Robert Wolfe Glits

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 35 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 23 Rezensionen
(7)
(5)
(13)
(8)
(4)

Inhaltsangabe zu „Glits“ von Robert Wolfe

Wie aus dem Nichts ist es da. Dieses Wesen, das sie "den Glits" nennen. Mit einer Stimme, die an die Gesänge von Walen erinnert. Und einer Kraft, die jeden verändert. Von Grund auf. Für immer. Auch Jay, den Eigenbrötler. Und Rachel, die stets kurz vorm Explodieren ist. Als die Staatsmacht den Geheimdienst aktiviert, um den großen Unbekannten auszuschalten, und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel zu einem Roadtrip quer durchs Land. Mit dem Glits an ihrer Seite ... Aufwühlend. Rasant. Witzig.

Eins der wenigen Bücher, bei denen ich nach 100 Seiten abbrechen musste, da es mich nicht ansprach ...

— LeonieDi
LeonieDi

Außerirdische in den Niederlanden - irgendwie esoterisch

— kaboe
kaboe

Herrlich schräg! Wenn mans mag absolut empfehlenswert :)

— Cadiz
Cadiz

Herrlich schräg! Wenn mans mag absolut empfehlenswert :)

— Cadiz
Cadiz

Nettes Jugendbuch. Hier kann man tief versinken und kommt schwer wieder an die Oberfläche zurück.

— ginnykatze
ginnykatze

Ein phantastischer und fremdartig-wohliger Jugendroman.

— erdbeerliebe.
erdbeerliebe.

Stöbern in Jugendbücher

Bad Boys and Little Bitches

Spannendes Ende und man bekommt Lust auf mehr! :)

Symphonia98

Glücksspuren im Sand

Eine wundervolle und schöne Geschichte zum mitfiebern!

phia_ooo

Kieselsommer

Eine Sommerlektüre über Eifersucht, die meiner Meinung ein bisschen zu übertrieben ist.

phia_ooo

Einzig

Ein Buch zum Nachdenken!

phia_ooo

Die 100 - Rebellion

Ein neues Abenteuer und neue Gefahren. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und habe mit Clarke und Co. mitgefiebert.

NickyMohini

Aquila

Wieder ein grandioser Jugendthriller von Poznanski! Toller Plot, tolle Charaktere - leider mit einer sehr abstrusen Auflösung am Ende

Meritamun

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Buch was mich 0 interessiert oder zum weiter lesen animiert hat!

    Glits
    LeonieDi

    LeonieDi

    31. March 2015 um 20:48

    Viel zu dem Buch kann ich nicht sagen da ich es ja nicht beendet habe und somit nicht weiß, ob es mich nicht doch noch begeistert hätte, wenn ich weiter gelesen hätte. Doch dass was ich gelesen habe hat mir nicht gefallen. Es war langweilig und langatmig und das bei gerade einmal 100 Seiten.Doch vielleicht gebe ich dem Buch, zu einem späterem Zeitpunkt noch einmal eine Chance, …

  • Fantastisch, esoterisch und oranje

    Glits
    kaboe

    kaboe

    04. March 2015 um 14:35

    Der niederländische Geheimdienst hält ein fremdes Wesen gefangen. Die wenigen involvierten Agenten können dessen "Walgesänge" nicht verstehen und wissen auch sonst wenig mit ihm anzufangen. Erst die Veröffentlichung von Tonbandaufnahmen führt sie zu Übersetzern. Eine Gruppe Teenager versteht den sogenannten Glits, darunter Jay und Rachel. Schnell erkennen die beiden, dass dem Glits von Seiten des Geheimdienstes Gefahr droht und befreien ihn aus seinem Gefängnis. Unversehens lernen sie dabei auch viel über sich selbst. Robert Wolfes Roman ist schwer auf ein Genre zu beschränken. Dieses Jugendbuch hat eindeutig fantastische Elemente, die allerdings ebenso in einen esoterischen Text passen. Der Umgang mit anderen Menschen und dem eigenen Selbst wird immer wieder angesprochen. Auch eine religiöse Parallele lässt sich kaum verleugnen, Jesus und seine 11 Jünger lassen sich gut in dem Glits und den 11 Teenagern erkennen. Diese Mischung hat sicherlich auch ihre Reize, doch der Klappentext verspricht mit einem "Roadtrip" etwas anderes. Die Spannung bleibt ein wenig auf der Stecke und die Erwartungen werden nicht ganz erfüllt. Lesetechnisch ist an "Glits" nichts auszusetzen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist sehr ansprechend.

    Mehr
  • Schön schräg!

    Glits
    Cadiz

    Cadiz

    24. February 2014 um 23:35

    Auf einmal ist er da – der Glits. Ein merkwürdiges Wesen, das niemand zuvor gesehen hat. Was ist er? Was will er? Ist er gefährlich? ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Inhalt: Der Glits taucht wie aus dem Nichts auf und ist dann nun einmal da. Niemand weiß, woher er kommt, was er will oder was er überhaupt ist. Niemand kann ihn und seine merkwürdige Sprache verstehen. Bis der Außenseiter Jay ausfindig gemacht wird, der die Glits-Sprache übersetzen kann. Und auch ein paar andere schräge Jugendliche kapieren, was der Glits will: einen Bleistift! Glits sei Dank ist das Kerlchen erst mal zufrieden. Doch dann beschließt man, das Wesen umzubringen. Jay will den Glits retten, denn er soll leben! Zum Buch: Also nach dem Lesen will ich jetzt auch einen Glits haben, bitte sehr! Unmöglich? Das seltsame Wesen gibt es gar nicht? Schade ist es ja schon. Ich fand das… der… die… was auch immer Glits ziemlich toll. Putzig? Niedlich? Witzig? Ja, alles auf einmal. Der Glits ist nämlich kein Monstrum, sondern eher das Gegenteil. Er hat sogar eine „Reisegröße“, kann so überall mit hin genommen werden- ist das nicht praktisch? Und so wie der Autor den Glits beschreibt, will man einfach einen, jawohl! Das Buch ist echt schräg. Und das liebe ich! Deshalb hab ich mich mit dem Glits wirklich amüsiert. Die Story ist einfach selten bekloppt. Nicht allein nur wegen der Idee mit dem Glits, sondern so vom Gesamtpaket. Wer solche Bescheuertheiten nicht mag, sollte lieber nicht reinlesen. Wer’s mag und auch seltsam verpackten Humor nicht abgeneigt ist, kann ruhig mal einen Blick wagen! Ich mag, mag, mag den Glits! Und den zweiten Protagonisten Jay auch. Der Typ hat echt einen an der Waffel. Aber die Waffel ist gar nicht so schlecht. Irgendwie passt das einfach zu dem Buch- ein gesamtes Päckchen Skurrilität, wisst ihr? Jay sollte man wirklich nicht zu ernst nehmen. Die anderen Typen, die hinter dem Glits her sind und das arme Wesen umlegen wollen, auch nicht. Eigentlich sollte man kein einziges Wort im Buch ernst nehmen. Das ist ja das tolle daran! Ich kann verstehen, wenn das Buch an Leserherzen vorbeischrammt, weil es gewöhnungsbedürftig, irgendwie nervig oder was auch immer, ist. Aber ich mochte es. Echt! Bye bye, Glits, es war schön mit dir! Ich hab gern über dich gelesen! Dein Abenteuer hat mir Spaß gemacht. Reicht doch, oder?!

