Robert Thorogood Mord im Paradies

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Inhaltsangabe zu „Mord im Paradies“ von Robert Thorogood

Guru Aslan führt ein beschauliches Leben in seinem spirituellen Urlaubsresort The Retreat in der Karibik. Bis er eines Morgens nach seiner alltäglichen Tiefenmeditation tot in einem Teehaus aufgefunden wird. Mit ihm waren fünf Teilnehmer anwesend, alle behaupten, tief in ihre Meditation versunken gewesen zu sein. Ein Fall für Detective Inspector Richard Poole! Der Brite wurde gegen seinen Willen auf die karibische Insel versetzt und kämpft noch immer mit seinem Schicksal: der unerträglichen Hitze und der betonten Lässigkeit seiner örtlichen Kollegen. Und nun hat Poole es auch noch mit wenig hilfreichen Zeugen zu tun, die ihm lieber von seiner Aura erzählen möchten als von ihrem Alibi. Entschlossen, den Mörder aufzuspüren, ist Inspektor Poole schon bald auf heißer Spur, und er wird weder rasten noch ruhen, bis er ihn gefunden hat.

Ein genialer Whodunnit-Krimi, spannend bis zur letzten Seite!

— SteffiKy

Genial konstruierter Whodunit mit britischem Humor und karbischem Flair - freue mich auf Teil 2!

— orfe1975

Wie schon die BBC-Serie ist auch das Buch voll von schrägen aber sympathischen Charakteren und man kann wunderbar miträtseln !

— Lese_Hamster

Kurzweiliger, humorvoller, lässiger und spannender Krimi!

— _hellomybook_

Lässig-charmanter Krimi, der karibisches Lebensgefühl mit britischer Steifheit kombiniert.

— Bibliomarie

Karibische Lässigkeit vs. britische Correctness - ein Krimispaß

— Caillean79

Ein interessanter und unterhaltsamer Krimi mit feinem britischen Humor.

— twentytwo

Netter Cozy Crime. Ein bisschen mehr Lokalkolorit wäre aber gut gewesen.

— BerniGunther

Spannend und humorvoll zugleich. Ein gelungener Krimi.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine typisch britischer Charme, gepaart mit dem typisch britischen Witz....ja, das ist Richard Pool.

— ChattysBuecherblog

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  • Kurzweiliger und spannender Krimi!

