Robert Spaemann Nach uns die Kernschmelze

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nach uns die Kernschmelze“ von Robert Spaemann

Er erhebt Einspruch gegen die menschliche Hybris im atomaren Zeitalter: Woher nehmen wir die Gewissheit, eine Technologie handhaben zu können, bei der jeder Fehler, auch der kleinste, unabsehbare Folgen nach sich ziehen kann? »Dieser kleine Planet ist uns zu treuen Händen übergeben; es gibt kein größeres Verbrechen, als einen ganzen Lebensraum unbewohnbar zu machen.« Robert Spaemann

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Nach uns die Kernschmelze" von Robert Spaemann

    Nach uns die Kernschmelze
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. July 2011 um 07:35

    Mit der „Hybris im atomaren Zeitalter“ setzen sich die hier in diesem kleinen gelb-schwarz eingebundenen Büchlein zusammengefassten Aufsätze des katholischen Philosophen Robert Spaemann auseinander, die der Klett-Cotta Verlag mit zwei nach der Katastrophe von Fukushima enstandenen aktuellen Texten ergänzt hat. Schon 1979 hat Robert Spaemann in einem längeren Aufsatz sich mit „Technische Eingriffe in die Natur als Problem der politischen Ethik“ befasst und war damals einer der wenigen, die philosophisch die Zeichen der Zeit erkannt hatten. Ein Jahr später folgte, direkter und mehr auf die Atomfrage fokussiert der Aufsatz „Ethische Aspekte der Energiepolitik“, in dem er sich, einem christlichen Ansatz folgend, kritisch mit der ethischen Verantwortbarkeit der Nutzung der Atomenergie auseinandersetzte. Leider hat man in der aktuellen Debatte um den Ausstieg von diesen tiefgehenden Überlegungen in den Sonntagsreden unserer Politiker nichts gehört. Man geht raus aus der Atomenergie, wie man rein gegangen ist, ohne ethisch-philosophischen Grundlage und Begründung. Die Lektüre dieses schmalen Bändchens, das gut in jedes kleine Reisegepäck eines Politikers passt, könnte hier eine kritische Abhilfe schaffen.

    Mehr