    Mehr
  • Was bleibt, ist eine Hoffnung...

    Glits
    Moep

    Moep

    29. December 2013 um 19:13

    „Glits“ ist so ein Buch, das schon mal rein optisch vollkommen aus der Reihe fällt. Doch ich muss sagen, so schlecht fand ich das Cover eigentlich gar nicht, denn manchmal ist weniger dann doch eben mehr und diese neon-orange Farbe stellte für mich auch gewissermaßen einen Bezug zum Buch her, auch wenn dieses Exemplar so nun eher unangenehm in meinem Bücherregal auffällt. Im Buchladen hätte es mich allerdings sofort angesprochen. Die Leseprobe hatte bereits sehr hohe Erwartungen in mir geweckt, ich dacht „Glits“ sei ein abgedrehtes und gleichzeitig tiefsinniges, ja irgendwie gesellschaftskritisches Buch, da mich auch die Charaktere sehr fasziniert hatten und ich mich bereits zu Beginn fragte, welch eine spannende Geschichte der Autor dazu spinnen könnte. Leider wurde ich in dieser Hinsicht vollkommen enttäuscht. Doch zunächst zu den Figuren: Als Hauptprotagonisten gelten die beiden Jugendlichen Jay und Rachel zu bezeichnen, bei denen es sich im Falle von Jay um einen sehr introvertierten Sonderling handelt, während Rachel im krassen Gegensatz dazu ein sehr lautes und aggressives Mädchen ist. Problematisch sind sie allerdings beide, jeder auf seine Art. Generell finde ich solche Jugendlichen an sich ja immer sehr interessant, weil sie einer Geschichte etwas Besonderes geben und sie vom Mainstream abheben können. An dieser Stelle war jedoch die Kombi von zwei Sturköpfen vollkommen misslungen, beide Charaktere waren mir so dermaßen unsympathisch und vor allem: Sie waren nicht in sich schlüssig und unsauber ausgearbeitet (oder sie hatten eine ernsthafte Persönlichkeitsstörung/waren möglicherweise Autisten). Denn so kam es vor, dass Jay zeitweise ein völlig normaler Junge war, der regelrecht tiefsinnige Sätze von sich gab, manchmal aber auch ein bockiges Kleinkind, das in seiner eigenen Welt lebt, die komischsten Dinge tut und niemanden an sich heranlässt (s. Phase, in der Jay von Niemandem mehr verstanden wird/Nach der Attacke in der Schule). Alles in allem waren die Figuren also schon mal sehr anstrengend und da machte die Geschichte es leider auch nicht viel besser. Das Buch begann für meinen Geschmack eigentlich relativ gut, es war zeitweise (zu Beginn) sogar mal spannend und die Charaktere waren auch noch vertretbar. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte wurde das Ganze so unglaublich undurchsichtig, dass es einfach nur noch ein nötiges Übel war, die Handlung zu verfolgen. Es wurden jegliche physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt, was ja an sich kein so großes Problem ist. Wird jedoch die gesamte Handlung so abstrus und grotesk, dass sie in sich vollkommen widersprüchlich ist, dann wird es echt nervig. Nervig ist auch mein Stichwort für das Ende, denn ich wusste zunehmend immer weniger mit dem Buch anzufangen, da nicht deutlich wurde, was der „Glits“ denn nun sei und hoffte daher auf ein klärendes Ende. Doch Fehlanzeige. Ich ahne grob, was dieses Wesen nun sein sollte, allerdings nur in Ansätzen, verstanden habe ich jedoch zugegebenermaßen gar nichts. Fazit: Insgesamt fühlte ich mich durch „Glits“ sehr an Kafkas „Die Verwandlung“ erinnert und hatte die ganze Zeit das Gefühl, die ganze Geschichte sei eine riesige Parabel voller Symbole und Metaphern und mein Gefühl sagte mir, dass irgendwie ausgedrückt werden sollte, wie sich selbst solche Menschen durch in diesem Fall den Glits verändern können. „Der Gang“ sollte sicherlich auch etwas Metaphorisches bedeuten (daher auch die Farben), genauso wie der Glits und bestimmt auch die Tic Tacs, die Ger immer gegessen hat. Allerdings hatte ich nur eine grobe Ahnung oder sagen wir besser Hoffnung von diesem Interpretationsansatz. Was der Autor damit nun ausdrücken wollte, hat sich mir dennoch leider nicht erschlossen. Ich wäre also gespannt, eine Erklärung seitens des Urhebers dazu zu hören, weiterempfehlen würde ich dieses Buch allerdings auf keinen Fall. Es ist bestimmt ganz lustig, sich über diese ganzen Ungereimtheiten kaputt zu lachen, es ernsthaft zu lesen macht jedoch überhaupt keinen Spaß. Daher von mir einen von 5 Sternen für das gelungene Cover und die Hoffnung auf tiefergehende Deutungen, die sich mir nur leider verborgen hatten.

    Mehr
  • Zauberhaft!

