Robert Schneider Schlafes Bruder

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Inhaltsangabe zu „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider

"Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen." Mit seinem atemberaubenden Debütroman über das Leben und Sterben eines musikalischen Genies in einem österreichischen Bergdorf gelang Robert Schneider ein sensationeller Welterfolg.

Der Schreibstil wird mich verfolgen und die Bilder erst recht!

— MoWilliams

Überwältigend

— limone

Sehr spezieller Schreibstil. Die Story ist ganz gut aber es wurden zu viele nebensächliche Dinge erzählt

— books_____forever

Sollte man gelesen haben!

— Mrs-Jasmine

Fantastisches Buch!

— ButterflyBook

Gewaltig.

— joulehe

Derb, brutal und wortgewaltig.

— WolfgangHaupt

Mit göttlichem Gehör versehen, kann ein Musiker die Welt verändern. Doch keine göttliche Kraft vermag gegen die Macht der Liebe zu bestehen.

— BastianWeinert

Sprachlich ein Meisterwerk.

— QueenDebby

Dieses Buch kann ich nur in Superlativen loben! Ein sprachliches Feuerwerk!

— gst

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    Schlafes Bruder

    ButterflyBook

    15. July 2016 um 15:57

    Besonders gut gefällt mir an Robert Schneiders Roman der Aufbau. Das Buch beginnt mit dem Ende und wird dann aber in chronologischer Reihenfolge erzählt, ab und zu werden nur Episoden aus vergangenen Zeiten eingefügt oder Vorausblicke auf die Zukunft gegeben. Erzählt wird aus der Sicht einer unsichtbaren Erzählergruppe, die meist mit dem Hauptcharakter mitgeht und diesen auch beeinflussen könnte, es aber nicht tut. Außerdem spricht diese Gruppe den Leser auch an manchen Stellen direkt an. Am besten gefällt mir, dass Sätze oder Absätze mehrere Male in unterschiedlichen Kapiteln vorkommen und immer in die Situation passen. Ein Beispiel dafür ist der Absatz „Wie, dachte er, könne ein Mann reines Herzens behaupten, er liebe sein Weib ein Leben lang, tue dies aber nur des Tags und dann vielleicht nur über die Dauer eines Gedankens? Das könne nicht von Wahrheit zeugen […]“, der sowohl auf S. 9 als auch auf S. 192 vorkommt. Beendet wird die Phrase dann beide Male damit, dass jemand, der schlafe, nicht lieben könne. Dies ist gleichzeitig auch der Ursprung für den Titel „Schlafes Bruder“, womit der Tod gemeint ist. Ich denke, dass er sehr gut gewählt ist, weil er zu Beginn nicht verrät, was eigentlich damit gemeint ist. Erst als Elias in Feldberg das Lied „Kömm, oh Tod, du Schlafes Bruder“ spielen muss, wurde mir klar, warum der Autor den Roman so genannt hat. Mehrere Stellen in dem Buch lassen bereits während des Lesens erahnen, dass Seff Alder nicht der leibliche Vater von Elias ist. Der Blickwechsel der Seffin und des Kurats Elias Benzer, der beide erröten lässt, ist ein Indiz dafür. Außerdem hört der Bub, dass das Herz seines Vaters Seff überhaupt nicht gleich schlägt wie sein eigenes. An einer weiteren Stelle steht dann geschrieben, dass Elias dem Kuraten Benzer außergewöhnlich ähnlich schauen würde. Auch die Tatsache, dass für den Jungen sein zweiter Vorname, Elias, benutzt wird und für seinen Cousin der erste, obwohl er eigentlich auch im zweiten Namen Elias heißt, lässt bereits vor der Auflösung nach dem Selbstmord vermuten, dass zwischen dem Kuraten und dem Kind eine Verbindung besteht. Da in dem Buch ohnehin einige Hinweise vorkommen, müsste meiner Meinung nach am Ende nicht erwähnt werden, dass Seff nicht der leibliche Vater von Elias ist, da der Leser das bereits vor der „Auflösung“ vermuten kann. Die Tatsache, dass Elias nicht das Kind seines Vaters ist, finde ich im Zusammenhang mit der Geschichte sehr interessant, weil Elias trotzdem zu Seff Alder immer eine ehr enge Verbindung spürt. Zum Beispiel riecht er als Kind, wenn er traurig ist, immer an Seffs Hut um sich zu trösten. „Seff und der Bub hatten sich lieb, das ist wahr“ ist ein weiteres Zeichen für deren enge Beziehung. Besonders eindrucksvoll finde ich auch die Szenen, in denen der Autor das Orgelspiel von Elias beschreibt, da es so geschrieben ist, dass man sich während dem Lesen so fühlt, als würde man ihn gerade selbst spielen hören.  An manchen Stellen war die Geschichte aber ein bisschen zu grausam, zum Beispiel an der Stelle, an der Peter der kleinen Katze die Pfoten bricht oder als der Lehrer Oskar Alder ein Kind zusammenschlägt. Alles in allem ist „Schlafes Bruder“ aber ein absolut lesenswertes Buch, das in vielerlei Hinsicht sehr faszinierend ist!

