Robert Scheer Der Duft des Sussita

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Inhaltsangabe zu „Der Duft des Sussita“ von Robert Scheer

Sussita ist kein Cocktail, auch keine glutäugige Schönheit, Sussita ist der Trabi des Nahen Ostens. Welch ungeahnte Wirkung dieses Nationalauto auf Menschen und Kamele hat, wie Lothar Matthäus und Rabbi Avramoff am defensiven Mittelfeld scheitern und der erste Kibbuz privatisiert wird, davon erzählt Robert Scheer mit einem ganz eigenen Humor in seinem Debüt. In zwölf miteinander verbundenen Geschichten zeigt er Bilder eines zutiefst zerrissenen Gelobten Landes, Israel mit all seinen Widersprüchlichkeiten und Verwerfungen. Brillante Komik, eine dezidiert politische Weltsicht, kakanische Umständlichkeit und orientalische Üppigkeit - das alles ergibt eine umwerfende Melange!

Geniales Debüt, ich habe "schräge" Tränen gelacht!

— SABO

Sowohl tiefgründig als auch überaus amüsant. Herrlich anders!

— nscho-tschi

Wunderschöne, nicht alltägliche Geschichten!

— RebekkaT

Wunderbares Lesevergnügen!

— Monika58097

Was mit "Sussido" von Phil Collins zu tun?

— Holden

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  • Was passierte mit dem Sussita?

    Der Duft des Sussita

    AngiF

    07. July 2016 um 14:15

    Als die Familie 1986 ihren funkelnagelneuen Sussita bekam, hatte sie zuvor lange darauf warten müssen. Nun war er hier, ihr ganzer Stolz und auch der Stolz eines ganzes Landes, ein israelisches Auto, kein amerikanischen, kein japanisches oder europäisches. Voller Vorfreude auf den neuen Fahrspaß nahm die gesamte Familie im Wagen Platz und los ging die erste Spritztour. Doch schon nach 10 Kilometern hatte das eine der Kinder Hunger. Die Familie bemerkte, dass sie alle Hunger hatten, denn sie hatten heute noch nichts gegessen, so aufgeregt hatten sie der Ankunft des Sussita entgegengefiebert. Kurz entschlossen wurde eine Pause in Nazareth eingelegt. Der Hunger aller Familienmitglieder wurde gestillt. Als die Vier jedoch zu ihrem Wagen zurückkehren wollten, war der nicht mehr an Ort und Stelle. Uns er sollte auch unauffindbar bleiben. Fazit eines Arabers in der Nähe: ein Kamel hätte das Auto gefressen, schließlich habe die Familie kein Anti-Kamel-Spray benützt. Solche und ähnliche Geschichten bietet das Buch „Der Duft des Sussita“ vom Autoren Robert Scheer. Sie alle sind in einer Weise köstlich humorvoll und doch verbirgt sich in ihnen allen auch ein tieferer, wahrer Kern. Robert Scheers Geschichten bieten viel über die Lebensweise und Denkweise der im Nahes Osten lebenden Menschen, all seine Kurzgeschichten spielen in Israel und seinen Nachbarländern. Wladimir Kaminer schreibt im Klappentext: „Robert Scheer hat sich eine literarische Heimat erschaffen, improvisiert mit großem Witz und melancholisch gelassenem Blick auf die Ewigkeit.“ Klüger und offensichtlich nahe der Wahrheit hätte das niemand besser formulieren können. Robert Scheer nimmt uns in kurzen humorigen Episoden mit zu Stationen aus seinem Leben. Er schreibt in einem kurzweiligen Schreibstil und das in einem guten Tempo. Sehr gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Dieses kleine Buch voller herrlicher Kurzgeschichten, die zusammen eine Einheit bilden, eignet sich hervorragend für laue Sommernächte. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/07/der-duft-des-sussita-von-robert-scheer.html

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  • Robert Scheer - Der Duft des Sussita - Hanser Berlin

