Robert de Paca Das Nizza-Netz

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Inhaltsangabe zu „Das Nizza-Netz“ von Robert de Paca

Sonne, Socca & Spione – mediterrane Schattenwirtschaft an der Côte d’Azur. Nicolas und Nathalie betreiben in Nizza einen exklusiven Rundumservice für Luxusreisende. Als einer ihrer engsten Freunde unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie fieberhaft nach Hinweisen zu suchen. Hinter der Fassade des mondänen Urlaubsortes stoßen sie dabei nicht nur auf ein gefährliches Netz aus Korruption und Intrigen – sondern auch auf ein dunkles Geheimnis aus Nicolas’ Vergangenheit . . .

Tolle Fortsetzung von In den Straßen von Nizza. Klasse - große Leseempfehlung!

— Wildpony

Politischer Krimi mit Längen, aber mit super sympatischem Ermittlern in gigantischer Lage

— Leserin71

Eine sehr gelungene Fortsetzung mit einigen Überraschungen und sehr leckeren Rezepten!

— kassandra1010

spannender 2.Teil einer Krimireihe

— Vampir989

Unblutiger Schmunzel-Krimi mit Blick in die Arbeit von Spionen und Tontechnik!

— kingofmusic

Sommer, Sonne, Nizza- ein Urlaubs-Krimi

— Diana182

Sonnne, mediterrane Gerichte, savoir-vivre, Politik und Spionage. Spannung an der Cote d'Azur

— danielamariaursula

Ein Krimi, der leicht wie eine Sommerbriese daher kommt und den Leser gar nicht mehr aufhören lässt zu lesen.

— c_awards_ya_sin

Schönes Cover, lädt zum Träumen ein. Schreibstil ist gut und aussagekräftig. Fängt mit super Spannungsbogen an, dann löst sich alles auf.

— Kiki77

Eine gelungene Fortsetzung von "In den Straßen von Nizza" - ein fesselnder Krimi mit einer unkonventioneller Auflösung

— Bellis-Perennis

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  • Tolle Fortsetzung von In den Straßen von Nizza

    Das Nizza-Netz

    Wildpony

    10. July 2017 um 12:07

    Das Nizza-Netz    -   Robert de Paca Kurzbeschreibung Amazon: Sonne, Socca & Spione – mediterrane Schattenwirtschaft an der Côte d’Azur.Nicolas und Nathalie betreiben in Nizza einen exklusiven Rundumservice für Luxusreisende. Als einer ihrer engsten Freunde unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie fieberhaft nach Hinweisen zu suchen. Hinter der Fassade des mondänen Urlaubsortes stoßen sie dabei nicht nur auf ein gefährliches Netz aus Korruption und Intrigen – sondern auch auf ein dunkles Geheimnis aus Nicolas’ Vergangenheit . . . Mein Leseeindruck: Nachdem ich letztes Jahr schon von dem Autor Robert de Paca: In den Straßen von Nizza gelesen habe freute ich mich nun sehr auf den neuen Fall des Ermittlerteams Nicolas und Nathalie. Dieses Mal stehen die Beiden vor einer Herausforderung, denn ihr Freund Tom verschwindet spurlos und dann taucht noch zusätzlich der Vater von Nicolas auf, der die Familie früher einfach sitzen gelassen hat. Also Aufregung auf höchstem Level. Was hat Viktor mit dem Verschwinden von Tom und weiterhin mit der Politikerin zu tun? Und so stehen Nicolas und die schwangere Nathalie vor einem Netz von politischen Machenschaften und Korruption.... Wieder merkt man die Liebe des Autoren Robert de Paca zu dieser tollen Landschaft, zu gutem Essen und zu Nizza. Ich kenne diese Gegend sehr gut und habe mich im Buch sofort sehr wohl gefühlt. Und wieder gibt es ein paar leckere Rezepte und natürlich eine Spannung vom Feinsten auch ohne Mord und Todschlag. Fazit: Wieder ein toller Krimi von Robert de Paca und natürlich auch wieder aus dem Emons-Verlag. Hat mir super gut gefallen und ich war wieder ein klein wenig dabei im Urlaub direkt mit in Nizza. ♥ Von mit gibt es wieder 5 Sterne und als Krimifan eine Riesen-Leseempfehlung *****    

