Robert Silverberg

 3.9 Sterne bei 108 Bewertungen
Autor von Legenden, Herr der Finsternis und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Rückkehr nach Belzagor. Band 2
Neu erschienen am 20.09.2018 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Robert Silverberg

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Robert SilverbergLegenden
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Legenden
Legenden
 (13)
Erschienen am 24.08.2009
Robert SilverbergHerr der Finsternis
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Herr der Finsternis
Herr der Finsternis
 (11)
Erschienen am 01.01.1993
Robert SilverbergLegende. Lord John, der magische Pakt
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Legende. Lord John, der magische Pakt
Legende. Lord John, der magische Pakt
 (6)
Erschienen am 01.01.2005
Robert SilverbergEs stirbt in mir: Roman
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Es stirbt in mir: Roman
Es stirbt in mir: Roman
 (3)
Erschienen am 25.02.2014
Robert SilverbergValentines Fluch - Die Chroniken von Majipoor: Ein Klassiker des Hugo und Nebula Award Preisträger Robert Silverberg
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Valentines Fluch - Die Chroniken von Majipoor: Ein Klassiker des Hugo und Nebula Award Preisträger Robert Silverberg
Robert SilverbergRückkehr nach Belzagor. Band 1
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Rückkehr nach Belzagor. Band 1
Rückkehr nach Belzagor. Band 1
 (2)
Erschienen am 06.12.2017
Robert SilverbergScience Fiction Hall of Fame 2
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Science Fiction Hall of Fame 2
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 (2)
Erschienen am 23.02.2018
Robert SilverbergDie Mörder Mohammeds : Zeitreise-Stories.
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Die Mörder Mohammeds : Zeitreise-Stories.
Die Mörder Mohammeds : Zeitreise-Stories.
 (2)
Erschienen am 01.01.1971

Neue Rezensionen zu Robert Silverberg

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Rückkehr nach Belzagor. Band 1" von Robert Silverberg

Rückkehr nach Belzagor. Band 1
Elmar Hubervor 8 Monaten

STORY
In den Zeiten der Kolonisierung durch die Erde, war der Planet Belzagor unter dem Namen Terra Holman bekannt. Als man erkannte, dass mindestens zwei der einheimischen Spezies, die elefantenähnlichen Nildoror und die menschenartigen Sulidoror, als intelligent einzustufen sind, wurde die Kolonisierung gestoppt und der Planet wieder seinen ursprünglichen Bewohnern überlassen. Vereinzelt leben noch Menschen in den mehr oder weniger heruntergekommenen Gebäuden aus der Kolonisierungszeit. 10 Jahre nachdem der Planet „aufgegeben“ wurde kommt das Ethnologenpaar Dorothy und Ray Wingate nach Bezagor, um das „Ritual der Wiedergeburt“ der Nildoror zu dokumentieren, das für Außenstehende streng verboten ist. Begleitet werden sie von Edmund „Eddy“ Gunderson, der einst als Soldat auf Belzagor stationiert war. Seine Kontakte und sein Wissen um Land und Gepflogenheiten der Einheimischen sollen es den beiden ermöglichen, in das Gebiet der Nildoror vorzudringen und das verbotene Ritual zu beobachten. Doch die Nildoror fordern eine Gegenleistung für diesen Gefallen. So holt Gunderson seine Vergangenheit und seine Erinnerung auf unangenehme Weise wieder ein.


MEINUNG
Mit RÜCKKEHR NACH BELZAGOR liegt die Adaption des beinahe philosophisch-religiösen Romans DIE MYSTERIEN VON BELZAGOR (OT: DOWNWARD TO THE EARTH) von Robert Silverberg vor, der gerne als SF-Variante von Joseph Conrads HERZ DER FINSTERNIS bezeichnet wird. Mit dieser Ausrichtung ist die Erzählung ganz eindeutig ein Kind ihrer Zeit, nämlich der ausgehenden 1960er Jahre, was sich auch in einigen andere Motiven der Geschichte niederschlägt, wie etwa die ganz selbstverständlich gelebte sexuelle Freiheit, die Ablehnung bzw. die Verrohung des Establishments und Experimente mit bewusstseinsverändernden Drogen. Dies wird auch optisch irre gut aufgefangen und spiegelt sich im Retro-Future-Design von Kleidung, Gebäuden und Raumschiffen. Als Rahmen dient eine ganz und gar fantastisch-exotische Fauna und Flora, die die Künstlerin Laura Zucceri (DIE GLÄSERNEN SCHWERTER) fast schon schwelgerisch umgesetzt hat und die ebenso der Fantasie Richard Corbens entsprungen sein könnte. Surreale Höhepunkte inklusive.

