Robert Sabatier Die schwedischen Zündhölzer

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Inhaltsangabe zu „Die schwedischen Zündhölzer“ von Robert Sabatier

Robert Sabatier, in Deutschland vor allem bekannt durch seinen Roman »Ein Mann in Paris«, zeichnet mit feinen Pinselstrichen ein farbiges, nuanciertes Bild des - trotz Armut und Arbeitslosigkeit - heiteren Lebens am Montmartre zu Beginn der dreißiger Jahre.

Olivier, ein kleiner zehnjähriger Junge, erlebt mit dem Tod seiner Mutter den ersten großen Schmerz seines Lebens. Bis der Familienrat über seine Zukunft entschieden hat, nehmen ihn Jean und Elodie, nahe Verwandte seiner Mutter, bei sich auf. Und darüber freut sich Olivier, denn er liebt seine kleine Welt, das alte Pariser Viertel, die Rue Labat, in der er aufgewachsen ist, und die Menschen, die hier wohnen: Bougras, den alten Anarchisten, Lucien, den Radiobastler, den Krüppel mit dem Spitznamen »die Spinne«, die elegante junge Mado, die von allen »die Prinzessin« genannt wird, und die matronenhafte Albertine Haque, die ihn in Herz geschlossen hat, auch wenn sie ihn manchmal recht barsch behandelt.

Doch da sind auch die anderen, weniger sympathischen, wie zum Beispiel Gastounet, der gealterte Frontkämpfer und Chauvinist, oder der schöne Ganove Mac, der Olivier Boxunterricht gibt, damit er sich gegen die anderen Gassenjungen wehren kann.

Trotz aller Abwechslung, die Olivier seine Welt, die Straße mit ihrem Lärm, ihren Gerüchen und Farben, bietet, denkt er aber immer wieder voll Sehnsucht an seine Mutter. Er streicht traurig um den Kurzwarenladen, in dem er ihr so gerne half und der nun geschlossen ist. Und manchmal verkriecht er sich, vom Schmerz überwältigt, in einem Verschlag, kramt die Schachtel mit den schwedischen Zündhölzern aus der Tasche und läßt eins nach dem anderen abbrennen. Dabei sieht er Szenen aus der Vergangenheit, das Bild seiner Mutter, von der er immer wieder träumt. Oder er unternimmt ausgedehnte Streifzüge durch sein »Revier«, vor allem nachts, und gibt sich ganz dem Zauber der kleinen Straßen und Gassen hin. Nur wenn er mit seinen gleichaltrigen Freunden, dem stets fröhlichen Loulou und mit Capdeverre, dem Sohn des Polizisten, spielt, vergißt er für ein paar ausgelassene Augenblicke seinen Kummer und die Sorge, seine Straße einmal für immer verlassen zu müssen, wenn sein Onkel aus dem Norden Frankreichs ihn zu sich holt.

»Ein köstliches Buch, ohne die geringste Geschmacklosigkeit, dicht, ohne Härte, so voller Freundschaft zum Leben, daß man es nicht lesen kann, ohne von seinem Zauber ergriffen zu werden«, urteilt das französische Blatt »Le Figaro Littéraire«. (Quelle:'Fester Einband/01.01.1970')

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