    Glits
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    24. September 2013 um 10:16

    Dieses Jugendbuch hat mich sehr überrascht - absolut positiv! Weder wurde zu sehr auf jugendiche Sprache gemacht, noch ist die Sprache zu erwachsen. Einfach der absolute goldene Mittelweg. Die Story selbst - wow! Eine Mischung aus sämtlichen Genres! Ein wenig Fantasy, ein wenig Science Fiction, ein wenig Krimi, ein wenig Abenteuer, ein wenig Love-Story - von nichts zu viel und wirklich gut gemixt! Ein wundersames Wesen ist in Holland aufgetaucht, das zunächst niemand versteht. Ein Experiment (Intelligenz der Masse) filtert 11 Jugendliche aus, die alle die selbe Übersetzung einer Tonsequenz geliefert haben. Wieso verstehen sie das Wesen? Diese Elf sollen weiter übersetzen, aber Jay hat es ziemlich schnell satt. Er war schon immer ein Außenseiter, ein Eigenbrötler. Und jetzt will er schon gar nicht Teil eines Teams sein oder werden. Genauso geht es dem einzigen Mädchen in der Gruppe. Rachel ist kampflustig und einfach gegen alles. Als klar wird, dass das Wesen, das jetzt alle Glits nennen, getötet werden soll, tun sich diese beiden zusammen und reißen mit dem Glits aus. Auf ihrer Flucht stellen sie fest, dass der Glits die Menschen verändert - und zwar sehr positiv! Der Stil ist super gut zu lesen. Wenn das schon Erwachsenen so viel Spaß macht (ich wollte das Buch kaum aus den Händen legen!), dann flasht das erstrecht Jugendliche! Ich wurde so sehr in die Story gezogen, dass ich ständig meinte, Bleistifte zu riechen ...! Es lässt sich darüber spekulieren, was Robert Wolfe mit dem Buch aussagen möchte. Ich behalte meine Interpretation für mich, denn dieses Buch hat mein Innerstes, mein Herz berührt. Ich möchte fast sagen, der Glits hat mich ebenfalls verändert .... Das Cover ist allerdings echt extrem. Neonorange mit silber - und dann noch eine Schrift (Autorenname), die schwindlig macht. Mich würde das Cover nicht wirklich zum Kauf animieren - bei Teenagern, der eigentlichen Zielgruppe, könnte das natürlich anders sein. Aber – man sollte sich ja nie vom Äußeren irreleiten lassen! Von mir eine ganz dringende Leseempfehlung! Dieses Buch ist einfach zauberhaft!

    Mehr
  • Eher was für Jugendliche als für Erwachsene

    Glits
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2013 um 13:43

    Der mir bis dato völlig unbekannte Autor Robert Wolfe macht in erster Linie mit einem aufwendig gestalteten Buchcover auf sich aufmerksam. Das Cover, knallorange gehalten mit einem Titel in Klatschpressengroßen Lettern macht den potenziellen Leser in jeder Buchhandlung auf sich aufmerksam. Der Klappentext hört sich recht experimentell an. Ein unbekanntes Wesen, mehrere Jugendliche und eine abenteuerliche Reise quer durch das Land. Ein außerirdischer Roadtrip so soll man meinen. Das Buch beginnt recht unspektakulär, ja fast schon langweilig und nichtssagend. Charaktere kommen und gehen, bleiben aber zunächst für mich als Leser wenig greifbar und fassbar. Eine Beziehung kann ich zunächst gar nicht herstellen. Auch bleiben für mich zu Beginn die Motive für bestimmte Handlungen wenig verständlich. Teilweise erinnert das Buch an manchen Passagen an ET, nur das hier noch der Freak- in Form der tragischen Figur Jay- hinzukommt. Das Storyboard ist ähnlich experimentell wie das Äußere des Buches, Herr Wolfe bleibt somit seiner Linie treu. Die Grundidee ist sicherlich sehr gut und setzt sich weit von der gängigen Bestsellerliteratur ab. Mir waren einige Passagen, die ich aus Spoilergründen nicht genauer erklären kann und will, gerade am Anfang des Buches einfach zu gestellt und inszeniert. Die Umsetzung in ihrer Gesamtheit einfach nicht durchweg gelungen. Zudem dauerte es –mir persönlich-auch deutlich zu lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt. Temporär interessant wird es erst als die beiden konträren Charaktere mit samt dem seltsamen Wesen auf die Reise gehen. Trotzdem muss ich sagen dass mich die Herkunft des Wesens nicht brennend gefesselt hat. Wirklich richtig deutlich geworden ist mir die Intention des Autors ebenfalls nicht, woran das nun genau gelegen haben mag kann ich nicht beurteilen(vielleicht weil ich deutlich außerhalb der Zielgruppe liege?). FAZIT: Die Grundidee ist sehr gut und setzt sich von der gängigen Literatur deutlich ab, trotzdem mangelt es an einigen Stellen an der Umsetzung und auch die Charaktere sind nicht alle aussagekräftig genug um die Intention des Autors zu transportieren und dem Leser in Erinnerung zu bleiben. Aufgrund der literarischen Schwächen leider nur 2 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Den eigenen Gang finden

