Robert Preis Grazer Wut

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Inhaltsangabe zu „Grazer Wut“ von Robert Preis

Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz.

Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . .

Hochspannend und hochdramatisch - wieder ein genialer Krimi von Robert Preis - alle Daumen hoch!

— Wildpony

Actionreich, durchgehend spannend, mit einer Prise leicht sarkastschem Humor.

— TharinaWagner

Ein hochspannender Krimi bis zur letzten Seite.

— cLooch

Spannung pur mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit.

— Sikal

Eine Treibjagd der Gefühle in und um Graz - Preis rockt

— dreamlady66

Intelligenter Krimi mit Suchtpotential

— BlueVelvet

Die Story, die Charaktere, die Ausdruckskraft besser geht es nicht.....

— Lilofee

Wow, was für eine wilde Geschichte! Rache am ermittelnden Chefinspektor, mit Elementen des schrägen Humors grandios erzählt.

— Bellis-Perennis

Spannende, humorvoll und voller Nervenkitzel

— Blintschik

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  • Hochspannend, dramatisch und mystisch - wieder ein Wahnsinnskrimi von Robert Preis

    Grazer Wut

    Wildpony

    20. November 2017 um 10:37

    Grazer Wut   -   Robert Preis Kurzbeschreibung Amazon: Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz.Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . . Mein Leseeindruck: Wow! Wieder Krimikunst vom Feinsten war für mich das Wiedersehen mit Armin Trost, diesem etwas "anderen" Ermittler, der einige familiäre Probleme mit sich trägt, in einem Baumhaus wohnt und Gefühle für seine Partnerin Annette in sich trägt. Ich kannte das Team Trost / Lemberg schon von den Vorgängerbänden Die Geister von Graz und der Engel von Graz und habe mich daher auf eine Fortsetzung sehr gefreut. Und auch in diesem neuen Kriminalfall hat sich der Autor Robert Preis wieder selbst übertroffen, denn noch mehr Hochspannung, Dramatik und Mystik als in den anderen Fällen überrollt hier den Leser. Ich war nur noch am Buch "geklebt" und habe immer geschwankt zwischen "Wahrheit" und "Traum" und habe natürlich total mitgelitten mit Trost und seiner Familie, vor allem als diese von Männern im Weihnachtskostüm überwältigt werden. Und dann landet Trost noch in einem verlassenen Dorf ohne Möglichkeit zur Zivilisation... hängt das alles mit der Tumult im Gefängnis zusammen, bei dem doch alle Inhaftierten wieder in Gewahrsam kamen... oder doch nicht? Und das Ende? Ich will auf jeden Fall mehr von dieser Reihe ......! Fazit: Hochspannung - absolute Hochspannung - zeichnet diesen super guten Graz-Krimi von Autor Robert Preis wieder aus. Er hat mich mehr als gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen alles Bücher dieser Reihe zu lesen. Ihr werdet genauso begeistert sein wie ich! Und die Bewertung? Na ganz klar: 5 grandiose Sterne *****

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  • Grazer Wut

    Grazer Wut

    nellsche

    12. November 2017 um 20:19

    Ein Schneesturm hält Graz in Atem. Nach einer durch einen Stromausfall ausgelösten Gefängnisrevolte wird der Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt. Er ist in einem winterlichen kleinen Bergdorf eingeschlossen und muss feststellen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Dies ist bereits der fünfte Teil um Armin Trost, für mich aber war es das erste Buch. Ich hatte im Großen und Ganzen keine Probleme, mich in die Geschichte, die Personen und das Miteinander einzufinden. Manchmal jedoch hatte ich das Gefühl, als wenn mir das Wissen aus den Vorgängerbüchern fehlte, um die Umstände in Gänze zu verstehen.Der Schreibstil ist fesselnd und bildhaft, so dass mich die Geschichte prima eingefangen und festgehalten hat. Es gab jedoch auch Passagen, die mich ein wenig verwirrten und die ich deswegen nochmals lesen musste.Die Charaktere wurden interessant und teils herrlich verrückt gezeichnet. Trost wirkte ziemlich skurril und wirr auf mich. Ebenso wie die Bewohner der Anstalt, die ein Mix aus Wahn und Horror und ganz schön abgefahren waren. Mein absoluter Liebling jedoch war der Hund Zeus.Hervorheben möchte ich die vielen kurzen Kapitel, wodurch es immer wieder Szenenwechsel gibt, die die Spannung anheizen. Auch gibt es diverse Szenen, bei denen der schwarze Humor durchkommt, so dass ich ordentlich lachen musste.Der Fall war sehr interessant und wartete mit Überraschungen auf. Das Ende fand ich jedoch recht merkwürdig und zu offen. Ich musste es auch nochmals lesen, um es zu verstehen. Das war mir nicht rund genug.Ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit schwarzem Humor, der mir gut gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Gänsehaut und eiskalte Schauer