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  • Leserunde zu "Das Nizza-Netz" von Robert de Paca

    Das Nizza-Netz

    Robert_de_Paca

    Nicolas & Nathalie sind wieder in Nizza unterwegs. Aufgrund der positiven Resonanz auf das erste Buch, schlug mir der Verlag  vor, doch meine bereits vorhandene Idee für eine neue Geschichte mit den beiden Protagonisten auszuarbeiten:  Nach „In den Straßen von Nizza“ kommt am 24. Mai 2017 also endlich das neue Buch „Das Nizza-Netz“ heraus. Es hat Spaß gemacht, lose Fäden des ersten Buchs aufzunehmen und weiter zu entwickeln, Nicolas und Nathalie zwar in ihrem gewohnten Umfeld, aber doch neu zu präsentieren. Zum Inhalt: Nicolas und Nathalie betreiben in Nizza einen exklusiven 24-Stundenrundum-Service für vermögende Urlauber. Als einer ihrer Freunde, ein brasilianischer Musiker, unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie  auf eigene Faust in Nizzas Kneipenszene nach Hinweisen zu suchen. Doch hinter der Fassade des mondänen Urlaubsortes stoßen sie nicht nur auf ein gefährliches Netz aus Intrigen – sondern auch auf Schatten aus Nicolas’ Vergangenheit … Soweit der Klappentext, wer dennoch vorab eine Leseprobe möchte, findet sie auf meiner Autorenseite beim Emons-Verlag  oder auf meiner Homepage. Ich würde mich freuen, wenn auch diesmal beim Lesen wieder ein wenig Urlaub im Kopf abläuft und ihr für ein paar mediterrane Momente auf die Reise geht. Die Kommentare der Leserunde in 2014 fand ich sehr interessant, und deshalb freue ich mich, dass der Emons-Verlag auch diesmal wieder 15 Print-Exemplare zur Verfügung stellt. Wir bitten im Gegenzug lediglich um aktive Leserundenteilnahme sowie abschließend eine aussagekräftige Rezension, auch auf den online-Portalen, und gerne auch – wenn es Euch gefallen hat – um eine rege Werbetrommel. Leserunden-Unterthemen: Hier habe ich diesmal keine strikte Unterteilung nach den Kapiteln des Buches vorgenommen, sondern bin an eurer Meinung  zu „Das Nizza-Netz“ im speziellen, sowie zu Krimis im Allgemeinen interessiert (auch in Hinblick auf das nächste Projekt) Die beiden Fragen zu „Schauplatz“ bzw. „Details Land und Leute“ könnt ihr beantworten, wann ihr wollt: vor oder nach der Lektüre (und natürlich auch unabhängig davon, ob ihr ein Rezensionsexemplar gewinnt oder nicht) Die Anmeldung ist bis inklusive Sonntag, 28. Mai möglich , am Montag werden dann die Gewinner bekanntgegeben, und deren Adressen gehen dann postwendend an Emons, damit die Rezensionsexemplare schnellstmöglich verschickt werden können. Wer am 29. Mai nicht erreichbar ist, kann mir seine Postanschrift (mit Angabe des Foren-Pseudonyms!) auch schon mal vorab zuschicken Für Anregungen, Kritiken und Fragen stehe ich gerne zur Verfügung – selbstredend auch für Leser außerhalb dieser Leserunde.