    Glits
    antjemue

    antjemue

    05. June 2013 um 08:57

    Durch den regen Austausch mit einigen Junglesern im Freundes- und Familienkreis, reizt mich die Jugendbuchabteilung immer wieder. Als Glits im Amazon Vine Programm angeboten wurde und ich in Diskussionen in diversen Foren las, dass es auch gut für Jungen geeignet wäre, reizte es mich, dieses Jugendbuch aus Science Fiction Genre zu lesen. Als ich die letzte Chance bekam, ein Rezensionsexemplar zu ordern, griff ich zu. Der Autor Robert Wolfe war mir bislang unbekannt. Im Internet erfuhr ich, dass der 1969 in Sidney geborene Schriftsteller seit einigen Jahren in Amsterdam lebt. Dort arbeitet er als Lehrer für Improvisationstheater. Glits ist sein zweites Jugendbuch. Seine Ausdruckskraft wird von einer holländischen Zeitung mit der von Michael Ende verglichen. Glits Der niederländische Geheimdienst ist ratlos. Sie haben ein eigenartiges Wesen gefunden und können sich nicht mit ihm verständigen. Die einzigen Menschen, die seine Laute verstehen, sind ein paar Jugendliche, zwischen denen keinerlei Verbindung besteht. Als der Geheimdienst das Wesen, den die Jugendlichen inzwischen Glits genannt haben, als zu große Bedrohung empfindet und seine Eliminierung beschließt, fliehen Jay und Rachel mit ihm. Auf ihren Fersen sind inzwischen auch nicht mehr nur die Behörden, sondern auch die Presse… Etwas zu emotionslos Ich muss gestehen, dass ich einige Schwierigkeiten hatte, mich in dieses Buch hinein zu finden. Obwohl in einfacher Sprache gehalten, ließ ein ordentlicher Lesefluss bis zum Ende des ersten Drittels auf sich warten. Sonst mag ich eigentlich verschiedene Handlungsstränge und Geschichten, in die ich ohne langwierige Erklärungen reingeworfen werde. Hier empfand ich zu viel Durcheinander und konnte mich in keine der Figuren richtig hinein fühlen. Das änderte sich etwas, als Jay erstmals dem Glits gegenüber stand und später dann gemeinsam mit Rachel und dem eigentümlichen Wesen floh. Ich fieberte natürlich irgendwie mit ihnen, konnte aber auch im späteren Verlauf der Geschichte viele Situationen nicht nachempfinden. Andererseits gefielen mir sprachlich hin und wieder Metaphern, die der Autor einfließen ließ, sehr gut. Richtig Tempo bekam die Geschichte meiner Meinung nach aber trotzdem nicht und das Ende lässt mich etwas ratlos zurück. Den Vergleich der holländischen Zeitung mit Michael Ende finde ich persönlich nicht treffend. Im Moment weiß ich wirklich nicht, was ich von der Geschichte halten soll. Es wurden sicher viele Probleme, die Jugendliche so mit sich rumschleppen angesprochen. Einen Lerneffekt aufgrund von Lösungsvorschlägen im Verhalten der Protagonisten konnte ich in der Geschichte leider nicht erkennen. Ich bin nun sehr gespannt, was die eigentliche Zielgruppe zu Glits vermeldet. Mein jüngster Sohn, der sehr gern liest und das Buch inzwischen begonnen hatte, findet im Moment keinen Zugang und hat abgebrochen. Ihn hätte in der Buchhandlung übrigens das grelle Cover schon nicht dazu verführt, es jemals in die Hand zu nehmen.

    Mehr
  • Roadmovie mit Glits

    Glits
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 08:45

    In den Niederlanden taucht wie aus dem Nichts ein unbekanntes Wesen auf. Außer einer Gruppe Jugendlicher, die einander völlig unbekannt waren, ist keiner in der Lage, die an den Gesang von Walen erinnernde Sprache des Glits, wie sie das Wesen nennen, zu verstehen. Zwei von ihnen, Jay und Rachel, fliehen mit dem Glits. Der Geheimdienst will es ausschalten, die Presse wittert eine phantastische Story. Derweil werden die beiden Jugendlichen und das fremde Wesen durch das ganze Land gejagt. Die Idee zu dem Roman fand ich durchaus gelungen, die Umsetzung derer eher weniger. In dem Roman agieren eine Vielzahl an Personen. Leider bleibt die Masse recht oberflächlich charakterisiert und manche auch sehr klischeebehaftet dargestellt. Dadurch gelingt es nicht, zu ihnen wirkliche Nähe, Sympathien oder Antipathien aufzubauen. Der Roman lässt sich flüssig und schnell lesen und weist keine Längen im Handlungsgeschehen auf. Lediglich für die Spannung hätte ich mir ein paar unverhoffte Wendungen und Ereignisse gewünscht. Als geübte, erwachsene Krimi- und Thrillerleserin fehlten mir diese. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass 13-14-jährige Leser dies etwas anders einschätzen werden. Was mir allerdings gänzlich fehlte, war der im Klappentext angekündigte Witz. In diesem Jugendbuch bleiben auch am Ende einige Fragen offen. Das muss man mögen, sonst wird man sicher - besonders vom Schluss - enttäuscht. Die Altersempfehlung ist für Leser von 13 - 16 Jahren gegeben. Dem kann ich folgen, obwohl ich glaube, dass dieser Roman eher den jüngeren Leser dieser Altersklasse ansprechen wird.

    Mehr
  • Potenzial war vorhanden, wurde aber nicht ausgeschöpft

    Glits
    lexxi2k

    lexxi2k

    21. April 2013 um 22:22

    Der Inhalt: Jay ist ein Eigenbrötler und hat keine Freunde. Rachel steht ständig kurz vor einer Explosion. Doch eines Tages ändert sich alles, als ein Wesen auftaucht: Der Glits. Er hat eine Stimme, die an die Walgesänge erinnert und einen Kraft, die jeden von Grund auf verändert. Als der Geheimdienst den Glits ausschalten möchte und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel einem Roadtrip quer durchs Land mit dem Glits an ihrer Seite, der ihr komplettes Leben verändern wird. Meine Meinung: Wie aus dem nichts taucht ein unbekanntes Wesen auf und der Geheimdienst ist ratlos. Keiner versteht das Wesen, da es sich mit Wal artigen Gesängen verständlich macht. Nur ein paar Jugendliche, darunter Jay und Rachel, können das Wesen verstehen. Als der Geheimdienst das Wesen, den Glits, ausschalten möchte, fackeln die beiden Jugendlichen nicht lange und laufen mit dem Glits weg. Ich muss ehrlich gestehen das mich das Buch nach dem ich den Klappentext gelesen habe, sehr interessiert hat und ich großes davon erwartet habe. Leider wurde ich etwas enttäuscht, denn Potenzial wäre eindeutig da gewesen, dass wurde aber nicht ausgenutzt, was ich sehr schade finde. Jay und Rachel kamen mir wie typische Jugendliche in der Pubertät vor. Jay ist alles gleichgültig und er möchte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden und Rachel ist immer schlecht gelaunt und scheut auch nicht davor, zuzuschlagen. Irgendwie konnte ich mit den beiden nicht richtig warm werden. Jays "Null-Bock-Einstellung" ging mir so auf die Nerven und als er dann auch noch von seinem Gang angefangen hat, habe ich mir nur gewünscht das endlich die Männchen mit der Hab-mich-lieb-Jacke kommen. Auch Rachel mit ihrer aggressiven Art ging mir nur auf die Nerven. Ihre Devise lautet: Erst zuschlagen, dann fragen und dann nochmal zuschlagen. Auch bei den Nebencharakteren haderte es in meinen Augen, da es viel zu viele waren und man sehr schnell durcheinander kommt. Auch der wesentliche Sinn, warum der Glits aufgetaucht ist und was er möchte, ist mir irgendwie unbegreiflich und ich konnte es nicht wirklich nachvollziehen. Auch warum nur einige Jugendliche seine Sprache verstehen ist unbegreiflich und wurde auch nicht näher erklärt. Der Road-Trip der im Klappentext angepriesen wird habe ich irgendwie verpasst, denn irgendwie kommen die drei nicht weit und erleben tun sie auch nicht wirklich etwas. Die Geschichte selbst schleppt sich so dahin, es lässt sich zwar flüssig lesen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Spannung fehlt. Mehrmals habe ich mit mir gerungen um das Buch nicht aus der Hand zu legen, da ich die Hoffnung hatte, dass es doch noch besser wird. Es wurde aber nicht besser, sondern nur noch schlechter. Das Ende selbst war wirklich bescheuert. Tut mir leid das ich es so ausdrücke, aber mir fehlt einfach kein anderes Wort für dieses Ende ein. Mein Fazit: Glits ist ein Jugendroman der durchweg verwirrend und langweilig war und ich mich wirklich quälen musste, weiterzulesen. Auch die Charaktere haben mir nicht wirklich gefallen und ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden. Das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Ich vergebe 2 Sterne