    Grazer Wut

    Athene100776

    09. November 2017 um 20:24

    Nach einem Gefängnisaufstand der durch einen Stromausfall ausgelöst wird,  gerät Trost in einem Schneesturm in die Hände von Kidnappern. Im Dorf Geistthal irrt Trost umher, umgeben von seinen Kidnappern und es scheint keinen Ausweg zu geben.Im Prolog wird Armin Trost in seiner Position als Mordermittler vorgestellt, der einen Mörder vor Gericht brachte und somit zur Verurteilung beitrug. Im ersten Moment gab mir der Prolog einige Rätsel auf, doch im Laufe der Geschichte wird dem Leser mit viel Spannung das Team von Trost nahe gelegt.Der Autor versteht es, den Leser auf eine Reise in die Unmenschlichkeit und den Wahn  von Menschen  mitzunehmen , wobei ein vorzeitiger Ausstieg unmöglich ist.Die Charaktere sind gut und sehr bildlich beschrieben, so  dass ich als Leser meines ersten Trosts Roman , keine Probleme damit hatte , mir diese vorzustellen , mich mit ihnen zu freuen, zu bangen und zu hoffen.Ebenso sind die Schauplätze so ansprechend beschrieben, dass es mir selbst auf dem Sofa kalt wurde, als wieder ein Schneesturm übers Land zog.Dank eines Spritzers Humor lässt der Krimi von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, wieder Luft zu holen, denn an einigen Stellen war die Geschichte so spannend , mysteriös und nervenaufreibend, dass man das Atmen schon mal vergessen konnte.Dieser Krimi bietet dem Leser die ganze Bandbreite an Horror, Spannung, Witz und tollen Charakteren. Ich persönlich habe in Trost einen für mich neuen und sehr interessanten Ermittler kennengelernt, dessen andere Fälle jetzt schon auf meiner "to read"- Liste stehen.

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  • Trost im Tal der Geister

