Robert Repino

 3,8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von MORT(E).

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Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)

MORT(E)

 (11)
Erschienen am 31.03.2017

Neue Rezensionen zu Robert Repino

Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)
Ivory-Mcs avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Abstrakt...
Ivory-Mcvor 2 Jahren

Ich tu mich echt schwer mit der Bewertung. Ich sag mal, die Geschichte ist originell und hatte wirklich Potenzial, aber irgendwie war sie und die Charaktere so farblos, platt... 

Natürlich mag es schwer sein, einen Roman aus der Sicht mutierter Tiere zu schreiben, aber irgendwie wollte der Funken nicht so richtig zünden.

Ich tat mich schon schwer darin, einfach hinzunehmen, dass die Tiere über Nacht mutiert sind. Das ging mir - da es ja kein High Fantasy sein soll - doch etwas zu schnell.

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Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351288)
Aleshanees avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Wichtiger Hintergrund - der mich in der Umsetzung leider nicht so überzeugen konnte
Aleshaneevor 3 Jahren

Ich lese ja ab und zu auch sehr gerne "Tier-Fantasy" und die Idee hier hat mich total angesprochen - zum einen die Invasion der Ameisen, Mort(e) selbst als Katzenliebhaberin und natürlich die Fiktion, dass die Tierwelt sich gegen die Menschen "zur Wehr setzt". Viele Rezensionen hab ich nicht dazu gefunden, aber sie waren alle durchweg positiv, dem ich mich leider nicht so ganz anschließen kann.

Die Geschichte beginnt mit Mort(e)s Leben als Hauskater und beschreibt, wie die Veränderungen recht plötzlich über sein beschauliches Leben regelrecht hereingebrochen sind und ihn von seiner Hundefreundin Sheba trennt.

Diese Trennung beschäftigt ihn viele Jahre, in denen er im Krieg gegen die Menschen eine gesonderte Stellung einnimmt. Irgendwie scheint er aber dem ganzen Vorhaben immer mit Skepsis gegenüber zu stehen, denn er merkt immer wieder an, dass sich die Tiere nicht nur im Aussehen den Menschen angleichen, sondern auch im Denken und Handeln.


Ich bin mit dem Schreibstil leider gar nicht warm geworden, der recht einfach und oft auch etwas "ungeschliffen" rüberkommt. Also sehr nüchtern und rational, was zwar zur Situation passt, ich mich dadurch aber schwer einfühlen konnte. Vor allem auch zu Mort(e) selbst konnte ich wenig Verbindung aufbauen, auch wenn seine Sicht der Dinge gut dargestellt war.
Andere Figuren wurden ebenfalls genauer unter die Lupe genommen, wobei ich hier ebenfalls schwer an sie herangekommen bin.
Der Stil war hier wirklich ausschlaggebend, denn die Erzählweise empfand ich als äußerst anstrengend und unspektakulär, ich hab mir das alles komplett anders erwartet. Ich bin beim Lesen immer wieder abgedriftet und konnte mich schwer auf die Handlung konzentrieren - auch empfand ich es öfter als schwierig den Dialogen zu folgen, da nicht immer ersichtlich ist, wer gerade das Wort hat.

Dafür greift der Autor viele gesellschaftliche Probleme und Irrwege auf, zum Beispiel den Versuch der Kolonie (den Ameisen), die ja diesen Krieg gegen die Menschen initiiert haben, mit Waffengewalt und Säuberungsaktionen gegen diese vorzugehen. Solche Vergleiche gab es eine Menge, auch mit brutalen Szenen, die deutlich machen, wie grausam unser Handeln teilweise ist und wie "leicht", anscheinend, dafür immer wieder eine "gute Begründung" aus dem Hut zu zaubern.

Dennoch hat mir einfach die Spannung gefehlt, denn trotz der vielen Veränderungen und abwechslungsreichen Perspektiven blieb es eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die mir zu wenig Emotionen rübergebracht haben.
Sehr kuriose, bizarre Geschichte, die sicher ihre Leser findet, mich in dieser Art aber nicht überzeugen konnte.


