Robert Schurz Schiffbruch im Überfluss

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Inhaltsangabe zu „Schiffbruch im Überfluss“ von Robert Schurz

Pressestimmen:

'Analysen und Beobachtungen, die den Nagel unerhört präzise auf den Kopf treffen. Ja, das will man hören! Robert Schurz umreißt die uns geläufigen Modephänomene wie Individualismus, Autoritäts- und Identitätsmangel, Suchtproblematik und Medienherrschaft jenseits der Sprechblasenrhetorik gängiger Sozio-Analytiker. Sein Ansatz ist kontrovers, oft unversöhnlich und von einer Ganzheitlichkeit, die seinesgleichen sucht. (. ) Schurz bohrt mit der Treffsicherheit eines geübten Chirurgen an den faulen Wurzeln. Nie verstiegen, gänzlich unverquast eröffnet er uns verbaute Pforten zu schwärenden Wunden. Haben Eltern ein Recht auf „Gegenterror“? Woher rührt die „Prozessiersucht“ der Bürger? Inwiefern hängen Werteverlust, Wohlstand und Werbeindustrie zusammen? Schurz benötigt im Regefall ein paar Seiten, polemisch wohltemperiert, worüber andere ganze Bücher lang meditieren: Gesellschaftskundliche 1a-Lektüre - eine Fundgrube.' Ellen Kositza, Sezession.
Hier setzt ein scharfer Denker seine Thesen zu einer ganzen Reihe aktueller und brisanter Themen in äußerst überraschende Bezüge.
Robert Schurz seziert mit der sicheren Hand des geschulten Analytikers die scheinbar unübersehbaren, komplexen Phänomene unserer globalisierten Welt und Zivilisation. Dabei behält er stets die Möglichkeiten des Einzelnen im Auge und sucht nach ganz persönlichen Lösungsstrategien. Jeder Essay steht als kleines Gedankengebäude für sich, einfach und klar strukturiert. Der Nachvollzug der Analysen ist eine intellektuelle Freude, denn die überraschende Seit-an-Seit-Stellung von Thesen aus den unterschiedlichsten Bereichen erzeugt beim Lesen immer wieder neue Denkanstöße.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Überalterung und Individualismus, zwischen Überfluss und Scheidungsrate, zwischen Erziehungskrise und Konsumrausch? Lässt sich in einer konsumorientierten Welt Verzicht üben? Wieso hat die Fernbedienung für die Erregungsgesellschaft Symbolwert? Wie verhalten sich Marketing und Übergewicht zueinander, wie Wertewandel und psychische Erkrankungen, wie Drogen und Gesellschaftsformen, Krisen und Verdrängungsstrategien?

Eine Auswahl der diskutierten Themenpaare:

- Konsum und Verzicht
- Individualismus und Generationenkonflikt
- Überfluss- und Erregungsgesellschaft
- Globalisierung und Solidarität
- Wertewandel und psychische Krankheiten
- Medien und Pädagogik
Alle Beiträge dieses Bandes basieren auf Texten, die Robert Schurz für den Hörfunk schrieb. Ihre Ausstrahlung löste mitunter eine Flut von Publikumsreaktionen aus, von begeisterter Zustimmung bis hin zu zornigen Widersprüchen. Denn Robert Schurz´ Essays suchen die Kontroverse und bilden aufgrund ihrer gedanklichen Konsequenz und Klarheit äußerst anregende Grundlagen für engagierte Diskussionen.

Eine Leseprobe: 'Der Mensch, der ja die Realität mittlerweile wesentlich durch das Fernsehen vermittelt bekommt, beginnt zu glauben, dass die Wirklichkeit tatsächlich so aussieht, wie er sie in diesem Medium wahrnimmt: als eine fortwährende Kette von Höhepunkten. Der schöne Ausdruck der Erregungsgesellschaft als Beschreibung unserer Medienrealität trifft den Sachverhalt recht genau; der Mensch ist bald nur noch in der Lage wahrzunehmen, was eine bestimmte Erregungsschwelle überschreitet. Zweierlei ist dabei nicht nur gefährlich, sondern höchst bedenkenswert: Zum einen wird die Wahrnehmung der realen Welt selber auf Oberflächeneffekte verengt und zum anderen wird ein ungeheurer Erwartungsdruck aufgebaut, dem zwangsläufig eine ebensolche Frustration folgt.'
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