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    • 245
  • Politischer Krimi mit Längen

    Das Nizza-Netz

    Leserin71

    06. July 2017 um 17:24

    Schon den ersten Krimi von Robert de Paca, der in Südfrankreich lebt, habe ich gerne gelesen. Jetzt hat er mit "Das Nizza-Netz" eine Fortsetzung der Geschichte um Nicolas und Nathalie mit ihrem Edel-Limousinen-Service geschrieben.Zum Inhalt:Nicolas wird von der Polizei vernommen, weil bei seinem Freund Tom eingebrochen worden ist. Dazu kommt noch, dass Tom nicht mehr auffindbar ist. Nicolas ist der Überzeugung, dass Tom entführt worden ist. Aber warum und von wem? Auf die Spur kommt er nur mit Hilfe des amerikanischen Geheimdienstes und zusammen stossen sie auf ein Netz von Korruption und Geldwäsche.Meine Meinung:Sofort habe ich mich wieder wohl gefühlt in Nizza, auch wenn sofort klar wurde, dass es hier um Entführung geht. Aber das Privatleben von Nicolas und Nathalie ist so harmonisch, dass ich hoffte, es würde am Ende auch noch so sein.Der Beginn ist super spannend. Leider wird am Ende weniger gehandelt, mehr geredet, Taktik kommt vor Tat. Das war mir persönlich ein bisschen zu wenig Action, aber das sieht jeder anders. Auf jeden bietet der nicht-blutrünstige Krimi eine überzeugende Lösung.Am Ende des Buches finden sich noch ein paar Kochrezepte, die richtig Lust auf Südfrankreich machen.Mein Fazit:Wegen gewisser Längen leider nur gut 3 Punkte. Südfrankreich-Liebhaber werden trotzdem auf ihre Kosten kommen.

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  • Nette Ermittler und skrupellose Politiker

    Das Nizza-Netz

    wampy

    25. June 2017 um 15:54

    Buchmeinung zu Robert de Paca – Das Nizza-Netz „Das Nizza-Netz“ ist ein Kriminalroman von Robert de Paca, der 2017 bei emons erschienen ist. Zum Autor: Robert de Paca lebt seit 1997 in Südfrankreich. Er kennt die Côte d’Azur nicht nur aus der Sicht eines Angestellten der Luxushotellerie und Gastronomie, sondern auch durch seine Tätigkeit als Berater und freiberuflicher Übersetzer. Klappentext: Sonne, Socca & Spione – mediterrane Schattenwirtschaft an der Côte d’Azur.Nicolas und Nathalie betreiben in Nizza einen exklusiven Rundumservice für Luxusreisende. Als einer ihrer engsten Freunde unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie fieberhaft nach Hinweisen zu suchen. Hinter der Fassade des mondänen Urlaubsortes stoßen sie dabei nicht nur auf ein gefährliches Netz aus Korruption und Intrigen – sondern auch auf ein dunkles Geheimnis aus Nicolas’ Vergangenheit . . . Meine Meinung: Die beiden Hauptfiguren Nathalie und Nicolas sind ein Paar und sehr sympathisch gezeichnet. Sie ermitteln zunächst im Fall eines befreundeten Musikers, der entführt worden ist. Bei der Suche nach Anhaltspunkten wird Nizza in vielen Details beschrieben und das südländische Flair der Stadt wird deutlich. Etwas überraschend hat der Fall auch Berührungspunkte mit geheimdienstlichen Vorgängen. Ein weiterer Schwerpunkt der Geschichte ist die Selbstbedienungsmentalität einiger lokaler Politikergrössen. Gerade hier fehlten mir Grautöne. Interessant war die Beschreibung der Ausnutzung wohl vorhandener Gesetzeslücken zur Gewinnmaximierung. Es zeigt, wie schwer es ist, gut gemeinte Gesetzesinitiativen wasserdicht zu verabschieden. Unter den fehlenden Grautönen leidet auch der Spannungsbogen, denn es bieten sich kaum Alternativen, weil alle sehr berechenbar vorgehen. Auch die Polizei agiert sehr zurückhaltend, weil Beweise fehlen und weil die Macht der Politiker doch sehr abschreckend wirkt. Die Stärken des Autors liegen eindeutig in der atmosphärischen Beschreibung und der flüssigen Lesbarkeit des Buches. Als Bonus gibt es noch ein paar Rezepte für lokale Spezialitäten. Auch die Lösung des Falles und die „Bestrafung“ der Übeltäter kann positiv erwähnt werden. Fazit: Neben Stärken in der atmosphärischen Gestaltung und der guten Lesbarkeit gibt es leider auch deutliche Kritikpunkte. Der Figurenzeichnung fehlten fast komplett Grautöne, das dunkle Geheimnis aus Nicolas Vergangenheit war eher grau und die Passagen mit dem Geheimdienst wirkten aufgesetzt. Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen (60 / 100 Punkte). Wer atmosphärisch starke Krimis mag, ist hier gut aufgehoben.

