Robert Steegmann Das KZ Natzweiler-Struthof und seine Außenkommandos an Rhein und Neckar 1941-1945

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Inhaltsangabe zu „Das KZ Natzweiler-Struthof und seine Außenkommandos an Rhein und Neckar 1941-1945“ von Robert Steegmann

Fünfundsechzig Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager liegt jetzt die erste umfassende Studie über das KZ Natzweiler vor. Der sogenannte Struthof war das einzige Lager, das die Nationalsozialisten auf dem heutigen französischen Staatsgebiet errichtet hatten. Es lag mitten im Elsass, das damals vom NS-Regime annektiert worden war. Von Fünfundsechzig Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager liegt jetzt die erste umfassende Studie über das KZ Natzweiler vor. Der "Struthof" war das einzige Lager, das die Nationalsozialisten auf dem heutigen französischen Staatsgebiet errichtet hatten. Es lag mitten im Elsass, das damals vom NS-Regime annektiert worden war. Von 1941 bis 1945 war der "Struthof" - ein Ort des Hungers, des Terrors und des Todes - wohl eines der mörderischsten Lager des KZ-Systems. Die Stätte des Grauens wurde von Häftlingen auf einem vom Wind gepeitschten Vogesengipfel erbaut und wurde nach und nach zur Drehscheibe eines regelrechten Lagernetzes, dessen Außenlager ("Kommandos") sich auf beiden Seiten des Rheins ausbreiteten.§Im "Struthof" und seinem Lagernetz waren insgesamt rund 52 000 Häftlinge anwesend. Menschen aus allen Teilen Europas wurden hier in ein System von Kategorien gezwängt, das sie in "Vorbeugehäftlinge", Politische oder "Nacht und Nebel"- Häftlinge verwandelte; Zigeuner und Juden wurden zu pseudo-wissenschaftlichen Versuchen herangezogen und "Arbeitsjuden" aus den polnischen Ghettos und den großen Lagern Osteuropas dorthin verfrachtet. Es entstand ein Heer von Arbeitskräften, das unaufhörlich von einem Lager ins andere transportiert und von deutschen und elsässischen Firmen schonungslos ausgebeutet wurde. Dank einer minutiösen Erforschung der SS-Archive gelang es Robert Steegmann, die Herkunft und die Schicksale dieser massenhaft zu Sklaven degradierten Menschen zu rekonstruieren, von denen mehr als 40 % im Rahmen unsinniger Projekte ums Leben kamen. Die mit beispielloser Genauigkeit durchgeführte Arbeit verschafft dem Leser einen sehr genauen Einblick in die unerbittlichen Unterdrückungstechniken, die zur Entmenschlichung der KZ-Insassen führten.

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