Robert Rescue , Thomas Manegold Die Einsamkeit des Hurenkindes

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Inhaltsangabe zu „Die Einsamkeit des Hurenkindes“ von Robert Rescue

Die Berliner Lesebühne Vision & Wahn bricht seit 2004 emsig mit den Konventionen der Kleinkunst-Unterhaltung. Jeden ersten Montag wird hier viel gelacht, allerdings auch gegrübelt, philosophiert und gestorben.
In einigen der Geschichten dieser Anthologie geht es um Kinder, um bezaubernde, böse und nervige Kinder; außerdem um Fliegenkinder, einen sprechenden Baum, ein Schwein mit Herz und mehr oder weniger frustrierte Erwachsene, die nicht nur mit Kindern, sondern auch mit ihrem Leben alle Hände voll zu tun haben.
Allen Texten haben wir aber ein gemeinsames Kind untergejubelt: das Hurenkind. So nennen Grafiker einen Satzfehler: Einsam und abgeschieden vom Rest seines Absatzes steht es auf einer neuen Seite, obwohl es doch eigentlich auf die vorherige Seite gehört. Aus Mitgefühl steht dieses Buch ganz im Zeichen jener verlassenen Zeile und erhebt sie zum mutigen Rebellen.

Mit Beiträgen von: Marion Alexa Müller, Robert Rescue, Thomas Manegold, Alma Maja Ernst, Antonia Luba, Arno Wilhelm, Bastian Mayerhofer, Christian Gottschalk, Clint Lukas, Frank Sorge, Gary Flanell, HC Roth, Heiko Heller, Heiko Werning, Jesko Habert, Johannes Krätschell, Laander Karuso, Lucas Fassnacht, Mareike Barmeyer, Maschenka Tobe, Matthias Niklas, Mikis Wesensbitter, Nicolas Schmidt, Nicole Altenhoff, Nils Frenzel, Philipp Multhaupt, René Sydow, Sarah Strehle, Steve Bürk, Theresa Steigleder, Viola Nordsieck

Ein abwechslungsreiches Buch, das mit humorvollen Geschichten verschiedenster Autoren aufwartet

— alexfischt
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    Die Einsamkeit des Hurenkindes

    alexfischt

    12. September 2017 um 12:09

    Die Lesebühne „Vision und Wahn“ existiert schon seit vielen Jahren und findet einmal im Monat im Periplaneta Literaturcafé Berlin statt. Jetzt ist also die dritte Lesebühnen-Anthologie erschienen, die Texte von den verschiedenen Autoren, die bei der Lesebühne schon eingeladen waren, zusammenbringt. Die Themen sind so verschieden wie die Autoren. Alltägliche Situationen, wie das Alleinsein mit einer Fliege im Haus, das Ausleihen von DVDs oder das Kennenlernen von neuen Nachbarn, vermischen sich mit ungeahnten Sichtweisen, wie das Heranwachsen und die damit verbundene Selbstfindung eines Baumes, Zusammenhänge zwischen Feuer und Sprache oder der bildhaften Explosion einer Seele. Teilweise wird auf humorvolle Art Kritik genommen an aktuellen Themen wie das Gendering in unserer Sprache, der Eingriff von Google in unser Leben und digitale Entwicklungen oder auch der Zwang, sich ständig mit etwas Sozialkritischem beschäftigen zu müssen. Humor spielt prinzipiell eine große Rolle in der Anthologie, denn fast jede Geschichte hat ihn, auch wenn es um ernste Themen geht. Der sprachliche Stil variiert je nach Autor. Der Anthologie schadet das jedoch nicht – im Gegenteil: Es ergibt sich ein abwechslungsreiches Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann..Eine hübsche Idee ist – passend zum Buchtitel – die Einarbeitung und Kennzeichnung von sogenannten Hurenkindern im Text. Diese sind typografische Satzfehler, bei denen die letzte Zeile eines Absatzes alleine als erste Zeile auf einer neuen Seite steht.Die „Einsamkeit des Hurenkindes“ unterhält also mit 31 kurzen Texten zu den unterschiedlichsten Themen und regt dabei zwischen zwei Lachern auch zum Nachdenken an.

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