    Mord im Paradies

    _hellomybook_

    30. January 2018 um 12:14

    Bei meiner Recherche, die ich meistens betreibe, bevor ich ein Buch beginne, zu lesen, fand ich heraus, dass diesem Kriminalroman eine britische Serie namens „Death In Paradise“ zugrunde liegt, die ich noch nicht gesehen habe und in naher Zukunft auch nicht sehen werde. Der Autor dieses Romans ist auch der Autor des Drehbuchs dieser Serie, in der es um den Inspektor Richard Poole geht. Anscheinend hat er den Spieß in der Zeit der zahlreichen Buchverfilmungen umgedreht und ein Buch zu einer Serie geschrieben, nicht umgekehrt. Ohne Vorwissen habe ich mich also an diesen Krimi herangeschlichen, und ob sich dieser gelohnt hat, oder ob man sich diese Zeit, die ich in das Lesen hinein investiert habe, sparen kann, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Gleich zu Beginn fühlte ich mich als Leser gut involviert in das Geschehen. Ich konnte beruhigt aufatmen; man kann dieses Buch also ohne Vorwissen über die Serie genießen. Und ja, hier ist die Wortwahl mit dem Verb „genießen“ absichtlich gewählt, ja, sie ist äußerst angemessen. Aber die Bewertung möchte ich noch nicht vorweggreifen. Sobald der Inspektor und seine Kollegen am Tatort eintreffen und die Ermittlungen beginnen, war ich als Leser äußerst wachsam und verfolgte mit offenen Augen und Ohren das Geschehen, das sich in diesem Roman abspielte. Schnell lernte ich die Beamten des Polizeipräsidiums kennen und lieben. Mit ihnen konnte man sich gut identifizieren und man wurde schnell mit ihnen warm und begleitete sie gerne in diesem Kriminalfall. Leider kam der Autor in diesem Krimi nicht um Stereotypen herum – sagen wir mal so viel: Nach dem Klappentext ist Inspektor Poole der „ungewöhnlichste Ermittler unter der Sonne“; das habe ich so nicht miterleben können. Nach einem gelungenen Start, der den Leser relativ schnell in das Szenario wirft, tat sich vom Spannungsbogen jedoch keine Lücke auf, wie man es hätte erwarten können, sondern der Autor schaffte es lobenswert, das Spannungsniveau konstant auf einem hohen Level zu halten. Dies klappte durch unvorhergesehene Wendungen, die den Krimi abwechslungsreich hielten. Der Autor wählte in diesem Buch ein eher ungewöhnliches Setting, so wie der Name schon ungenau verrät („Mord im Paradies“), spielt die Handlung in einem noblen Wellnessresort auf einer karibischen Insel. Man kann das Urlaubsfeeling, das bei den Gästen aufkommt, fast spüren. Durch einen guten Schreibstil schafft Robert Thorogood, die Atmosphäre stimmig einzufangen.Schön finde ich es, dass man als Leser in sämtliche Ermittlungen involviert ist und aus erster Hand erfahren kann, welche neuen Ergebnisse dort zutage gefördert werden. Umso mehr hat es mich verwirrt, dass am Schluss, um ein ehrwürdiges und eindrucksvolles Finale bieten zu können, der Leser davon einfach ausgeschlossen wird und der Kommissar auf den letzten Seiten so viele und gute Erkenntnisse hervorbringt, dass man sich fragt, ob man tatsächlich ihn die letzten dreihundertfünfzig Seiten begleitet hat, oder irgendeinen anderen Polizisten, der lange im Dunkeln tappt. Für mich als Leser ist es einfach unglaubwürdig, wenn man die ganze Zeit die innere Handlung des Inspektors auf einem Silbertablett serviert bekommt – und auf einmal enttarnt wird, dass er innerlich ein komplett anderes Muster verfolgt hat und zu ganz anderen Ergebnissen gelangt ist. Die Nebencharaktere, die in diesem Buch auftauchen, werden durch den seltsamen Umstand, der den Mord begleitet, sehr lebendig beschrieben und kommen jederzeit glaubwürdig rüber. Die Motive, die sie alle verfolgen, sind realistisch. Das, was den Roman ebenfalls so spannend macht, ist der Umstand, unter dem der Mord passiert. So kann man bei den sechzehn Kapiteln nicht anders, als nach jeder Beendigung eines Teils zu denken: „Jetzt noch eins!“Um am Ende dieses Textes wieder auf den Anfang zurückzugreifen: Meine Recherche hat auch ergeben, dass im Englischen schon drei Bände dieser Reihe erschienen sind. Mir hat dieser Auftakt so große Freude bereitet, dass ich mir wünsche, die nächsten Bände würden auch noch ins Deutsche übersetzt. „Mord im Paradies“ ist ein äußerst unterhaltsamer und kurzweiliger Kriminalroman mit sympathischen Hauptfiguren, einem außergewöhnlichen Setting und einem spannenden Fall, die das Buch zu einem echten Lesevergnügen werden lassen.

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  • Tod im Paradies

    Mord im Paradies

    Bibliomarie

    14. January 2018 um 15:00

    Der Autor des Krimis geht den umgekehrten Weg. Nachdem die BBC Serie „Death in Paradise“ nach seinen Drehbüchern ein großer Erfolg wurde, liegt jetzt ein Roman um Richard Poole und seine Mannschaft Camille, Dwayne und Fidel vor. Richard Poole ein stocksteifer Brite wie aus dem Bilderbuch ist auf die Karibikinsel Ste Marie versetzt worden, er leitet die dortige Polizeidienststelle. Eine Qual für ihn, das lockere Karibikflair versetzt ihn in Panik, seine dunklen Wollanzüge bereiten ihm in der Hitze Höllenqualen und Sand findet er geradezu widerwärtig. Seiner Behausung, einer malerische Hütte unter Palmen kann er auch nichts abgewinnen. Der Guru Aslan und seine Frau leiten ein sehr erfolgreiches Luxusresort, sein früheres Leben hat er abgestreift wie eine trockene Haut. Doch nun liegt er erstochen in einem Teehaus. 5 Gäste waren zu einer Sunrise-Zeremonie zusammengekommen. Der Raum war abgeschlossen, niemand konnte hinein und niemand hinaus und alle Teilnehmer waren tief in ihrer Meditation versunken, haben nichts gesehen und gehört.Hier prallen zwei Welten aufeinander, karibisches Inselflair und ein überkorrekter, von allerhand Marotten geplagter Engländer, der nur seinen messerscharfen Verstand benutzt. So ist dieses „Closed Room Mystery“ auch konstruiert: ein elegantes und intelligentes Puzzle mit vielen Teilen, die einfach kein Ganzes ergeben wollen. Poole braucht seine ganze Kombinationsgabe um Licht ins Dunkel zu bringen.Ich habe die zwei Staffeln mit DI Poole als Ermittler ausgesprochen gern gesehen und entsprechend neugierig war ich auf die Buchform. Es hat mir gut gefallen, vielleicht weil ich durch die Verfilmung sofort die Protagonisten sehr plastisch vor Augen hatte. Pooles Spleens wirken beschrieben teilweise noch komischer als in der Verfilmung. Aber in einem wirkt das Buch etwas behäbiger: wenn Poole alle Indizien und Spuren auf seinem Whiteboard betrachtet und hin und her wendet und immer wieder den Fall rekonstruiert, bedeutet das für den Leser auch immer wieder die Beschreibung der gleichen Szene. Ich fand das schade, es hat das Tempo des Krimis etwas reduziert. Aber das gehört eben auch zum Karibik-Feeling. Ich freue mich jedenfalls auf neue Fälle mit DI Poole.

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  • Karibische Lässigkeit vs. britische Correctness – ein Krimispaß

    Mord im Paradies

    Caillean79

    22. August 2017 um 14:42

    Es ist ein bisschen wie Nach-Hause-kommen, wenn man als Fan der BBC-Serie „Death in Paradise“ dieses Buch aufschlägt. Nahtlos knüpft der Roman in vertrauter Manier an die Folgen der ersten beiden Staffeln der Fernsehserie an, in der noch die Stammbesetzung um Detective Inspector Richard Poole agiert.Es gibt ein Wiedersehen bzw. Wiederlesen mit Richard und seinem Team Camille, Fidel und Dwayne, aber auch – und das hat mich besonders gefreut – mit Gecko Harry.  Wie Richard versucht, den Gecko loszuwerden, ist putzig und sorgt zwischen der Kriminalhandlung für einige Schmunzler. Der Kriminalfall ist gewohnt vertrackt und wie immer perfekt konstruiert, um bis zum Schluss spannend zu bleiben, um dann eine verblüffende Lösung zu präsentieren – genau so, wie auch die Folgen der Fernsehserie immer konzipiert waren. Ich denke, dass auch Nicht-Kenner der Serie ihre Freude an diesem Roman haben könnten. Schon das Setting auf der (fiktiven) Karibikinsel Sainte-Marie lädt ja dazu ein, ein paar entspannte Lesestunden zu verbringen. Trotz des Kriminalfalls spürt man aus jeder Seite die Lässigkeit des karibischen Lebensstils (und im Gegensatz dazu den steifen Briten Richard) – ein herrlicher Spaß. Was im Buch – im Gegensatz zur schneller erzählten Fernsehfolge – für meine Begriffe etwas  zu weit ging, waren die vielen Wiederholungen und Zusammenfassungen der bisherigen Ermittlungserkenntnisse. Natürlich ist sowas wichtig, um den Faden nicht zu verlieren – aber hier hätte man durchaus straffen können. Deshalb ein Pünktchen Abzug für einen ansonsten rundum gelungenen Karibik-Krimi. 

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  • Mord im Paradies

    Mord im Paradies

    twentytwo

    21. August 2017 um 11:49

    Richard Poole, Detective Inspector auf der Karibikinsel Staint-Marie schwitzt. Kein Wunder, denn er befindet sich in einem von der Sonne erhitzten Meditationsraum, inklusive totem Guru und dessen, verständlicherweise, desorientierten Kursteilnehmern. Ein schwieriger Fall, denn der Raum war von innen verschlossen und somit für niemand zugänglich. Damit scheint klar, dass nur einer der Teilnehmer die Tat begangen haben kann. Doch Poole traut der Sache nicht. Auf der Suche nach dem Motiv, das zum Todesurteil für den Guru geworden ist, stoßen die Ermittler auf zahlreiche Hinweise, die als Tatmotiv durchaus plausibel erscheinen. Durch geschicktes Kombinieren und unter Berücksichtigung, zunächst belanglos wirkender Indizien, gelingt es Poole tatsächlich den Tathergang zu rekonstruieren und den Täter zu überführen.FazitEin unterhaltsamer Krimi, mit viel britischem Charme und Witz, der sich durchaus mit den legendären Klassikern messen kann.

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  • Spannende und humorvolle Spurensuche in der Karibik

    Mord im Paradies

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2017 um 17:23

    Inhalt  In diesem Buch muss Detective Richard Poole den Mord an dem Guru Aslan aufklären. Doch nicht nur das beschäftigt ihn, sondern auch seine eigene Situation. Denn er kommt immer noch nicht darüber hinweg, dass er zwangsweise auf die karibische Insel versetzt worden ist. Zusätzlich muss er sich mit wenig hilfreichen Zeugen herumschlagen. Doch er wittert eine Spur, der er ohne Umwege nachgeht...Meine Meinung Robert Thorogood erzählt mit viel Witz einen Krimi der besonderen Art. Er lässt dabei nicht nur Poole selbst, sondern auch die Polizisten um ihn herum ab und an in ein Fettnäpchen treten. Ab und an fühlt man mit Poole mit, wenn er mal wieder in ein tiefes schwarzes Loch verfällt und sich nach der britischen Heimat sehnt. Trotz all der lustigen Geschehnisse kommt die Spannung nicht zu kurz. Fazit Ich fand den Krimi absolut ein Erlebnis. Er ist nichts für schwache Nerven. Gleichzeitig aber regt er die Lachmuskeln an. Die Geschichte reiht sich in die lange Liste der klassischen englischen Kriminalbücher ein. Hier kommen auch alle Fans von Agatha Christie auf ihre Kosten.  Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne.

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  • Mein Leseeindruck

    Mord im Paradies

    ChattysBuecherblog

    16. March 2017 um 11:36

    Als erstes ist mir dieser doch sehr dünne Einband aufgefallen. Sparmaßnahme des Verlags? Dann heißt es wohl noch mehr aufpassen, damit keine Leserillen ins Buch kommen. Das Cover selbst erinnert mich so ein bisschen an die guten alten Krimis aus Wallace und Christie Zeiten. Auch die Farbgebung des Covers finde ich interessant. Schon der Prolog entführt den Leser in eine ganz andere Welt. Eine Welt voller Jota, Meditation und Spiritualität. Und dann, wenn der Leser sich zurecht gefunden hat, geschieht der Mord. Ein Mord, bei dem der Täter sich sofort stellt. Aber Pool bemerkt, dass da irgendwas faul ist und beginnt mit seinen Ermittlungen. Obwohl der Ermittler als altklug erscheint, ist er eine ganz interessante Figur. Erwähnenswert ist auf jeden Fall Pools Menschenkenntnis. z.B. auf Seite 43: "Außerdem verriet ihm die Art und Weise, wie Saskia Camille zuhört, den Kopf leicht zur Seite geneigt, dass sie ein Mensch war, der sich gerne sagen ließ, wo's langging." Solche und ähnliche Verhaltenstheorien erscheinen zwar etwas anstrengend, verdeutlichen aber auch, wie clever der Ermittler ist. Manches lässt schon sehr altmodisch erscheinen, erinnert aber auch sehr nett, an die guten alten Schwarzweißkrimis aus Zeiten Agatha Christies oder Edgar Wallace. Witzig fand ich Dwaynes Harley Davidson mit Beiwagen  in Polizeilackierung, mit der er zu den Einsätzen fährt. Oder auch Richards Bananen-Sandwich Tick. Fazit: Eine typisch britischer Charme, gepaart mit dem typisch britischen Witz....ja, das ist Richard Pool. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.  

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