Die Geschichte von Eddy Gunderson dagegen ist zeitlos. Ein Mann wird gedrängt, sich mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen, die er gerne hinter sich lassen würde. Nicht alles war schlecht damals aber einiges hat ihn nachhaltig entsetzt und geprägt, was er gerne vergessen würde. Nun wird er erneut in diese unbequeme und angsteinflößende Position gezwungen. Ohne übereilt zu wirken ist die Story konsequent auf das Ziel hin ausgerichtet, das das geheimnisvolle religiöse Ritual der Nildoror darstellt. Man ahnt schon, ohne dass dies explizit angedeutet wird, dass der Ritus auch für Eddy Gunderson eine ganz spezielle Bedeutung erlangen wird. Dass die Figur moralisch nicht ganz hasenrein ist und ihre Vergangenheit erst nach und nach aufgedeckt wird, sorgt für zusätzlichen Reiz.


FAZIT
Philosophische SF mit moralischen Grauzonen in grandios-exotischen Bildern.

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Wuerfelhelds avatar

Valentine erwacht in der Nähe der Küstenstadt Majipoor. Er hat zwar Geld bei sich, aber er kann sich an nichts mehr erinnern. So irrt er mehr oder weniger ziellos in der Stadt herum, weil er nicht so recht weiß, was er tun soll, denn die Träume, die ihn im Schlaf quälen, sind einfach nur verwirrend.

Dann trifft er auf eine Schaustellertruppe, die händeringend auf der Suche nach einem dritten Menschen sind, sonst dürfen sie in bestimmten Gebieten nicht mehr auftreten. Da sich der junge Mann als geschickt erweist, nehmen sie ihn bei sich auf und trainieren ihn.

Valentine fühlt sich unter den Jongleuren bald wohl und vertraut sich ihnen nach und nach an. Mit ihrer Hilfe beginnt er seine Träume besser zu verstehen, auch wenn die Deutung weiterhin schwierig bleibt. Aber schließlich gibt es nur noch einen Weg: Ihren Andeutungen zu folgen und damit den Weg zurück in sein altes Leben zu finden.

Doch das scheint einigen Leuten nicht sonderlich zu gefallen. Kann es deshalb sein, dass die Gerüchte und Ahnungen wahr sind, und er bösen Intrigen zum Opfer gefallen ist, die nicht ans Licht kommen sollten?

MEDIADATEN

…Autor: Robert Silverberg
…Übersetzung: Alexander Kühnen
…Verlag: Mantikore Verlag
…Format: Paperback
…Seiten: 572
…Erschienen: Juli 2017
…ISBN: 978-3961880003
…Preis: 14,95 EUR

MEINE MEINUNG
Eigentlich ist die Geschichte von Robert Silverberg ganz einfach gestrickt. Der Held begibt sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und erfährt Stück für Stück mehr über das, was er eigentlich sein soll, während er durch die Reise und die Begegnung mit den vielen Facetten der Welt eine tiefere Verbindung zu allen Lebewesen entwickelt.

Natürlich gehören auch ein paar Intrigen dazu, die die Handlung etwas mit Spannung würzen sollen. Aber das ist nicht das Hauptaugenmerk.

Tatsächlich erweist sich der Roman eher als eine Vorstellung der Welt Majipoor, die zwar technisch auf einem sehr niedrigen Niveau daher kommt, diese aber nicht ganz ablehnt und zugleich zu einem Schmelztiegel der Völker und Rassen geworden ist.

Die Welt ähnelt unserer Erde, da viele der Kulturen doch Ähnlichkeiten mit irdischen haben, auch wenn es das ein oder andere fremdartige Detail gibt. Auf jeden Fall beschreibt der Autor akribisch die Reise und die vielen Begegnungen, versucht dem Leser sein Bild der Welt klar zu vermitteln.