    Grazer Wut

    TharinaWagner

    08. November 2017 um 00:10

    Der aktuelle Teil der Reihe um Ermittler Armin Trost beginnt spektakulär: mit einem Gefängnisaufstand der Insassen der Karlau. Eigentlich will Trost ja gar nicht mehr ermitteln. Er will nichts mehr mit seinem mediengeilen Boss Gierack, seiner viel zu gut aussehenden Kollegin Lehmann und dem altmodisch wirkenden Kollegen, genannt 'der Graf' zu tun haben. Deshalb verkriecht er sich immer öfter in seinem Baumhaus. Resultat dessen ist eine unglückliche (oder soll ich eher sagen nicht-existierende?) Ehe; zwei erwachsene Menschen, die sich anschweigen. Kollegen und Vorgesetzte, die die Köpfe schütteln. In "Grazer Wut" ist Trost mindestens genauso melancholisch, wie in den Teilen davor. Dialogen mit seinen Mitmenschen weicht er aus. Er lebt mehr in seiner Traumwelt, als im hier und jetzt. Wie so jemand überhaupt ermitteln kann, fragt sich da der LeserIn – und auch so mancher Protagonist. Manchmal geht mir Trost richtig auf die Nerven. Kann er sich nicht endlich einmal zusammenreissen und seinen Gefühlen Ausdruck verleihen? Für Trost selbst wird sein Traumwandeln diesmal zum Verhängnis: Er wird tatsächlich am helllichten Tag, direkt vorm Polizeipräsidium entführt. Dass seiner Familie dasselbe widerfährt, kann er natürlich nicht wissen, da er nicht abhebt, wenn seine Frau ihn anruft. Zu gross ist seine Angst, sie könnte Schluss machen. Diesen Gedanken finde ich dann doch etwas kindisch. Zu der grotesken Gestalt 'Trost' passt er jedoch einwandfrei. Diese Gestalt findet sich nach der scheinbar gescheiterten Entführung im Geistthal wieder. Dort ist es eisig kalt, ein Schneesturm braust durch die Gassen und noch dazu ist die einzige Zufahrt versperrt. Trost sitzt in der Falle. Und obgleich er genau spürt, dass diese mit jedem seiner Schritte ein bisschen weiter zuschlägt, tappt er hinein. In diesem ausgestorbenen Dorf scheint man ihn nicht nur zu erwarten, sondern an jeder Ecke zu beobachten. Seine Entführer sind unheimliche Gestalten, wunderbar beschrieben, genauso bösartig wie abgedreht. Blöderweise scheinen diese Trost um einiges besser zu kennen, als er sie. Doch auch er kennt sie, irgendwo tief in seiner Erinnerung versteckt, was nichts Gutes heissen kann... Zur schnellen Handlung passend hat der Autor einige Überraschungen für den LeserIn bereit. Vor allem wer die vorigen Teile kennt, kann sich diesmal freuen, ärgern, mitfiebern und Theorien aufstellen. Im Grossen und Ganzen ist dieser Teil actionreicher als der zuvor, die Spannung hält jedoch durchgehend an. Dazu kommt eine Prise teils sarkastischer Humor, der den LeserIn immer wieder schmunzeln lässt. Mir gefällt Robert Preis' bildhafter Schreibstil. Es gelingt ihm immer wieder ganz subtil historische Fakten in den Roman einfliessen zu lassen. Ausserdem beschreibt er die Gefühlswelt seiner Protagonisten sehr detailliert, so dass es einem fast gelingen könnte, sich sogar in den schrulligen Trost hinein zu versetzen. Als dieser jedoch, zum Ende hin vor eine erschreckende Wahl gestellt wird, kann man nur noch sein Köpfchen schütteln... Ob auch dieses Abenteuer gut ausgehen kann, Herr Chefinspektor Trost?

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  • Leserunde zu "Grazer Wut" von Robert Preis

    Grazer Wut

    RobertPreis

    Hallo ihr Lieben!Ich freu mich riesig! "Grazer Wut", der fünfte Teil meiner Krimiserie um Chefermittler Armin Trost ist auf dem Markt!  Etwas paradox, düster-komisch, mystisch, ... mal schaun, was ihr davon hält... Ich hoffe natürlich, das Buch gefällt euch - um das herauszufinden lade ich herzlich zur Leserunde ein. Der Emons Verlag war so nett und stellt 15 Bücher zur Verfügung. Die würde ich gerne verlosen: Bitte seid so nett und beantwortet mir dafür ein paar Fragen. Etwa: Was motiviert euch dieses Buch zu lesen? Worauf freut ihr euch besonders? Was erwartet ihr von diesem Buch? Wo werdet ihr eure Rezensionen posten bzw habt ihr eine Idee, was ich "marketingtechnisch" noch machen könnte?  Ich freue mich auf euch und auf eine aktive Teilnahme an dieser Leserunde. Sobald die 15 feststehen (am 10.10.) werden die Bücher ausgeschickt und dann kann es schon losgehen. Alles Gute und bis bald!

