jedem Roman vorkommen und deren Bedeutung einfach nebensächlich ist.   Westcott Manor Das Westcott Manor ist kein Charakter, sondern ein viktorianisches Anwesen, das im Jahre 1910 direkt im Moor auf einem schwimmenden Boden erbaut wurde. Seit Jahren ist es unbewohnt und verlassen, da es immer tiefer ins Moor hinabsinkt. Was genau das Haus allerdings mit dieser Geschichte zu tun hat, erfährt der Leser nach und nach. Anfangs ist es ein Mysterium, doch dann zeigt sich immer deutlicher, wozu es im Stande ist und es wirkt so selbstverständlich und doch hätten wir uns noch etwas mehr Einsicht und Szenen des Hauses gewünscht. Seine Aufgabe innerhalb der Geschichte ist klar vorgegeben, aber nur auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist das Haus ein reines Rätsel, das sich auch am Ende nicht auflöst. Unser größter Kritikpunkt, aber so gesehen erfüllte es seinen Zweck und auch seine Rolle und hinterließ bei uns den mit Sicherheit gewünschten Ekel – und Gruselfaktor.   Wir treffen also durchweg auf glaubwürdige Charaktere, die in so vielen Feinheiten ausgearbeitet sind, dass es gar keiner großen Beschreibungen bedarf, um sich von ihnen ein Bild zu machen. Während des Lesens haben wir gefühlt, dass der Autor seine eigenen Charaktere genau im Blick hatte und sich in sie hineinversetzen konnte.   Der Antagonist Wer wünscht ihn sich nicht, den gesichtslosen Gegenspieler, hier in Form des „Kaplans“. Keiner weiß, was dieser eigentlich macht. Wo er herkommt und was er will. Er hat seine eigene und eigenwillige Armee von Liganden, die aber auch nicht das sind, was der Leser glaubt. Während der ganzen Geschichte ist der Kaplan immer präsent, man erfährt einiges über seine Beweggründe und über das, was er so macht. Aber woher er kommt und wer er eigentlich ist, wird nicht vollends klar. Natürlich haben wir hier auch unsere heißen Spekulationen und Robert Odei kann sich schon mal warm anziehen. Denn wir möchten eigentlich schon gern wissen, mit wem wir es zu tun haben, wenn wir während des Lesens hassen wollen oder vor wem wir uns ekeln müssen. Wenigstens am Ende ein kleiner Tipp in die richtige Richtung, aber nein, wie saßen fest, wie die Motte im Stacheldraht (Insider im Buch ^^). Der Kaplan hat wirklich eine kranke Vorstellung des Weltbildes und diese setzt er auch rigoros um.   Wir könnten hier noch mindestens fünf andere Figuren aufzählen, die eigentlich erwähnenswert wären, allerdings wollen wir ja, dass noch mehr Leser zu dem Buch finden. Lasst uns nur so viel sagen, dass der Autor jedem seiner Charaktere (auch die Grusligen) so viel Leben eingehaucht hat, dass wir abends einen Blick unter unser Bett warfen. Zum Glück waren dort nur Spinnen …     Die Perspektive Grundsätzlich neigt der Autor zur allwissenden Erzählerperspektive, die sich auch ab und an direkt an den Leser wendet. Das ganze wurde fehlerlos und leicht schauerhaft rübergebracht und der Erzähler ärgert oftmals den Leser mit Schlussätzen eines Kapitels, die einen neugierig machenden Cliffhänger zurücklassen. Man fühlte sich hierbei oft so, als würden wir noch nicht bereit für mehr sein und nur der Autor entscheidet, was wir ab diesen Moment zu lesen bekommen dürfen und was nicht. Das ganze wirkte aber keinesfalls nervlich oder störend sondern heizte uns als Leser an, immer tiefer in die Geschichte weiterzulesen.   Der rote Faden Es gibt einen klaren roten Faden, der höchsten ein paar kleine Abzweigungen nimmt, am Ende findet sich aber (fast) alles wieder zusammen. Während man mit der Protagonistin die eigentliche Reise der Geschichte antritt, trifft man immer wieder auf Rückblenden oder Szenen/Abschnitte, die nach dem Lesen, wenn man die Geschichte als Ganzen betrachtet,  durchaus einen Sinn ergeben. Was bei uns zwischenzeitlich nicht der Fall war. Wir haben lange und ausführlich über diese Geschichte diskutiert und müssen dem Autor in einem Recht geben: Am Ende ergibt tatsächlich alles einen Sinn. Allerdings ist „Der Traum des Stiers“ keine Geschichte, die man einfach mal so nebenher lesen kann. Als Leser muss man sich darauf einlassen, auch wenn es wirklich grotesk, stellenweise eklig und unvorstellbar wird: Man darf nicht aufgeben.   