Robert Rankin Warten auf Oho

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Inhaltsangabe zu „Warten auf Oho“ von Robert Rankin

Lust auf eine abgedrehte Story? Wie wär's mit dieser: Gott ist tot. Und die Todesumstände sind ziemlich rätselhaft. Er starb bei einem Angelausflug in Norfolk und lässt eine Frau, drei Kinder und 'ne ganze
Menge Grundbesitz zurück. Laut Testament vermacht er seinem Sohn Colin den viel geliebten Planeten Erde, doch Colin zeigt einige Interesse und will das Ding an seinen undurchsichtigen Kumpel Lou Cipher
verscherbeln. Gottes Frau schöpft Verdacht: Hatte Lou etwa beim Tode ihres Mannes seine Finger im Spiel? Sie schaltet einen Privatdetektiv ein: den großen Lazlo Woodbine. Und Lazlo der Große steht unvermittelt
vor dem größten Fall seiner Karriere ... Die ist das erste Buch in der Geschichte des Verlages, das kein Coverbild hat. Es wird mit bunten Abziehbildern ausgeliefert, mit denen jeder Leser sich sein eigenes
Cover schaffen kann. Das schönste wird von uns präsentiert. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Nach Anlaufzeit richtig gut mit vielen Lachern

— tob82

Dieses Buch weckt den Freak in den LeserInnen!

— Wortmagie

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— TobyBurns

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  • Nach Anlaufzeit richtig gut mit vielen Lachern

    Warten auf Oho

    tob82

    29. April 2016 um 22:01

    "Warten auf Oho" ist mein erstes Buch von Robert Rankin. Es handelt sich dabei um eine Art "Comedy-Fantasy-Krimi". Der Stil erinnert mich ein bißchen an "Per Anhalter durch die Galaxis", wobei mir das vorliegende Buch besser gefällt.Zunächst war ich leider eher gelangweilt. Die ersten ca. 80 Seiten waren ziemlich chaotisch und scheinbar ohne roten Faden. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte die Lektüre vorzeitig abgebrochen. Dann allerdings nahm die Geschichte richtig Fahrt auf und machte von Seite zu Seite mehr Spaß. Es gibt eine Menge Running-Gags und auch sonst viele Szenen, die herzhaft zum Lachen einladen. Der Humor ist wirklich gelungen. Die Story ist kreativ, kurzweilig und in sich schlüssig und läuft - wie es sich für einen guten Krimi gehört - mit gewisser Spannung auf die finale Auflösung des Falles hinaus. Insgesamt wirklich eine unterhaltsame Lektüre.Ein paar Worte noch zum Titel: "Warten auf Oho" macht eigentlich - wie ja leider so häufig bei deutschen Titeln - keinen Sinn. Im Original heißt der Buch "Waiting for Godalming", was mehr Sinn macht, da "Godalming" eine zentrale Person im Buch ist. "Oho" kommt dagegen überhaupt nicht vor. Näher betrachtet halte ich aber auch diesen Titel nicht für sinnvoll. Der Roman hat mit "Warten auf Godot" - ich sehe das mal als offensichtliche Anspielung - aus meiner Sicht überhaupt nichts zu tun. Existentialistische Philosophie - mal vorausgesetzt, dass es in "Warten auf Godot" darum geht - ist hier überhaupt kein Thema. Warum dann also diese unpassende Anspielung?

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  • Paradoxes, ein heiliger Schutzrosenkohl und Fußnoten