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  • Schlafes Bruder

    Schlafes Bruder

    Saralonde

    03. February 2016 um 15:32

    Österreich 1803: Schon bei seiner Geburt in dem abgelegenen Bergdorf Eschberg ist Johannes Elias Adler seinen Mitmenschen unheimlich – auch seinen eigenen Eltern. Etwas stimmt nicht mit ihm, unter anderem schreit er nicht. Als er fünf Jahre alt ist, schleicht Elias sich eines Nachmittags zum Bach – da passiert es: Ihm offenbart sich die gesamte Schöpfung in Form von Geräuschen, nicht nur ist sein Gehör fortan perfekt, sondern auch seine Stimme ist plötzlich tief wie die eines Erwachsenen, er kann Stimmen nachahmen und seine Augen sind gelb geworden. Kein Wunder, dass der Junge allen jetzt noch viel unheimlicher erscheint. Doch noch etwas hat Elias bei diesem “Erwachen” gehört: den Herzschlag eines ungeborenen Kindes, von dem er weiß, dass es sein Schicksal ist, es zu lieben. Es ist bestimmt schon mehr als 10 Jahre her, dass ich die Verfilmung von Robert Schneiders Debüt gesehen habe. Ich erinnere mich nicht mehr an Vieles, aber düster und etwas merkwürdig kam er mir vor. Nach ein paar Seiten des Lesen hatte ich mich an die ungewöhnliche Sprache und das alte Vokabular gewöhnt (habe ein paar Mal Wikipedia zu Hilfe genommen) und konnte flüssig weiterlesen. Überrascht hat mich der schwarze Humor, der vor allem die erste Hälfte des Romans durchzieht und der mir großes Vergnügen bereitet hat. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob dieser Humor auch in der Verfilmung präsent war. Im weiteren Verlauf des Buchs wird der Humor etwas weniger, doch der Lesegenuss bleibt schon angesichts des meisterhaften Sprachstils von Robert Schneider erhalten. Dieses Buch ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich und in der Charakterzeichnung so originell, dass ich ihm nur die Top-Wertung geben kann – es setzt sich in dieser Hinsicht deutlich von 4-Sterne-Büchern und auch von vielen 5-Sterne-Büchern ab. Auf das Mysterium, dessen Zeuge der Leser wird, muss man sich einlassen, es wird sicher auch Leser geben, die damit nichts anfangen können. Der fulminante Höhepunkt der Geschichte ist Elias’ mehrstündige Improvisation an der Domorgel, die Schneider absolut atemberaubend beschreibt. Ein ganz und gar ungewöhnliches, erstaunliches Buch – ein Meisterwerk.

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  • Leichte Beute Mensch

    Still Chronik eines Mörders

    Kopf-Kino

    10. January 2016 um 12:17

    Hören, das klügere Auge, das vieles deutlicher beschreibt, das überhaupt erst dort, wo der Blick alles zudeckt, ein Wahrnehmen schenkt. In Jettenbrunn, ein kleines, scheinbar idyllisches Dorf, wird ein bedauerliches Kind geboren: Karl Heidemann, der mit dem Makel des sensibelsten Gehörs der Welt ausgestattet ist. Jedes Geräusch, selbst der Flügelschlag eines Schmetterlings bereitet ihm unerträgliche Qualen. Noch kann er sich seiner Umwelt nicht mitteilen, die Mutter verfällt dem Sog der Verzweiflung, denn sie versteht nicht. Karl schreit lediglich, schreit sich unaufhörlich den Schmerz aus dem Leib. Einzig der Vater erkennt irgendwann die Ursache, und fortan wächst Karl in einem schalldichten Keller heran. Isoliert, fettleibig, schweigsam – bis an einem unheilvollen Nachmittag am Weiher die eigentliche Tragödie ihren stillen und blutigen Lauf nimmt... Die Vernunft hat viele Gegner. Nicht nur den Hunger, der imstande ist, den Menschen zu waghalsigen, aussichtslosen Taten zu treiben, sondern auch die Sättigung, eine Meisterin der Verführung. Denn nur nach einem drängt die Erfahrung des Befriedigtwerdens: nach Wiederholung. Sprachwuchtig erzählt Thomas Raab die Geschichte einer gequälten Seele und gleichzeitig den Werdegang eines Erlösers: das Leben, Leiden und Morden des Karl Heidemann. Rasch fühlt sich der gewillte Leser an Süskinds Grenouille ('Das Parfum') und an den ebenfalls ein feines Gehör besitzenden Elias aus Schneiders 'Schlafes Bruder' erinnert. Ob seiner Symbolkraft und Stilsicherheit kann sich Raabs Bildungsroman - meiner Meinung nach – in diesen literarischen Reigen bedenkenlos einreihen. Blicke, die sich trafen, die schon ein Leben lang ineinander verschlungen waren, stumm, heimlich, fragend, flehend fast, und die doch die ersehnten Arme, die leibhaftig dazugehörigen Körper nicht mitzuziehen vermochten. Ein Mysterium, der Mensch, ein Gefangener seines Kopfes, ein Opfer seines Handelns, des verabsäumten, des vollzogenen. Der Reiz des Romans liegt in der Formulierungskunst, weniger in der Spannung, obgleich man Karls roter Spur sowohl beeindruckt als auch bestürzt durch die drei Kapitel (Glaube, Liebe, Hoffnung) folgt. Sein moralisch verfehlter Kompass geht anders, folgt seinem Filetiermesser, Blut spritzt und Metaphern fließen zwischen den Zeilen. Das Geschriebene wirkt wie eine schaurig-schöne Legende, die von Vereinsamung und der Suche nach Liebe erzählt. Hunderte Gedanken, die Karl wach hielten, und doch war es ein einziges darunterliegendes Empfinden: Mitgefühl. Mitgefühl für die Liebenden, diese dem Leben ausgelieferten Träumer, die mutig den festen Boden verlassen hatten, um über das Drahtseil zu balancieren hinein in den Nebel, voll Hoffnung auf ein Land des ewigen Glücks. […] Aus liebenden Herzen wurden betrogene eines Tages, verletzte, und wurden sie es nicht, kam irgendwann das Sterben des einen und ließ die andern als Fragende, Verlorene, zurück. Verloren, weil in Karls Augen eines nicht begriffen werden wollte: Der Tod war alles, nur keine Beraubung. Der Tod war die Befreiung der engstirnigen, an das Leben anderer gebundenen Anhaftung. Kein ewiges Glück also für den sehenden Auges blinden Menschen, keine Hilfe, keine Barmherzigkeit, bis auf eine. Mithilfe von Karls Sicht auf die Welt lernt man die groteske Ästhetik des Todes hautnah kennen – selbst inmitten eines Massakers und aus Brustkörben filetierten Herzen lauern die ruhigen und friedlichen Seiten. Der Protagonist gibt dem Schrecken ein gemartertes Gesicht. Psychologisiert wird hierbei jedoch nicht, der Autor beschreibt wertfrei. Somit verlangt der Roman dem Leser große Fragen ab; über Unrecht und Recht, Glaube und Gott ist hier subtil die Rede. Rückblickend erlebte ich das Buch wie eine Oper: die einzelnen Szenen besitzen ihre eigene Melodie, wechselhaft in Schlaf- und Klagelied, durchbrochen von lauter Klimaxbildung. Dann Stille. Die gesprochene Sprache, das Tor hinein in den Nebel. Sie verschleiert, führt in die Irre, heuchelt, beschleunigt, nimmt die Notwendigkeit, sich anzusehen, ineinander zu lesen. Sie überdeckt das Feine mit einem plumpen Anstrich, stempelt den Menschen ab. Ein einziges Wort kann alles zerstören. Für meine Lesart war kein Wort zu viel oder zu wenig. Manch Krimi- oder Thrillerliebhaber könnte sich hierbei langweilen, da der Roman ungewöhnlich ruhig und beinahe unaufgeregt ist. Ungewöhnlich war nicht nur der Plot, der übrigens sehr geradlinig daherkommt, sondern auch die Gefühlslage, die der Roman in mir auslöste: Ekel und Faszination, Unverständnis neben Mitleid. Ja, er rührte mich tatsächlich zu Tränen (was nur wenige Werke bei mir können). Obgleich die Gewissheit an mir nagt, dass meine Buchbesprechung angesichts der Fülle wenig aussagt, verbleibe ich mit einer Empfehlung für diejenigen, die Gefallen an leisen Büchern finden, welche nach innen laut sind. Was ging es schon die Menschen an, all das in ihm Verborgene, ihn Quälende, all das, wozu er imstande war? Nichts.

