Robert Sedlatzek-Müller Soldatenglück

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Inhaltsangabe zu „Soldatenglück“ von Robert Sedlatzek-Müller

Überleben oder Sterben im Krieg hängen oft von einem Quäntchen Glück ab - "Soldatenglück" nennen es diejenigen, die in ihren Einsätzen immer wieder ihr Leben riskieren. Der Elitesoldat Robert Sedlatzek-Müller hatte dieses Qäntchen Glück, als er wie durch ein Wunder eine Raketenexplosion in Afghanistan überlebte. Doch seitdem ist nichts mehr wie es einmal war. Geplagt von massiven Ängsten und Aggressionen entfremdet er sich zunehmend von seiner Familie und seinem Umfeld. Erst spät erkennt er, dass dies die Folge einer Krankheit ist, die immer mehr Soldaten von Einsätzen mit nach Hause bringen: der Posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS. Jetzt beginnt für ihn ein ganz neuer Kampf, der in den Handbüchern der Bundeswehr nicht vorgesehen ist - der Kampf zurück ins Leben, um die Anerkennung von PTBS als Berufskrankheit und gegen die Ignoranz in Politik und Gesellschaft.

Respekt für den Mann und seinen Kampf um Anerkennung seiner Verletzungen! Es ist absolut unverständlich wie der Staat mit den Leuten umspringt, die für ihn im Auslqnd ihren Kopf riskieren. Es ist erschreckend mit welcher Willkür Daten festgesetzt werden ab denen ein Bundeswehrangehöriger Anspruch auf Entschädigung haben soll. Die Bundeswehr und die Politik sollten endlich den Mut haben zu ihren Männern und Frauen zu stehen, welche sie seit den 90-er Jahren ins Ausland schicken!

— Buecherfrosch

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  • Rezension zu "Soldatenglück" von Robert Sedlatzek-Müller

    Soldatenglück

    WinfriedStanzick

    11. July 2012 um 10:47

    Das vorliegende Buch ist ein überzeugendes, mit viel Leidenschaft geschriebenes Zeugnis eines Soldatenlebens. Mit 21 Jahren trat der Rostocker Robert Sedlatzek-Müller seinen Soldatendienst in der Bundeswehr an. Gut vorbereitet sei er darauf gewesen, sagt er, auch auf die vielen Auslandseinsätze, die dann folgten. Aber er sei überhaupt nicht vorbereitet gewesen darauf, dass er einmal auch im Namen von Kameraden, die dazu nicht mehr in der Lage waren, über viele Jahre sein Recht gegen seinen Arbeitgeber würde durchsetzen müssen. Denn nachdem er am 6. März 2002 bei einem Einsatz in Afghanistan eine Raketenexplosion überlebt hatte, bei der mehrere seiner Kameraden um Leben kamen, entdeckt Robert Sedlatzek erst einige Zeit nach seiner Rückkehr nach Deutschland, dass er an einer Krankheit leidet, die unter dem Namen posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) beschrieben wird. Schlafstörungen, Angstzustände und im bisher an sich völlig unbekannte aggressive Verhaltensmuster machen ihm zu schaffen. Er sucht nach Hilfe. Doch immer wieder wird er von schwerfälligen Behörden abgewiesen. Doch er lässt nicht locker und nimmt einen jahrelangen Kampf auf um die offizielle Anerkennung seiner Wehrdienstbeschädigung. Um seinem Anliegen mehr öffentliche Wirkung zu geben und um auch anderen Betroffenen zu helfen, gründet er den „Bund Deutscher Veteranen“. Der Autor beklagt nicht seine Krankheit an sich, sondern er klagt den nachlässigen Umgang der Bundeswehr und der Behörden damit an. Unser Staat schickt seit über 15 Jahren junge Menschen in gefährliche Auslandseinsätze, und lässt sie und ihre Familien, wenn sie zurückkehren, allein. Nicht bei allen bildet sich das PTBS so stark aus wie bei Robert Sedlatzek, aber ihre schwierigen Erfahrungen verarbeiten müssen sie alle. Und sie werden damit schändlich allein gelassen. Vielleicht hilft dieses ehrliche und mutige Buch mit, daran endlich etwas zu ändern.

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  • Rezension zu "Soldatenglück" von Robert Sedlatzek-Müller

    Soldatenglück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2012 um 01:40

    Sehr gutes buch!
    es ist eine bewegende geschichte die zum nachdenken anregt. ich habe mir oft gedanken gemacht darüber ob ich die selbe kraft habe/hätte um mich so ins leben zurück kempfen kann und das über jahre!

    - einfach geschrieben so das es jeder versteht
    - spannent und fellend

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