Robert Sedlaczek Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs

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Inhaltsangabe zu „Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs“ von Robert Sedlaczek

Tauchen Sie ein in den Wortschatz der österreichischen Alltagssprache! Hier werden mehr als 2.500 Wörter und Redewendungen vorgestellt: von „jemanden buckelkraxen tragen“ bis „ein Sprung in der Marille“, von „das Amtskappl aufhaben“ bis „in den Guglhupf kommen“. Mit amüsanten Beispielen aus Schlagertexten, Kabarettprogrammen und Reden von Politikern. Und wenn Sie wissen wollen, woher ein bestimmtes Wort kommt – auch darüber gibt dieses Wörterbuch Auskunft. So stammt „Kramadanzen“ aus der Ritterzeit, „Tschusch“ war ursprünglich gar kein Schimpfwort und „Nudelaug“ ist von Mundl Sackbauer nicht erfunden, sondern nur verbreitet worden. Gleichermaßen sachlich wie unterhaltsam ist dieses Buch das ultimative Nachschlagewerk für Einheimische und „Zuagroaste“ – schlichtweg für jeden, der die lebendige, authentische Sprache Österreichs kennenlernen will.

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  • Leserunde zu "Wenn der Platzhirsch röhrt" von Alexandra Bleyer

    Wenn der Platzhirsch röhrt

    alexandrableyer

    Liebe Leserinnen und Leser,ich freue mich sehr, hier in Kürze zu einer neuen Leserunde aufbrechen zu dürfen. Nach dem Erfolg von "Waidmannsdank" (der Mölltaler Jägerkrimi stand 2016 zwei Monate lang auf der österreichischen Schwarzer Bestsellerliste Taschenbuch) erscheint nächste Woche der Nachfolger: "Wenn der Platzhirsch röhrt". Es handelt sich wiederum um eine schräge, schwarzhumorige Krimikomödie - mit Betonung auf Komödie.Da es sich um den 2. Band in der Sepp-Flattacher-Reihe handelt, empfiehlt es sich, "Waidmannsdank" gelesen zu haben. Es ist kein Muss, aber man hat mehr von der Geschichte ...Inhalt: Eigentlich möchte der kauzige Aufsichtsjäger Sepp Flattacher nichts anderes als seine Ruhe. Doch als ein großkopferter Wiener nebenan einziehen will, muss das Mölltaler Urgestein handeln – und sich notgedrungen mit seinem verhassten »zuagrasten« Nachbarn Heinrich Belten verbrüdern. Gemeinsam blasen die beiden ehemaligen Streithähne zum Abwehrkampf. Was als a Hetz und a Gaudi beginnt, wird jedoch schnell tödlicher Ernst – denn das organisierte Verbrechen fällt ein ins Mölltal . . .Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen; unter jenen, die die Kriterien erfüllen, wird gelost. Die Gewinner verpflichten sich zur Teilnahme an der Leserunde und zum Verfassen einer Rezension. GEWINNFRAGE: Was ist ein Platzhirsch? Es zählen sowohl korrekte Antworten wie auch originelle; je witziger, desto besser, auch Bilder gelten. Ohne Antwort keine Teilnahme an der Verlosung!!!  Ein herzliches Dankeschön an den Emons-Verlag, der 15 Exemplare zur Verfügung stellt.Da Urlaubszeit ist, wird die Leserunde sehr früh eingestellt - das Buch soll planmäßig am 27. Juli erscheinen und wird den Gewinnern so schnell wie möglich zugehen (etwaige Lieferverzögerungen bitte ich zu entschuldigen).Ich freue mich auf eure Bewerbungen! Mit sonnigen Grüßen aus dem wunderschönen Kärnten,Alexandra Bleyer

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    Bellis-Perennis

    04. August 2017 um 06:45
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    Antek schreibt Ja da stimme ich dir absolut zu, wenn die Anton abstoßen würde, das wäre klasse. Was ist denn die männliche Form von Zwiderwurzn? :O)))

    Grantscherm = Griesgram Für am Österr. Dialekt Interessierte kann unten stehende Lexika empfehlen.

  • Rezension zu "Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs" von Robert Sedlaczek

    Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs

    Solifera

    05. June 2011 um 19:16

    Woher kommen die Wörter, die man so landläufig aus dem österreichischen Wortschatz kennt? Keine Ahnung? Dieses Buch bildet weiter! Aber es ist kein gewöhnliches Wörterbuch, denn der Autor hat sich bewusst die Sahnestückchen herausgepickt, die besonders ausgefallenen Wörter. Von „aba“ bis „Zwutschkerl“, kann man unendlich schmökern und nach Herzenslust lachen. Und auch mir – als nicht-Österreicher – kommen dabei doch das eine oder andere Wort bekannt vor, schließlich liegt Deutschland in unmittelbarer Nachbarschaft. Dieses Buch ist nicht nur für Sprachbegeisterte und Einheimische interessant, sondern auch gerade für alle Österreich-Besucher und solche die es werden wollen. Ein unglaublich amüsantes Nachschlagewerk, das in keinem Regal fehlen sollte. P.S. an alle, die noch zweifeln: Sei kein Weh und les das Buch, dann kannst wörteln ohne a Watschen zu kassiern.