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  • Gelungene Vaterrolle!

    Das Nizza-Netz

    kassandra1010

    22. June 2017 um 21:43

    Nicolas und Nathalie ermitteln wieder. Ihr Freund Tom wird entführt und von Lösegeldforderungen und den Entführern fehlt jede Spur. Ausgerechnet im Moment in großer Sorge um ihren Freund taucht unerwartet Nicolas Vater auf, der Nicolas Mutter und ihn in frühester Kindheit hat sitzenlassen. Es stellt sich nach einigen Diskussionen heraus, dass Victor scheinbar nicht so unschuldig an Toms Entführung zu sein scheint und Nicolas und seine schwangere Freundin Nathalie haben Lunte gerochen.Als sich die Polizei einschaltet und eine prominente Politikerin ebenfalls entführt wird, steht das dreiköpfige Privatermittler-Team vor einem weiteren Rätsel.Die Geheimdienstvergangenheit von Nicolas Vater bringt alle auf die richtige Spur in dieser so schönen und reich verstrickten Welt der Politik und Macht.Eine sehr gelungene Fortsetzung mit einigen Überraschungen und sehr leckeren Rezepten!

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  • spannender 2.Teil einer Krimireihe

    Das Nizza-Netz

    Vampir989

    21. June 2017 um 06:17

    Klapptext:Sonne, Socca & Spione – mediterrane Schattenwirtschaft an der Côte d’Azur.Nicolas und Nathalie betreiben in Nizza einen exklusiven Rundumservice für Luxusreisende. Als einer ihrer engsten Freunde unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie fieberhaft nach Hinweisen zu suchen. Hinter der Fassade des mondänen Urlaubsortes stoßen sie dabei nicht nur auf ein gefährliches Netz aus Korruption und Intrigen – sondern auch auf ein dunkles Geheimnis aus Nicolas’ Vergangenheit . . .Dies ist der 2.Teil einer Krimireihe rund um Nizza.Man kann dieses Buch aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers lesenDer Autor verführt uns an die Cote' Azur,genauer gesagt nach Nizza.Wie auch im 1.Teil ist der Schreibstil leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Zu den mir schon bekannten Personen sind einige neue Gesichter hinzu gekommen.Alle hatten sie unterschiedliche Charaktere ,was die Geschichte sehr abwechslungsreich gemacht hat.Nathalie und Nicolas fand ich wieder sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Mit Ihnen bin ich auf die Suche nach Ihrem verschwundenen Freund Tom gegangen.Die Ermittlungen erwiesen sich als äußerst schwierig und Sie begaben sich dabei manchmal selbst in große Gefahr.Bei Ihren weiteren Nachforschungen stiessen sie auf ein Netz von politischen Machenschaften,diversen Intrigen und vieler Koruption.Diese Themen baut der Autor geschickt in die Handlung mit ein.Dadurch regt er den Leser selbst zum Nachdecken an.Das hat mir sehr gut gefallen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mtgebangt und mitgerätselt.Es ist ein Krimi der es schafft ohne Morde auszukommen und doch sehr packend und mitreissend ist.Dadurch wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Man merkt das der Autor sich gut an der Cote' Azur auskennt.Gekonnt bringt er uns das wunderschöne Nizza und die Umgebung nahe .So erhalten wir einige Informationen über sehenswerte Schauplätze dort.Dies tut der eigentlichen Handlung aber keinen Abruch.Ganz im Gegenteil.Es lockert die Geschichte auf und macht Sie dadurch noch lesesenswerter.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei,das dieses Buch sich sehr gut liest.Die spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.Der Schluss war für mich nicht vorherrsehbar und war ein gelungener Abschluß für diesen faszinierenden Krimi.Das Cover finde auch sehr passend gewählt fur diese Geschichte.Es rundet das billiante Werk ab.Ich hatte viele spannende Lesemomente mit diesem Buch.Für Leseliebhaber von Kriminalromanen ist dieser Krimi sehr zu empfehlen

