Robert Williams Luke und Jon

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Inhaltsangabe zu „Luke und Jon“ von Robert Williams

Luke ist dreizehn, als seine Mutter stirbt. Sein Vater kann sich das Haus nicht mehr leisten und zieht mit Luke in eine Kleinstadt nach Nordengland. Es beginnt eine schwierige Zeit: Lukes Vater lässt sich gehen, und Luke vermisst seine Mutter jeden Tag mehr. Da lernt er Jon kennen, einen Nachbarsjungen und Außenseiter wie er, der bei seinen Großeltern lebt und in seltsamen Klamotten herumläuft. Luke und Jon werden Freunde. Über Jon findet auch Lukes Vater ins Leben zurück, und langsam werden sie zu so etwas wie einer kleinen Familie. Bis eines Tages das Jugendamt auf die Verhältnisse bei Jons Großeltern aufmerksam wird. Luke begreift, dass er seinem seltsamen Freund, der ihm und seinem Vater ans Herz gewachsen ist, helfen muss.

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  • Luke und Jon

    Luke und Jon

    Lacarian

    24. June 2017 um 23:11

    Worum geht's? Luke zieht mit seinem Vater in den kleinen Ort Duerdale, was wohl ein ausgedachter Ort in Schottland ist. Lukes Vater ist ein Spielzeugmacher, aber er ist sehr unglücklich, weil seine Frau, Lukes Mutter, kürzlich bei einem Autounfall ums Leben kam. Luke lernt Jon kennen, einen Jungen, der genau wie er selbst dreizehn Jahre als ist und in der Nachbarschaft wohnt. Allerdings sieht Jon ein bisschen merkwürdig aus. Er trägt Klamotten wie alte Leute. Überhaupt ist er ein bisschen komisch. In der Schule ist er das Lieblingsopfer der Halbstarken, die ihn traktieren und bedrohen. Jon lässt es stoisch über sich ergehen, aber Luke macht es wütend. Er stellt sich auf die Seite des Nachbarjungen, obwohl er genauso gut auch mit den coolen Kids abhängen könnte. Die beiden freunden sich an. Jon bleibt immer ein bisschen reserviert und bald lernt Luke auch den Grund dafür kennen. Währenddessen versuchen Luke und sein Vater, die Trauer über den Verlust von Ehefrau und Mutter zu verarbeiten und ihr Leben irgendwie wieder auf die Reihe zu bekommen. Das ist ein langer und schwieriger Weg, den Jon über weite Strecken allein zurücklegen muss. Sein Vater ertränkt seinen Kummer in Whiskey und droht, an seinem Unglück zu zerbrechen. Erst ein Projekt hilft dem Spielzeugmacher, langsam wieder aufrecht zu stehen und seinem Leben wieder Energie und Auftrieb zu verleihen. Und wie war's? Über weite Strecken beherrschte eine hintergründige Traurigkeit die Geschichte. Eine Traurigkeit, die ein Teenager verspürt, der dieses Gefühl nicht ganz zulassen kann. Der auch stark sein muss, wo sein Vater es nicht kann. Ein Junge, der sich von der neuen Umgebung ablenken lässt, von einer Freundschaft, die für ihn wohl auch so etwas wie ein Projekt ist. Nur, dass er dabei nicht an das Ende denkt, sondern an den Prozess. Er will Jon helfen, und eigentlich hilft er damit auch sich selbst durch eine schwere Zeit. Er schottet sich gegen das Gefühl des Verlustes ab, so gut es geht. Er weiß, dass seine Mum gestorben ist und er weiß, wie es passierte. Aber das tiefe Gefühl der Trauer lässt er nicht zu. Man kann beim Lesen spüren, wie er die bebenden und schrecklichen Ausläufer dieser Emotion herannahen fühlt wie die schwarzen Wolkenfetzen eines Unwetters, sie aber unterbewusst verdrängt. Er behält seine Mum lieber so im Gedächtnis, wie er sie wahrgenommen hat. Die Trauer und was sie anrichten kann, beobachtet er lieber von außen am Verhalten seines Vaters. Aber trotz aller Ablenkung gelingt es Luke nicht, die aufgestauten Emotionen vollständig unter Verschluss zu halten. Sie entschlüpfen, hier und da, manifestieren sich in übermächtiger Wut und Orientierungslosigkeit. Dieses Buch habe ich nach der Übersetzerin ausgesucht. Brigitte Jakobeit hat Titel übersetzt wie "Der Junge im gestreiften Pyjama", "Die Frau des Zeitreisenden", "Fangirl" und jüngst auch "Carry on", das im Deutschen den sperrigen Titel "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" erhält und im August erscheint. All diese Bücher, von deren gemeinsamer Übersetzerin ich bis vor kurzem gar nichts wusste, haben mir sehr gefallen, und so wählte ich "Luke und Jon" aus, ein natürlich nicht besonders fröhlicher und trotzdem empfehlenswerter kurzer Roman. Die Wertung: Auf der Coverabbildung sehen wir Luke und Jon. Sie ist ansonsten eher schmucklos und irgendwie fade. Ein Coverkauf wäre das wohl nie geworden. Orthografisch gibt es hier nichts zu meckern. Nur einmal habe ich über einer Schreibweise gebrütet, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen. Sei's drum, an der Wertung hätte das nicht gerührt. Der Ausdruck gehört wohl zu den einschlägigen Gründen, aus denen ich ein Buch von gerade dieser Übersetzerin ausgewählt habe. Er ist nicht überzeichnet, um einen literarischen Anspruch auszustrahlen, der gar nicht notwendig ist, gleichzeitig ist der Stil aber wohlgeformt und ausdrucksstark. Mehr wörtliche Rede hätte den Lesefluss etwas begünstigt, aber rückblickend finde ich, dass das der Wahrnehmung der Geschichte eher geschadet hätte. So hat es meiner persönlichen Unterhaltung ein Pünktchen gekostet. Ich habe das Lesen zuweilen als etwas anstrengend und ermüdend empfunden. Glücklicherweise helfen die vielen kurzen Kapitel, sinnvoll zu pausieren und trotzdem am nächsten Tag den Wiedereinstieg zu finden. Und so kommt "Luke und Jon" insgesamt auf vorzeigbare 4,4 Punkte.  