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  • Rezension zu "Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs" von Robert Sedlaczek

    Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs

    kleinfriedelchen

    28. May 2011 um 13:20

    "Bam Oida!" Warum sollte man mit der Verwendung des Wortes "pudern" in Österreich lieber vorsichtig sein, wenn man nicht lüstern angelächelt werden will? Was bekommt man im Restaurant, wenn man einen "Bröselfetzen" bestellt? Und wie sollte man am besten reagieren, wenn man als "Alleebrunzer" bezeichnet wird? Das Buch soll Sprachinteressierte nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch zum Schmökern einladen und liefert Begriffe aus der österreichischen Standardsprache, Umgangssprache und Mundart. Wird ein Wort dagegen gesamtdeutsch verwendet, hat es hier drin nichts zu suchen. Diese klare Trennung fällt natürlich nicht immer leicht, aber ich als Deutsche konnte nur sehr wenige Worte entdecken, die auch ich benutze. Die Wortauswahl ist dabei subjektiv vom Autorenteam gefällt worden und liefert daher keine vollständige Erfassung des österreichischen Wortschatzes. Auch vor der Aufnahme von anstößigen, unanständigen Wörtern wurde kein Halt gemacht, denn wie der Autor, Journalist und Publizist mit eigener Sprachkolumne, selbst begründet, waren auch diese Begriffe früher einmal ganz normale unbelastete Ausdrücke. Sedlaczek zeigt für jedes Wort die ursprüngliche Bedeutung auf und verwendet auch Zitate aus Film, Literatur und Musik, um die Wortverwendung zu verdeutlichen. Das Buch ist nicht wie ein normales Wörterbuch streng nach dem Anfangsbuchstaben unterteilt, sondern orientiert sich am Wortstamm. So findet man beim "Busserl" (Kuss) nicht nur die reine Worterklärung, sondern auch Begriffe wie "Eskimobusserl" oder das "Kokosbusserl" (in Häufchen gebackene Kokosflocken). Doch während der Bussibär für mich eine Zeichentrickfigur aus meiner Kindheit ist, verwendet die Österreicherin das Wort umgangssprachlich als Kosewort für ihren Mann. Ein kleiner Negativpunkt ist mir aufgefallen. Die verwendeten Abkürzungen werden zwar hinten im Buch erläutert, aber andere Zeichenverwendungen werden dort leider nicht aufgeführt. Wird eine Silbe beispielsweise langgezogen ausgesprochen, ist sie unterstrichen, wird sie kurz ausgesprochen, ist sie mit einem Punkt unter der Silbe versehen. Eine für mich sehr nützliche Info, allerdings findet man die quasi nur beim aufmerksamen Lesen des Vorwortes, woanders ist dies nicht aufgeführt. Das Vorwort selbst liefert aber einige wirklich spannende Infos über die österreichischen Eigenheiten wie das Anhängen der Silben -li oder -erl und ist in Interviewform gehalten, so dass ich es tatsächlich interessiert gelesen habe. Mein Fazit: Das Wörterbuch liefert einiges, was ich aus anderen so nicht kenne, wie beispielsweise die Film- und Musikzitate und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Für Sprachinteressierte ist es sicherlich ein kleines feines Fundstück, aber auch der Normalnutzer, der nur mal schnell die Schreibweise eines Wortes nachschlagen will, wird hier finden, was er sucht.

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  • Rezension zu "Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs" von Robert Sedlaczek

    Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs

    dark_angel

    08. May 2011 um 17:09

    Wörterbücher gibt es zuhauf. Weshalb sich also ausgerechnet dieses hier zulegen? Nun, auf diese Frage und weitere wird gleich auf den ersten Seiten des Buches in Form eines Interviews Bezug genommen. Es handelt sich vielmehr um ein Nachschlagewerk für Wörter und Redewendungen, die nur im österreichischen Sprachgebrauch vorkommen sowie dafür typisch sind. Der Autor hat sich explizit für die ausgefallenen Wörter entschieden und auch versucht, auf die Herkunft der Wörter einzugehen. Das Buch lädt zum Schmökern ein - nicht nur für Sprachbegeisterte oder Österreicher. Es ist sowohl sachlich wie auch unterhaltsam. Der Leser wird das eine oder andere Wort bald mit anderen Augen betrachten und so einiges dazu lernen.

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