Robert Weber Ich bin der Roman

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Inhaltsangabe zu „Ich bin der Roman“ von Robert Weber

Roman, notorischer Lügner und von Beruf arbeitslos, verbringt die Tage damit seine Arbeitslosenhilfe in Kneipen zu vertrinken und gelegentlich ein kleines Ding zu drehen. Sein Leben stolpert vor sich hin, bis er seiner Traumfrau begegnet – plötzlich häufen sich die Katastrophen. In einem Akt der Verzweiflung versucht er sein Leben zu ändern: Mit gefälschten Zeugnissen und einer fingierten Vita bewirbt er sich bei einem Großkonzern als Top-Manager… Die beigelegte CD enthält neben vom Autor gelesenen Kapiteln auch sein preisgekröntes Hörspiel Hinter jeder Ecke ein Heckenschütze vom Arbeitsamt (Plopp-Award 2002) sowie einen stimmungsvollen Soundtrack. "Das großartige Desaster einer Zivilisation, die sich um alle kümmert, aber niemanden wirklich glücklich macht. Eine Berlin-Wüste, die erschreckt, aber seltsamerweise auch anzieht. Alles sehr trocken beschrieben, irgendwie von der Seite beobachtet. Brutal, trashig, lakonisch und manchmal sehr komisch.” (Wladimir Kaminer) “Eine wilde Reise durch die Nächte Berlins, roh und unzivilisiert – wie alles, was gut ist. Böser Roman – gutes Buch.” (Jakob Hein) „Eine wilde Taxifahrt durch ein irrwitziges Kaschemmenleben in einem schön schmutzigen Berlin.“ (Radio Fritz)

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  • Rezension zu "Ich bin der Roman" von Robert Weber

    Ich bin der Roman
    Duffy

    Duffy

    22. March 2011 um 11:31

    Robert Weber kommt vom Poetry-Slam und legt hier seinen ersten Roman vor. Der Held, Roman, von Beruf Arbeitsloser und Lügner, verbringt seine Zeit mit Saufen, ein paar krumme Dinger drehen und mit chancenlosen Beziehungen zu verschiedenen Frauen, aus denen verzweifelte Wünsche und ungewünschte Kinder entstehen. Bis er zum Schluss noch einen letzten Hieb bekommt, begleiten wir den Protagonisten durch ein Berlin, das nicht von Touristen frequentiert wird, durch Lebenssituationen und Selbsterkennungsprozesse, die nicht als angenehm zu bezeichnen sind. Weber zeichnet seine Hauptfigur als sympatischen Loser, dessen Selbstvertrauen nicht gerade berghoch ist. Er kann eine Atmosphäre erzeugen, in der man geneigt ist, wissend mit dem Kopf zu nicken, zu schmunzeln, in jedem Fall aber weiterliest. Obwohl Weber eigentlich mehr die kurze Form des Slams gewohnt sein sollte, schafft er es, ein gutes und angenehmes Romandebut vorzulegen. Will sagen: Mehr davon.

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