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  • Für mich eine Enttäuschung

    Luke und Jon

    j125

    08. March 2016 um 08:55

    Inhalt: Als Luke mit seinem Vater in eine abgelegene nordenglische Kleinstadt zieht, ist ihr Leben ziemlich aus den Fugen geraten: Das neue Haus entpuppt sich als Bruchbude, Lukes Vater hat Schwierigkeiten im Job, und beide kämpfen nach dem Unfalltod der Mutter mit ihrer Trauer. Jeder auf seine Art. Da steht eines Morgens Jon vor der Tür, ein Junge aus der Nachbarschaft, der in seinen merkwürdigen Opaklamotten wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Luke weiß erst nichts mit ihm anzufangen, aber er findet, Mum hätte ihn gemocht. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Ich habe das Buch zuerst bei einer lieben Bloggerkollegin entdeckt und für mich stimmte einfach alles. Das wunderschöne Cover, der ansprechende Klappentext und nicht zuletzt ihre begeisterte Rezension. Ich war mir sicher, dass mir das Buch absolut gefallen würde. So kann man sich täuschen. Das Buch ist nun wirklich nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Geschichte beginnt mit dem Kennenlernen von Luke. Aus seiner Sicht wird das Buch erzählt, sodass man einen direkten Blick auf alle Ereignisse hat. Ich mochte ihn ganz gern, weil er für mich ziemlich authentisch war. Er hat Angst vor der neuen Schule, ist traurig über den Verlust seiner Mutter und macht sich Sorgen um seinen Vater. Er kann für seine Meinung einstehen, macht aber auch Fehler, weil man als Jugendlicher manchmal einfach dazugehören will und sich keine Gedanken über die Konsequenzen macht. Jon wird als krasser Außenseiter beschrieben, was ich aber eigentlich nicht so empfunden habe. Gut, er trägt Opaklamotten und inhaliert Bücher statt sie nur zu lesen, aber trotzdem wirkte er auf mich gar nicht so schräg. Die Handlung hat mir gefallen und ich mochte auch die Freundschaft die zwischen Luke und Jon entsteht und auch Jons Vater fügt sich gut in diese Beziehung ein. Allerdings hat mir an der Geschichte etwas gefehlt. Ich kann das nicht spezifizieren, aber es fehlte einfach dieses Etwas was die Beziehung von Jon und Luke zu etwas ganz besonderem gemacht hat. Man merkt, dass Luke und Jon einander gut tun, dass sie sich gegenseitig helfen und ja, dass sich da zwei gefunden haben (auf freundschaftlicher Ebene). Aber nach all diesen positiven Stimmen, habe ich doch mit etwas mehr Einzigartigkeit gerechnet. Fazit: Meine anfänglich hohen Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden. Zwar die Freundschaft zwischen Luke und Jon sehr schön beschrieben, jedoch fehlte mir die Einzigartigkeit der Geschichte.