Das geht allerdings auf Kosten der Spannung, und leider auch der Charaktere. Denn die entwickeln nur so viel Profil, wie es für die Geschichte notwendig ist. Man ist zwar in der Lage, eine gewisse Sympathie zu Valentine und seinen Freunden zu entwickeln, aber die ist nicht wirklich tief. Viel zu schnell ahnt man, in welche Richtung das ganze laufen wird. Und das nimmt doch einiges von der Überraschung.

„Valentines Fluch“ zeichnet bereits das aus, was auch die anderen Bände der „Chroniken von Majipoor“ prägen wird – vor allem die Darstellung der exotischen Welt. Spaß an dieser Geschichte werden wohl nur die haben, die opulente Beschreibungen vor exotischer Kulisse mögen und denen Spannung wie auch Charaktere nicht ganz so wichtig sind.

MEINE WERTUNG
3,5 von 5 Jongleuren

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annlus avatar

*„Ihr wollt weiter ziehen?“ Valentine nickte. „Ich fange an, die Konturen des Weges zu erkennen, der vor mir liegt.“*


Der junge Valentine wacht ohne jede Erinnerung an seine Vergangenheit in der Nähe einer Küstenstadt auf. Ohne Pläne lebt er in den Tag hinein. So folgt er einem Jungen in die Stadt, tritt dort einer Akrobatengruppe bei und genießt das sorglose Leben. Doch ganz verschüttet scheint seine Vergangenheit nicht zu sein. Seine Träume zeigen Bilder, die auf eine unglaubliche Bedeutung schließen lassen. Valentin und seine neuen Gefährten beschließen, sich auf das Abenteuer einzulassen und seine Vergangenheit zu ergründen.



Die Geschichte spielt in einer Welt, die auf den ersten Moment dem klassischen Ambiente eines highfantasy – Romans entspricht. Bald schon tauchen Kleinigkeiten auf, die nicht so recht dazupassen wollen. So musste ich meinen ersten Eindruck revidieren. Die Geschichte spielt nämlich in einer Zukunft, in der die Menschen viele Planeten erobert haben. Auf diesem speziellen Planeten stellen sie zwar die Machthaber, nicht jedoch die Mehrheit.


Die Technik spielt keine Rolle in der Geschichte, allerdings kommen viele unterschiedliche Rassen, intelligente Wesen und auch außergewöhnliche Flora und Fauna vor, die mehr dem sciencefiction Charakter des Buches entsprachen, als dem fantastischen. Diesem entsprangen die Magie, die von den Zauberern gewirkt werden kann und die Macht der Träume. Träume sind hier nicht zufällig, sondern prophetisch, stammen entweder von der Dame ab – wenn sie positiv sind – oder vom König der Träume, der gefürchtet wird, da er schlechte Omen sendet.


Die Geschichte ist ein Epos, das eine komplexe Welt einführt – oft auch dadurch, dass der Beschreibung der Umgebung und den Hintergründen mehr Platz eingeräumt wird, als der eigentlichen Handlung. So kam diese erst langsam in Gang. Die Mission Valentines war kein Abenteuer, das auf schnelles Handeln basierte. Auch diese brauchte etwas, bis sie in Gang kam und es zu Änderungen in Valentines Leben kam.


Fazit: Ein Fantasy-Epos, das sich langsam an die Ereignisse heranwagt, dabei eine Zukunft schildert, in der die verschiedensten Rassen zusammen mit den Menschen in einer fantastischen Welt leben.

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Gespräche aus der Community

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Mario_Steinmetzs avatar
Verehrte Leserinnen, Verehrte Leser,

Weihnachten naht, es gibt EBooks zu gewinnen!

Der Mantikore Verlag möchte in dieser Leserunde fünf EBook Exemplare von Robert Silberbergs "Valentines Fluch" zur Rezension verlosen.

Bewerbungen, mit einigen Worten zu euch selbst und wo eure Rezensionen erscheinen, bitte hier in dieser Leserunde posten.

Die EBooks erhaltet ihr im Kindle Format.

Stichtag ist der 22. Dezember 2015 !!

Der Mantikore Verlag freut sich auf die Leserunde und einen regen konstruktiven Austausch mit Euch.

Ich lese das Buch dann gleichzeitig mit Euch und würde wie immer als Kontaktperson auf Lovelybooks zur Verfügung stehen.

Viel Erfolg!
Mario Steinmetz
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