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    • 14
  • Lesen!

    Schlafes Bruder

    WolfgangHaupt

    14. August 2015 um 08:44

    Es muss mir entfallen sein, aber ich habe es schon einmal gelesen. Eine vage Erinnerung, werden doch alle Schüler damit gequält. Das Warum ist mir so klar wie unklar, ist es doch ein Werk, das zuweilen ein sehr brutales Bild des Vorarlbergerischen am Anfang des 19. Jahrhunderts zeichnet. Sicher nicht aus der Luft gegriffen, es macht auf mich den Eindruck, als ob es sehr gut recherchiert wäre. Da passiert viel nebenbei, geht es doch um Elias Alder, dessen musikalische Hochbegabung ebenso sein Strick ist unter lauter Inzestgeplagten. Da vergnügen sich die Geschwister, Cousins, Cousinen im nahen Wald oder mit dem Kuraten, dessen Haarschopf sich erstaunlich oft in den Nachkommen der Dorfbewohner wiederfindet. Es ist grausam wie glaubhaft, menschlich, christlich, ziegt eine Gesellschaft ohne Horizont. Man könnte fast meinen, es sei Gottes letzte Prüfung für die Eschberger gewesen, die Niederkunft des Johannes Elias Alder, bevor er das Dorf durch das dritte und letzte Feuer ausgelöscht hat. Das zeigt uns der Autor schon am Anfang, wie es endet, bleibt nur die Frage nach dem Warum und Wie. Und das macht er fulminant, in erzählerischer Virtuosität, kontrastreich, spielerisch, gespickt mir sarkastischen Blüten. Das Bild der Eschberger zieht hinein, lässt kaum mehr los, wie ein Unfall, von dessen Bild man sich nicht zu lösen vermag. Untermalt von der grandiosen Sprache, die genauso schwingt wie die Musik des Elias. Was soll ich sagen: Ein Klassiker, der 1,5 Millionen mal verkauft wurde. Zurecht.

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  • Beeindruckend!