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  • Grazer Wut

    Grazer Wut

    cLooch

    06. November 2017 um 10:09

    Grazer WutVerlag: emonsGenre: KriminalromanPreis: 11,90InhaltDer fünfte Fall um den Grazer Ermittler Armin Trost spielt zur Vorweihnachtszeit. Ein verurteilter Mörder, ein Stromausfall im Karlauer Gefängnis und ein entführter Ermittler. Wer hat es auf Armin Trost abgesehen und bedroht seine Familie? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und das gesamte Team versucht Trost rechtzeitig zu retten.Ein schauriger Schauplatz, gut durchdachte und charakterstarke Personen und ein ausgetüftelter Kriminalfall sind die Zutaten für den neuen Kriminalroman von Robert Preis rund um den Ermittler Armin Trost.Schon nach den ersten Sätzen des Prologs wird der Leser gepackt und Gänsehaut verspricht. Der Spannungsbogen, der sich aufbaut, kann durch die sprachliche Eleganz durch den gesamten Roman aufrechterhalten werden und fesselt bis zur letzten Seite. Robert Preis schafft eine einmalige Atmosphäre und stimmt dies gekonnt auf die Geschichte ab. Dialoge im steirischen Dialekt dürfen in einem Lokalkrimi natürlich nicht fehlen. Außerdem unterstreicht er mit den gewählten Schauplätzen die Handlung und bringt dadurch zusätzliche Spannung mit. Orte der Tat sind Orte, die Geschichten erzählen. Orte der Tat sind weder still noch nichtssagend, sondern schreien ihre Geschichten hinaus. Sie zeigen einem ganz genau, was passiert ist. Man muss nur hinhören und hinschauen. Alle Sinne einsetzen.„Grazer Wut“, Seite 60Durch geschickt eingesetzte Pointen und dem Liebesdreieck zwischen Lemberg, dem „Graf“ und Trost, werden die Charaktere noch angreifbarer und man verfolgt die Geschichte nicht mehr nur wegen der Aufklärung des Kriminalfalls. Die Namen der Personen und der Neid unter den verschiedenen Abteilungen der Polizei lassen den Leser schmunzeln. Für mich war es der erste Kriminalroman rund um Armin Trost und so sind mir einige Dinge, die sein Privatleben betreffen, noch nicht ganz klar. Das ändert sich bestimmt, wenn ich die anderen vier Teile verschlungen habe. Für mich hat Robert Preis einen tiefgründigen, mysteriösen und hochspannenden Krimi geschrieben, der wahrlich ein Pageturner ist. Klare Leseempfehlung!

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  • Es hat mir nicht nicht gefallen ;-)

    Grazer Wut

    miau0815

    31. October 2017 um 20:39

    Zwischendurch war ich ab und zu etwas verloren: Was passiert im Kopf was ist real? Es passiert sehr viel und sehr schnell. Manchmal musste ich nochmal zurückblättern, weil ich den Zusammenhang nicht so ganz mitgekriegt hatte.Trost gefällt mir ganz gut. Er scheint zwar verschroben und wie er seine Familie behandelt ist nicht okay, aber er kann auch einiges einstecken und behält (komischerweise) doch irgendwie einen klaren Kopf.Die anderen Charaktäre gefiehlen mir auch gut, zum Teil sind sie etwas überzeichnet. Das stört jedoch nicht und macht es ganz einfach sich sofort ein Bild im Kopf zu machen. Nur die Lemberg, die mag ich nicht :-) Aber auch das gefällt mir, einen Charakter zu schaffen, der mich so richtig nervt, nicht ganz so einfach.Insgesamt hat mir etwas die Struktur gefehlt, am Ende fehlt mir die Rafinesse. Den Vorgänger und den Nachfolger werde ich trotzdem lesen. Vor allem der Vorgänger würde mir glaub ich helfen noch etwas besser in die Geschichte zu finden.Zum Schluss muss ich mir aber noch eine Frage erlauben: Was ist den in Österreich bitte mit der Polizei und dem Heer los? Da bekommt man ja Angst :-D

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  • Spannend bis zum Schluss