    Mehr
  • Wer verändert hier Wen?

    Glits
    ginnykatze

    ginnykatze

    19. April 2013 um 15:34

    Wer verändert hier Wen? Zum Inhalt: Als im Veluwepark ein Mann verhaftet wird, ahnen die Sicherheitsbeamten nicht, was ihnen da in die Hände gefallen ist. Ein Wesen, das zwar menschlich aussieht, aber sprechen kann es nicht. Es gibt Töne von sich, die sich anhören wie Walgesänge. Auch die eingeschaltete Geheimpolizei des Staates kommt hier nicht weiter; denn auch sie verstehen das „Ding“ nicht. Nachdem Niemand Kontakt mit dem Wesen aufnehmen kann, wird eine Frequenz seines Gesanges ins Radio übertragen mit der Bitte, doch anzurufen, wenn man versteht, was dort gesagt wird. Der eigenbrötlerische Jay de Bono mag nichts mehr als Ruhe und Allein sein. In seiner Klasse ist er der Außenseiter und wird auch mit Spitznamen, wie Bonobo, gehänselt. Keiner mag ihn und er mag auch Niemanden. Aber Jay ist einer der Jugendlichen, die verstehen, was das „Ding“ sagt. Er ruft an und von nun an ändert sich sein Leben abrupt. Auch Rachel gehört zu dieser Gruppe, die erklären, dass das Wesen einen Bleistift haben möchte. Nach einem zweiten Test, den sie wieder alle gleich beantworten, wird Jay, der allerdings gar nicht erst bei dieser Befragung mitmacht, herausgepickt und befragt. Immer wieder beantwortet er die gleichen Fragen und dann wird er zu der Gruppe geführt. Die Jugendlichen kennen sich nicht und doch führt das „Ding“ sie irgendwie zusammen. Jay will nicht mit so vielen Leuten in einem Raum sein und rennt davon. Wie er es schafft, weiß eigentlich Keiner, aber dann steht er vor dem „Ding“ und alles Andere ist plötzlich unwichtig. Was und wie der „Glits“, so nennen ihn die Jugendlichen, sie alle verändern wird, verrate ich jetzt nicht, lest selbst. Fazit: Der Autor Robert Wolfe schreibt hier ein Jugendbuch, das für das Alter 13 – 16 Jahre vorgesehen ist. Auch genau dort, würde ich das Buch ansiedeln. Der Schreibstil ist locker und dem Alter angepasst. Er lässt sich flüssig lesen und schnell ist die letzte Seite erreicht. Die Charaktere beschreibt Robert Wolfe mit viel Gefühl und Seele. Ich konnte mich jederzeit in die Personen hineinversetzen, das hat mir sehr gut gefallen. Der „Glits“ ist toll beschrieben und mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Ich mochte ihn sofort und wie er auf seine Umgebung wirkt und sie verändert. Rachel ist mir hingegen ein wenig zu aggressiv und Jay dagegen etwas sehr langweilig. Trotzdem konnte ich mit ihnen die Reise, die sie mit dem „Glits“ machten und ihre Gefühle dabei, gut nachvollziehen. Die Erwachsenen kommen auch nicht immer gut weg. Einige von ihnen sind mir zu brutal und Andere zu lasch. Das Ende ist dann doch sehr traurig und berührte mich tief im Herz. Trotzdem hätte ich mir hierzu noch ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht. Alles in Allem ein nettes Buch, was ich gerne weiterempfehlen werde. Mich als erwachsenen Leser hat es allerdings nicht ganz überzeugt. Sicher mag das der jugendlichen Sprache und der für mich manches Mal zu langgezogenen Erzählweise geschuldet sein. Auch der „Glits“ ist mir jetzt ein wenig zu harmonisch und verändert hier doch sehr viel. Hier kommen von mir 4 Sterne.

    Mehr
  • Sehr gelungen!

    Glits
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    16. April 2013 um 20:31

    Lange bin ich um den Glits herum geschlichen, wollte ihn allein wegen der genialen Coverfarbe haben und nun habe ich und hab ihn auch gelesen und bin hingerissen. Ein ganz außergewöhnliches Buch. Der Stil von Wolfe ist wirklich toll. Er schafft es im einen Moment todernst zu erzählen und einem im nächsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er berichtet von diesem Abenteuer, daß Jay und Rachel erleben und das zugegeben nicht wirklich realistisch ist, in einer ganz speziellen und herzerfrischenden aber sehr nachdenklich stimmenden Art und Weise, daß beides zusammen und auf einmal geht, hätte ich vor diesem Buch auch immer verneint, aber Wolfe schafft es. Mich hat er mit dieser Erzählweise restlos begeistert, da war es mir auch gänzlich egal, daß Handyortungen, so wie im Buch beschrieben eigentlich nicht funktionieren oder zumindest deutlich mehr Zeit beanspruchen. Auch lebt das Buch vorallem von den Dingen, die es beim Leser auslöst und den Dingen, die ungesagt und der Fantasie überlassen bleiben. Zwar bleibt man am Ende etwas ratlos zurück, was dies denn nun alles sollte und ein Happy End sieht sicherlich auch anders aus, aber für mich war es dennoch eine sehr lohnenswerte Lektüre, allein wegen der sprachlichen Finesse des Autors und der sehr interessanten von ihm gezeichneten Charaktere. Der Glits ist ein zauberhaftes sehr niedliches Wesen, dem ich zu gerne selbst begegnet wäre, die erwachsenen Menschen im Buch agieren leider alle genauso, wie man es erwartet und so leidet man mit dem kleinen fremden Wesen und seinen Beschützern, die spannenderweise auch nicht immer ohne Fehl und Tadel sind. Ich würde dieses Buch eher nicht als reines Jugendbuch sehen, weil es durchaus auch für Erwachsene geschrieben zu sein scheint.