    Schlafes Bruder

    gst

    „Welche prachtvolle Menschen - … - muss die Welt verloren haben, nur weil es ihnen nicht gegönnt war, ihr Leben im Gleichmaß von Glück und Unglück zu leben.“ (Seite 198) Hauptdarsteller dieses Buches ist Elias Alder, ein Junge aus einem vorarlbergischen Bergdorf, dem in der Kindheit das absolute Gehör zuteil wird. In einer furiosen Szene beschreibt Schneider diesen Augenblick, so dass ich als Leserin Gänsehaut bekam. Zur gleichen Zeit (erfuhr ich) wird Eilias' große Liebe geboren, was diesem Feuerwerk von Tönen eine besondere Brisanz gibt. Wir begleiten den begnadeten Musiker, der nie Noten lesen oder schreiben gelernt hat und trotzdem alle von seinem Talent überzeugt, bis in seinen frühen Tod im 23. Lebensjahr. Über den Inhalt möchte ich gar nicht weiter schwadronieren, aber die Virtuosität der Worte, die der Autor hier anwendet, muss ich einfach hervorheben. Er spielt mit alten Ausdrücken, lässt seine Protagonisten zum Beispiel „nasen“ statt „riechen“ oder „fausten“ statt „schlagen“. Sicher haben diese Worte auch dazu beigetragen, dass dieses Erstlingswerk von Robert Schneider, der erst 1961 geboren wurde, bereits als „Klassiker“ bezeichnet wird. Laut Wikipedia sieht er selbst seine Wurzeln in der Tradition des österreichischen Erzählens vor 1945. Erstaunt hat mich, dass er nach diesem großartigen schriftstellerischen Auftakt niemals wieder solchen Erfolg verbuchen konnte. Trotzdem werde ich mich noch den weiteren Werken dieser Triologie widmen. Es genügt mir nicht, mich auf das Urteil von anderen zu verlassen, ich möchte selbst feststellen, wie „Die Luftgängerin“ und „Die Unberührten“ auf mich wirken... 

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    • 8

    wandablue

    28. May 2015 um 19:13
    parden schreibt Die Verfilmung kann ich ausnahmsweise auch empfehlen. Ich habe vor zig Jahren den Film im Kino geschaut und hatte in einer Szene den Eindruck, über dem Kinosessel zu schweben - irre!

    Dazu kann ich eine Anekdote beitragen: ich war (damals) mit Freunden im Kino. Danach schwiegen wir lange. Vor Ergiffenheit, - wie ich dachte. Als ich schliesslich nachfragte, fanden sie den Film ...