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    thelexxx

    10. July 2012 um 23:59

    Luke Redridge ist dreizehn und lebt mit seinen Eltern ein normales und beschauliches Leben im grauen und regnerischen Vorstadt-England unserer Zeit. Sicher, Luke ist nicht unbedingt ein Siegertyp in der Schule, aber er ist ein talentierter Maler und eckt kaum an, was ja auch schon was wert ist, in der rauen Welt der Schulhöfe. Sein Vater ist Spielzeugmacher und seine Mutter eine liebevolle Idealistin mit Stimmungsschwankungen. Das Leben geht in geregelten Bahnen. --- All das ändert sich jedoch abrubt, als Lukes Mutter, bei der inzwischen eine bipolare Störung diagnostiziert wurde, bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Tief getroffen ziehen sich Vater und Sohn in ihre eigene Welt zurück, jeder für sich. Nach kurzer Zeit häufen sich bereits die unbezahlten Rechnungen. Am finanziellen Abgrund angekommen, bleibt Lukes Vater nichts anderes übrig, als das Haus der Familie zu verkaufen und sich mit dem Wenigen, das ihnen noch bleibt, ein neues Leben aufzubauen, irgendwo anders, irgendwo, wo es billiger ist. --- Und so landen die Beiden in Duerdale, einem nebligen Kaff in der englischen Provinz. Das wenige Geld reicht hier jedoch, zwischen schroffen Hügeln und Mooren, für ein verwahrlostes und einsames Haus auf einem Berg, nahe der Stadt. Träge und beinahe gleichgültig fügen sich die beiden in ihr Schicksal und das neue Leben, das sie nie wollten - immer noch ohnmächtig ob des Verlustes ihrer Mutter und Ehefrau. Luke zieht sich in seine Bilder zurück, deren Motive er in der kargen Umgebung des Hauses findet, Lukes Vater Gerald bestreitet mühsam den Lebensunterhalt der beiden, indem er Holzspielzeug in seiner Werkstatt anfertigt - seine ständigen Begleiter bleiben jedoch eine Flasche Whiskey und die geistige Abwesenheit eines Trauernden. --- Das triste Leben der beiden Außenseiter wäre vermutlich ewig so weiter gelaufen, wenn nicht, aus dem Nichts, auf einmal ein dürrer und merkwürdig gekleideter Junge vor der Tür gestanden hätte, der nervös drauflos plappert. Jon, der zittrige Gast, entpuppt sich als Nachbarsjunge, dessen Schicksal dem von Vater und Sohn nicht so fremd ist. Luke und Jon werden zu Gefährten, und als die Sommerferien enden und die Schule beginnt, schweißt der Alltag aus Hänseleien und Ausgrenzungen die Freunde immer mehr zusammen. Und gemeinsam finden sogar alle drei Sonderlinge, auch durch die Hilfe eines riesigen Holzpferdes, mühsam ihren Weg zurück ins Leben. --- Wie bei vielen seiner Zeitgenossen neigen die Menschen auch bei Robert Williams dazu, laut und apathisch "Salinger" zu brüllen, handelt seine Geschichte "Luke und Jon" doch von den Empfindungen eines Teenagers, ohne dabei etwas mit Vampiren zu tun zu haben. Anders als beim Genre-Epos "Der Fänger im Roggen" jedoch geht es hier nicht nur um das Erwachsenwerden in einer kalten und unverständlichen Welt, sondern vielmehr um den Umgang mit Verlust, Tod und einem Weg aus der Trauer. Was tun wir, wenn die Welt auf einmal und ganz plötzlich anhält, während sie sich für alle anderen weiter zu drehen scheint? Dieser Frage nähert sich Williams behutsam und klug in "Luke und Jon" an, ohne, dass er dabei pathetisch oder platt wird. --- Überhaupt: Luke Redridge ist kein Holden Caulfield. Beim Lesen dieses herrlichen Buches musste ich mich vielmehr immer wieder daran erinnern, dass der Protagonist erst dreizehn ist, denn seine Gedanken wirken auf mich wie die, eines Erwachsenen: Sie sind nicht rebellisch und besonders impulsiv, sondern hilflos und aufrichtig ob der Tragik seiner und unserer Welt, die sich trotz allem immer weiter drehen muss. --- Ein ruhiges, ein vorsichtiges und ungeheuer ehrliches Buch über Verlust, Zusammenhalt, Freundschaft und ja, über das Erwachsenwerden. Lesenswert! --- Auch zu lesen auf http://buchpiraten.blogspot.de