Kommentare: 2
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Cover des Buches MORT(E) (ISBN: 9783958351295)
Litiss avatar

Rezension zu "MORT(E)" von Robert Repino

Überzeugender Charakter, aber verrückte Geschichte
Litisvor 6 Jahren

Die Charaktere:
Sebastian, unserer Hauptprotagonist, war einst ein Hauskater bis er durch die Hormone der Ameisenkönigin aufsteigt und damit nahezu menschliche Gestalt annimmt - wie jedes Tier auf der Erde. Sebastian ist einsam und versteht nicht, was vor sich geht. Er vermisst seine Hunde-Freundin Sheba, die nach der "Verwandlung" verschwunden ist. Sein ganzer Weg ist nur von der Suche nach ihr gezeichnet.
Wie würde sich eine Katze verhalten, wenn sie vermenschlicht wird? Der Autor stellt Sebastian, der nach der Verwandlung nur noch Mort(e) heißt, als kühlen und emotionslosen Charakter dar. Auch, wenn Mort(e) eher distanziert erscheint, was durch die trockene Schreibweise noch unterstützt wird, kann Herr Repino dennoch die Gefühle des Katers übermitteln. Wobei hier einzig die Gefühle zu Sheba existieren. Ansonsten ist Mort(e) innerlich tot. Leider fehlt dadurch auch eine Identifikation mit ihm. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finde: Der Charakter ist überaus überzeugend getroffen, leider wird das Zugehörigkeitsgefühl zum Kater in Mitleidenschaft gezogen.

Die Story:
Die Handlung ist teilweise schwer verständlich, weil Informationen zum besseren Verständnis fehlen. Der Autor erklärt zu wenig, und wenn er es erklärt, dann unglaublich kompliziert und umständlich.
Die Geschichte ist komplett verrückt und sehr abwegig, daher konnte ich mich auf den Plot schwer einlassen.
Auch mit dem religiösen Input, der im letzten Drittel sehr viel Raum einnimmt, konnte ich nichts anfangen.

Der Schreibstil:
Der Erzählstil ist durchweg abgehackt und meiner Ansicht nach passend für eine denkende Katze (siehe "Charaktere"). Leider ist er aber auch trocken, nüchtern, distanziert und häufig emotionslos. Dadurch liest sich alles etwas fade und man schweift mit den Gedanken zu häufig ab.
Pluspunkt ist, dass die Stimmung überzeugend bedrückend und bedrohlich dargestellt ist. Man hat die ganze Zeit über ein beklemmendes Gefühl.

Ende:
Das Ende ergibt eine runde Sache und passt gut in den Plot.

Fazit:
Der Charakter Mort(e) wird zwar sehr distanziert dargestellt, überzeugt aber irgendwie doch, auch wenn die Identifikation fehlt. Der Rest ist leider nur trocken und fade mit einer verrückten Idee, die schwer verständlich ist und auf die ich mich schwer einlassen konnte.

litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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Gespräche aus der Community

Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Mort(e) von Robert Repino. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 20.11.2016, Beginn der Leserunde ist der 21.11.2016. 

Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


Zum Inhalt: 

Der »Krieg ohne Namen« hat begonnen, und sein Ziel besteht darin, die Menschheit auszurotten. Eingefädelt wurde er von der Kolonie, einer Rasse intelligenter Ameisen, die über Jahrtausende hinweg heimlich eine Armee aufgebaut haben, um die menschlichen Zerstörer und Unterdrücker für immer von der Erde zu tilgen.
Unter den wachsamen Augen der Kolonie soll eine Utopie frei vom Hang der Menschen zu Gewalt, Ausbeutung und religiösem Aberglauben entstehen. In einem letzten Schritt ihrer Kriegshandlungen verwandelt die Kolonie die Tierwelt auf der Erde in zu Höchstleistungen fähige Zweibeiner, die sich erheben und ihre Herren vernichten sollen.

Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der zum Kriegshelden avancierte, ist berüchtigt dafür, die gefährlichsten Aufträge anzunehmen und gegen die gefürchtete menschliche Biowaffe EMSAH anzukämpfen. Was ihn jedoch tatsächlich zu derartigem Draufgängertum treibt, ist seine andauernde Suche nach jemandem, mit dem er vor der Verwandlung befreundet gewesen war: der Hündin Sheba.
Als er die Nachricht erhält, dass Sheba noch am Leben sein soll, tritt er eine Reise an, die ihn von den verbliebenen menschlichen Festungen ins Herz der Kolonie führt, wo er von den Ursprüngen von EMSAH und dem endgültigen Los aller Lebewesen der Erde erfahren wird.

89 BeiträgeVerlosung beendet
Thaliomees avatar
Letzter Beitrag von  Thaliomeevor 6 Jahren

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