  • Komm, o Tod, du Schlafes Bruder

    Schlafes Bruder

    Kopf-Kino

    „Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. […] Wie, dachte er, könne ein Mann reinen Herzens behaupten, er liebe sein Weib ein Leben lang, tue dies aber nur des Tags und dann vielleicht nur über die Dauer eines Gedankens? Das könne nicht von Wahrheit zeugen, denn wer schlafe, liebe nicht. So dachte Johannes Elias Alder, und sein spektakulärer Tod war der letzte Tribut dieser Liebe.“ Dies ist eine Textprobe der ersten Seite aus Robert Schneiders „Schlafes Bruder“, welche mich schließlich dazu veranlassten, weiterzulesen. Inhaltlich möchte ich lediglich soviel verraten, dass der Roman Elias' Leidensweg erzählt. Er lebt in einem von Inzucht und Doppelmoral geprägten österreichischen Bergdorf des 19.Jahrhunderts und erlangt im Alter von fünf Jahren ein absolutes Gehör, mit welchem er in Trance die Musik des Universums hört und sich in den Herzschlag eines noch ungeborenen Kindes verliebt. Monate später stellt sich heraus, dass es seine Cousine Elsbeth ist. Inmitten der Rückständigkeit und Grausamkeit der Dorfbewohner entdeckt Elias seine Begabung für Gesang und Musik, was unter keinen guten Stern zu stehen scheint. Das 204 Seiten lange Buch ist eine bunte Mischung aus den Genre-Elementen des Heimat-, Liebes-, Künstlerromans und der Heiligenlegende vorzufinden. Der Autor bedient sich den ganz großen Themen der Literatur: Genie, Natur, Religion, Liebe und Tod. Somit könnte man geneigt sein, zu behaupten, der Roman sei alles und nichts. Meiner Meinung nach ist es Schneider ganz gut gelungen, die Genretypen und deren Merkmale geschickt miteinander zu verknüpfen. Er kombiniert spielerisch. Beim Lesen hatte ich des Öfteren das Gefühl, dass dieses Buch keinerlei Respekt gegenüber den großen Traditionen jener oben bereits erwähnten Thematiken zollte und das ganz ohne Scheu. Er bedient sich beispielsweise des Heimatgenres, um daraus im Umkehrschluss einen Antiheimatroman zu erschaffen, was ich interessant fand und mir zumindest auch gut gefiel. Die Sprache des auktorialen Erzählers, die ich für klug durchdacht halte, da sie ungewöhnlich gestaltet wurde, weist ebenfalls eine Stilmischung aus altertümlichem Deutsch, Fachsprache der Musik, Dialekt und Neologismus auf. Außerdem sind oftmals Steigerungen, Häufungen und Übertreibungen vorzufinden. Stellenweise erscheint der Rhythmus des Erzählten sehr stakkatohaft, woran ich mich anfangs gewöhnen musste und schließlich zu schätzen wusste. Der Text weißt beinahe ausschließlich die indirekte Rede auf. Schade, dass Schneider das Niveau dieser bewusst gewählten künstlichen Sprache meiner Meinung nach nicht gänzlich durchgezogen hat. Manche Textstellen wirkten auf mich so gewollt innovativ, so dass sie beinahe ulkig wirkten. Zum Glück überwog diese unfreiwillige Komik nicht und umfasste lediglich eine Handvoll Sätze. Bemerkenswert fand ich den „göttlichen“ Erzähler (der mich als Leser übrigens auch gerne mal als „guten Freund“ ansprach), da ich mir stellenweise nicht sicher war, ob er seine Schilderungen pathetisch oder ironisch meinte. Sprich, der Erzähler spielte mit mir als Leser, was ich als geschickten Kunstgriff werte. Das Werk an sich wusste mich mit seiner Wortgewalt zu überzeugen. Anmerken möchte ich aber, dass auch viele Grausamkeiten sehr derb dargestellt bzw. beschrieben wurden. Beispielsweise schlug ein Mann seiner Frau „in das gottverreckte Maul“. Mich schauderte es manchmal bei solchen Sätzen und den grausamen Szenen. Auf manche hätte ich gerne verzichtet. All dies skizzierte aber trefflichst jenes fruchtbare Umfeld voller Neid, Grauen, Starrköpfigkeit und Doppelmoral, in dem das verkannte Genie aufwächst. (Ich zumindest sehnte mich nach Beendigung der Lektüre nach Idylle und Überschaubarkeit.) Elias Welt schmückte der Autor mit stimmungsvollen und sensiblen Klangbildern und mit einer überquellenden Leidenschaft für Musik, was mich sehr berührte. Obwohl ich als Leser sehr distanziert von Elias' Innenleben blieb, da lediglich äußerlich geschildert wurde, was er fühlt, konnte ich mit ihm mitfiebern, weshalb das Buch für mich gleichbleibend spannend blieb - auch wenn es seine Schwächen hat. Empfehlen möchte ich außerdem noch die meiner Meinung nach gelungene Verfilmung von Joseph Vilsmaier mit André Eisermann als Elias.

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    • 12

    gst

    12. May 2015 um 22:27
    BrittaRoeder schreibt Ich war von diesem Buch absolut fasziniert. Schneiders Wortgewalt hat mich von der ersten Zeile an total in ihren Bann geschlagen.

    Schneiders Wortgewalt - welch schöne Bezeichnung für diese herausragende Sprache! Ich lese das Buch gerade und finde es umwerfend! Und Deine Rezension, liebe Kopfkino, ist auch super!

  • Ein beeindruckendes Buch

    Schlafes Bruder

    BeautifulFairy

    01. January 2015 um 14:56

    Anfangs fand ich das Buch sehr merkwürdig und wenn ich es nicht hätte lesen müssen, hätte ich es nicht beendet. Da mir einige stellen einfach gar nicht gefallen haben. Ich habe es also bis zum Schluss gelesen und danach festgestellt, dass es mich doch beeindruckt hat. Man muss das Buch verstehen können um es gut zu finden. 

  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Musikalisches Genie in der Dorfidylle

    Schlafes Bruder

    dominona

    19. October 2014 um 15:15

    Hier ist der Protagonist ein ähnliches Genie wie Grenouille aus dem "Parfum", nur geht es diesmal um die Musik, genauer das Orgelspiel. Eigentlich ist dieses Buch eine Tragödie. Ein Inzest-Bergdorf, der Hang zu alten Traditionen und ein behäbiger Schreibstil führen dazu, dass man dieses Buch gerne aus der Hand legen möchte. Wer durchhält,bekommt eins: Mitleid mit dem Orgelspieler.