    Grazer Wut

    Sikal

    30. October 2017 um 14:52

    Es ist kurz vor Weihnachten, Weihnachtsmärkte sind an jeder Ecke zu finden, man meint förmlich Glühwein und Lebkuchen zu riechen und überall wimmelt es vor Weihnachtsmännern – und nicht alle möchten nur Geschenke verteilen.   Bei einem Stromausfall in der Grazer Karlau kommt es zu einem Riesenchaos, das ein ziemliches Aufgebot an Polizei erfordert. Doch letztendlich kommt wieder alles unter Kontrolle und es wird auch keiner der Gefangenen vermisst. Nur Ermittler Armin Trost macht sich so seine Gedanken und will das ganze Geschehen nicht einfach ad acta legen. Als er bald darauf entführt wird, ahnt er nicht welch ungeahntes Ausmaß ihm dieser Fall noch bescheren wird. Zu diesem Zeitpunkt kann er auch noch nicht wissen, dass dieser Fall weit in seine Familie hineinreicht, Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird und er letztendlich kurz davor ist, verrückt zu werden.   Es handelt sich um den fünften Fall des Ermittlers Armin Trost, für mich ist es der erste. Leider – muss ich gestehen – kannte ich die Serie bis dato noch nicht. Und hier ist mir wirklich etwas entgangen.   Der Autor Robert Preis schafft eine ausdrucksstarke Atmosphäre, man meint die Kälte im Schneesturm zu fühlen und bekommt Gänsehaut wenn das „Monster“ sich mit Armin unterhält. Auch Armins Kollegen sind teilweise etwas eigenartig. Während sich „der Graf“ in Gefahr begibt um seiner Angebeteten zu imponieren, schafft Kollegin Lembert es, sich bei ihrem Vorgesetzten Respekt zu verschaffen. Herrliche Szenen tun sich hier auf und nicht nur einmal musste ich herzhaft lachen. Obwohl der Fall an sich alles andere als komisch ist, streut Preis teilweise humorvolle Dialoge ein, die dem Horrorszenario etwas von dem Schrecken nehmen.   Der Schreibstil ist sehr passend, flüssig und erzeugt Spannung. Teilweise eingestreuter Lokalkolorit unterstreicht zusätzlich diverse Sequenzen rund um diesen skurrilen Fall. Ich war dermaßen gefesselt, dass ich überhaupt nicht mehr zu lesen aufhören konnte. Und ja, ich habe gezittert.   Man kann zwar das Buch auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen, doch es wäre ratsam die Reihe von Anfang an zu durchschmökern, damit man so manche Eigenheit der Charaktere besser versteht. Mir hat sich z.B. nicht erschlossen, warum Armin im Baumhaus lebt und warum er ständig sein Handy ignoriert.   Ein Krimi mit einer gehörigen Portion Spannung, einem rasanten Showdown und einem brillanten Cliffhanger, der uns neugierig auf den nächsten Band macht. Doch dieser soll wohl erst 2019 erscheinen, bis dahin kann ich meine Wissenslücken mit den ersten vier Bänden schließen.

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  • Eine Treibjagd in und um Graz - Preis rockt

    Grazer Wut

    dreamlady66

    29. October 2017 um 15:00

    (Inhalt, übernommen)Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz. Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . .Über den (genialen) Autor:Robert Preis wurde 1972 in Graz geboren. Er studierte Publizistik und Ethnologie in Wien, verbrachte eineinhalb Jahre als Zivildiener in Kroatien und war dort Mitbegründer einer Jugendzeitschrift. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er als Redakteur der Kleinen Zeitung in Graz. Sein Debütroman erschien 2007 („Schatten über Anderswo“, Verlag Federfrei) und ist im Fantasy-Genre angesiedelt. Mit „Das Gerücht vom Tod“ (Leykam, 2009) legte er einen Historischen Roman vor ehe er im März 2012 – wieder bei Federfrei – mit „Trost und Spiele“ ins Krimifach wechselte. Preis lebt mit seiner Familie in der Nähe von Graz.Schreibstil/Fazit:DANKE an Robert Preis bzw. den emons-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung. Dies ist/war mein Erstlingswerk von Dir, aber keinesfalls das Letzte!Denn...Der Grazer Krimi, Band Nr. 5 um den Chefermittler Armin Trost mit einem sehr passen Titel bei 269 Seiten und 13 Kapiteln (mit sehr zutreffenden Überschriften), einem Prolog, einer Playlist sowie einem Nachwort liess sich schnell und auch zügig verarbeiten - Spannung auf höchstem Niveau...perfekt recherchiert & wunderbar inszeniert so kam für mich diese Wahnsinnsgeschichte wie ein Roadmovie in und um Graz und seine diversen Protagonisten daher. Ich baute einen regelrechten auch emotionalen Bezug zu dem Chefermittler auf, der sehr persönlich in diese abstruse Story hineingezogen wurde und fieberte Seite um Seite mit...das düstere Winterwetter und die skurillen Schauplätze taten ihr Übriges, tiefer in die Story mit einzutauchen - auch für mich tat sich ein Sog auf, dem es nur sehr schwer zu entkommen galt.Die Seiten flogen nur so dahin, es fesselte an allen Ecken & Kanten. Für mich hat der rasante Kriminalroman definitiv Filmrechte verdient und ist ein Garant für viele intensive Lesestunden, die einfach Gänsehautfeeling bescherten und sehr zum Miträtseln einluden. Dazu ein leichter, lockerer, ebenso auch unverblümter, gar bildlicher und teilweise auch fantastischer Schreibstil, der mich oft an Wahn und Wirklichkeit heranführte! Sehr atmosphärisch...mit einem überraschendoffenen Ende - ich hoffe doch stark auf eine Fortsetzung :)Sehr gespannt bin ich auf alles Weitere aus Deiner kreativen Feder und freue mich, einen neuen deutschsprachigen Autor kennengelernt zu haben!

