Robert Repino

 3,9 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von MORT(E), Morte und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Robert Repino

Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)

MORT(E)

 (12)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Morte (ISBN: 9781616954277)

Morte

 (0)
Erschienen am 20.01.2015
Cover des Buches Mort(e) (ISBN: 9781482993141)

Mort(e)

 (0)
Erschienen am 20.01.2015

Neue Rezensionen zu Robert Repino

Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)Ivory-Mcs avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Abstrakt...
Ivory-Mcvor 9 Monaten

Ich tu mich echt schwer mit der Bewertung. Ich sag mal, die Geschichte ist originell und hatte wirklich Potenzial, aber irgendwie war sie und die Charaktere so farblos, platt... 

Natürlich mag es schwer sein, einen Roman aus der Sicht mutierter Tiere zu schreiben, aber irgendwie wollte der Funken nicht so richtig zünden.

Ich tat mich schon schwer darin, einfach hinzunehmen, dass die Tiere über Nacht mutiert sind. Das ging mir - da es ja kein High Fantasy sein soll - doch etwas zu schnell.

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Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)Aleshanees avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Wichtiger Hintergrund - der mich in der Umsetzung leider nicht so überzeugen konnte
Aleshaneevor einem Jahr

Ich lese ja ab und zu auch sehr gerne "Tier-Fantasy" und die Idee hier hat mich total angesprochen - zum einen die Invasion der Ameisen, Mort(e) selbst als Katzenliebhaberin und natürlich die Fiktion, dass die Tierwelt sich gegen die Menschen "zur Wehr setzt". Viele Rezensionen hab ich nicht dazu gefunden, aber sie waren alle durchweg positiv, dem ich mich leider nicht so ganz anschließen kann.

Die Geschichte beginnt mit Mort(e)s Leben als Hauskater und beschreibt, wie die Veränderungen recht plötzlich über sein beschauliches Leben regelrecht hereingebrochen sind und ihn von seiner Hundefreundin Sheba trennt.

Diese Trennung beschäftigt ihn viele Jahre, in denen er im Krieg gegen die Menschen eine gesonderte Stellung einnimmt. Irgendwie scheint er aber dem ganzen Vorhaben immer mit Skepsis gegenüber zu stehen, denn er merkt immer wieder an, dass sich die Tiere nicht nur im Aussehen den Menschen angleichen, sondern auch im Denken und Handeln.


Ich bin mit dem Schreibstil leider gar nicht warm geworden, der recht einfach und oft auch etwas "ungeschliffen" rüberkommt. Also sehr nüchtern und rational, was zwar zur Situation passt, ich mich dadurch aber schwer einfühlen konnte. Vor allem auch zu Mort(e) selbst konnte ich wenig Verbindung aufbauen, auch wenn seine Sicht der Dinge gut dargestellt war.
Andere Figuren wurden ebenfalls genauer unter die Lupe genommen, wobei ich hier ebenfalls schwer an sie herangekommen bin.
Der Stil war hier wirklich ausschlaggebend, denn die Erzählweise empfand ich als äußerst anstrengend und unspektakulär, ich hab mir das alles komplett anders erwartet. Ich bin beim Lesen immer wieder abgedriftet und konnte mich schwer auf die Handlung konzentrieren - auch empfand ich es öfter als schwierig den Dialogen zu folgen, da nicht immer ersichtlich ist, wer gerade das Wort hat.

Dafür greift der Autor viele gesellschaftliche Probleme und Irrwege auf, zum Beispiel den Versuch der Kolonie (den Ameisen), die ja diesen Krieg gegen die Menschen initiiert haben, mit Waffengewalt und Säuberungsaktionen gegen diese vorzugehen. Solche Vergleiche gab es eine Menge, auch mit brutalen Szenen, die deutlich machen, wie grausam unser Handeln teilweise ist und wie "leicht", anscheinend, dafür immer wieder eine "gute Begründung" aus dem Hut zu zaubern.

Dennoch hat mir einfach die Spannung gefehlt, denn trotz der vielen Veränderungen und abwechslungsreichen Perspektiven blieb es eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die mir zu wenig Emotionen rübergebracht haben.
Sehr kuriose, bizarre Geschichte, die sicher ihre Leser findet, mich in dieser Art aber nicht überzeugen konnte.


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Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)Serkalows avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Spannende Handlung in einem originellen Setting mit Anregungen zum Nachdenken
Serkalowvor 4 Jahren

Einst war Mort(e) ein kastrierter Hauskater namens Sebastian, der die wenigen glücklichen Momente voller Liebe ausgerechnet mit einer Hündin namens Sheba erfuhr.

