Robert Rotenberg Angeklagt

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Inhaltsangabe zu „Angeklagt“ von Robert Rotenberg

Ich habe sie getötet , ist das Letzte, was Kevin Brace sagt, als man ihn blutverschmiert neben der Toten findet. Ganz Toronto hält den Atem an, als der Radiomoderator des Mordes an seiner Freundin angeklagt wird. Warum schweigt er statt sich zu verteidigen?§Während Staatsanwalt Fernandez alles daran setzt, seinen ersten großen Fall zu gewinnen, und Staranwältin Nancy Perish an ihrer Verteidigung bastelt, interessiert Detective Greene nur eines: die Wahrheit.

Irgendwie scheint alles nicht so zu sein, wie es den Anschein hat. Sehr spannend und fesselnd.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Angeklagt" von Robert Rotenberg

    Angeklagt
    Falballa

    Falballa

    06. September 2010 um 16:26

    Inhalt: Ein Radiomoderator öffnte dem Zeitungsboten die Tür und gesteht den Mord an seiner Freundin. Danach spricht der Moderator Kevin Brace kein Wort mehr und ist die Aufgabe der Poilzei die Hintergründe aufzuklären. Während die Anwältin versucht ihren Mandanten zu verstehen, und ihn zu einer Aussage zu bewegen, kommen die Polizisten nach und nach hinter ein Familiengeheimnis. Meine Meinung: Das Buch ist mein erster 'Thriller' gewesen, wobei ich es eher als Krimi sehen, denn so 'böse' war es ja gar nicht. Aber ich war wirklich beeindruckt von dem Buch und es hat mein Interesse für Kriminalromane geweckt. Robert Rotenberg beschreibt eine Geschichte, wie sie wahrscheinlich im echten Leben passieren kann. Es passiert ein Unfall in der eigenen Wohnung, und jemand stirbt versehentlich. Jemand gesteht den Mord um jemanden anderen zu schützen. Doch die Polizei kommt hinter das Geheimnis und das Familiengeheimnis wird gelüftet, vor den Augen der Öffentlichkeit. Mir hat der Schreibstil unglaublich gut gefallen. Er schreibt mit Biss, mit Humor und verständlich. Die Geschichte ist besonders verstrickt, denn sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu Beginn muss man wirklich genau hinsehen, wer da wann was macht und wer welche Rolle spielt, aber wenn man den Dreh raus hat, wird es spannend, weil man nicht nur die Lösung des Falls mitbekommen will, sondern auch die Entwiclung der einzelnen Charktere ist unglaublich spannend. Sie alle erzählen in diesem Fall auch ihre eigene kleine Geschichte, die dazu beiträgt, dass vieles so passiert, wie es passiert. Erfahrene Personen hätten wohl anders gehandelt. Das Buch nimmt an Spannung zu. Zwar beginnt der Mord gleich zu Beginn, aber man weiß nichts über die Hintergründe, die Geschichte, die Personen. Das alles entwickelt sich und das Geheimnis ist irgendwo ganz offensichtlich vor einem und doch ahnt man es nicht. Und als man es dann erfährt sitzt man da und denkt: Wahrscheinlich hätte ich genauso gehandelt! Ich bin gespannt, wann mir das nächste Buch von Rotenberg in die Hände fällt. Ich kann dieses aber weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Angeklagt" von Robert Rotenberg