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  • Eine grandiose und gut durchdachte Geschichte

    Grazer Wut

    BlueVelvet

    28. October 2017 um 20:18

    Rezension zu: „Grazer Wut“ von Robert Preis   „Grazer Wut“ ist der fünfte Teil einer Krimi-Reihe rund um den Ermittler Armin Trost. Ich habe zuvor noch keinen Teil der Reihe gelesen und nach ein paar Anfangsschwierigkeiten konnte ich dank des flüssigen Schreibstils auch sofort in die Geschichte einsteigen. Wer die Wahl hat, sollte natürlich vielleicht erst die anderen 4 Teile lesen – ihr werdet es nicht bereuen, versprochen!"   Schon die ersten Seiten haben Entsetzen in mir ausgelöst und mich sehr schockiert. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und es hat sich angefühlt als wäre ich in einem wahren Albtraum gelandet. Man stellt sich das nur einmal vor was für eine Katastrophe: Ein Stromausfall, oder technischer Defekt und die Schließanlage zum Tor des Wahnsinns quasi wird geöffnet. Vermeintlich ist auch keiner der Insassen geflüchtet, allerdings ist es nicht so wie es scheint. Die wenig spätere Entführung von Trost lässt auf jeden Fall daran zweifeln.   Ich möchte gar nicht viel mehr zur Story sagen, um nicht zu spoilern (es gibt nichts Schlimmeres finde ich). Ich freue mich einen so tollen Autor für mich entdeckt zu haben – ich frage mich warum ich vorher noch nichts von Robert Preis gehört habe. Jedenfalls werde ich die restliche Reihe auch noch lesen und freue mich sehr darauf. Der Schreibstil ist fesselnd, packend, überraschen und trotzdem intelligent und sehr durchdacht. Die integrierte Playlist sozusagen war das kleine „Zuckerl“. Vielen Dank für dieses Werk, ich freue mich schon sehr auf den hoffentlich bald folgenden Nachfolger!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Skurril, beklemmend und zugleich humorvoll