    Warten auf Oho

    Wortmagie

    18. October 2014 um 13:43

    Als ich „Warten auf OHO“ aus dem Regal nahm und das erste Mal aufschlug, zauberte mir meine Ausgabe sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Wie ihr seht, ist das Cover sehr schlicht und minimalistisch gehalten. Die allererste Seite fühlte sich jedoch merkwürdig fest und dick an, ganz anders als normales Papier. Ich sah nach und verstand. Das Cover von „Warten auf OHO“ ist ein Do-it-Yourself-Cover. Die allererste und die allerletzte Seite enthalten Sticker, mit denen man das Cover selbst gestalten kann. Was für eine tolle Idee, oder? Ich kann mir allerdings auch wirklich kein anderes Buch vorstellen, zu dem das besser passen würde als zu diesem. Die meisten Menschen würden Icarus Smith als Dieb bezeichnen. Er selbst weiß es jedoch besser: er ist ein Relokator. Die große Berufung seines Lebens besteht darin, den richtigen Menschen die richtigen Dinge in die Hand zu geben und den falschen Menschen die falschen Dinge wegzunehmen. Eines Tages relokalisiert er in einem Barbierladen eine Aktentasche. Diese Aktentasche ist der Beginn einer haarsträubenden Geschichte, in deren Verlauf Icarus von den gefährlichen Wrong’uns gejagt, verfolgt und gefoltert wird und darüber hinaus auf Lazlo Woodbine trifft, den größten Privatdetektiv der Welt. Dieser arbeitet wiederum am wichtigsten Fall seines Lebens: er soll den Tod Gottes aufklären. Gottes Witwe hat Lazlo beauftragt, herauszufinden, wer Gott ermordete. Schnell stellt sich heraus, dass Gottes gewaltvolles Ableben und die Existenz der Wrong’uns in Zusammenhang stehen. Icarus und Lazlo müssen ihre Kräfte vereinen, denn nur so können sie die gewaltigste Aufgabe aller Zeiten meistern: die Rettung der Welt. Ich habe es bereits angedeutet und muss es nun wiederholen: „Warten auf OHO“ hat mich absolut sprachlos gemacht. Dieses Buch folgt keinerlei Regeln, weder inhaltlich noch strukturell; es kennt nicht mal das Wort „Regeln“. Es ist wie eine Prügelei auf einem Abenteuerspielplatz: es herrschen Chaos und Anarchie, jeder macht was er will, es gibt blaue Augen und ausgeschlagene Zähne, aber auch etwas zu lachen. Ich glaube, das Geheimnis dieses Romans liegt darin, dass Robert Rankin zwar durchaus eine grobe Plotline im Kopf hatte, der er auch folgte, aber einfach jedem einzelnen spontanen Impuls, den er beim Schreiben hatte, nachgegeben hat. Das Ergebnis ist eine Geschichte, die unglaublich lebendig und eigenständig wirkt; als hätte der Autor sie nicht einfach geschrieben, sondern als wäre er nur ein Ventil für eine Geschichte gewesen, die so bereits durch das Universum geisterte. Diese ist absurd, paradox und teilweise äußerst unlogisch, aber genau das macht ihren Reiz aus. Man kann sie nicht einfach mögen, denn dafür ist sie zu wenig greifbar. Daher gestaltete sich die Bewertung für mich recht schwierig. „Warten auf OHO“ ist keinesfalls eines der besten Bücher meiner Lesekarriere, aber es war eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Diese Gesetzlosigkeit, dieses Wirrwarr, muss man mal erlebt haben. Der Roman vermittelt ein deutliches Gefühl von Leichtigkeit, ich glaube aber nicht, dass das Schreiben wirklich so simpel war. Robert Rankin hat sein Chaos sehr konsequent umgesetzt; ich kann mir vorstellen, dass das nicht immer einfach war. Es gibt zwei Protagonisten, Icarus Smith und Lazlo Woodbine, deren Handlungsstränge eine Weile parallel laufen und sich dann später kreuzen. Diese beiden hat Rankin beeindruckend deutlich voneinander abgetrennt, indem er die Erzählperspektive entsprechend veränderte. Icarus‘ Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler übermittelt, Lazlos Geschichte von einem Ich-Erzähler. Und ihr glaubt es nicht, aber das behält er sogar bei, wenn die beiden aufeinander treffen. Sogar, wenn sie sich im selben Raum aufhalten. Ich fand das extrem unterhaltsam. Die Figuren an sich sind außergewöhnlich und skurril, eben passend zur Story. Ob sie rund sind… tja, keine Ahnung. Ich kam einfach nicht dazu, darauf zu achten. Ich war zu abgelenkt von all den Lachern und der actionreichen Handlung. Ich kam kaum zum Durchatmen, weil dieser abgedrehte Kriminalfall, der die Basis darstellt, so überpräsent war. Das klingt negativ, war es aber gar nicht. Ich empfand es als nette Abwechslung, mir einmal keine Gedanken über Charaktereigenschaften machen zu müssen. „Warten auf OHO“ hat mich wirklich toll unterhalten. Es gab viele Momente, die so unglaublich waren, dass ich mir die Augen reiben und die Stelle noch einmal lesen musste. Wer denkt sich schon so etwas aus wie einen heiligen Schutzrosenkohl namens Barry? Ich kann euch gar nicht all die abgefahrenen Details dieses Buches nennen, die es lesenswert machen, weil ich dann viel zu viel verraten würde. Interessierte LeserInnen müssen allerdings absolut offen sein und bereits vor dem Lesestart loslassen. Man darf sich nicht in der Realität fest krallen, sondern sollte Robert Rankins ganz eigener Interpretation der Wirklichkeit freien Lauf lassen. „Warten auf OHO“ ist eine Lektüre für Fans von Terry Pratchett oder Mike Resnick, die Spaß am Absurden, Paradoxen und an Fußnoten haben. Dieser Roman wird den Freak in euch wecken!

