Robert Wilson Der Blinde von Sevilla

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Inhaltsangabe zu „Der Blinde von Sevilla“ von Robert Wilson

Der erste Fall für Che finspektor Javier Falcón als Neuveröffentlichung Während man in Sevilla die Semana Santa feiert, ist Inspektor Javier Falcón mit einem äußerst grausamen Mordfall beschäftigt. Ein Restaurantbesitzer wird tot aufgefunden - an einen Stuhl gefesselt und gestorben an den Verletzungen, die er sich zufügte, als sein Mörder ihn zwang, ein Video anzuschauen. Was so unvorstellbar Schreckliches hat das Opfer gesehen? Bei den Nachforschungen entdeckt Falcón nicht nur, dass sein verstorbener Vater in den Fall verwickelt ist, sondern dass er selbst bald das nächste Mordopfer werden könnte. Kann ihm da noch der Blinde helfen, der ihm mit angeblich prophetischer Gabe zur Seite steht ...?

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    Tage der Toten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

      Habe das Buch schon Anfang des letzten Jahres gelesen,  und dieses Buch war mein Highlight im Jahr 2012 . Wenn ich recht überlege kommt es sogar im Bereich Krimi/Thriller in meiner Allzeit-liste auf einen Spitzenplatz. Meine Meinung: So nun kann ich die Lobeshymnen von vielen Lesern nachvollziehen, Tage der Toten: Kriminalroman (Suhrkamp Taschenbuch) beendet und muss sagen eines der besten Bücher in meiner Leselaufbahn. Eine Spannende Story um Drogenhändler und Drogenfahnder eingebettet in die schmutzige Politik der USA, Mexikos und vieler Mittel-und Südamerikanischer Staaten. Viele Handlungsstränge werden zu einer stimmigen Geschichte zusammengeführt die unglaublich grausam, hart und brutal erzählt wird. Obwohl es nur ein Roman ist könnte ich mir doch vorstellen dass vieles sich auch so in der Realität verhält und abgespielt hat. Wer also mehr über den Drogenkrieg in Amerika erfahren - lesen möchte und gleichzeitig dazu noch eine rasante Story braucht muss dieses Buch zur Hand nehmen. Ein Buch das mich vom Handlungsmuster her an Filme wie „Der Pate“ und „Traffic - Macht des Kartells“ erinnert. Nun stellt sich folgendes Problem - wo finde ich etwas Ähnliches wie "Tage der Toten"? Eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

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  • Rezension zu "Der Blinde von Sevilla" von Robert Wilson

    Der Blinde von Sevilla

    Karr

    17. September 2011 um 20:39

    In Sevilla geht ein Serienmörder um, der seine Opfer auf eine perfide Art zu Tode quält. Das erste Opfer des "Blinden", wie ihn die Presse bald nennt, ist Raúl Jiménez, einer der Bau- und Restaurantmogule Sevillas. In der hat Täter gefesselt und offenbar gezwungen, sich etwas anzuschauen. Und ihm deshalb die Augenlieder abgeschnitten. Die perfide Taktik des Killers: Wenn sein Opfer nicht erträgt, was es anschauen soll, stranguliert es sich in der raffinierten Fesselung selbst. Ein Fall für Kommissar Javier Falcón. Schon bald wird für den Kommissra die Jagd nach dem Mörder zu einer ganz persönlichen Sache. Das ist abseits aller Klischees der gängigen Serienkiller-Romen eine große, tragische Geschichte aus Spanien, aus Europa. Es geht um Angst, verdrängte und vergessene Vergangenheit - genau wie in Robert Wilsons bereits preisgekröntem Roman "Tod in Lissabon".

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  • Rezension zu "Der Blinde von Sevilla" von Robert Wilson