    Angeklagt
    Bellexr

    Bellexr

    04. November 2009 um 12:21

    Als der indische Zeitungsbote wie jeden Morgen dem bekannten Radiomoderator Kevin Brace sein Zeitung geben möchte, findet er ihn völlig verstört vor seiner Wohnungstür stehen. Brace sagt nur einen Satz: „Ich habe sie getötet!“. Dann verstummt er. Staatsanwaltschaft, seine Rechtsanwältin Nancy Parish und die Polizei, vertreten durch Inspector Ari Greene und Officer Daniel Kennicott beginnen mit ihrer Arbeit. Und obwohl der Fall eindeutig zu sein scheint, treten doch einige Merkwürdigkeiten auf, die besonders Greene und Kennicott keine Ruhe lassen und sie selbst nach Prozesseröffnung ihre Ermittlungen nicht beenden lassen. . Der in Toronto lebende Autor Robert Rotenberg, der als Journalist und Anwalt arbeitet, beginnt seinen Justizthriller sofort mit dem Tod von Katherine Torn. So ist man beim Lesen sofort mitten im Geschehen und sehr schnell fallen einem beim Lesen einige Ungereimtheiten auf, die darauf schließen lassen, dass der Tod von Braces Lebensgefährtin doch nicht so eindeutig ist wie es anfangs den Anschein hat. . Während des Lesens ist man immer auf demselben Wissenstand wie Staatsanwaltschaft, Polizei und Verteidigung. Zwischen deren Erzählsträngen wird ständig gewechselt, sodass sich die Spannung praktisch von Anfang an auf einem hohen Niveau hält und die überraschenden und vor allem nicht unbedingt voraussehenden Wendungen in dem Fall steigern die Spannung zum Ende hin sehr. . Der Autor stellt einem im Laufe seines Thrillers seine Protagonisten und deren Privatleben vor. So lernt man nach und nach die Charaktere von Nancy Parish, Ari Greene, Daniel Kennicott und Albert Fernandez von der Staatsanwaltschaft kennen. Sie sind alle durchweg facettenreich und lebendig beschrieben, sodass man sich schnell ein Bild von ihnen machen kann. Die einzig wirklich undurchsichtige Person während des ganzen Thrillers bleibt der Hauptverdächtige Kevin Brace. Da er sich strikt weigert, während des gesamten Prozesses auch nur ein Wort zu sagen, ist einem absolut nicht ersichtlich, welches Motiv hinter seinem Handeln steht. . Heimliche Protagonistin des Thrillers ist jedoch die Stadt Toronto. Man merkt fast auf jeder Seite die Verbundenheit des Autors zu seiner Stadt. So erhält man ganz nebenbei anschaulich und informativ viele architektonische, geschichtliche und kulturelle Informationen rund um Toronto vermittelt, die durchgehende geschickt in die Story eingearbeitet sind. . Fazit: Mit seinem sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil und seinem fundierten Fachwissen ist Robert Rotenberg mit seinem Debütroman ein hervorragender Justizthriller gelungen, der sich ohne Probleme mit den ersten Grisham-Thriller messen kann. Robert Rotenberg schreibt bereits an seinem zweiten Roman.

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  • Rezension zu "Angeklagt" von Robert Rotenberg

    Angeklagt
    Natasha

    Natasha

    02. November 2009 um 16:18

    Über dieses Buch muss, finde ich, einfach mal jemand etwas schreiben, bevor es im Gewühl der Neuerscheinungen völlig untergeht, denn ein Eyecatcher ist dieses Cover sicher nicht. Eine einfache Ausgangssituation: Der Zeitungsbote Mr. Singh freut sich jeden Morgen auf seine kurze Begegnung mit dem Radiomoderator Kevin Brace, wenn er ihm seine Zeitung bringt. Eines Morgens trifft er ihn jedoch nicht an und betritt mit einer bösen Vorahnung die offene Wohnung. Er findet Brace völlig aufgelöst vor. Seine einzigen Worte sind: „Ich habe sie getötet.“, danach verstummt er. Singh findet die Freundin des Moderators tot in der Badewanne, ruft die Polizei und die Dinge nehmen ihren Lauf. Doch wie so oft sind die Dinge nicht so, wie sie zuerst erscheinen und im Prozess gegen Kevin Brace zeigen sich doch so einige Ungereimtheiten. Der Anwalt der Krone will natürlich seinen ersten Mordfall gewinnen, Braces Anwältin ihren prominenten Mandanten frei bekommen und Detective Ari Greene interessiert nur die Wahrheit. So ein Gerichtsthriller lebt von überraschenden Erkenntnissen über Schuld und Unschuld und unvorhersehbaren Wendungen. Davon gibt es in „Angeklagt“ eine Menge, dazu noch eine herrliche Mischung von juristischen Schachzügen, die spannend und auch für Laien verständlich geschildert werden. Das Ganze spielt dann noch in Toronto, einer wunderbar lebhaften und trotz ihrer Größe irgendwie kleinstädtischen Metropole mit einem besonderen Flair. Und dann die Figuren! Mit Singh, dem Zeitungsboten, dem aus Chile stammenden Anwalt der Krone, dem Polizisten jüdischer Abstammung und vielen anderen mehr streift eine Vielzahl spannender Gestalten durch diesen Roman und machen ihn zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis. Erzählerisch gelungen ist auch der stete Wechsel der Perspektiven, aus denen berichtet wird. Der Leser begleitet sowohl den ehrgeizigen Kronanwalt als auch die Verteidigerin und die Polizei bei ihren jeweiligen Ermittlungen und Vorbereitungen. Das gibt der Story einen Drive, dem man sich als Leser kaum entziehen kann. Und dass die Auflösung des scheinbar so glatten Falles ganz anders und viel komplizierter ist als gedacht, das versteht sich ja von selbst… So, ich hoffe, dass dieses Buch nun ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt als bisher, verdient wäre es auf jeden Fall!

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