    Grazer Wut

    Bellis-Perennis

    23. October 2017 um 16:35

    "Grazer Wut" ist der fünfte Fall mitdem Grazer Kriminalbeamten Armin Trost. Grundsätzlich kann das Buch zwar für sich gelesen werden, ich empfehle aber, die Reihe von Anfang an zu lesen, um die Zusammenhänge besser verstehen zu können. Worum geht’s?Es ist kurz vor Weihnachten. Die Weihnachtsmärkte schießen wie die Schwammerl aus dem Boden und es hat den Anschein, dass in Graz so etwas wie Weihnachtsfrieden einzieht. Doch weit gefehlt!Den Anfang macht ein mysteriöser Stromausfall in der Strafanstalt Karlau, einem der Hochsicherheitsgefängnisse Österreichs. Man gibt Großalarm, alle verfügbaren Polizisten fahren zum Einsatz, nur um dann festzustellen, dass alle Insassen wieder brav in ihren Zellen sitzen. Kurios, oder?Nur Chefinspektor Armin Trost traut dem Frieden nicht und ahnt noch nicht, wie recht er mit seiner Einschätzung haben wird.Wenig später wird er in ein abgelegenes beinahe unbewohntes Dorf entführt. Dort entspinnt sich ein Albtraum, der ihm schier den Verstand raubt. Doch nicht nur Armin gerät in die Fänge verrückter Krimineller, nein auch seine Familie ist betroffen.Wird sich Armin selbst aus der Gewalt der Entführer befreien können? Und vor allem, wer sind die Galgenvögel? Haben sie mit früheren Fällen zu tun?Meine Meinung:Obwohl schon der fünfte Krimi mit Armin Trost ist es mein erster. Wahnsinn, welche Szenarien Autor Robert Preis da entwirft. Größtenteils geht es ziemlich gruselig zu, doch kommt auch der Humor nicht zu kurz. Kollegen, Vorgesetzte sowie fast alle anderen Mitspieler haben Ecken und Kanten, manche echte Macken. Was Trost bewegt in einem Baumhaus zu wohnen und sich gehen zu lassen, weiß ich noch nicht. Ich hoffe, das erschließt sich mir, wenn ich die Reihe von Band 1 weg lese. Vielleicht hängt das mit dem Prozess, der im Prolog angedeutet wird und dem Verschwinden von Koll. Schulmeister zusammen.Herrlich die Namen für die Protagonisten Trost, Gierack, Landerdinger, Schulmeister und Hinterher, die eine mögliche Spekulation auf ihre Charaktereigenschaften zulassen. Auch über das Kompetenzgerangel Polizei und Bundesheer habe ich herzlich lachen müssen.Meine Lieblingssatz ist: "Jetzt bin ich wie die Sau gfahren, da fängt so ein gschissener Schneesturm an und reißt uns die Fahrbahn weg". (S. 92)Wir Leser erleben diesen Kriminalfall aus verschiedenen Blickwinkeln. Hier macht sich jeder so seine eigenen Gedanken. Trotzdem ist das oberste Ziel der Ermittler, Armin Trost zu retten, wobei noch nicht ganz klar ist, ob „nur“ aus den Fängen der Entführer oder nicht doch auch aus seinen eigenen Albträumen. Der Schreibstil hält die Leser in Atem. Ich „musste“ das Buch de facto in einer Nacht lesen. Ich bin total im Sog der Ereignisse verschwunden. Auch wenn ich das eine oder andere auf Grund des fehlenden Vorwissens nicht ganz verstehe, mache ich mir so meine eigenen Gedanken und Szenarien.Wunderbar finde ich, dass einiges im Dialekt geschrieben ist. Das passt so gut zum Lokalkolorit. Die ganze Atmosphäre ist gruselig und mysteriös. Auch der Epilog verspricht Spannung, endet er doch mit einem ganz fiesen Cliffhanger.Ich bin von dieser Serie hellauf begeistert und verstehe mich selbst nicht, einen solchen Autor bislang nicht beachtet zu haben.Fazit:Ein teilweise skurriler, tiefgründig böser und an Action reicher Krimi, der mit total gefesselt hat. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung und bitte beginnt mit dem 1. Band.

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  • Der Wahnsinn ist los!