    Der Blinde von Sevilla

    dyke

    11. November 2009 um 14:58

    Inhalt: In seiner fast leeren Wohnung, auf einen Stuhl vor einem Fernseher mit angeschlossenem Videogerät gefesselt, wird der Bau- und Restaurantmogul Raul Jimenez, tot aufgefunden. Gestorben durch sein Wehren gegen die grausame Fesselung und die Aufregung über das, was er auf dem Bildschirm sehen musste?? Denn er musste hinsehen, ihm waren die Au-genlider abgeschnitten. Javier Falcon, Inspector Jefe der Mordkommission Sevilla, leitet die Ermittlungen. Als er den Toten zum ersten Mal sieht, bereitet es ihm ein bisher unbekanntes körperliches Unbehagen und es ist nicht die Grausamkeit. Die ist er gewohnt. Die Ermittlung konzentrieren sich auf die, die von diesem Verbrechen profitieren, auf die Ehefrau Consuelo Jimenez. Falcon ahnt schnell, dass dieser Weg nicht der richtige ist und vermutet das Motiv in der Vergangenheit des Opfers. Er hat Mühe seine Kollegen bei der Stange zu halten, denn die vermuten dahinter den „üblichen Verrückten“. Da findet Falcon in den Unterlagen Jimenez alte Fotos aus Tanger und auf einem entdeckt er den Tote und Falcons Vater, ein berühmter Maler der lange in Tanger lebte. Es geschieht ein weiterer Mord und der Mörder nimmt Kontakt mit Falcon auf. Liegt das Mo-tiv gar in Falcons eigener Familien-Vergangenheit?? Um sich Klarheit zu verschaffen, muss sich Falcon mit dem Nachlass seines Vaters beschäf-tigen, der vor einiger Zeit gestorben ist. Er findet Tagebücher und muss sich Einsichten stel-len, die er nie für möglich gehalten hätte. Die Vergangenheit und die Gegenwart fügen sich zusammen und es besteht höchste Gefahr für Javier Falcon. Meine Meinung: Am Anfang nervte mich, dass Robert Wilson zu fast jedem bekannten Haus, jeder Straße, jeder Bodega den vollem spanischen Namen nennt, jedem Essen den vollen spanischen Namen, so dass der Roman auch ohne weiteres als Führer durch Sevilla gelesen werden kann. Was wie einer der üblichen Serienkiller-Romane beginnt, entpuppt sich aber als ein Ausflug in die Vergangenheit Spaniens und die seelische Verstrickungen von Menschen. Spätestens als Falcon die Tagebücher seines Vaters liest, ist es um den Leser geschehen. Fast jeder kennt Humphrey Bogarts Casablanca, aber wer weiß denn noch, das Marokko einmal spanisch war, Tanger eine Freihandelszone, in der alles mit Geld oder Gewalt zu be-kommen war. Robert Wilson knüpft aus der Vergangenheit und der Gegenwart ein Netz, in dem sich nicht nur Falcon, sondern auch der Leser verstricken. Nicht mehr die Jagd auf den Mörder treibt Angst-Gänsehaut den Rücken hinauf und hinunter, Falcons Ermittlungen in seiner Vergan-genheit und seine fehlenden Erinnerungsstücke, sind es, die ihn und den Leser (vor Span-nung) an den Rande des Zusammenbuchs treiben. Es ist "intelligent, packende Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau!"

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  • Rezension zu "Der Blinde von Sevilla" von Robert Wilson