    Der Duft des Sussita

    SABO

    Robert Scheer - Der Duft des Sussita - Hanser Verlag Es begab sich einst im Lande Israel: Der Scheer, der erzählt ganz tolle Geschichten - Alle sind wahr! Naturgemäß bindet er auch gerne mal eine Bären auf, aber das ist von Fall zu Fall verschieden. Schon das erste Kapitel stürzt einen in tiefe Grübelei, dabei fing alles so harmlos an. Die langersehnte Familienkutsche, ein Sussita, löst sich während eines Ausfluges praktisch in Luft auf, wird zur Fata Morgana. Der Sussita ward nie mehr gesehen, sein verführerischer Duft, wurde ihm zum Verhängnis, angeblich verging sich ein Kamel daran. Während man dem verlorengegangenen Duft des Sussita noch hinterherwittert, löst man schon alttestamentarische Probleme mit Lothar Matthäus. Nie habe ich diesen weisen Mann besser verstanden, ich muss ihn verkannt haben. Sollte das Evangelium so einfach sein? Beim Essen mit Onkel Sauberger, entspannt sich Lothar. Bei Schweinefleisch und Bier wird das defensive Mittelfeld besprochen. Sauberger, ist ein Mann, den man auf Grund seiner selbstlosen Freundlichkeit, sofort ins Herz schließt, er kann alles besorgen und weiß auf jede Frage eine Geschichte, zu der sich, mit Sicherheit auch das dazu passende Problem finden lässt. Neulich, erst so geschehen: (vor ca 10 Jahren..) Der Journalist Robert Scheer, wird ins Krisengebiet geschickt, um zu berichten. Die Soldaten leiden Hunger, weil es der beauftragten Catering-Firma (!) zu brenzlig ist, an die Front, Essen auszuliefern. Nicht so Onkel Sauberger! Von Robert informiert, beläd er sein großes Auto mit Köstlichkeiten und im Panzer wird ein Gelage gefeiert. Der Hungertod ist abgewandt, das Land ist wieder sicher. Eine wahre Begebenheit.. Wollen sie ein fabrikneues Auto biologisch recyclen, stellen sie es einfach auf den falschen Parkplatz, oder einen Österreicher auf hebräisch granteln hören - gehen sie in ein Kibbuz, einen besonderen Gemüse/Frucht-Cocktail gibt es in der Oper.. Der wichtigste Rat: Wollen sie ihre Mutter verkaufen, tun sie es nicht unter 3 Kamelen und mehreren Ziegen und Federvieh. Viel Spaß auf der Hochzeit, die in Windeseile von ca 3 - 11 toleranten Nebenfrauen zubereitet wird. Robert Scheer erzählt Geschichten, aus dem Land, in dem Milch und Honig fließen, wo zwar nicht unbegrenzt, aber trotzdem alles möglich ist. Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung und ein Härtetest für alle Lachmuskeln, sie kommen einfach nicht zur Ruhe. Jede Geschichte ein naturgemäßes Juwel.

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    • 2

    claudi-1963

    25. May 2016 um 20:17
  • Der Duft der Sussita

    Der Duft des Sussita

    Angel10

    12. March 2016 um 17:14

    Die Erzählungen entführen den Leser in den Nahen Osten, erweitern den Horizont, auch aus kulinarischer Sicht. Robert Scheer verbindet gekonnt Weisheit mit Komik.

  • Der Duft der Sussita

    Der Duft des Sussita

    Angel10

    12. March 2016 um 17:07


  • Der Duft des Sussita ....