    Mehr
  • Glits - Robert Wolfe

    Glits
    IraWira

    IraWira

    13. April 2013 um 14:58

    Als Erstes fällt einem bei diesem Buch natürlich das Cover auf - die Abbildung am PC wird dieser schrillen Signalfarbe nicht wirklich gerecht und auch der "Wackeleffekt" des Autorennamens kommt hier kaum zum Tragen. In der Realität dafür um so mehr. Dieses Buch übersieht man nicht. Erst fand ich es scheußlich, dann neutral, mittlerweile gefällt es mir. Meine Tochter bemängelte allerdings, dass sie von dem Wackel-Schriftzug" Kopfweh bekommt. Nun zum Wesentlichen, dem Inhalt - die Geschichte um den Glits, das geheimnisvolle Wesen, das auf einmal da ist und den gesamten niederländischen Geheimdienst auf den Kopf stellt. Der Glits ist plötzlich da, einfach so, keiner versteht ihn, keiner weiß, woher er kommt. Plötzlich stellt man fest, dass es einige Kinder gibt, die ihn verstehen und mit ihm kommunizieren können. Einer von ihnen ist Jay. Er und einige andere Kinder werden vom Geheimdienstes hinzugezogen, um mehr über den "Glits", wie sie ihn taufen, herauszufinden. Da die Menschen nun mal vor allem Angst haben, das sie nicht verstehen, gerät der Glits allerdings zunehmend in Gefahr und schließlich machen sich Jay und Rachel mit ihm auf den Weg. Die Beiden sind grundverschieden und nur darin einig, dass sie um jeden Preis den Glits retten wollen, egal wie. Als die Presse vom Glits Wind bekommt und der Geheimdienst alles dransetzt, um die drei Flüchtigen wieder einzufangen, entwickelt sich eine spannende Jagd. Die Grundidee des Buches gefiel mir, auch die Charaktere sind sympathisch und gut dargestellt, auch wenn man bei einigen gerne mehr über ihren Hintergrund erfahren würde. Insgesamt bleiben mir jedoch noch zu viele Fragen offen und das Ende ist zwar kalr und abgeschlossen, mir aber dennoch zu abrupt. Nett zu lesen, auch mal eine Geschichte, die sich auch für Jungen eignen dürfte, aber kein Buch, das bei mir noch länger nachklingt als bis zum Zuschlagen des Buches.

    Mehr
  • Nicht das Gelbe vom Ei, trotz guter Message

    Glits
    AislingBreith

    AislingBreith

    11. April 2013 um 00:25

    Erster Satz: Als es geschah, verstanden nur wenige Menschen, dass es etwas aufseheneregendes war, etwas, das viele Menschen berühren und das Land spalten würde. Mich hat der Klappentext so sehr angesprochen, dass ich mich richtig auf das Buch gefreut habe. Merkwürdiges Wesen, Roadtrip und dann das andere Setting der Niederlande. Vielleicht hab ich zu hohe Erwartungen gehabt. Vielleicht habe ich mich an dem teils wirren Plot zu sehr gestört. Aber mich hat dieses Buch letztlich nicht so begeistern können, wie ich es erhofft habe. Sicher bietet es aber viel Raum für Diskussionen. Jay ist einer von der Gruppe Jugendlicher, die den Glits, eine Art Gelwesen, verstehen. Dadurch gerät er in die Ermittlungen des Geheimdienstes, der auf der Suche nach der Herkunft dieses Wesens ist. Niemand weiß was oder wer es ist. Aber die Jugendlichen verstehen ihn. Es löst in ihnen vertrauenserregende Gefühle aus. Jay verändert sich  und es passieren merkwürdige Dinge. Der Geheimdienst will den Glits eliminieren, was Jay und Rachel, die es auch verstehen kann, verhindern und mit dem Wesen fliehen. Es folgt eine Verfolgungsjagd durch die Niederlande, während die Kunde vom Glits sich immer mehr verbreitet. Was ist der Glits? Und was macht er hier? Idee: Ich mag andere Wesen, und wenn sie glibberig sind, haben sie eine merkwürdige Anziehung auf mich.  Jugendliche, die so ein Ding vor den Fängen des Geheimdienstes bewahren, hört sich für mich nach einer sehr guten Idee an. Plot: Leider, leider muss ich sagen, dass ich mit dem Plot so gar nicht warm wurde. Zu oft wurde gesprungen und ich habe mich ein paar Mal gefragt, ob ich was überlesen habe, und musste zurückblättern. Alles in allem sehr verwirrend. Mal eben nur ein oder zwei Seiten lesen, wie ich es manchmal mache, klappt bei diesem Buch nicht. Schreibstil: Es wird in der dritten Person erzählt. Der Autor hat hier die auktoriale Perspektive voll ausgenutzt. Mitten in einem Absatz schwenkt er zwischen den Figuren hin und her. Mir persönlich hat das nicht so gelegen, aber wer mich kennt, weiß, dass ich so oder so Ich-Perspektive bevorzuge. Aber sonst ist der Text jugendlich, frisch und angenehm zu lesen. Robert Wolfe schafft es die Sicht der Jugendlichen einzufangen und benutz dabei teils außergewöhnliche Vergleiche und Bilder. Alles in allem kann ich doch sagen, dass mir der Schreibstil gefallen hat. Charaktere: Jay ist eher unsympathisch und sogar für einen Jungen seines Alters viel zu introvertiert und merkwürdig. Allerdings ist es ein gut ausgearbeiteter Charakter, der eine starke Entwicklung durchmacht. Sicher etwas überspitzt dargestellt, aber das fand ich nicht störend. Mir persönlich hat leider der innere Antrieb gefehlt. Dass allein der Glits für die Veränderung verantwortlich sein soll, ist mir persönlich zu wenig. Trotz allem ist Jay ein gut gelungener Charakter, dem man einfach alles Gute wünscht. Der Glits ist toll ausgedacht. Da ist mal mehr, mal weniger Transparenz. Mal ein Leuchten, dann wird er kleiner oder größer. Das er sich von Bleistiften ernährt ist ein witziger Aspekt. Das alles hat mich schon angesprochen. Allerdings fehlt mir absolut das Warum und wozu. Da fehlt der Hintergrund und diese Figur agiert mir zu wenig. Rachel ist ein von Grund auf aggressives Mädchen. Sie ist ganz gut gezeichnet, jedoch fehlen bei ihr für meine Begriffe die Wandlungen. Da passiert zwar was, aber teils wird da nicht weiter drauf eingegangen oder es ist zu abgedreht  und nicht altersentsprechend. Warm Rachel überhaupt so extrem ist, wird leider nicht erklärt. Bei ihr fehlt mir der Hintergrund. Es gibt viele Charaktere. Und ich muss gestehen, dass ich sie nicht auf die Reihe bekomme. Zu viele zu gleich wirkende Geheimagenten, Pressemenschen und dann sind am Anfang da noch die anderen Jugendlichen, die irgendwann verschwinden und nicht wieder auftauchen. Meiner Meinung hätte man mit weniger Charakteren mehr erreichen können. Hintergrund: Die Niederlande als Setting ist eine Abwechslung und ebenso ein mir vertrauter Ort, da man doch schon häufiger dort war (ich wohne eine gute Stunde von der Grenze entfernt) Mir schien der Geheimdienst etwas chaotisch und auch die Presseleute überzeugten mich nicht. Den Glits an sich fand ich gut ausgedacht, obwohl mir einfach der Hintergrund fehlte. Wenn das so beabsichtigt ist, hat das der Autor gut gemacht, aber mir hinterlässt es ein unbefriedigtes Gefühl. Fazit: Meine Bewertung liegt genau zwischen drei und vier. Da mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, bleibt der Gesamtdurchschnitt dann noch bei drei. Es entsprach einfach nicht meinen Erwartungen. Die Geschichte war zu abgedreht oder einfach in der Wirrnis nicht richtig stimmig. So empfinde ich es zumindest. Vielleicht habe ich das Buch nicht wirklich verstanden. Sicher gibt es ein tiefere Aussage, dass Jugendliche auch noch einen anderen Kosmos außer dem eigenen sehen sollten, aber der ist nicht eindeutig zu sehen. Sehr schwierig fällt es mir den Leser zu beschreiben, für den Glits etwas ist. Wer eine gut durchkonzipierte Handlung mit einem klaren Abschluss mag, der kann enttäuscht werden. Wer aber gerne bei Geschichte am Ende darüber nachdenken will und es mag gewisse Dinge im Raum stehen zu lassen, für den könnte Glits etwas sein.

