Robert Zsolnay

Lebenslauf

Die Lust am Reisen auf eigene Faust erwachte bei Robert Zsolnay, geboren 1966 in München, recht früh – mit zwölf Jahren kündigte er die elterliche Urlaubsgemeinschaft und brach, begleitet und geleitet von seiner Schwester, im Hellas-Express nach Athen auf. Das Studium der Wirtschaftswissenschaften bescherte ihm ein Vierteljahr in Nord- und Mittelamerika sowie eine achtmonatige Tour mit den Stationen Indonesien/Australien/Neuseeland und Polynesien. Robert Zsolnay arbeitet als Journalist mit den Schwerpunkten Politik, Kultur, Technik und Reise. Seine Beiträge erschienen u. a. in mare, SZ-Magazin, Arte-Magazin und taz. Nach China gelangte er, weil er und seine Frau Maria schon immer von einer Reise ins Reich der Mitte träumten. Die ausgedehnte Entdeckungstour auf eigene Faust führte die beiden auch ins faszinierende Shanghai. Es folgten mehrere Aufenthalte und Besuche der Perle am Jangtse. MM-City Shanghai ist das Ergebnis wochenlanger Streifzüge durch diese so lebendige Stadt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches New York MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956549380)

New York MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag

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Erscheint am 02.11.2023 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

Alle Bücher von Robert Zsolnay

Neue Rezensionen zu Robert Zsolnay

Cover des Buches New York - Stadtabenteuer Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956548260)
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Rezension zu "New York - Stadtabenteuer Reiseführer Michael Müller Verlag" von Robert Zsolnay

Das neue New York
aus-erlesenvor 4 Jahren

The Ramones, Wale, Essen wie bei Oma und der wohl langweiligste Sport der Welt, wenn man die Regeln nicht kennt. Na klingt das nach Urlaub? Ein entschiedenes JEIN kann da nur die Antwort sein. Doch das monotone Rock Rock Rockaway Beach von Joey, Tommy und Johnny und Deedee macht noch keinen Urlaub perfekt, es sei denn, dass Rumhängen und Schmähgesänge auf Disco singen das Eilixier sind. Da braucht es schon mehr. So was wie Futtern bei Muttern. Oder noch besser: Nonnas, die ihre Küche der Kindheit für andere öffnen. Wie in der Enoteca Maria in Staten Island. Gar nicht weit vom Rockaway beach. Und überhaupt nicht monoton. Ein Baseballspiel für ein paar Dollar – auch wenn die Regeln nur Amerikanern wirklich sinnvoll erscheinen – kann auch schon eine Abwechslung sein. Monotonie? Nicht bei den Staten Island Yankees. Die haben mit den Yankees eines Babe Ruth oder Joe DiMaggio nur den Namen, aber nicht einmal die Spielklasse gemeinsam. Das Feuerwerk am Ende des Spiels – immerhin sind 14 zwischen Juni und September – hat Autorin Dorothea Martin noch am besten gefallen. Auch Monotonie kann aufregend sein. Was fehlt noch? Ach ja, Wale wurden eingangs erwähnt. Ist hier in Queens – wir sind zurück am Rockaway beach – etwa ein amerikanisch riesiges Aquarium mit den sanften Riesen der Meere? Ney, die tummeln sich hier nur a few miles vor dem beach. Wenn man Glück hat, kann man sie auftauchen und herumtoben sehen. Whalewatching ist immer Glückssache.

Eine Glückssache im herkömmlichen Sinn ist der außergewöhnlichste Titel der ersten Bände der Stadtabenteuer-Reihe. Denn New Yorks Extravaganzen in ein derart handliches Buch zu pressen, scheint auf den ersten Blick ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Ohne groß nachzudenken, fallen jedem sofort ein Dutzend Dinge ein, die man in New York tun muss. Dann wäre das Buch schon voll. Dann hätte man aber auch nur das erlebt wie Millionen andere auch. Und dafür 300 Euro aus- und fast neun Stunden im Flieger in Kauf nehmen?

Dorothea Martin zeigt Big Apple wie er nur ansatzweise in ausgewählten Bänden am Rande vorgestellt wird. In ihren Stadtabenteuern kommt niemand auf die Idee völlig überdrehte Shoppingtouren auf der Fifth Avenue zu unternehmen oder stundenlang für die Besteigung von Lady Liberty auf sich zu nehmen. Das sind nur Nebenschauplätze, die für Erstbesucher interessant sind. Doch das New York in diesem Buch wird dem Besucher auf ewig verfolgen, in Gesprächsrunden (After-Vacation-Talks, gibt es sowas? Wenn nicht, dann jetzt) für Furore sorgen, und ein anderes New York sein als man es sich jemals vorstellen konnte. Dafür nimmt man doch gern Fluggebühren und Flugzeit in Kauf, oder?!


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