    Der Duft des Sussita

    nscho-tschi

    Ich werde hier nicht mit einer Inhaltsangabe anfangen, da ich glaube, dass jeder Leser die Geschichten in "Der Duft des Sussita" selber für sich auf sich zukommen lassen sollte. Tatsächlich befinden sich in dem Buch zwölf einzelne Geschichten, die aber alle auf ihre Art miteinander zu einem großen Ganzen verbunden sind. Schon allein das Cover verspricht, was man davon erwartet (oder auch eben nicht), und das schon im ersten Kapitel. Die folgenden Geschichten spielen im Nahen Osten, in Israel. Der Leser begegnet hier doch recht eigenen und absonderlichen Figuren, von Lothar Matthäus über Rabbi Avramoff zu Onkel Sauberger. Letzterer ist schon eine Klasse für sich, da der Liebhaber des unkoscheren Schweinefleisches ein Händchen dafür hat, unter den erstaunlichsten Bedingungen an seine Leibspeise zu kommen und dabei noch mit seinem Charme zu überzeugen vermag. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive des Autors, dem sich die erzählten Begebenheiten in jener oder vielleicht auch etwas anderen Form ereignet haben. Eine Sache ist beim Lesen vielleicht ersteinmal etwas absonderlich, doch fällt dies später kaum noch auf – es gibt keine Anführungszeichen in der wörtlichen Rede; doch da die Geschichten als eine ganze Geschichte erzählt werden, so ist dies vielleicht gar nicht mal so abwegig. Insgesamt sind die Sätze auch eher kurz gehalten, doch fehlt es dadurch nicht an Worten. Ganz im Gegenteil. Was das Buch vielleicht auch so besonders macht, sind die vielen detaillierten Beschreibungen und da auf so viele Handlungsmomente intensiv eingegangen wird, hat man irgendwann selber das Gefühl, mitten drin zu sein. Das Buch zeigt viele reichhaltige Facetten der für uns doch eher fremdländischen Kultur im nahen Orient. Man trifft auf widersprüchliche Momente, die in höchster Form amüsant und komisch sind, tiefgründige Aussagen, die einen nachdenklich machen und Stellen, so gelassen und einfach sie auch sein mögen, die einen leicht traurig machen können. So irrsinnig manches auch sein mag, so findet man darin auch durchaus Wahrheiten... „Der Duft des Sussita“ hat mich durch und durch überrascht. Mit unter 160 Seiten ist das Buch doch eher kurz, aber sollte man sich nichtsdestotrotz für das Lesen einen freien Moment suchen, um wirklich in das Geschriebene eingehen zu können. So witzig das Buch auch ist, so gab es doch einige Stellen, bei denen ich angehalten habe, um nachzudenken. Auch kann ich mir vorstellen, dass das Buch besonders in den jetzigen Zeiten, wo alles von allen Seiten eher drunter und drüber geht, sehr gut zu lesen ist, da man hier durch einen gelassenen und sehr entspannenden Blickwinkel liest. Auch wenn manches anfänglich doch eher ungewohnt war, so hat mich das Lesen echt begeistert und zum Lachen gebracht, einige Stellen habe ich im Anschluss gleich ein zweites mal gelesen. Sehr gerne empfehle ich „Der Duft des Sussita“ an Leser weiter, die auch mal etwas anderes aber exzellentes kennenlernen möchten! Vielen lieben Dank auch an Robert Scheer, dass ich dieses Buch lesen durfte - mein Respekt vor Kamelen ist auf jeden Fall gewachsen!

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    • 2
  • Der Duft des Sussita

    Der Duft des Sussita

    RebekkaT

    20. February 2016 um 11:28

    "Der Duft des Sussita": ein exellent geschriebenes Werk des Autors Robert Scheer. Cover: Schon im ersten Kapitel des Buches, werden wir das Sussita fressende Kamel verstehen, welches das Cover des Buches ziert. Schreibstil: 12 Geschichten und jede anders, interessant, lehrreich, humorvoll, durchaus auch traurig und mit viel Liebe fürs Detail - und für Worte! - geschrieben. Der nahe Osten: vieles hatte ich schon mal gehört, "wenn sie streiten, dann laut und mit den Händen". Robert Scheer hat so deutlich geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mit zu streiten. Mit Dagmar war es schön, die Liebesszenen kamen ganz ohne viele oder direkte Worte aus, was ich klasse fand, da sonst gerade solche Szenen oft bis ins kleinste beschrieben werden. Onkel Sauberger, ich sehe ihn vor mir: ein ganz herrlicher Charakter, er steht irgendwo in der Mitte. Ist Jude, ernährt sich aber keineswegs streng koscher und muss hier eine Hühnerfleischvergiftung über sich ergehen lassen. Mit einem Zwinkern lese ich von Juden, Arabern, Christen, von verschiedenen Kulturen, großer Hitze und Politik. Ich habe es genossen, in die Welt einzutauchen und freue mich auf mehr von und mit Robert Scheer!

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  • Rezension zu "Der Duft des Sussita"

