Robert Pfaller Wofür es sich zu leben lohnt

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Inhaltsangabe zu „Wofür es sich zu leben lohnt“ von Robert Pfaller

Ein Leben, welches das Leben nicht riskieren will, beginnt unweigerlich, dem Tod zu gleichen. Unsere Kultur hat sich den Zugang zu Glamour, Großzügigkeit und Genuss versperrt – wir vermeintlich abgebrühten Hedonisten rufen schnell nach Verbot und Polizei, beim Rauchen, Sex, schwarzen Humor oder Fluchen. Alles Befreiende oder Mondäne dieser Praktiken geht dabei verloren. Robert Pfaller untersucht in seinem neuen Buch, warum es so gekommen ist und was sich dahinter verbirgt. In Analysen u.a. zum pornographischen Pop, zum schmutzigen Frühling, zu Tischmanieren, zu »meinem« Geschmack und zum Scheitern entlarvt er die aktuellen Tendenzen der Kultur und benennt ihren politischen Preis.

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  • Rezension zu "Wofür es sich zu leben lohnt" von Robert Pfaller

    Wofür es sich zu leben lohnt
    Sokrates

    Sokrates

    26. December 2012 um 10:04

    Eine Forderung nach mehr Hedonismus - in manchen Punkten kann ich Robert Pfaller - österreichischer Philosoph - nicht zustimmen; sie sind mir zu narzisstisch, zu glücksbetont. Dass unsere Gegenwartsgesellschaft allgemein an einer Übersexualisierung leidet, ist allseits bekannt; gleichzeitig stumpft die Bereitschaft und Fähigkeit des Einzelnen ab, sein Leben optimal zu gestalten und in Eigenverantwortung zu genießen. Glückssuche ist ein Dauerthema in Ratgeberliteratur; den 'Sinn des Lebens' scheint jeder mehr oder weniger zu suchen und meist vergeblich. -- Dass Prüderie nicht förderlich ist, leuchtet wohl jedem ein. Doch Pfaller lokalisiert sie in allen gesellschaftlichen Bereichen, doch im Besonderen unter den Intellektuellen, die sich mit ihrer "beherrschten Lebensweise" bewusst von der Unterschicht abzugrenzen suchen. Wo ich Pfallers Argumentation nicht mehr folgen konnte, war beim Thema Rauchen; wieso, warum und wie der Staat das Rauchen in öffentlichen Räumen und Gaststätten verbietet und dass Pfaller dies schwarf attaktiert, da Rauchen doch ein Ausdruck von Genuss wäre, der jedem zustehe. Dass hier aber ein staatlicher Schutzauftrag gegenüber den Nichtrauchern als Motivation zugrunde liegt, bleibt bei Pfaller als Argument völlig ungenannt. -- Im Allgemeinen halte ich das Buch für lesenswert, da es interessante Anstöße für eine kritischer Reflektion aktueller gesellschaftlicher Zustände bietet.

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