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    Fantasie_und_Träumerei

    05. December 2011 um 06:57

    KLAPPENTEXT: Als Luke mit seinem Vater in eine abgelegene nordenglische Kleinstadt zieht, ist ihr Leben ziemlich aus den Fugen geraten: Das neue Haus entpuppt sich als Bruchbude. Lukes Vater hat Schwierigkeiten im Job, und beide kämpfen nach dem Unfalltod der Mutter mit ihrer Trauer. Jeder auf seine Art. Da steht eines Morgens Jon vor der Tür, ein Junge aus der Nachbarschaft, der in seinen merkwürdigen Opaklamotten wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Luke weiß erst nichts mit ihm anzufangen, aber er findet Mum hätte ihn gemocht. ZUM AUTOR: Robert Williams schrieb mit „Luke und Jon“ seinen Debütroman, der mit dem englischen National Book Tokens Prize ausgezeichnet und wärmstens von Christine Westermann empfohlen wurde. EIGENE MEINUNG: „Ein großartiges Jugendbuch über die Freundschaft von zwei Verlierern.“ Das ist die Meinung, die der KulturSpiegel über „Luke und Jon“ hat. Ich kann dem nur bedingt zustimmen. Recht haben die Redakteure, wenn sie von einem „großartigen Buch über Freundschaft“ sprechen. Zu unrecht betiteln sie Luke und Jon allerdings als Verlierer, denn die beiden sind zwei ganz starke Jungs, die vom Schicksal gezeichnet und trotzdem so liebenswert und großartig sind. Luke und Jon sind schon etwas anders als andere. In ihrer Schule sind sie deswegen Außenseiter. Doch sie sind sehr stark und sehr besonders. Beide haben ähnliches erlebt: Beide haben mindestens ein Elternteil verloren und wohnen nun bei den verbliebenen Verwandten. Luke bei seinem Vater, einem Spielzeugmacher, der seit dem Tod der Mutter in ein Loch gefallen ist und ein wenig in seiner eigenen Welt lebt, die er sich mit Alkohol verschönert, und Jon bei seinen Großeltern. Dort ist allerdings nicht ganz ersichtlich, wer sich um wen kümmert... Luke und Jon unterscheiden sich von den anderen Kindern in der Schule, was vor allem Jon sehr stark zu spüren bekommt. Doch nun hat er ja Luke und der steht zu ihm, egal, was passiert. Die Geschichte der beiden Jungs ist sehr emotional und rührend. Teilweise ist es sehr bedrückend, was die beiden durchleben müssen, aber auf der anderen Seite strahlt dieses Buch so viel Wärme aus, dass einem beim Lesen trotz einiger trauriger Gedanken, das Herz aufgeht. Es ist eins der Sorte Bücher, das besonders ist. Das mit wundervollen Charakteren und einer sehr schönen Geschichte im Herzen unf im Gedächtnis der Leser bleibt. Auch Lukes Mutter war etwas besonderes. Obwohl sie krank war und damit eine eher dunkle Seite in ihrem Leben durchleben musste, hat sie es geschafft ihren Sohn zu einem wunderbaren Menschen zu erziehen, der weiß, welches die richtigen Werte im Leben sind und dass es sehr wichtig ist, auf den Charakter der Menschen und nicht auf ihr Aussehen zu achten. Er gibt sich große Mühe, dies einzuhalten, was noch nicht immer ganz gelingt und manchmal ist es auch einfach schwierig zu erkennen, was richtig und was falsch ist. Während seiner jungen Jahre musste er schon einiges mit machen, das Leben hat ihn sehr gezeichnet und manchmal weiß man nicht, wer der Erwachsene ist. Es ist etwas schwierig, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. „Luke und Jon“ ist ein sehr schöner Roman für jedes Alter, den ich gerade in der Vorweihnachtszeit, in der Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft besonders groß geschrieben werden, nur jedem ans Herz legen kann. FAZIT: „Luke und Jon“ ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, das seine Leser mit außergewöhnlichen, aber sehr liebenswerten Charakteren und viel Wärme bezaubert. BEWERTUNG: BUCHDETAILS: Taschenbuch: 186 Seiten Verlag: bloomsbury taschenbuch (10. September 2011) 7,95 € Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833350865 ISBN-13: 978-3833350863 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    Weeklywonderworld

    27. November 2011 um 22:54

    Fazit :
    Dieses Buch habe ich ebenfalls von einem Autor empfohlen bekommen und zwar von Benedict Wells. Also Tausend Dank, Benedict, das Buch ist einfach nur Genial ;-)
    Eine Unglaublich schöne und zu Herzen gehende Geschichte über Freundschaft, Verlust, Zusammenhalt und des Erwachsenwerdens.
    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen und als Schullektüre ist dieses Buch Perfekt geeignet.