  • Interessante Lektüre

    Schlafes Bruder

    Lena1904

    25. August 2014 um 19:50

    In diesem Roman geht es um Johannes Elias Alder. Elias wächst im 19. Jahrhundert in einem abgelegenen österreichischen Bergdorf auf, das von Inzucht und eifersüchtigen, misstrauischen und eigennützigen Bewohnern geprägt ist. In dieser Umgebung kann Elias weder sein unglaubliches musikalisches Genie noch die Liebe zu seiner Cousine Elsbeth richtig entfalten. Trotz des schlechten Umfelds kann Elias sich jedoch das Orgelspielen auf der kleinen maroden Orgel der Dorfkirche beibringen und kann eine Freundschaft zu Elsbeth aufbauen.   Ich habe dieses Buch vor kurzem im Deutschunterricht gelesen und muss sagen, dass es mir recht gut gefallen hat. Die Idee des Autors, dass es überall auf der Welt und zu jeder Zeit Genies gegeben hat, die nie entdeckt wurden, zum Beispiel wie bei Elias wegen einem schlechten Umfeld, finde ich sehr interessant und bestürzend. So stellt auch der Erzähler von Anfang an klar, dass Elias Leben keinen guten Lauf nehmen wird, obwohl ich zwischendurch trotzdem immer mal gehofft habe, dass der Erzähler doch nur gescherzt hat. Mir hat an dem Buch zum einen gefallen, dass der Erzähler nichts beschönigt und auch nach einer der wenigen glücklichen Phasen in Elias Leben schnell wieder eine Wende zum schlechten eingebaut hat. Dadurch hat der Erzähler dem Roman etwas Trauriges und Düsteres verliehen. Außerdem hat mich die ironische Art des Autors begeistert, denn so musste ich an der einen oder anderen Stelle auch mal schmunzeln. Die Beschreibungen davon, wie Elias auf der Orgel spielt und von seiner besonderen Stimme waren sehr lebhaft, wodurch ich mir gewünscht habe das beschriebene einmal mit eigenen Ohren hören zu können. Was mich gewundert hat, war dass der Autor selber aus einem österreichischen Bergdorf stammt. Denn die Dorfbewohner in „Schlafes Bruder“ bedenkt er wirklich mit außerordentlich schlechten Eigenschaften. Zugegeben, sie stammen aus einer früheren Zeit als der Autor. Wahrscheinlich spricht das für ihn, dass er aufzeigt, wie schlimm es mancher Orts so zugeht. Auch den Titel finde ich sehr schön. Ich bin zwar erst im Verlauf der Lektüre darauf gekommen, dass der Bruder des Schlafes der Tod ist aber ich finde es passend dem Roman so gesehen den Titel „Tod“ zu verleihen, da der Tod auch eine Rolle spielt. Vor allem die Umschreibung „Schlafes Bruder“ finde ich toll, da sie auf mich so schön poetisch wirkt. Zwar waren einige Geschehnisse auch etwas unnachvollziehbar, was den Roman meiner Meinung nach aber nicht schlechter macht.    Alles in allem war „Schlafes Bruder“ für mich eine interessante Lektüre und für ein Buch, dass ich in der Schule lesen musste echt gut.

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  • nicht mein Fall

    Schlafes Bruder

    Blacksally

    28. May 2014 um 23:23

    Meine Meinung: Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen, da ich was total anderes erwartet hatte. Ich hatte bereits von den ersten Seiten an das Gefühl der Autor will mit allen möglichen mitteln das Buch füllen und es sind so viele Sätze dabei gewesen die man sich auch hätte sparen können. Ich sehe in diesem Buch einfach keine Botschaft, keine Handlung - kann sein das ich es vielleicht nicht verstanden habe? Keine Ahnung, ich bin auf jeden fall sehr enttäuscht von diesem Buch und kann nicht verstehen wie es jemand als Meisterwerk bezeichnen kann.