    Der Duft des Sussita

    Zsadista

    15. February 2016 um 14:39

    „Der Duft des Sussita“ ist eine Anthalogie von kleinen Geschichten, die Robert Scheer mehr oder weniger genauso passiert sind. Mag es sein, dass der erste Wagen, ein Sussita, in seiner Jugendzeit von einem Kamel gefressen wurde oder die Begegnung mit Lothar Matthäus und dem Rabbi Avramoff. Selbst mitten ins Kriegsgebiet verschlägt es den Autor und da muss er ganz anders helfen, als nur einen Artikel zu schreiben. Stets taucht auch Onkel Sauberger auf, der Liebhaber der unkoscheren Speise von Schweinefleisch ist. Schweinefleisch in all seinen Zubereitungsarten. Auf Onkel Saugberger ist Verlass! Er liefert seine Waren überall hin. Sei es nun ins Krankenhaus oder mitten ins Kriegsgebiet. Wenn es um sein Schweinefleisch geht, fährt der Gute auch gerne ein paar Kilometer mehr. Die Geschichten sind mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben. Das ganze liest sich eher wie ein Tagebuch, als wie ein Roman. Der Schreibstil des Autors ist flott und wenn man ein Kapitel angefangen hat, muss man es auch zu Ende lesen. Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren die ständigen Wiederholungen der Worte und Geschehnisse. Am Anfang musste ich ein paar Seiten überblättern, weil da ein Araber Seitenweise nur erklärte, wie das Kamel das Auto gefressen hätte. Später wird es besser, trotzdem wird weiterhin viel wiederholt. Der Autor wollte in die Richtung einer Komödianten schreiben. Aber beim Hören ist das viele wiederholen vielleicht lustiger, als wenn man es lesen muss. Trotzdem vergebe ich dem Buch vier Sterne, weil ich mich im gesamten sehr gut unterhalten gefühlt habe. Ich fand es im Ganzen sehr humorvoll. Ich konnte mir so manches bildlich vorstellen, was den Witz noch verstärkte. Als lockere, humorvolle Lektüre kann ich das Buch schon weiter empfehlen, wenn man über die Wiederholungen hinweg sehen kann. 

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  • Wunderbares Lesevergnügen!

    Der Duft des Sussita

    Monika58097

    14. February 2016 um 12:22

    "Der Duft des Sussita" - als ich allein das Cover sah, habe ich mir alles und nichts vorgestellt! Das Cover, ein Auto fressendes Kamel. Was mag da wohl für eine Geschichte dahinter stecken? 12 Geschichten sind es sogar, alle miteinander verwoben und was das Kamel mit dem Auto zu schaffen hat, das erfährt der Leser direkt in der ersten Geschichte. Einfach herrlich, wie die Familie nach dem Auto sucht und dann die Begegnung mit dem Araber, der es nicht fassen kann, dass das Auto einfach geparkt wurde ohne wenigstens ein Spray zu benutzen!  Der Leser begegnet Lothar Matthäus und einem Rabbi als Manager. Eine Geschichte handelt von hungernden Soldaten im Libanon-Krieg und eine andere von einem Marokkaner im Krankenhaus. Und immer wieder taucht Onkel Sauberger auf, ein Schlitzohr ohnegleichen. Onkel Sauberger, der am liebsten Schweinefleisch isst und das im gelobten Land! Onkel Sauberger, der immer eine Idee hat und sich auch schon mal aus dem Staub macht. 12 wunderbare Geschichten, mal witzig, mal erschreckend, auch mal traurig. Auf wunderbare und ganz leichte Art und Weise entführt uns der Autor ins gelobte Land. Ganz nebenbei lernt man Land und Leute kennen, erfährt etwas über Autos, Gewohnheiten, Lebensweisheiten und die Menschen an sich. "Der Duft des Sussita" - gute und niveauvolle Unterhaltung, frisch und lebendig. Ein echtes Lesevergnügen!

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  • Wurst Wurst Wurst

    Der Duft des Sussita

    Holden

    11. February 2016 um 14:46

    Der gute Scheere berichtet in zusammenhängenden Kurzgeschichten aus der Welt Israels und der Israelis, wobei in allen Geschichten die gnadenlose Hitze eine Rolle spielt, unter der sich kaum richtig leben läßt und die die Menschen verrücktmacht. Die Geschichte mit Loddar hat mir am besten gefallen, da dort der ganze Irrsinn übertriebener Religiösität um Rabbi Avramoff offengelegt wird. An anderer Stelle ist Scheer einfach albern-lustig, wenn es zB um autofressende Kamele geht, die nur mit Anti-Kamel-Spray für allerhöchstens 2 Stunden (bei starker Hitze höchstens anderthalb, HÖCHSTENS) zu vertreiben sind. Ansonstens scheint der Autor ein ziemlicher Wurstverfechter sein, Vielleicht steht das Schweineflesch auch nur als Metapher für den Clash der Kulturen. Aber das Buch eventuell mit Warnheinweis für Vegetarier verkaufen? Sehr amüsant wars, gerne mehr davon