Doch dann begann der Krieg. Angezettelt von der uralten Ameisenkönigin, die über Jahrhunderte einen Plan ausgetüftelt hat, um sich an den Verbrechen der Menschen an ihrem Volk zu rächen.
Mittels Hormonen hat sie sich und ihre Ameisen verändert. Aber auch die Tiere an der Oberfläche, die dadurch zu Bewusstsein gelangen und aufrecht gehen.

Die Menschen werden rasch auf nur wenige Exemplare reduziert. Sebastian verliert in den Tagen der Apokalypse Sheba aus den Augen und wird zu Mort(e). Einem legendären Krieger im Kampf gegen die Menschen.

Nur noch eine Biowaffe namens EMSAH scheint die Herrschaft der Tiere aufhalten zu können und gerade Mort(e) bekommt den Auftrag, das Geheimnis dieser Seuche zu enträtseln.
Da erhält er den Hinweis, dass Sheba noch lebt.

Das Szenario hat mich so neugierig gemacht, dass ich dem Release dieses Buches regelrecht entgegen fieberte und es am Tag des Erscheinens beim Verlag orderte.

Es hat sich gelohnt.

Aufrecht gehende Tiere, mit Händen und Sprache, kennt man eigentlich nur aus Disney-Trickfilmen und Comics.
Aber niedlich ist hier in »Mort(e)« nichts. Der Krieg der Ameisen und ihrer Verbündeten an der Oberfläche gegen die Menschen ist brutal und unbarmherzig.
Die Story, geprägt von der Suche des Katers nach seiner alten Freundin und des Rätsels Lösung ist schnörkellos und flüssig erzählt. Die Spannungskurve wird dauerhaft aufrecht erhalten, so dass es insgesamt ein eher ruhig erzähltes Buch ist, da es keine Auf und Ab gibt, was dem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch tut.

Schnell stellt sich dem Leser und Mort(e) natürlich die Frage, was die »neuen« Tiere denn nun eigentlich noch von den Menschen unterscheidet, was erfahrene Leser natürlich an George Orwell »Farm der Tiere« erinnern wird.

Dieser beinah philosophische Überbau macht »Mort(e)« tatsächlich zu einem faszinierenden Buch, nach dessen Lektüre ich meine Haustiere (Katzen und Hund) tatsächlich mit etwas anderen Augen betrachtet habe. Bzw. etwas mehr über das Verhältnis von Mensch und Tier nachdachte.

Keine Sorge. Es ist kein radikales Plädoyer für militante Veganer und Tierschützer. »Mort(e)« ist ein guter Fantasy-Roman mit einem originellen Setting einer spannenden Handlung und faszinierenden Protagonisten, der gut unterhält und ein bisschen zum Nachdenken anregt.

Obwohl die Story gut abgeschlossen ist, gibt es im englischen Original noch zwei Folgebände. Sollte der Luzifer-Verlag diese ebenfalls veröffentlichen, werde ich bestimmt wieder einen Blick riskieren.

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Gespräche aus der Community

Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Mort(e) von Robert Repino. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 20.11.2016, Beginn der Leserunde ist der 21.11.2016. 

Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


Zum Inhalt: 

Der »Krieg ohne Namen« hat begonnen, und sein Ziel besteht darin, die Menschheit auszurotten. Eingefädelt wurde er von der Kolonie, einer Rasse intelligenter Ameisen, die über Jahrtausende hinweg heimlich eine Armee aufgebaut haben, um die menschlichen Zerstörer und Unterdrücker für immer von der Erde zu tilgen.
Unter den wachsamen Augen der Kolonie soll eine Utopie frei vom Hang der Menschen zu Gewalt, Ausbeutung und religiösem Aberglauben entstehen. In einem letzten Schritt ihrer Kriegshandlungen verwandelt die Kolonie die Tierwelt auf der Erde in zu Höchstleistungen fähige Zweibeiner, die sich erheben und ihre Herren vernichten sollen.

Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der zum Kriegshelden avancierte, ist berüchtigt dafür, die gefährlichsten Aufträge anzunehmen und gegen die gefürchtete menschliche Biowaffe EMSAH anzukämpfen. Was ihn jedoch tatsächlich zu derartigem Draufgängertum treibt, ist seine andauernde Suche nach jemandem, mit dem er vor der Verwandlung befreundet gewesen war: der Hündin Sheba.
Als er die Nachricht erhält, dass Sheba noch am Leben sein soll, tritt er eine Reise an, die ihn von den verbliebenen menschlichen Festungen ins Herz der Kolonie führt, wo er von den Ursprüngen von EMSAH und dem endgültigen Los aller Lebewesen der Erde erfahren wird.

89 BeiträgeVerlosung beendet
Thaliomees avatar
Letzter Beitrag von  Thaliomeevor 4 Jahren

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