Robert Wringham

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Ich bin raus.

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Robert WringhamIch bin raus
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Ich bin raus
Ich bin raus
 (12)
Erschienen am 11.06.2018

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Rezension zu "Ich bin raus" von Robert Wringham

Pflichtlektüre für alle, die ihrem Leben mehr Zeit schenken wollen
tine1211vor einem Monat



Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung

ALs ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, war dieses Werk Pflicht. Schon länger denke ich darüber nach, was ich verändern kann, um meinem Leben mehr Freizeit zu geben ohne große Einbußen. Robert Wringham hat den Weg bereits geschafft.

Zum Inhalt:

Das Buch ist gegliedert in drei Teile. Zuerst beschreibt der Autor die Falle, in der die Menschen stecken, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Es wird ausführlich das System, was sich dahinter verbirgt, beschrieben. Dieses ist in erster Linie, dass der Mensch arbeiten gehen muss, um zu konsumieren. Und genau hier liegt das Problem, denn die moderne Welt suggeriert ständig, was für Überflüssigen Kram jeder unbedingt haben muss um sich, seinen Nachbarn oder Kollegen zu beeindrucken.
Die Devise lautet immer höher, immer schneller und immer weiter.

Wringham beschreibt sehr anschaulich und humorvoll, welche psychologischen Tricks und Manipulationen sich dahinter verbergen um das Rad am Laufen zu halten.

In Teil zwei und drei folgen Tipss, wie man aus der Falle wieder herauskommt und das System erkennt. Hier gibt es gute Ansätze für Lösungen, wie man sich dem entziehen kann und trotzdem noch ein annehmliches Leben führt. Auch hilft dieser Ratgeber bei der Vorbereitung des Ausstiegs.

Der Autor stellt dabei aber nicht außer Frage, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich in dem System aus Arbeit, Pendelei und Konsum sicher und wohl fühlen und für die es damit auch richtig ist und lässt natürlich jedem die Wahl. Dennoch soll es grundsätzlich jeden Menschen zum Denken anregen, ob so viel Überfluss und Konsum wirklich nötig ist, auch wenn es aus umweltlichen Aspekten ist.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da ich die dargestellten Szenarien und aufgedeckten Manipulationen sehr spannend finde.
Auch wenn der Autor in vielen Bereichen sehr stringent und vermeintlich extrem ist, kann der Leser sich seinen Teil, der zu ihm passt heraussuchen und dennoch aus der Falle herauskommen.

Dieses Buch erhält von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung

Zum Buch:

Verlag: Heyne Verlag

ISBN 978-3-453-60466-7

Erscheinungsjahr: 2018

336 Seiten


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Rezension zu "Ich bin raus" von Robert Wringham

Ein Muss für jeden der ans Aussteigen denkt
anja_75vor 3 Monaten

Dieses Buch war für mich, nachdem ich von meiner besten Freundin darauf aufmerksam gemacht wurde, Pflichtlektüre. Schon länger beschäftige ich mich damit, wie ich es schaffen kann, die Zeit in meinem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu verkürzen und zwar ohne staatlichen Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen oder nur noch von Luft und Liebe zu leben. Der Autor bezieht sich hierbei immer wieder auf den Zauberkünstler Harry Houdini, der auf Grund seiner Entfesselungstricks Bekanntheit erlangte. Es beginnt somit jedes Kapitel des Buches mit einem Zitat von Houdini.

 

Zum Inhalt:

Das Buch gliedert sich nach einem Vorwort von David Cain und einer Einleitung in drei Teile. Zuerst beschreibt der Autor die Falle in der die Menschen stecken, die für einen Dritten in Anstellung arbeiten. Es wird ausführlich das System, was sich dahinter verbirgt, beschrieben. Dieses in erster Linie, dass der Mensch arbeiten gehen muss, um zu konsumieren. Der psychische Clou dahinter ist, dass suggeriert wird, unter anderem durch die Werbung und die Medien, dass es nicht ohne Konsum geht. Die Devise lautet immer höher, immer schneller und immer weiter. Es wird auf sehr unterhaltsame aber auch eindrückliche Weise beschrieben, welche psychologischen Tricks und Manipulationen sich dahinter verbergen.

 

In Teil zwei und drei wird dann beschrieben, wie man sich dem entziehen kann und trotzdem noch ein annehmliches Leben führt. Es folgen einige Erfahrungsberichte des Autors selber und von anderen Personen die sich erfolgreich dem System entzogen haben und damit sehr glücklich sind. Es werden auch mehrere Möglichkeiten vorgestellt, wie der Ausstieg vorzubereiten und gut zu bewerkstelligen ist.

Der Autor stellt dabei aber nicht außer Frage, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich in dem System aus Arbeit, Pendelei und Konsum sicher und wohl fühlen und für die es damit auch richtig ist.

 

Die Analysen der Auswirkungen des Konsums auf das Arbeits- und Lebensverhaltens der Menschen wird sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da ich die dargestellten Szenarien und aufgedeckten Manipulationen sehr spannend finde. Auch sind die eigenen Erfahrungsberichte des Autors sehr unterhaltsam, man findet sich auf jeden Fall an vielen Stellen wieder.

 

Dieses Buch erhält von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung und sollte auf jedem Fall bei einem geplanten Ausstieg zu Rate gezogen werden.

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