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  • Voller Geheimnisse und Romantik: Widmungen! Wie würde Deine lauten?

    Zwitschernde Fische

    -se-

    Wem widmest Du Dein Leben? Und wem Deinen Roman? Keine leichte Frage, was? Und vor allem mag nicht jeder erst einen ganzen Roman schreiben, damit er ihn einem lieben Menschen widmen kann. Deshalb könnt Ihr hier nach Herzenslust und -liebe ganz einfach jemandem eine Widmung schreiben - ohne Buch dazu :-) Wem würdet Ihr also Euer eigenes Buch widmen? Jemandem, den Ihr liebt? Den Eltern? Freunden? Bekannten Persönlichkeiten? Vielleicht gar keinem Menschen, sondern einem Gedanken oder einer Gruppe ("Für all jene, die ...")? Und wie würde Eure Widmung lauten? Und meine zweite Frage: Welche Widmungen findet Ihr in den Büchern in Euren Regalen? Ein paar sehr berühmte (z. B. aus dem "Kleinen Prinzen") gibt es ja auch. Vielleicht können wir hier ein paar rätselhafte, romantische, traurige, witzige ... zusammentragen. Ich möchte damit ein Thema aus meinem Roman "Zwitschernde Fische" aufgreifen, in dem eine geheimnisvolle Buchhändlerin und ein Bücherwurm u. a. über Widmungen reden und sie ihm klarmacht, dass letztlich auch das eigene Leben eine Geschichte ist, die man jemandem widmen kann. Ich mach mal den Anfang mit einer echten Widmung: "Für Vik Lovell, die mir erzählte, es gäbe keine Drachen, und mir dann ihre Brutstätte zeigte." Ken Kesey, "Einer flog über das Kuckucksnest"

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  • Rezension zu "Warten auf Oho" von Robert Rankin

    Warten auf Oho

    HannaFunk

    14. July 2009 um 10:42

    Icarus Smith relokalisiert aus Berufung. Er würde sich niemals schnöde als Dieb bezeichnen, es geht hierbei um eine höhere Aufgabe. In einem Barbierladen relokalisiert er eine schwarze Aktentasche mit unverhofft brisantem Inhalt. Von nun an wird er verfolgt, gefoltert und das Wichtigste: er versteht. Gleichzeitig wird Privatdetektiv Lazlo Woodbine beauftragt, zunächst das Verschwinden und dann, als er ihn findet, den Tod Gottes aufzuklären. Beauftragt wird er von Gottes Frau, die glaubt, an Tod und Testament sei etwas faul. Schließlich hat Gott ihr die Erde einst zum Geburtstag geschenkt, die jetzt Gottes einziger ehelicher Sohn Colin erben soll. Wie alles zusammenhängt, was der Teufel damit zu tun hat und wer Johnny Boy ist, will ich hier noch nicht verraten, aber es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen. Es ist wirr, verrückt, irre, witzig, abgedreht und total schräg. Ein Buch, dass ich sicher mehrmals lesen werde.

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  • Rezension zu "Warten auf Oho" von Robert Rankin

    Warten auf Oho

    Heathcliff

    19. May 2008 um 19:50

    lazlo woodbine und sein imaginärer freund barry der kohlkopf. endlich mal wieder ein richtig lustiges und extrem abgedrehtes buch *g*

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