  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    WinfriedStanzick

    19. November 2011 um 11:19

    Dieser kleine Roman ist das Erstlingswerk des britischen Buchhändlers Robert Williams. Es erzählt die Geschichte der beiden Freunde Luke und Jon. Es erzählt über das schwierige und spannende Unterfangen, erwachsen zu werden. Der auch sprachlich beeindruckende und in England mit dem National Book Tokens Prize ausgezeichnet nimmt den jugendlichen und auch erwachsenen Leser ( für beide Zielgruppen ist die Lektüre ein Gewinn) mit auf eine Reise durch eine ungewöhnliche Freundschaft., geprägt von großer Nähe und nicht weniger großer Angst um ihren Verlust. Denn als der Ich-Erzähler, der seine Mutter bei einem Autounfall verlor und dessen Vater danach in eine tiefe Krise gerät, die ihn seinem Sohn entfremdet, auf Jon trifft, sieht er sich einem Jungen gegenüber, der nicht weniger Probleme hat als er. Doch gemeinsam meistern sie in der Folge eine Menge Probleme und kommen sich näher. Ein wirklich beachtliches Debüt aus England.

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    sonham

    03. October 2011 um 10:13

    Dieses Buch ist mir schon relativ früh begegnet. Der Klappentext las sich sehr interessant, die Rezensionen waren gut. Dennoch hab ich gezögert, denn das Thema des Buches weckt bei mir Erinnerungen. Erinnerungen, die ich manchmal lieber schlummern lasse. Doch schließlich fiel es mir in der Stadtbibliothek in die Hände. Mutig griff ich zu. Und ich habe es nicht bereut! „Luke and Jon“ ist nicht nur eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Außenseiter, die ihren Platz in der Welt suchen, die lernen müssen, mit ihrem Schicksal zu leben. Es ist weit mehr als das. Sehr behutsam führt der Autor seine vermutlich recht jungen Leser an ein Ereignis heran, das jedem schon früh begegnen kann: der Tod eines geliebten Elternteils. Einfühlsam aber ehrlich schildert er, wie das Leben aus den Fugen gerät, wie hilflos alle der Trauer plötzlich gegenüberstehen und wie schwer es Erwachsenen fällt, Kinder in ihren Trauerprozess einzubeziehen. Williams liefert keine Patentlösung für diese Situation, aber er stellt Luke Jon an die Seiten, einen Jungen, der einen Weg gefunden hat, mit Verlust und schwierigen Umständen umzugehen und der dabei die Hoffnung und das Interesse am Leben nicht verloren zu haben scheint. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, für wie wichtig ich dieses Buch halte, sowohl für junge Menschen als auch für Erwachsene. Viel zu oft setzt man sich zu spät mit dem Thema Verlust auseinander und was das für Kinder bedeutet. Man schließt sie von der eigenen Trauer aus, aus Angst, aus Scham, aus einem Gefühl von Unzulänglichkeit. Doch es ist wichtig, sie einzubeziehen, gemeinsam den schweren Weg zu gehen und von ihnen zu lernen, nach vorn zu schauen und das Leben wieder zu umarmen. Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    mehrsonntag