    Mehr
  • Mühselige Lektüre

    Glits
    pelznase

    pelznase

    08. April 2013 um 14:42

    Dieses Buch war eine Zufallsentdeckung und irgendwie machte der Klappentext mich neugierig. Allerdings war ziemlich schnell klar, dass “Glits” nicht mein Buch sein würde. Der erste Grund dafür ist sprachlicher Natur. Dazu aber später. Grund Nummer 2 sind die Charaktere. An sich mag ich Charaktere wie Jay: ruhig, schüchtern und anderen Menschen gegenüber nicht sonderlich offen. Aber Jay hat auch Angewohnheiten, mit denen ich gar nicht klarkam bzw die ich in diesen Momenten nicht logisch fand. Vor allem aber gingen seine Gedanken für mein Empfinden sehr oft unerklärliche Weg. Ich habe häufig gar nicht verstanden, wie er gerade auf diesen Gedanken kommt. In dieser Hinsicht kam mir Rachels Wesen eher entgegen. Bei ihr wusste ich wenigstens immer, woran ich war! Dafür ist Rachels großes Manko ihre ewig schlechte Laune und dass sie stets auf Krawall gebürstet ist. Keine Charakterzüge, mit denen ich warm werde. Jedenfalls nicht, wenn sie sich durch die komplette Geschichte ziehen. Das zieht runter und hat mir selber ebenfalls schlechte Laune beschert. Ich schätze aber mal, dass die beiden Charaktere ganz bewusst so angelegt sind (was es für mich aber weder besser noch leichter machte), denn nur mit solchen Persönlichkeiten kann eine Geschichte wie “Glits” funktionieren. Denn der Glits, dieses wundersame Wesen, nimmt Einfluss auf Menschen und ihre wie auch immer gearteten seelischen Querelen. Auf solch ein Wesen sind selbstverständlich auch die Presse, Wissenschaftler und Geheimdienste scharf. In erster Linie um ihn auszuschalten. Denn niemand von ihnen kann mit ihm kommunizieren, ihn verstehen. Das können nur Jay, Rachel und eine Handvoll anderer Kids. Und was einem Verein wie dem Geheimdienst nicht geheuer ist, das ist per se erstmal gefährlich und muss weg. So beginnt für Jay und Rachel eine gefährliche Flucht mit dem Glits. Das könnte an sich eine spannende Angelegenheit sein. Allerdings haben mir einige Dinge solche Probleme bereitet, dass Spannung bei mir keine Chance hatte. Das fing schon beim Glits selber an, der als zwergenhaft klein beschrieben wird, mit einem durchsichtigen Körper wie flüssiges Glas, das in ständiger Bewegung ist. Bitte, wie soll man sich das vorstellen? Vor allem den fließenden Körper? Mir ist das unglaublich schwer gefallen und schließlich sah der Glits in meiner Vorstellung aus wie ein farbverirrter, durchsichtiger Slimer (Ghostbusters). Und ich gehe mal schwer davon aus, dass das so nicht gedacht war. Aber ich brauche an einer wie auch immer gearteten Figur etwas, mit dem ich mir eine Vorstellung machen kann. Mit der Beschreibung vom Glits konnte ich das nicht, so kam es zu Slimer Der zweite wensentliche Grund waren die ganzen  geradezu surrealen Szenen, beispielsweise in einem Gang, der wie ein Gang aussieht, aber doch kein Gang im eigentlichen Sinne ist, oder auch ein Raum, der aufgrund gewisser Vorgänge darin seine Farbe wechselt. Ich habe das gelesen und auch verstanden, was ich da lese, aber es ergab schlichtweg keinen Sinn für mich. Dafür war es zu abgedreht und ich habe lange nicht mal ansatzweise geahnt, welche Botschaft sich  hinter dieser abgedrehten Erzählung verbirgt. Die habe ich erst sehr spät erkannt, wobei ich jetzt mal einfach davon ausgehe, dass ich sie richtig erkannt habe. Dafür spricht Jays Wandlung im Laufe der Geschichte. Auf Rachel trifft meine “Vermutung” wiederum kaum bis gar nicht zu, was meine Vermutung schon wider Lügen straft. Genau deshlab erwähne ich sie hier lieber nicht. Nicht dass ich  falsche Erwartung an das Buch in die Welt setze. Sollte ich richtig liegen, finde ich aber wenigstens, dass es eine schöne Botschaft für ein Jugendbuch ist. Immerhin ist die Pubertät eine schwierige Zeit, das wird kaum jemand bestreiten. Und besser als gute Ratschläge von Eltern sind sicher Tipps, die sich in einer Geschichte verbergen und denen somit -wie hier, das muss ich zugeben- zum Glück der mahnende und pädagogische Zeigefinger fehlt. Das regt wohl eher zum Nachdenken an. Für mich las sich “Glits” ganz schön mühselig, und mehr als fünf Kapitel je Abend habe ich das nicht ausgehalten. Seltsame kurze Sätze, die an sich gar keine richtigen Sätze sind. Eigenartige Formulierungen. Aussprüche, deren Sinn sich mir erst nach wiederholtem Lesen erschlossen, wenn überhaupt. Es war ein sehr holpriger Lesefluss. Ob das an der Übersetzung liegt, kann ich nicht sagen. Aber an sich kann ich es mir nicht vorstellen. Der orangefarbene Look ist sehr auffällig, und ich kann mir dehalb gut vorstellen, dass man beim Stöbern im Buchladen deshalb schnell mal nach diesem Buch greift. Die Optik gibt ja auch so gar nichts über den Inhalt her. Der Name des Autors ist so gedruckt, dass man den Eindruck hat, die Buchstaben wären in Bewegung und würden verschwimmen. Vermutlich muss man es sich so vorstellen, wenn man den Glits anschaut. Mir würde dabei im Nu übel werden. Fazit: Wenn meine Vermutung über die Botschaft dieser Geschichte stimmt, dann finde ich sie für ein Jugendbuch wirklich gut gewählt. Ganz ohne Frage! Mir war das Geschehen trotzdem oft zu surreal, zu abgedreht und somit kaum wirklich greifbar. Mit Rachel bin ich gar nicht warm geworden, mit Jay höchstens so lau. Und vom Glits selber konnte ich mir den Beschreibungen nach einfach kein auch nur ansatzweise klares Bild machen, sodass ich die ganze Zeit mit einem völlig falschen “herumgelaufen” bin. Deshalb war “Glits” nicht mein Fall.

