Robert Repino

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von MORT(E), MORT(E) und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Robert Repino

MORT(E)

MORT(E)

 (6)
Erschienen am 30.09.2016
MORT(E)

MORT(E)

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Erschienen am 31.03.2017
Morte

Morte

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Erschienen am 20.01.2015
Mort(e)

Mort(e)

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Erschienen am 20.01.2015

Neue Rezensionen zu Robert Repino

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Serkalows avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Spannende Handlung in einem originellen Setting mit Anregungen zum Nachdenken
Serkalowvor einem Jahr

Einst war Mort(e) ein kastrierter Hauskater namens Sebastian, der die wenigen glücklichen Momente voller Liebe ausgerechnet mit einer Hündin namens Sheba erfuhr.

Doch dann begann der Krieg. Angezettelt von der uralten Ameisenkönigin, die über Jahrhunderte einen Plan ausgetüftelt hat, um sich an den Verbrechen der Menschen an ihrem Volk zu rächen.
Mittels Hormonen hat sie sich und ihre Ameisen verändert. Aber auch die Tiere an der Oberfläche, die dadurch zu Bewusstsein gelangen und aufrecht gehen.

Die Menschen werden rasch auf nur wenige Exemplare reduziert. Sebastian verliert in den Tagen der Apokalypse Sheba aus den Augen und wird zu Mort(e). Einem legendären Krieger im Kampf gegen die Menschen.

Nur noch eine Biowaffe namens EMSAH scheint die Herrschaft der Tiere aufhalten zu können und gerade Mort(e) bekommt den Auftrag, das Geheimnis dieser Seuche zu enträtseln.
Da erhält er den Hinweis, dass Sheba noch lebt.

Das Szenario hat mich so neugierig gemacht, dass ich dem Release dieses Buches regelrecht entgegen fieberte und es am Tag des Erscheinens beim Verlag orderte.

Es hat sich gelohnt.

Aufrecht gehende Tiere, mit Händen und Sprache, kennt man eigentlich nur aus Disney-Trickfilmen und Comics.
Aber niedlich ist hier in »Mort(e)« nichts. Der Krieg der Ameisen und ihrer Verbündeten an der Oberfläche gegen die Menschen ist brutal und unbarmherzig.
Die Story, geprägt von der Suche des Katers nach seiner alten Freundin und des Rätsels Lösung ist schnörkellos und flüssig erzählt. Die Spannungskurve wird dauerhaft aufrecht erhalten, so dass es insgesamt ein eher ruhig erzähltes Buch ist, da es keine Auf und Ab gibt, was dem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch tut.

Schnell stellt sich dem Leser und Mort(e) natürlich die Frage, was die »neuen« Tiere denn nun eigentlich noch von den Menschen unterscheidet, was erfahrene Leser natürlich an George Orwell »Farm der Tiere« erinnern wird.

Dieser beinah philosophische Überbau macht »Mort(e)« tatsächlich zu einem faszinierenden Buch, nach dessen Lektüre ich meine Haustiere (Katzen und Hund) tatsächlich mit etwas anderen Augen betrachtet habe. Bzw. etwas mehr über das Verhältnis von Mensch und Tier nachdachte.

Keine Sorge. Es ist kein radikales Plädoyer für militante Veganer und Tierschützer. »Mort(e)« ist ein guter Fantasy-Roman mit einem originellen Setting einer spannenden Handlung und faszinierenden Protagonisten, der gut unterhält und ein bisschen zum Nachdenken anregt.

Obwohl die Story gut abgeschlossen ist, gibt es im englischen Original noch zwei Folgebände. Sollte der Luzifer-Verlag diese ebenfalls veröffentlichen, werde ich bestimmt wieder einen Blick riskieren.

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Litiss avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Überzeugender Charakter, aber verrückte Geschichte
Litisvor 2 Jahren

Die Charaktere:
Sebastian, unserer Hauptprotagonist, war einst ein Hauskater bis er durch die Hormone der Ameisenkönigin aufsteigt und damit nahezu menschliche Gestalt annimmt - wie jedes Tier auf der Erde. Sebastian ist einsam und versteht nicht, was vor sich geht. Er vermisst seine Hunde-Freundin Sheba, die nach der "Verwandlung" verschwunden ist. Sein ganzer Weg ist nur von der Suche nach ihr gezeichnet.
Wie würde sich eine Katze verhalten, wenn sie vermenschlicht wird? Der Autor stellt Sebastian, der nach der Verwandlung nur noch Mort(e) heißt, als kühlen und emotionslosen Charakter dar. Auch, wenn Mort(e) eher distanziert erscheint, was durch die trockene Schreibweise noch unterstützt wird, kann Herr Repino dennoch die Gefühle des Katers übermitteln. Wobei hier einzig die Gefühle zu Sheba existieren. Ansonsten ist Mort(e) innerlich tot. Leider fehlt dadurch auch eine Identifikation mit ihm. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finde: Der Charakter ist überaus überzeugend getroffen, leider wird das Zugehörigkeitsgefühl zum Kater in Mitleidenschaft gezogen.