    01. July 2011 um 13:55

    Es war etwas Besonderes. Und ich glaube, das ist genug. Als Luke und sein Vater bei strömendem Regen, und der kann in Irland sehr strömend sein, in ihrem alten Auto nach Duerdale fahren, steht er da, plötzlich, im Regen auf der Straße. Ein Junge in Opaklamotten, durchnäßt bis auf die Haut. Jon. Gerald, Lukes Papa muss ganz schön bremsen um nicht den ersten Bewohner ihrer neuen Heimat, den sie sehen über den Haufen zu fahren. Und, genauso plötzlich wie er auftauchte, war er schon wieder verschwunden. Lukes Mutter ist manisch depressiv, mal einfach voller Lebens- und Schaffensfreude, dann wieder zu nichts zu gebrauchen, unfähig, sich überhaupt nur zu bewegen. Sie verschweigt den Ärzten die Dimension ihrer Beschwerden. Und eines Tages, am 11. April um 16.27 Uhr fährt sie mit dem alten Auto in den Lastwagen, gegen den sie überhaupt keine Chance hatte. Eine Odyssee in ein neues Leben für Luke beginnt. Umzug, neue Schule - und Jon. Jon ist anders, Jon kann sich alles merken und Jon wohnt bei seinen Großeltern, die langsam aber sicher in einem demenzähnlichen Dämmerzustand ihrem Ende entgegenvegetieren. Jon steht plötzlich bei Luke und seinem Dad vor der Tür, er erzählt, er redet und redet. Auch am nächsten Tag ist er wieder da. Eine Geschichte über die Freundschaft, eine große Geschichte über eine Jugend in Irland, das einsame Leben auf dem Land, über das Erwachsenwerden, über die Familie, die Verbundenheit und eine große Geschichte über Akzeptanz. Außerordentlich lesenswert.

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    Gruenente

    22. April 2011 um 22:37

    Luke ist ein Teenager. Er ist ziemlich arm dran. Seine Mutter starb plötzlich bei einem Autounfall. Sein Vater verkraftet das nicht und schafft den Alltag nicht. Als das Geld ausgeht müssen sie in ein baufälliges Haus umziehen.
    Da lernt Luke Jon kennen und erkennt, das es anderen noch viel schlechter geht.
    Können Sie sich davon irgendwie befreien?
    Ruhige Coming-Of-Age-Geschichte.

  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    yoko

    22. February 2011 um 22:58

    Es ist jedes Mal ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn mir ein Buch die Sprache raubt. Ich möchte so viel schreiben und tauche in ein tiefes Schweigen, das mich wie eine dicke Strickjacke umarmt. Die Macht der Geschichte ist einfach zu groß und hält mich fest im Arm. Leise sitzen wir da und schauen uns lächelnd an. „Luke und Jon“ von Robert Williams ist so ein Buch. Ich bin durch einen Artikel auf Spiegel Online auf das Debüt gestoßen und wusste sofort: An einen Buchhändler, der in der Mittagspause eine Jugendgeschichte aufschreibt, möchte ich nicht vorbeilaufen. Die Entscheidung war Gold wert. Der junge Engländer erzählt in seinem Roman auf eine warmherzige Art über zwei Außenseiter, denen das Schicksal hart zusetzt. Für Luke hat gerade das andere Leben angefangen, ohne seine geliebte Mutter. Die ist nach einem Verkehrsunfall gestorben. Als wäre das nicht schon schlimm genug, eskaliert die finanzielle Situation der Familie. Luke und sein Vater müssen in eine andere Stadt ziehen und finden außerhalb, auf einem Berg, ein heruntergekommenes Haus. An einem regnerischen Tag erreichen sie die neue Heimat und überfahren fast einen Jungen. Es folgen kurze Schockmomente und dann ist er fort. Bald kommt der regnerische Schatten namens Jon zurück, und es beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Jon lebt bei seinen Großeltern, die keine Kraft mehr haben, das Haus zu bewirtschaften. Er wohnt in einem schmutzigen Loch, und wird als Ausgestoßener in der Schule gehänselt. Wie Luke für seinen neuen Freund einsteht und wie viel Kraft selbst in Menschen größter Not steckt, zeigt uns Robert Williams mit seiner feinfühligen Sprache. Er zeichnet atmosphärische Bilder und lässt uns darin aufgehen wie Blumen, die aus einem Winterschlaf erweckt werden. Dieser Autor wird zu Recht als neuer Salinger bezeichnet und sollte von jedem Heranwachsenden gelesen werden. Selbst wenn man am Ende sprachlos zurückbleibt, ist eine geballte Ladung Gefühle da, um an das Gute zu glauben.

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  • Rezension zu "Luke und Jon" von Robert Williams

    Luke und Jon

    Träumerin

    13. February 2011 um 13:08

    Luke zieht mit seinem Vater in eine kleine englische Arbeiterstadt nach dem Unfalltod seiner Mutter. Vater und Sohn vegetieren nach diesem Ereignis nur so vor sich hin und dann taucht Jon auf. Jon, der immer uralte Opaklamotten trägt, Jon, der ein Bücherwurm ist und sich alles merken kann. Und er verändert das Leben der beiden. Schöne Geschichte übers Erwachsen werden, Verändern und die Freundschaft.

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