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  • Süchtigmachend

    Schlafes Bruder

    maggiterrine

    24. February 2014 um 09:14

    Dieses Buch hat irgendwas. Es ist schwer zu sagen was genau... Die Sprache ist ungewohnt und auch ein wenig sperrig aber atmosphärisch und hat damit auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Das Buch handelt sowohl von verstörender Grausamkeit als auch von herzerwärmenden Momenten, die niemals die Schwelle der Kitschigkeit überschreiten. Vor Allem kann man das Leiden der Figuren nachempfinden. Das Leiden des Elias aber auch das von Peter, dem Vater, ja, sogar das Leiden jeder noch so unwichtigen Nebenfigur. Aus irgendeinem Grund wirkt dieses Buch auf mich wie eine Droge, nicht aufputschend und extatisch sondern eher schleichend mit dem Gefühl, dass man das Buch in geraumer Zeit vielleicht nochmal lesen sollte, und dann nochmal, und dann...

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  • Rezension zu "Schlafes Bruder" von Robert Schneider

    Schlafes Bruder

    LindyBooks

    25. November 2013 um 15:13

    "Schlafes Bruder" sollte eigentlich sehr bekannt sein, trotzdem kurz zum Inhalt: Es geht um ein außergewöhnliches und sonderbares, musikalisches Genie, Johannes Elias Alder, der mit 22 Jahren starb, als er beschloss, nicht mehr zu schlafen, um so seine Liebe zu beweisen, denn: "Wer liebt, schläft nicht!". Mir hat dieses Buch gut gefallen, es ist außergewöhnlich, mal etwas anderes und zu Recht ein großes Buch der Literatur. Der Schreibstil ist natürlich nicht leicht und flüssig zu lesen, aber es ist besonders und passt sehr zu der Zeit, in der es spielt, nämlich zum Beginn des 19. Jahrhunderts, und zur Handlung passt dieser Schreibstil auch sehr. Außerdem gewöhnt man sich nach einigen Seiten daran und ist somit auch gut zu lesen, so ging es mir zumindest. Ich bin froh, dass ich "Schlafes Bruder" endlich gelesen habe - ein tolles Buch - 4 Sterne!

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Die schönsten Sprüche und Zitate über die Liebe aus euren Lieblingsbüchern

    DieBuchkolumnistin

    Du bist verliebt oder hast gerade Liebeskummer? Wir sammeln für Dich und mit Dir die schönsten Zitate und Sprüche über die Liebe aus unseren Lieblingsbüchern! In den letzten Wochen haben wir auf Facebook jede Menge Buchzitate gesammelt und diese stießen auf großen Anklang bei den Lesern. Deswegen würden wir das nun gerne auch auf LovelyBooks machen und sammeln hier mit Euch gemeinsam die besten, schönsten, kreativsten und romantischsten Sprüche und Zitate zum Thema Liebe und Liebeskummer aus Euren Lieblingsbüchern. So können wir uns gegenseitig besonders schöne Bücher aus dem Bereich Liebe empfehlen und man hat auch immer ein Zitat, wenn man es mal für Karten etc. benötigt. Ich entdecke über solche Sprüche und Zitate auch sehr oft Bücher für mich, die ich erst wegen dem Cover gar nicht gelesen hätte. Wenn aber jemand einen Spruch daraus twittert oder in einer Rezension etwas zitiert, dann macht mich das neugierig auf den Roman.  Hier drei wunderbare Beispiele: ......................................................................................................... "Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist." John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" “Manchmal gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.“ Kai Meyer "Arkadien fällt" Du bist wunderschön. Ich gehe langsam auf Dich zu und bemerke, dass auch andere Dich beobachtet haben. "Kennen Sie diese Frau?" fragen sie mich neidisch, und während Du mir zulächelst, sage ich einfach nur die Wahrheit: "Besser als mein eigenes Herz." Nicholas Sparks "Weit wie das Meer" .......................................................................................................... Wie es geht? Einfach beim Lesen den Spruch zum Thema Liebe merken & danach hier eintragen sowie das Buch anhängen! Bitte nicht mehr als fünf Sätze bzw. keine ganzen Textpassagen posten. Inspiration gefällig - ab in unsere Stöberecke Liebesromane und weiteren Nachschub fürs Herz entdecken!

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