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  • Wer andern eine Grube gräbt...

    Das Nizza-Netz

    kingofmusic

    19. June 2017 um 14:58

    Man kennt das: man ist auf den Seiten seiner Lieblings-Buchcommunity versunken in den Tiefen der neuen Buchverlosungen und Leserunden und auf einmal entdeckt man einen Namen, mit dem man gute und angenehme (Lese-)Erfahrungen gemacht hat. In diesem Fall lautet der Name Robert De Paca und sein zweiter Nizza-Krimi trägt den Titel „Das Nizza-Netz“. Trotz viel um die Ohren, etlichen SuB-Büchern und anderen Gründen, die einen (eigentlich) davon abhalten sollten, sich auf aktuelle Leserunden zu bewerben, konnte sich der Nerd in mir durchsetzen und ich bewarb mich auf das Buch. Tja, das Ende der Geschichte lest ihr nun – nämlich die Rezension zu besagtem Krimi. Wer hier einen in der Hitze Nizza´s angesiedelten blutgetränkten und vor Gewalt strotzenden Plot erwartet, dürfte arg enttäuscht werden und das Buch sehr schnell wieder zur Seite legen. Die zwei Krimis von Robert De Paca zeichnen sich nämlich eher durch Humor, viel Lokalkolorit und noch mehr durch „das Wasser im Mund zusammen laufenden“ Tipps und Rezepten!!! zu den im Buch angesprochenen Lieblingsspeisen und –getränken der Protagonisten Nathalie und Nicolas aus. Die Geschichte des „Nizza-Netzes“ besteht aus zwei Entführungen, die zunächst nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben, bis der Leser immer weiter in der Geschichte voranschreitet und haarsträubende Einzelheiten herausgearbeitet werden. Das Ende bzw. die Auflösung ist unkonventionell, aber für die „Bösewichter“ absolut verdient und manch einer würde sich (wahrscheinlich) mehr solch „mutige“ Journalisten wünschen, die in der Lage sind, Artikel zu schreiben, die etwas bewirken. Leider bleibt es ein Wunschdenken… Für den ein oder anderen Krimi-Fan mag das Ganze zu unblutig, zu viel um den heißen Brei herum redend sein, aber die Mischung aus „menschlichen“ Neckereien zwischen allen Beteiligten, die Lust auf Nizza und Umgebung machenden Beschreibungen der Orte und Plätze sowie die tiefen Einblicke in das korrupte Politikergerangel (was überall auf der Welt gleich ist und mich immer wieder in Rage bringt) und die mitunter Kopfschütteln verursachenden und zum Grinsen animierenden Methoden des amerikanischen Geheimdienstes machen aus „Das Nizza-Netz“ einen locker-fröhlich-leichten Schmunzelkrimi, der sich schnell und zügig lesen lässt. Danke an den Autor und den Emons-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Unter den Dächern von Nizza

