Robert T. Kiyosaki Rich Dad, Poor Dad

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Inhaltsangabe zu „Rich Dad, Poor Dad“ von Robert T. Kiyosaki

Gut gemeinte Ratschläge bekommen fast alle Kinder von ihren Eltern mit auf den Weg. Das Problem ist: Wer sie befolgt, wird oftmals im Hamsterrad eines mittelmäßigen Jobs landen, sein Leben lang für andere arbeiten und jeden Zugewinn an Steuer und Banken abdrücken müssen. Robert T. Kiyosaki weiß Abhilfe: Statt „Karriere-Tipps“ von gestern feilzubieten, rät er, unseren Kindern schon von klein auf beizubringen, wie unser Geldsystem funktioniert. Und das bedeutet vor allem: nicht mehr für Geld arbeiten, sondern das Geld für sich arbeiten zu lassen. In humorvollem Erzählton berichtet der Autor von seinen beiden Vätern – der eine reich, der andere arm – und zieht messerscharf Konsequenzen aus seinen Beobachtungen.

Tolle Tips. Hat mich angeregt, mehr aus meinem Leben und meinem Geld zu tun.

— liyanasbooks

Eine schöne Darstellung, wie mit Intelligenz, Bildung, Finesse und Skrupellosigkeit finanzielle Unabhängigkeit erreicht werden kann

— bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen"

    Rich Dad, Poor Dad

    bibliophilist1985

    30. June 2014 um 11:35

    Vorab sei angebracht, dass es um amerikanische Steuertricks und juristische Winkelzüge geht, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum vielleicht, aber nicht unbedingt ähnliche Ableger haben, was die Anwendbarkeit erschweren dürfte. Der Autor nimmt sich den eigenen, redlichen, artig Steuern zahlenden und häufig auf Kreditfinanzierung zurückgreifenden Vater als abschreckendes Beispiel und idealisiert stattdessen den mit allen Wassern gewaschenen, erfolgreichen Unternehmervater seines besten Kindheitsfreundes von frühen Jugendtagen an als berufliches Vorbild. Womit wieder einmal aufgezeigt wäre, dass man mit Redlichkeit und Gesetzestreue nur so weit zu kommen scheint, dass sogar ein Heranwachsender schon erkennt, welcher Weg zum eigenen Erfolg der bessere ist. Und zwar der von eigener Firma, Abschreibungen, kühler Spekulation, Berechnung und üppigen Zahlungen an Steuerberater und Anwälte. Das in weiten Teilen autobiografisch gehaltenen Werk beginnt mit der Schulung der 2 Freunde durch den erfolgreichen Vater, in deren Folge der Autor beginnt, sich Sattelfestigkeit in finanziellen und unternehmerischen Belangen anzueignen, eine gute wirtschaftsbetonte Ausbildung abzuschließen, fleißig zu arbeiten und zu sparen um anschließend den schuldenfreien Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Dies erfolgt nicht über eine produzierende Firma oder ein handfestes Gewerbe, sondern ausschließlich auf Basis von Immobilien- und Wertpapierinvestitionen, was die Wertigkeit des Buches für Personen, die mit dem Gedanken liebäugeln mit eigenem Schweiß und Ideen ein Unternehmen zu gründen, gegen Null tendieren lässt. Nichts desto trotz strotzt es vor guten und sinnvollen Tipps zur richtigen Gestaltung eines finanziellen Lebenszyklus, auch wenn die moralischen und ethischen Grundkenntnisse des Autors zu wünschen übrig lassen, da sein Imperium und der damit einhergehende Wohlstand primär auf finanziellen Nachteil anderer aufgebaut sind. Die Immobilienspekulationen zeichnen ihn als Finanzkrisengewinnler aus, dem geplatzte Börsenblasen ein Fest sein müssen, da seine Investitionen nach dem Schema ablaufen, möglichst billig Immobilien in schweren Zeiten von teils verzweifelten Menschen zu kaufen und den Preis möglichst immer niedrig zu halten, um dann mit maximalem Profit wieder zu verkaufen. Die unversteuerten Gewinne fließen in hochriskante Aktienspekulationen, wobei er sogar die Dreistigkeit besitzt, den Begriff des Insiderhandels und der Weitergabe von vertraulichen Firmendaten als verhältnismäßig  legal darzustellen. Er schrammt generell gerne am äußersten Rand der Legalität vorbei und macht keinen Hehl aus seiner Mentalität, dies als sein ihm gutes Recht auszuweisen, auch wenn er einmal empfiehlt, es wäre einfacher, sich an Gesetze zu halten. Was für sich spricht. Was die Ratschläge zu guter Ausbildung, Sparsamkeit, Interesse und eigenmotivierter Weiterbildung in finanziellen und wirtschaftlichen Belangen angeht ist dem Autor ein guter Wurf gelungen. Der schale Nachgeschmack bleibt durch die tendenzielle Abgehobenheit, wenn nicht schon Herablassung des Autor gegenüber all den hart arbeitenden Menschen, die nie die Möglichkeit höherer intellektueller Weihen vor Augen habend dürften und für ihn jetzt gerade gut genug sind, mit Krediten und Hypotheken belastet für seine Mieteinnahmen zu roboten bis sie sich irgendwann vielleicht schuldenfrei in die Mindestpension retten können, um dann die Früchte ihrer jahrzehntelangen Schufterei in Form von Altersarmut, schlechter Gesundheitsversorgung und Verwahrlosung ernten zu können. Dass das auf diese Weise erwirtschaftete Vermögen auch noch den Hochofen der riskanten Börsenspekulationen weiter befeuert, da diese am profitabelsten sind, anstatt in zumindest halbwegs seriöse Unternehmungen oder Firmen zu investieren, setzt dem ganzen die Krone auf. Der Autor hat es in seinen Augen bestimmt richtig gemacht und sich lästiger humanistischer Ideale schon früh genug entledigt und ja, man wünscht seinen eigenen Kindern, und wenn man ehrlich ist, auch sich selbst möglichst viel eigene Prosperität bis hin zum, unter diesen Umständen zu eventueller Schlaflosigkeit, treibenden Reichtum. Nur ob man ehrlich arm bis mittelständig guten Gewissens besser leben kann als reich und skrupellos? Als Gewohnheitstier würde man sich wohl an beides gewöhnen können.  

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