Robert Seethaler Die Biene und der Kurt

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Inhaltsangabe zu „Die Biene und der Kurt“ von Robert Seethaler

16-jährig, pummelig, klein, eigenwillig, Brillengläser wie Bierkrugböden und ein blonder, schräg vom Kopf abstehender "Pferdestummel". Das ist Biene. Biene ist aus dem Mädchenheim geflüchtet und trifft an einem gottverlassenen Bahnhof auf den kettenrauchenden und versoffenen Schlagersänger Kurt. Gemeinsam touren Biene und Kurt nun im scheppernden aber glitzernden "Heartbreakin´-Mobil" durch die Provinz, spielen in Wirtshäusern, Altenheimen und Zuchttierhallen, treffen auf gewaltige Bauern, tanzende Polizisten, Wirtinnen in roten Overalls, auf über tausend Truthahnküken und erleben auch sonst einige recht bemerkenswerte Abenteuer. Und ihnen wird klar, dass sie eigentlich beide auf der Suche nach Liebe sind. Eine atmosphärische Geschichte über Freiheit, Sehnsucht, die Provinz und zwei liebenswerte Außenseiter.

Ein großartiges Buch in der unvergleichbaren und wunderbaren Erzählweise Seethalers.

— sisei

Doofer Schreibstil, unsympathische Biene. Nicht zu empfehlen.

— CherryFairy_x3

Das ist einfach grandios. Das Beste, was ich in den letzten 1,5 Jahren gelesen habe. Eintauchen und nur noch staunen. Herzzereissend komisch

— Phil Decker

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  • Rezension zu "Die Biene und der Kurt" von Robert Seethaler

    Die Biene und der Kurt

    ladymarion

    10. October 2010 um 22:29

    Ein Schriftsteller ist er, der Robert Seethaler. Und ein Buch über die Biene und den Kurt hat er geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich was dabei gedacht. Oder vielleicht auch nicht. Kurios und witzig ist das Buch! Und warmherzig und bittersüß! Seinen Schreibstil, den muss man mögen. Oder vielleicht auch nicht. Aber wenn man den mag, mag man ganz bestimmt auch die Biene und den Kurt! ;))

  • Rezension zu "Die Biene und der Kurt" von Robert Seethaler

    Die Biene und der Kurt

    LeseEule

    29. September 2010 um 13:22

    Eines der besten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe.
    fürmich genau die richtige Mischung aus Romantik und knallharter Realität.:D
    Zudem verfügt der Autor über eine äußerst amüsante und eingangige Erzählweise.
    Ungewöhnlich und ungewöhnlch schön...

  • Rezension zu "Die Biene und der Kurt" von Robert Seethaler

    Die Biene und der Kurt

    Cibo95

    25. July 2010 um 13:44

    Ein irrwitziges Roadmovie, eine skurrile Geschichte mit wahnsinnigem Tempo. Erzählt wird die Geschichte von Biene, 16, unglücklich in der katholischen Mädchenschule und Kurt, 39 (?), Rock'n Roller und Alkoholiker, der mit seinem Heartbreak'n-Mobil durch die Lande zieht und in Altenheimen, Truthahnställen und Gastwirtschaften vor sehr wenigen Zuschauern auftritt und den guten alten Rock'n Roll unter die Leute bringt. Biene haut aus dem Kloster ab und trifft auf Kurt ... die beiden skurrilen Figuren mögen sich von Anfang an und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Was für ein Roman! Ich schwanke zwischen "schwachsinnig" und "genial!" .. wenn man sich einlässt auf diese abstruse Jagd und den ungewöhnlichen Schreibstil, ist man auf großzügigen 320 Seiten gut unterhalten. Ich hatte bei dem Buch im Kopfkino die ganze Zeit "Armin Rohde" als Kurt im Kopf, verfilmt von Detlev Buck (ähnlich abgefahren wie z.B. Männerpension). Das nächste Buch von Robert Seethaler liegt auf dem SuB ... ich bin gespannt, denn auch dort geht es wohl ziemlich skurril zu (Die weiteren Aussichten).

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  • Rezension zu "Die Biene und der Kurt" von Robert Seethaler

    Die Biene und der Kurt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:17

    Die Konstellation von zwei völlig verschiedenen Menschen und Generationen, die wirklich nicht unterschiedlicher sein könnten, macht den Reiz dieses Buches aus. Biene, 16, dem Jugendheim entflohen, mit einer Brille so dick wie Glasbausteine. Ein unscheinbares und stilles Mädchen, dessen Existenz wahrscheinlich nie so richtig wahrgenommen wird und Kurt, selbst ernannter Heartbreak-Elvis, nach eigenen Aussagen 39, übergewichtig, abgetakelt, versoffen, frustriert. Diese beiden Menschen würfelt das Schicksal zusammen und wir begleiten sie ein Stück ihres Weges, der am Ende für den einen in einer Tragödie, für den anderen in der Freiheit endet. Die Beziehung zwischen den beiden ist nicht immer einfach und von Seiten Kurts auch nicht immer gewaltfrei. Während die Biene den Kurt quasi gleich von Beginn an adoptiert, braucht der Kurt doch einiges länger um zu begreifen, wie wichtig die Biene für ihn ist. Schön fand ich, dass der große Altersunterschied hier nie eine Rolle gespielt hat. Beide haben sich gar keine Gedanken darüber gemacht, ob sie zueinander passen oder nicht. Da haben sich einfach zwei Seelen gefunden, wie es so schön heißt. Die Geschichte wirkt keinesfalls düster oder bedrohlich, was wohl dem ungewöhnlichen Schreibstil des Autors zu verdanken ist, der den Leser gekonnt und sicher durch die Klippen von Glück und Tragik lotst und selbst in traurigen Momenten Heiterkeit im Leser zu wecken vermag. Ein tolles Buch und eine tolle Sprache, die den Leser nicht unberührt lassen, ein bisschen die Sehnsucht wecken nach Freiheit, Mut und vielleicht auch nach Menschen, vor denen man sich nicht verstellen muss, die einen einfach so nehmen wie man ist.

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