Robert Zimmer Denksport-Philosophie

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Inhaltsangabe zu „Denksport-Philosophie“ von Robert Zimmer

Spaß am Denken Philosophisches Fragen und Suchen schärft den Blick auf die Probleme des Lebens und steigert den Erkenntnisgewinn. Denn Philosophie ist »aufgeklärter Alltagssachverstand« (Karl R. Popper). Den kann man hier mit Denksportaufgaben schulen: spielerisch und ganz entspannt. Jedes Kapitel enthält mehrere Bausteine: eine kompakte Einführung in ein zentrales philosophisches Problem, eine Infothek, die historisches Material dazu liefert und wesentliche Begriffe erläutert. Und Aufgaben zum Selberdenken: • Philosophensteckbriefe (Wer war's?)• Philosophische Kopfnüsse (Schärfen Sie Ihren Sinn für philosophische Fragen) • Denk dir was! (Lassen Sie sich durch Gedankenexperimente herausfordern)• Logik-Check (Finden Sie den Widerspruch)• Pro und Contra (Suchen Sie die besten Argumente) Aus der Kategorie Denk dir was!: Stellen Sie sich vor, sie könnten eine digitale Welt programmieren, die in einem entscheidenden Punkt von unserer Welt abweicht. Welches der folgenden Merkmale unserer Welt würden Sie verändern und warum? – Dreidimensionaler Raum– Lineare Zeitentwicklung– Kausalität– Schwerkraft– Sterblichkeit

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  • Interessantes Experiment zum Anstoß eigener philosophischer Überlegungen

    Denksport-Philosophie
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    20. October 2015 um 11:24

    Interessantes Experiment zum Anstoß eigener philosophischer Überlegungen „Wer normal lesen will, sei gleich vorgewarnt: Es gibt hier keinen vorgezeichneten Weg, keinen fortlaufenden Text, der sich in einer von der ersten bis zur letzten Seit fortschreitenden Lektüre erschließt“. Damit gibt Zimmer in seiner „Gebrauchsanweisung für das Buch“ die Richtung vor. Und bleibt natürlich dennoch im Buch die wesentlichen Aspekte der Philosophie und ihrer Themen durch die Zeiten hindurch (mit verschiedenen Beantwortungen natürlich) nicht schuldig. Aber eben nicht in Form eines abhandelnden Sachbuches, dem der Leser zustimmen oder demgegenüber er sich verschließt als Reaktion, sondern die einzelnen Themen und Aspekte der Philosophie sind so aufbereitet, dass neben der sachlichen Orientierung und einer Vermittlung von grundlegenden Personen, Denkschulen und Elementen der Philosophie der Leser immer wieder mit einbezogen wird, man könnte sagen, zu lösende Aufgaben einer eigenen, philosophischen Überlegung und Entscheidungsbildung vorgelegt bekommt. Nach einführenden Kapiteln über das Wesen der Philosophie, ihre Themen und Probleme, sowie eines sehr verständlichen und übersichtlichen Blickes auf den Ursprung der westlichen Philosophie, die Antike, führt Zimmer den Leser dann je an zentrale Themen der Philosophie heran (nicht ohne zuvor noch einen „Werkzeugkasten“ mit an die Hand zu geben, in dem er Logik, Sprache und Argumentation präzise als „Instrumente der Philosophie (und damit auch zur Ausstattung für die Lektüre) beschreibt. Die ersten vier Kapitel sollten somit schon „normal“ gelesen werden. Bevor dann vielfache Möglichkeiten sich bieten, themenorientiert die Lektüre weiter zu vertiefen. Gott, Raum und Zeit, Zufall und Freiheit, Bewusstsein, der Dualismus von Leib und Seele, Gerechtigkeit, Moral und Glück, Kausalität, das Individuum, die Frage der Bewertung der Geschichte. Die zentralen Themen der letzten Jahrhunderte werden in einzelne Schritte unterteilt. Über je eine allgemeine Einführung zum jeweiligen Thema mit „Zwischeneinschüben“ ( „Apropos“ durchzieht die einzelnen Themen und bieten je kleinere Exkurse) hin zu konkreten Aufgaben („Logik-Check“, „Pro und Contra“ Anregungen etc.). In einem „Infor Portal“ fasst Zimmer dann je die philosophischen Betrachtungen durch die Geschichte der Philosophie zum jeweiligen „Problem“ übersichtlich zusammen, bietet auch mal einen „kleinen Philosophensteckbrief“ (zum erraten) und führt immer wieder hin zu kurzen „Kopfnüssen“ für den Leser. So füllt Zimmer seine vorhergehenden „Anweisungen“ zunehmend und gut im Buch mit Leben. Ein vielfältiges Angebot von „Denkmaterialen“ in Form eines „Werkbuchs“ zu liefern, das mit einem breiten „Arsenal von Informationen, Anregungen und Aufgaben“ (immer kurz und präzise gehalten) gefüllt ist. Ein Buch, mit dem es durchaus eine Freude ist zu arbeiten, dass dennoch den Leser nicht vor vereinfachte „Aufgaben“ setzt sondern sein Thema ernst (und damit in Teilen auch sehr abstrakt) nimmt und dabei immer ein stückweit auch spielerisch Wissen vermittelt und zu eigner Urteilsfindung anregt.

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