    Grazer Wut

    melanie1984

    22. October 2017 um 18:40

    Dies ist bereits der fünfte Fall für Mordermittler Armin Trost.Während eines Schneesturms werden alle verfügbaren Einsatzkräfte zu einer Gefängnisrevolte gerufen. Kurz darauf wird Armin Trost von Unbekannten entführt und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingesperrt in einem winterlichen Bergdorf wird sein größter Alptraum wahr. Nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Familie scheint in Gefahr. Plötzlich muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen...Da ich die Vorgänger nicht kenne, brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Alles liest sich wie ein irrer Alptraum, dem man nicht entrinnen kann. Ich fühlte mich umgeben von Wahnsinn und Horror, was mich völlig unvorbereitet getroffen hat. Armin Trost entfremdet sich immer mehr von seiner Frau und lebt mittlerweile in einem Baumhaus im Garten. Auch so erscheint er seltsam und wirr. Die anderen Protagonisten stehen ihm in nichts nach. Die Anstaltsbewohner machen ihrem Namen alles Ehre: angefangen von einem Mann, der seinen Kindheitstraum wahr macht und auf der Straße protestiert, bis hin zu einer Mundgeruch versprühenden Hexe, die anderen ständig auf den Kopf klopft - hiermit ist der Wahnsinn toll getroffen. Die Protagonisten wirken unberechenbar und brandgefährlich.Zeus habe ich als einzige Figur wirklich ins Herz geschlossen, sein Ausgang hat mich traurig gestimmt.Während des Lesens war ich in einem ständigen Wechsel zwischen Lachkrampf und gruseliger Gänsehaut. Zwischendurch hatte ich das Gefühl die Geschichte sei reine Fiktion, ein pechschwarzer Traum, der einer Fantasie entspringt. Das Ende kam überraschend und macht auch neugierig auf den nächsten Fall. Ich hätte unbedingt die Vorgänger lesen müssen, um voll und ganz in die Welt des Wahnsinns eintauchen zu können.FAZIT:Eine pechschwarze Krimikomödie, die förmlich nach einer Verfilmung schreit. Sprachlich ein Volltreffer, wenn auch an mancher Stelle ein klein wenig überzogen!

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  • Furor, die rasende Wut

    Grazer Wut

    Maddinliest

    22. October 2017 um 13:44

    Eine Gefängnisrevolte hält die Stadt Graz in Atem. Sämtliche verfügbaren Polizeikräfte werden herbeigerufen versuchen einen Ausbruch der Kriminellen zu verhindern. Dies gelingt auch und nach einigen Stunden sitzen die Verurteilten wieder in ihren Zellen. Alles scheint wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen, nur Mordermittler Armin Trost ist verwundert über den reibungslosen Ablauf. Kurze Zeit später hat er ein ganz anderes Problem, er wird entführt und an einen entlegenen Ort gebracht. Dort wird er mit seiner beruflichen Vergangenheit konfrontiert, und muss erkennen, welche Ausmaße eine Emotion wie die Wut annehmen kann..."Grazer Wut" ist bereits der fünfte Band der Serie um den außer-gewöhnlichen Ermittler Armin Trost. Wie in den Vorgängerbänden  gelingt es dem Autor Robert Preis mit seinem intensiven und bildreichen Schreibstil eine sehr düstere und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Das führt dazu, dass der Kriminalroman aus meiner Sicht durchaus in die Richtung eines Psychothriller mit Horror-Elementen rückt. Das Setting mit dem verlassenen und eingeschneiten Dorf trägt sicherlich noch dazu bei. Der Charakter des Hauptprotagonisten ist schon ein besonderer. Armin Trost muss mit sich selbst ins Reine kommen, lebt in einem Baumhaus und weiß nicht, was er von seiner Zukunft erwarten soll. In diesem nicht ganz einfachen Gemütszustand gerät er nun in eine Situation, die nicht nur für ihn, sondern für alle Personen seiner Umgebung mit Gefahr verbunden ist. Der Spannungsbogen wird so über die gesamte Länge des Buches aufrechtgehalten, um dann in einem fulminanten und spektakulären Finale zu enden. Die Geschichte wird in einem hohen Tempo erzählt, was der Autor mit häufigen Perspektivwechseln, kurzen Sätzen und Kapiteln zusätzlich belebt. Insgesamt handelt es sich meiner Meinung nach bei "Grazer Wut" um eine sehr gelungene Fortsetzung einer tollen Krimi-Reihe, die noch hoffentlich viele Nachfolgebände hervorbringen wird. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, rate aber auch dazu, sich im Vorfeld den vorherigen Bänden zu widmen, da das Buch in erster Linie auch von der Entwicklung seiner Protagonisten lebt. Meine Bewertung fällt mit den vollen fünf von fünf Sternen dementsprechend positiv aus.

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