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  • Unterhaltsames Debüt

    Der Duft des Sussita

    dieFlo

    01. February 2016 um 07:51

    Sussita - ein Debütroman, der mit viel Witz, Charme und trotzdem Tiefsinnigkeit das Leben in Israel ein wenig näherbringt. Dabei ist Sussita nicht etwas etwas zum Essen, nein es ist das langersehnte Fortbewegungsmittel, genauer gesagt, der Trabant des Landes, doch der kann eben einfach so verschwinden .... Onkel Sauberger und seine Liebe zum Fleisch, der Alltag, das Essen, das Fremde, das Bekannte - in 12 Kurzgeschichten verbindet Robert Scheer seine Liebe zu dem Land mit Ironie und Charme. Er schaffte es den Leser zum Schmunzeln, Kopf schütteln und nachdenken zu bringen.  Dafür von mir eine klare Leseempfehlung.  dieflo

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  • Rezension zu "Der Duft der Sussita"

    Der Duft des Sussita

    ElkeK

    31. January 2016 um 10:56

    Inhaltsangabe: von amazon.de: Sussita ist kein Cocktail, auch keine glutäugige Schönheit, Sussita ist der Trabi des Nahen Ostens. Welch ungeahnte Wirkung dieses Nationalauto auf Menschen und Kamele hat, wie Lothar Matthäus und Rabbi Avramoff am defensiven Mittelfeld scheitern und der erste Kibbuz privatisiert wird, davon erzählt Robert Scheer mit einem ganz eigenen Humor in seinem Debüt. In zwölf miteinander verbundenen Geschichten zeigt er Bilder eines zutiefst zerrissenen Gelobten Landes, Israel mit all seinen Widersprüchlichkeiten und Verwerfungen. Brillante Komik, eine dezidiert politische Weltsicht, kakanische Umständlichkeit und orientalische Üppigkeit – das alles ergibt eine umwerfende Melange! Mein Fazit: Der Autor Robert Scheer, rumänischer Abstammung, ist mit seinen Eltern nach Israel ausgewandert, als er 12 Jahre alt war. Inzwischen ist sein Lebensweg durchweg europäisch und gleichzeitig israelisch. Er scheint überall zu Hause zu sein und dadurch hat er sehr viel zu erzählen, ob es nun um den Sussita geht, Lothar Matthäus, seinen Onkel Sauberger mit einem astronomisch hohen Cholesterinspiegel oder der irrwitzigen Geschichte um die Front Catering GmbH, die ihrem Auftrag doch nicht nachkam. Vielen Dank, lieber Robert, für dieses Kleinod, welches Du mir unerwartet geschickt hast und ich daraufhin lesen durfte. Ein Buch, welches den Leser entzückt, zum Schmunzeln bringt oder nachdenklich stimmt. Mit einem gewissen Charme und dem Hauch von Melancholie erzählt der Autor in 12 Geschichten Episoden aus seinem Leben, die vielleicht zu fantastisch wären, als das sie wahr sein könnten. Oder ist doch ein wahrer Kern drin? Der Autor lässt den Leser in seine Welt eintauchen, die von großen Gegensätzlichkeiten geprägt ist. Juden, Christen, Araber? Terror, Frieden, Sicherheit? Lamm, Schwein oder doch lieber das Huhn? Das sind grundsätzliche Fragen im Nahen Osten, neben der großen Hitze und den ungeschriebenen Gesetzen einer anderen Kultur. Einer Kultur, die so ganz anders ist als in Europa. Ich finde die Geschichten sehr lesenswert, auch wenn mich die langen verschachtelten Sätze gelegentlich irritierten. Aber es ist halt mal etwas Anderes, was auch definitiv im Gedächtnis bleibt. Von mir bekommt es vier Sterne und ich empfehle es gern weiter.

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  • Intelligente und humorvolle Unterhaltung

    Der Duft des Sussita

    yari

    28. January 2016 um 14:51

    "Der Duft des Sussita" ist ein Buch, welches in zwölf miteinander verbundenen Geschichten von Israel erzählt, einem zerrissenen Land, dass voller Widersprüchlichkeiten steckt. Robert Scheer hat mit viel Situationskomik und Weitsicht amüsante Geschichten rund um Onkel Sauberger, der unkoschere Metzgerware über alles liebt, geschrieben. Man erfährt viel über Israel und die Mentalität dieses Volkes, einen privatisierten Kibbuz, den Sussita (der Sussita ist der Trabi des Nahen Ostens), orientalisches Essen und vieles mehr. Robert Scheer hat mich mit seinem Debütroman amüsiert, zum Lachen gebracht und abwechslungsreich unterhalten, dies aber trotzdem mit Ernst und Tiefsinnigkeit. Für diesen witzigen Band mit tollen Geschichten vergebe ich eine Leseempfehlung und vier Sterne.

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