Die Story:
Die Handlung ist teilweise schwer verständlich, weil Informationen zum besseren Verständnis fehlen. Der Autor erklärt zu wenig, und wenn er es erklärt, dann unglaublich kompliziert und umständlich.
Die Geschichte ist komplett verrückt und sehr abwegig, daher konnte ich mich auf den Plot schwer einlassen.
Auch mit dem religiösen Input, der im letzten Drittel sehr viel Raum einnimmt, konnte ich nichts anfangen.

Der Schreibstil:
Der Erzählstil ist durchweg abgehackt und meiner Ansicht nach passend für eine denkende Katze (siehe "Charaktere"). Leider ist er aber auch trocken, nüchtern, distanziert und häufig emotionslos. Dadurch liest sich alles etwas fade und man schweift mit den Gedanken zu häufig ab.
Pluspunkt ist, dass die Stimmung überzeugend bedrückend und bedrohlich dargestellt ist. Man hat die ganze Zeit über ein beklemmendes Gefühl.

Ende:
Das Ende ergibt eine runde Sache und passt gut in den Plot.

Fazit:
Der Charakter Mort(e) wird zwar sehr distanziert dargestellt, überzeugt aber irgendwie doch, auch wenn die Identifikation fehlt. Der Rest ist leider nur trocken und fade mit einer verrückten Idee, die schwer verständlich ist und auf die ich mich schwer einlassen konnte.

litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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Argentumverdes avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Ist ein Tier der bessere Mensch
Argentumverdevor 2 Jahren

Eine Katze die wächst und aufrecht geht, sich entwickelt und wie ein Mensch denkt und spricht, schien mir ein äußerst interessanter Ansatz für ein Buch.

Robert Repino schickt den Leser auf eine Reise mit dem Kater Mort(e). Von seiner Zeit als Stubenkater Sebastian, über seine Umwandlung und Namensfindung, bis hin zu seiner Zeit als Krieger und als Veteran. Dabei ist Mort(e)s Bestreben einzig und allein darauf gerichtet seine ehemalige Nachbarshündin Sheba, die einzige Freundin aus ihrer Zeit als Haustiere, wiederzufinden.

Mit diesem Buch liefert der Autor eine ganze Reihe von interessanten Themen und Fragestellungen, Denkansätze die mehr als nur diskussionswürdig sind. Er entwickelt die berühmte Frage "Was wäre wenn?" in einer ganz eigenen und spannenden Idee weiter.

Leider bleibt das Buch trotz des interessanten Inhalts auf vielen Strecken leer und platt, obwohl es vom Schreibstil her flüssig und unkompliziert ist. Erst ab Mitte des Buches bleibt ein konstanter Spannungsbigen durchgehend erhalten. Der Leser hat Schwierigkeiten sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, was vielleicht gewollt sein mag, aber nicht unbedingt hilfreich ist.

Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Werk, das mit vielen interessanten Diskussionsgrundlagen aufwartet, aber leider im Fluss nicht ganz überzeugen kann.

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Gespräche aus der Community

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LUZIFER_Verlags avatar
Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Mort(e) von Robert Repino. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 20.11.2016, Beginn der Leserunde ist der 21.11.2016. 

Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


Zum Inhalt: 

Der »Krieg ohne Namen« hat begonnen, und sein Ziel besteht darin, die Menschheit auszurotten. Eingefädelt wurde er von der Kolonie, einer Rasse intelligenter Ameisen, die über Jahrtausende hinweg heimlich eine Armee aufgebaut haben, um die menschlichen Zerstörer und Unterdrücker für immer von der Erde zu tilgen.
Unter den wachsamen Augen der Kolonie soll eine Utopie frei vom Hang der Menschen zu Gewalt, Ausbeutung und religiösem Aberglauben entstehen. In einem letzten Schritt ihrer Kriegshandlungen verwandelt die Kolonie die Tierwelt auf der Erde in zu Höchstleistungen fähige Zweibeiner, die sich erheben und ihre Herren vernichten sollen.

Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der zum Kriegshelden avancierte, ist berüchtigt dafür, die gefährlichsten Aufträge anzunehmen und gegen die gefürchtete menschliche Biowaffe EMSAH anzukämpfen. Was ihn jedoch tatsächlich zu derartigem Draufgängertum treibt, ist seine andauernde Suche nach jemandem, mit dem er vor der Verwandlung befreundet gewesen war: der Hündin Sheba.
Als er die Nachricht erhält, dass Sheba noch am Leben sein soll, tritt er eine Reise an, die ihn von den verbliebenen menschlichen Festungen ins Herz der Kolonie führt, wo er von den Ursprüngen von EMSAH und dem endgültigen Los aller Lebewesen der Erde erfahren wird.

Thaliomees avatar
Letzter Beitrag von  Thaliomeevor 2 Jahren
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