Schreibstil Der flüssige und durchweg hohe Schreibstil von Robert Odei hat aus einem Werk, was an Abstrusität wohl kaum zu übertreffen ist, eine Gesichte gemacht, die durch tiefgreifende Gespräche und Intelligenz glänzt. Im Grunde weiß man eigentlich gar nicht, was hier gelesen wurde. Es gibt am Ende und zwischendurch so viele Spekulationsmöglichkeiten, dass sich allein davon noch drei Geschichten schreiben ließen.   Das Ende Das Ende ist so grotesk und lässt verdammt viel Spielraum für eigene Interpretationen offen. Wir diskutierten lange darüber und doch kamen  wir beide nicht auf denselben Nenner. Im Grunde empfanden wir es als zufriedenstellend, auch wenn wir nach dieser Rezension den Autor diesbezüglich mit unseren ganzen Vermutungen bombardieren werden.  Hier liegt aber wiederum auch ein Kritikpunkt: Wir sind dafür, dass der Leser am Ende noch grübelnd im Text hängt, wir wissen auch das der Autor dem Leser nicht alles erklären kann (das wollen wir auch gar nicht), aber als wir das Buch zuschlugen (im übertragenen Sinne), waren wir erst einmal nur geflasht von der Fülle an Informationen und dem recht abrupten Ende. Vieles bleibt eigentlich offen, was wir uns zwar nicht bis ins letzte Detail aufgeklärt gewünscht hätten, aber ein paar verwirrende Informationen zu unseren heißen Diskussionsrunden wären wünschenswert gewesen. Unser Vorteil hier ist einzig und allein der Kontakt zum Autor. Und das wir es schriftlich haben, dass wir ihn mit Fragen überhäufen dürfen.     Fazit: „Der Traum des Stiers“ ist eine Geschichte, die im Kopf hängen bleibt, wie eine Spinne im Netz, und den Leser immer wieder dazu verführt über das Gelesene nachzudenken. Es ist nichts für Zwischendurch und auch nichts für Leser, die gerne eine „leichte“ Lektüre bevorzugen. Wer diese Geschichte lesen möchte, der muss dies schon mit seiner ganzen Aufmerksamkeit tun. Alles andere wäre eine Verschwendung. Wer sich auf diese Geschichte einlässt, den erwartet eine „Umskulpturierung“ wie z.B. mit Elementen á la  Silent Hill & The Cell. Im Grunde hat Robert Odei hier nichts Altes neu zusammengefügt, sondern einfach etwas Eigenes erschaffen, dass in dieser Art und Weise sicherlich noch nirgends aufgetaucht ist. „Der Traum des Stiers“ ist mit Sicherheit keine Eintagsfliege. Ja – es klingt seltsam und auch unsere Rezension könnte durchaus seltsam klingen. Aber genau das ist das Buch auch und wir bedanken uns recht herzlich für die Anfrage des Autors, der uns hier mal wirklich eine etwas andere Storyline bieten konnte. Wir hoffen, „Der Traum des Stiers“ findet noch viele Leser, die offen für das Mysteriöse und Unerklärliche in unserer Welt sind. *hier gedanklich bitte die Musik von Akte X einfügen*   Bewertung „Der Traum des Stiers“ erhält von uns trotz der recht positiven Rezension 4 von 5 Marken. Im Grunde hätte er fast die volle Wertung verdient, aber nach dem Lesen hatten wir das Gefühl, das einfach irgendwas gefehlt hat. Und das konnte auch keine Diskussion vertreiben. Obwohl das Werk wirklich alles andere als Mainstream ist und aus der üblichen Literatur hervorsticht, fehlten uns hier und da einfach ein paar klärende Informationen. Robert Odei hätte die auch ruhig in total verwirrende Kapitel verpacken können. ^^ Liebe grüße und vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Jack T.R.& Tilly Jones     Zusatz: Auch noch einmal ein herzliches DANKE für das Korrekturlesen unserer Rezension an Kathleen Stemmler

