Robert Skidelsky

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Wie viel ist genug?, Austerity vs Stimulus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Robert Skidelsky

Wie viel ist genug?

Wie viel ist genug?

 (13)
Erschienen am 21.07.2014
Die Rückkehr des Meisters

Die Rückkehr des Meisters

 (0)
Erschienen am 01.03.2010
John Maynard Keynes

John Maynard Keynes

 (0)
Erschienen am 01.12.2002
Austerity vs Stimulus

Austerity vs Stimulus

 (0)
Erschienen am 17.08.2017
Keynes

Keynes

 (0)
Erschienen am 26.10.2010
Keynes

Keynes

 (0)
Erschienen am 30.06.2005
The Road from Serfdom

The Road from Serfdom

 (0)
Erschienen am 01.02.1997
How Much Is Enough

How Much Is Enough

 (0)
Erschienen am 19.06.2012

Neue Rezensionen zu Robert Skidelsky

Neu
S

Rezension zu "Wie viel ist genug?" von Robert Skidelsky

Wie viel ist genug?, rezensiert von Götz Piesbergen
Splashbooksvor 3 Jahren

Mit manchen Thesen dürfte man nur auf wenig Widerspruch stoßen: Erstens, ewiges Wirtschaftswachstum ist nicht möglich. Irgendwann stößt man immer an eine Kapazitätsgrenze. Zweitens, wenn die Schere zwischen Arm und Reich in einer Gesellschaft weiter und weiter aufgeht, kommt es ebenfalls irgendwann zu großen Problemen. Kein Vorstandsvorsitzender "muss" mehr als das Hundertfünfzigfache von dem verdienen, was der "einfache Arbeiter" auf dem Lohnzettel stehen hat. Weniger wäre auch genug. 

Aber wie viel genau wäre dieses "weniger", das "auch genug" wäre? Hier hört die Einstimmigkeit meistens auf, und die Antworten fallen nicht mehr so leicht. In diesem Buch versuchen Robert und Edward Skidelsky, sich einer Antwort auf diese Frage anzunähern. 

Die beiden Autoren sind Vater und Sohn. Robert Skidelsky ist ein renommierter britischer Wirtschaftshistoriker, vor allem bekannt durch seine umfassende Biographie über John Maynard Keynes. Auf der politischen Bühne war er bereits für diverse Parteien, von Labour bis zu den Konservativen, aktiv und sitzt seit 1991 als Baron Skidelsky im britischen Oberhaus. Sein Sohn Edward Skidelsky ist promovierter Philosoph und lehrt an der Universität von Exeter. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig Artikel über Philosophie, Religion und Geistesgeschichte in Medien wie "New Statesman", "Telegraph" oder "Spectator". 

Bevor die beiden Skidelskys sich ihrer Antwort auf die titelgebende Frage widmen, legen sie zunächst ein ausführliches Fundament. In dreien der insgesamt sieben Kapitel widmen sie sich der Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Wie hat man beispielsweise in der klassischen Antike das Streben nach Geld bewertet, wie im alten Indien? Ab welchem Punkt wurde Habgier von einer Todsünde zur Triebfeder eines ganzen Wirtschaftssystems? 

Hier erfährt gerade der wirtschaftshistorisch nur begrenzt vorgebildete Leser eine Vielzahl interessanter Fakten, die oft zur weitergehenden Lektüre an anderer Stelle anregen. Dieser Teil des Buches hätte, beispielsweise unter dem Titel "Wie wir in den faustschen Pakt des Kapitalismus geraten sind", auch gut für sich alleine stehen können. 

Rest lesen unter:
http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23233/wie_viel_ist_genug

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks