Robert Walser Der Gehülfe

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Inhaltsangabe zu „Der Gehülfe“ von Robert Walser

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

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  • Hoch lebe der Untergang

    Der Gehülfe
    PaulTemple

    PaulTemple

    14. November 2016 um 22:45

    Er ist jähzornig und zugleich charmant, er ist arrogant und durchtrieben, zugleich ein liebender Familienvater und unermüdlicher Erfinder. Die Rede ist von Carl Tobler, ansässig mitsamt Frau und Töchtern in einem idyllischen Schweizer Bergdorf und auf der Suche nach einem Gehülfen für Bürotätigkeiten etc. Der 24jährige Joseph kriegt schließlich die Stelle zugesprochen und staunt zunächst nicht schlecht, als ihm erstaunliche Erfindungen wie die Reklameuhr oder der Selbstbedienungsautomat für Schussmunition präsentiert werden. Voller Euphorie und Elan versucht Herr Tobler, Investoren und Abnehmer für seine Produkte zu finden - vergebens. Die finanzielle Situation der Familie  wird beständig prekärer, was jedoch niemanden daran hindert, rauschende Feste und verschwenderische Ausgaben zu tätigen, wenngleich der Gehülfe ohne Gehalt arbeiten muss....Der unaufhaltsame Abstieg in den Ruin der Familie Tobler ist vom Autor wundervoll geschildert, allen voran der irrsinnige vielschichtige Charakter von Carl Tobler, dessen Existenz schon allein den Roman lesenswert macht.  

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  • Rezension zu "Der Gehülfe" von Robert Walser

    Der Gehülfe
    Zuellig

    Zuellig

    30. January 2013 um 21:42

    Inhalt: Der Inhalt dieses Romans, den Robert Walser 1908 geschrieben hat, ist relativ schnell erzählt: Joseph Marti erhält eine Stelle im technischen Bureau des Erfinders Tobler. Er geniesst das Leben in dessen Villa "Abendstern". Aber die Erfindungen finden keine Geldgeber und binnen eines halben Jahres muss Marti mitansehen, wie Tobler immer weiter in Geldschwierigkeiten gerät. Schliesslich muss er die Villa wieder verlassen, weil Tobler Bankrott geht. Angedeutet werden eine Schwärmerei für die Dame des Hauses, Kindsvernachlässigung, Ausflüge in die Kantonshauptstadt und die Bekanntschaft mit den Wichtigen des Dorfes sowie Martis Vorgänger, der wegen Trunksucht entlassen worden war. Meine Meinung: Beschrieben wird der Alltag in einem Schweizer Dorf zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Das ist im Grunde genommen nichts Aussergewöhnliches. Was diese Geschichte auszeichnet und besonders macht, ist der Schreibstil. Der Roman ist ein sprachliches Kunstwerk und wiederspiegelt auf scharfsinnige Weise die damalige Gesellschaft. Alltagsgeschehnisse, wie zum Beispiel ein sommerliches Bad im See werden literarisiert und so zu filigranen und doch gewaltigen sprachlichen Kunstwerken. Wenn man bedenkt, dass der Roman autobiografisch ist, erhalten auch kleine Szenen, wie zum Beispiel jene, als sich Marti während einer Rast in einem sommerlichen Wald an einen Ausflug aus Kindertagen erinnert, einen sehr persönlichen Zauber. Wenn sich der Leser auf die Schönheit der Sprache (mit starker schweizerischer Färbung) einlässt und sich von der Genauigkeit der Beobachtungen einfangen lässt, wird er an diesem Roman grosse Freude haben, wenn nicht, wenn er auf der nackten Handlungsebene bleibt, wird er wahrscheinlich enttäuscht sein.

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  • Die 120 Jahre-Challenge

    Zuellig

    Zuellig

    Hallo zusammen! Da ich immer mal wieder gerne auch ältere Bücher lese, habe ich mir folgende Challenge überlegt und würde mich freuen, wenn sich einige Gleichgesinnte finden würden, die sich mit mir auf den Weg durch die vergangenen 120 Jahre machen ;-). Die Challenge funktioniert folgendermassen: In jedem Monat des Jahres 2013 liest du ein! (du hast also noch jede Menge Zeit, nebenbei weitere Bücher zu lesen ;-) ) Buch aus einem Jahrzehnt der vergangenen 120 Jahre. Kompliziert? Nein: Im Januar 2013 liest du ein Buch, das zwischen 1901-1910 erstmalig erschienen ist. Im Februar 2013 liest du ein Buch, das zwischen 1911-1920 erstmalig erschienen ist. usw. Im September 2013 liest du ein Buch, das zwischen 1981-1990 erschienen ist. Im Oktober 2013 liest du ein Buch, das zwischen 1991-2000 erschienen ist. Im November 2013 liest du ein Buch, das ... zwischen 2001-2010 und im Dezember 2013 liest du ein 'neues' Buch, das zwischen 2010-2013 erschienen ist. Mögliche Fragen, erste Antworten:  Woher ihr die Bücher nehmt? Das Antiquariat in eurer Nähe freut sich bestimmt über euren Besuch! Welches Genre? Es geht nur um das Erscheinungsjahr. Geht es um Klassiker? Nein, es geht mir um ganz "normale" Bücher, wobei natürlich auch Klassiker gelesen werden dürfen ;-). Wer möchte, kann auch ein Sachbuch lesen. Wenn ein Buch 1938 zum ersten Mal erschienen ist und 1946 in der 2. Auflage, die ich in den Händen halte, in welchem Monat soll ich es dann lesen? Es zählt das Jahr der 1. Auflage, also 1938, was März 2013 bedeuten würde. Sollen Rezensionen geschrieben werden? Ja, gerne Leseeindrücke oder Rezensionen wären natürlich toll. Wozu soll das gut sein? Es macht Spass! Vom Bücher 'jagen' übers Lesen bis zum Nachdenken über das, was man gelesen hat und es in die Tasten zu hauen. :-) Wie wird das Ganze organisiert? Wenn sich einige InteressentInnen finden, die mitmachen möchten, werde ich hier bei LB eine Gruppe für diese Challenge eröffnen.

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