    Der Blinde von Sevilla

    jansdarling2002

    23. December 2008 um 00:02

    Inhalt: Prunkvolle Prozessionen ziehen durch Sevilla, es wird Semana Santa gefeiert. Chefinspektor Javier Falcón allerdings kann an diesen Feierlichkeiten nicht teilhaben, er ist mit seinen Kollegen damit beschäftigt, einen grausamen Mord aufzuklären. Raúl Jiminez wurde ermordet. Gefesselt an einen Stuhl, mit der eigenen Socke geknebelt. Gefesselt und gezwungen einen ganz bestimmten Film zu schauen. Damit er auch wirklich diese prekären Szenen sieht, wurden ihm fachmännisch die Augenlieder entfernt. In Raúls Kampf, diesen Bildern zu entkommen, schabt er sich mit dem fesselnden Kabel beinah die Nase aus dem Gesicht. Der Kampf ist aber schwerer als Gedacht, Raúl erliegt einem Herzleiden. Am nächsten Morgen wird er von der Haushälterin gefunden, welche umgehend die örtliche Polizei informiert. Chefinspektor Falcón und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. ©Jansdarling2002 Ein grauenvolles Bild bietet sich ihnen, als sie die Wohnung des Toten betreten. Das die Augenlider fachmännisch abgeschnitten - und wie Orchideenblätter auf der Brust des Toten drapiert - sind, fällt ihnen erst auf den zweiten Blick auf, treibt den aber sonst so hartgesottenen Ermittlern den kalten Schweiß auf die Stirn. Die Ermittlungen beschränken sich erst mal auf den Umkreis von Raúls Wohnung, der eine oder andere Verdächtige gerät näher ins Visier… im Laufe der Ermittlungen entdeckt Falcón ein Foto aus dem 50er Jahren und darauf seinen Vater… Wer hat Raúl so zugerichtet und was hat Falcóns Vater mit der ganzen Sache zu tun??? Kritik: Es bedarf nicht allzu vieler Worte, um zu sagen, dass Der Blinde von Sevilla den Leser nicht gerade befriedigt, am auffälligsten ist der mehr als ausschweifende Schreibstil, seitenlange Beschreibungen in punkto Empfindungen des leitenden Chefinspektors wegen der gefundenen und abgeschnittenen Augenlider. Die Ermittler erscheinen einem beim lesen eher unbeholfen und zudem auch nicht richtig charakterisiert. Dadurch geht ein immenser Anteil an Spannung verloren, welche sich auf den ersten 15 Seiten enorm aufgebaut hat, im weiteren Verlauf habe ich dann kaum noch Spannung gefunden, so das ich das Buch immer wieder entnervt beiseite gelegt habe, da ich nun wirklich keine Lust hatte mir permanent seitenlange Ermittlungstaktiken in ausführlichster Schreibweise und Darstellung durch zu lesen Ermittlungstaktiken von blassen und unglaubwürdigen Charakteren, die so gar nicht in den Handlungsort passen - aus meiner Sicht. Eigentlich schade, dass das Buch so eine Wendung nimmt, denn auf den ersten 15 Seiten klang alles so klasse, es fesselte einen und dann ist der erste Tote da, da lässt alles nach, das ist bald wie nach dem Gewichte stemmen tief durchzuatmen und dann zu entspannen, bloß nicht mehr anstrengen. Statt sich der Spannung zu widmen und den Leser bei Laune zu halten, wird hier einem nur noch ein etwas wirr erscheinender Plot präsentiert, der sich mit den Beschreibungen des kleinsten Ermittlungsschrittes befasst, sowie auch der Darstellungen der Straßen von Sevilla. Taucht da vielleicht mal ein wenig mehr zu den Charakteren auf? Keine Spur, es bleibt bei dem mehr als ausschweifenden Schreibstil auf den ganzen ca. 600 verbleibenden Seiten nach dem Auffinden des Toten und des Einleitens der Ermittlungen. Uff, das wird / ist ein Verriss, das ist mir klar, aber da habe ich doch an manch deutschem Autor erheblich mehr Interesse, weil der mir einen wirklich spannenden Krimi präsentiert, von dem ich mich dann wirklich unterhalten fühle. Hier fühlte ich mich nur noch gelangweilt, so viele Pausen kann man gar nicht machen beim Lesen. In meinen Augen ist dieser Krimi nichts besonderes, zumal er nicht gerade vor Spannung strotzt, er hat einen guten Eingang, aber dann hat es sich auch schon. Weder Schreibstil noch Charaktere oder Spannung konnten mich überzeugen, lediglich der Ansatz der Thematik und die Eingangsequenz fand ich lesbar, den Rest nicht. Dementsprechend wird es für Der Blinde von Sevilla von mir auch nur gute 2 Sterne geben, und keine Empfehlung, es sei denn man mag Spannungslose Krimis.

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  • Rezension zu "Der Blinde von Sevilla" von Robert Wilson

    Der Blinde von Sevilla

    hannemas

    03. December 2008 um 23:11

    wunderbar - d.h. natürlich zuallererst spannend, aber eben auch stilistisch anspruchsvoll - schreibender englischer autor von allerfeinsten, überwiegend im heutigen spanien (sevilla) spielenden kriminalfällen, wofür er kenntnisreich und informativ auch rückblenden in die zeit des 2. weltkriegs und der franco-ära bemüht. der in seinen drei letzten büchern ermittlelnde, sympathische und aus den sogenannten 'gut situierten' verhältnissen stammende commissario falcón ist ein feinfühliger, sensibler mensch, der auch schon mal bei arger seelenpein die psycho-therapeutin aufsucht, sonst aber souverän und instinksicher sein team bei der mörder-hatz führt, wiewohl auch sein schicksal ist, daß er der gerechtigkeit in seinen fällen aufgrund politischer empfindlichkeiten nie gänzlich zum erfolg verhelfen kann.

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