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  • So einzigartig wie der Erzählstil ist auch die Geschichte

    Der Traum des Stiers

    Litis

    Zunächst einmal vielen Dank an Robert Odei für die tolle Leserunde bei LovelyBooks und dafür, dass mir das eBook hierfür zur Verfügung gestellt wurde. Eigene Inhaltswiedergabe Cassandra Moon ist eine Außenseiterin. Jeder Mensch meidet sie, selbst ihre Eltern halten Cassandra auf Abstand. Alles um sie herum ist dunkel; sie ist korrosiv.Alles beginnt mit dem Verschwinden von Cassandras Klassenkameraden Ron Hauser. Aber eigentlich, eigentlich beginnt es schon viel früher. Nur Cassandra kann und will die Zeichen nicht zu deuten wissen. Bis es zu spät ist...  Das Cover  Das Cover zeigt klar und deutlich unsere Hauptprotagonistin Cassandra. Dickes Haar, dunkel geschminkte Augen, eine aristokratische Nase, ein markanter Mund (manche würden Pferdegesicht sagen) und eine abweisende Haltung - das ist Cassandra Moon. Das Cover sagt alles aus, was notwendig ist. Es passt super.  Die Story  Die Geschichte, mit der der Leser hier konfrontiert wird, ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Story ist ungewöhnlich und wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, wird man nicht enttäuscht. Der Leser muss viel mitdenken und hinterfragen und ist somit richtig gefordert.Dennoch sei gesagt, dass das Buch nichts für Zartbesaitete ist. Es ist die Hölle, blanker Horror. Kein Gemetzel, kein übermäßiges Blutfließen, einfach nur Horror in seiner reinsten Form. Die Charaktere In dem Buch begegnen dem Leser so einige Charaktere. Ich möchte hier aber nur ein paar nennen. Allen voran ist da natürlich Cassandra, die zwar als sehr negativ und korrosiv beschrieben wird, mir aber dennoch ans Herz gewachsen ist. Ich mag sie einfach.Außerdem lernen wir Lara, Cassandras beste Freundin, kennen. Sie dagegen ist deutlich anders. Nach außen hin sieht sie wie ein unscheinbares, süßes Mädchen aus. Doch in diesem Mädchen brodelt es. Da brodelt die Hölle. Dennoch tut sie Cassandra auf scheinbar unerklärliche Weise gut.Der Autor hat außerdem noch weitere interessante Charaktere geschaffen: die Liganden; die "Offiziere" in der Welt des Kaplans. Sie verkörpern Gewalt, Macht und Gier.Alle Charaktere in diesem Buch sind auf ihre Weise besonders. Der Schreibstil Robert Odei hat eine anspruchsvolle und auch flüssige Erzählweise, bei der es Spaß macht, dem Erzählten zu folgen. Der Stil ist häufig metaphorisch und verschlüsselt und man muss als Leser aufmerksam sein und lieber 2x lesen, um alles zu erfassen. Das Buch ist in normale Kapitel und in Erinnerungen, d.h. Rückblenden unterteilt. Nach und nach erschließt sich dem Leser durch die Verknüpfung beider der tiefere Inhalt. Als Leser bekommt man den Eindruck, dass der Autor sich hier wirklich Gedanken gemacht hat und das gefällt mir. Das Ende Kann man dieses Ende wirklich als Ende der Geschichte bezeichnen? Ich bin ehrlich: ich weiß es nicht. Und damit meine ich nicht, dass die Aussicht auf einen zweiten Teil besteht, nein. Es ist das große Ganze, das uns nach dem Buch wissen lässt: Es gibt dabei kein Ende - niemals! (hier bitte fieses Lachen einfügen *g*) Fazit Eine einzigartige Geschichte, mit einer besonderen Erzählstruktur; gepaart mit tiefgreifenden Gedanken zum Dasein und einer gehörigen Prise wahrhaftigem Horror.Für mich erhält das Buch den Favoritenstatus!

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    parden

    28. September 2014 um 08:11
  • Leserunde zu "Der Traum des Stiers" von Odei

    Der Traum des Stiers

    Odei

    Horror- Freaks aufgepasst! Ich lade jeden Interessierten zu einer Leserunde meines Buches "Der Traum des Stiers" ein. Wer auf Horror, Weird-Fiction und Gothic Novels steht, wird auf seine Kosten kommen. Mein Schreibstil orientiert sich an den Altmeistern des Horror- Genres wie Stephen King und Clive Barker. Was ihr garantiert NICHT zu sehen bekommt, sind: Vampire, Elfen, Zwerge, Orks, Zauberlehrlinge, Illuminaten, kitschige Romanzen, Lektionen in Moral, Keuschheit und abartige Sexualpraktiken. Dafür gibt es: Twisted Girl Fiction, schräge Charaktere, tote Menschen, Einblicke in verdrehte Psychen, verstörende Bilder, ein wenig Philosophie, Surrealismus, ein wenig Dadaismus, zynischen Humor, unheimliche Kreaturen, einige gewalttätige Szenen und ein bis zwei Klischees. Für einen kurzen Überblick ohne Spoiler hier der Klappentext: Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Er führt uns nach Brickrow in England, wo eine Schülerin namens Cassandra alles daran setzt, in der Spur zu bleiben, selbst wenn es bedeutet, ihre Mitschüler ins Verderben zu reißen. Cassandra Moon leidet seit Lebtag an schwer deutbaren Visionen. Zutiefst vereinsamt versucht sie, den Schulalltag zu meistern. Eines Tages verschwindet einer ihrer Mitschüler spurlos, und niemand ahnt, dass Cassandra eine wichtige Rolle im Leben dieses Schülers spielt. Es handelt sich hier um einen surrealen Horror-Roman. Die Altersempfehlung ist ab 16. Was harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Höllentrip. Ich biete für den Anfang 25 kostenlose E-Books an. Sollten sich mehr interessierte Leser bewerben, bekommen auch die ein Exemplar. Ich bitte nur um eine faire Rezension. Ich wünsche allen viel Spaß beim bewerben, lesen und alpträumen :)

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