    Mehr
  • Leider nicht durchweg überzeugend

    Glits
    Tru1307

    Tru1307

    25. March 2013 um 12:18

    Glits ist der zweite Jugendroman, den der niederländische Autor Robert Wolfe veröffentlicht hat. In diesem Buch geht es um ein fast durchscheinendes Wesen ohne Namen, das letztlich Glits getauft wird. Nur eine kleine Gruppe von Jugendlichen versteht den Glits überhaupt, was natürlich zu Verwicklungen führt. Ansonsten ist es auch nach der Lektüre schwierig, genau festzustellen, worum es wirklich in dem Buch ging. Obwohl viel berichtet wird, passiert insgesamt wenig und am Ende bleibt die Frage, was dieses Buch dem Leser geben soll. Soll über die Menschheit nachgedacht werden? Über die Umwelt? Über Profitgier? Ich weiß es nicht. Alles wird angerissen, aber nicht komplett behandelt. Das Buch weist gute Ansätze auf: Ich fand es spannend, dass ein Wesen plötzlich da war und wissen wollte, "wie die Menschen sind". Die Handlung beginnt sehr direkt und ohne langes Ausholen beim Thema. Sprachlich fand ich es sehr angenehm zu lesen und ich denke, dass die Zielgruppe ihre Freude an dem Buch haben wird.  Doch leider wurde nur am Rande geklärt, woher das Wesen überhaupt kommt. Gibt es noch mehr "Glits" und was haben sie vor? Wieso erschien es ausgerechnet in den Niederlanden? Und wieso können nur Jugendliche es verstehen? Viele Fragen und wenige Antworten. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr erklärt wird, aber wahrscheinlich war es durch die Perspektive des Romans nicht möglich. Größtenteils verfolgte man ja Jay und hatte nur seine Eindrücke.  Eine weitere Schwachstelle sind für mich die Charaktere, die zwar ganz nett sind, mich aber nicht berühren konnten. Einzig Jay, eine der Hauptfiguren, wurde etwas ausführlicher eingeführt und sorgte dann bei mir auch für den Wunsch, das Buch weiterzulesen. Jay de Bono ist eigentlich ein Eigenbrötler, der Musik liebt und produziert, ansonsten aber ein Außenseiter in seinem Umfeld ist. Er färbt sich mit 15 bereits die Haare alle vier Wochen schwarz und isst Wasabi für den ganz besonderen Kick. Alle anderen Charaktere waren leider nur oberflächlich. Auch hier hätte ich mir mehr Erklärungen und Rückblicke gewünscht, die die Charaktere einfach ein wenig menschlicher gestaltet hätten. So waren sie für mich mehr oder weniger austauschbar. Ein besonderer Blickfang ist meiner Ansicht nach das Cover des Buches. Wenn man das Buch vor sich hat, glänzt die Beschriftung "Glits" metallisch. Man kann sich selbst sehr verschwommen in den Buchstaben sehen. Mit Fantasy kann man vielleicht schon auf den Inhalt schließen, denn auch das Glits ist nicht klar erkennbar. Es ist durchscheinend und verändert seine Größe ab und an. BewertungMit Glits erwartet den Leser eine interessante, aber leider insgesamt zu oberflächliche Geschichte. Es gab vieles, das mir gut gefallen hat, aber durch zu wenige Erklärungen und die fehlende Tiefe der Charaktere wurde das Lesevergnügen geschmälert. Nach dem vielversprechenden Klappentext hatte ich mehr erwartet, aber ich denke, dass die Zielgruppe die Geschichte durchaus mögen wird.

    Mehr
  • weitere