    Das Nizza-Netz

    UlrikeG-K

    18. June 2017 um 22:33

    In Nizza wird eine Lokalpolitikerin entführt! Etwa zeitgleich verschwindet auch Tom, ein brasilianischer Musiker und Freund des Paares Nicolas und Nathalie aus rätselhaften Gründen.Die beiden, die sich ihren Lebensunterhalt mit einem, so der Klappentext "exklusiven Rundumservice für Luxusreisende" verdienen und die manchen Lesern bereits aus dem Band "In den Straßen von Nizza" bekannt sind, begeben sich auf die Suche nach dem Freund und versuchen, die Hintergründe seiner Entführung, denn auch bei ihm handelt es sich um eine solche, aufzudecken.Dabei kommen sie alsbald einem Gewirr von unlauteren Machenschaften auf die Spur, das es zu entflechten gilt....Obwohl der Schauplatz Nizza ist, die heimliche Hauptstadt der Cote d' Azur, und obwohl zumindest dem Vorgängerband bescheinigt wird, dass man beim Lesen "Zitronen riecht und die Sonne auf der Haut spürt", hat sich bei vorliegendem Roman für mich das vielgepriesene und immer wieder beschworene mediterrane Flair wenn überhaupt, dann nur auf den ersten Seiten entfaltet!Es wurde überdeckt von einem politischen Sumpf, in dem man nur ungern waten möchte.Mag ja sein, dass es in der Region Nizza auf lokalpolitischer Ebene nur so wimmelt von Intrigen, von Korruption, Machtmissbrauch und allerhand übler Dinge mehr - aber das alleine ergibt gewiss kein Lokalkolorit, wenigstens nicht, was ich als solches bezeichnen würde.Das Gleiche gilt auch für die seltsame, verworrene und darüberhinaus unsinnige Geheimdienstgeschichte.Der Krimi verliert sich in einem nur schwer durchschaubaren Netz von zum Großteil Nichtigkeiten, und auch nach dem Element Spannung suchte ich bis zur letzten Seite vergebens.So wie die Handlung langweilig ist, was auch an dem Thema liegt, das mich ermüdet, denn es bringt nichts Neues, so sind die Protagonisten leider farblos und uninteressant. Nach Beendigung des Romans verspüre ich keinerlei Verlangen, die Bekanntschaft mit ihnen fortzusetzen. Nicht mit ihnen und auch mit sonst keiner der Figuren, die ebenso blass bleiben, wie Nicolas und Nathalie.Die Politiker sind in bewährter Schwarz-Weiß-Malerei allesamt zwielichtig und hoch unsympathisch, intrigant und zu allem entschlossen, um an die Macht zu gelangen oder doch wenigstens zu bleiben.Im Klappentext wird darüberhinaus noch auf ein "dunkles Geheimnis aus Nicolas' Vergangenheit" angespielt - von dem ich allerdings nichts erfahren habe!Gewiss, Nicolas' Vater Victor, den er bewusst nie kennengelernt hat, taucht, welch ein Zufall, nach gut vierzig Jahren unvermittelt wieder auf, und es stellt sich heraus, dass er seit längerem, erneuter Zufall, ganz in der Nähe seines Sohnes lebt.Und wenn es überhaupt ein dunkles Geheimnis gibt, dann hat das etwas mit Victors Vergangenheit zu tun, nicht aber mit Nicolas, und ist so dunkel gar nicht...Und so plätschert der Roman dahin und auf ein Ende zu, das, wie nicht anders zu erwarten, keine eigentliche Überraschung für den Leser parat hat und auch nicht recht befriedigen kann, so realistisch es auch sein mag.Das Beste an diesem Roman ist für mich der Anhang mit einer Reihe von Rezepten brasilianischer und provenzalischer Spezialitäten, die im Laufe der Romanhandlung  leider nur zu kurze Erwähnung fanden.Schade nur, dass der Hobbykoch Nicolas seiner Leidenschaft hier nicht nachgehen durfte! Es hätte dem Krimi sicherlich zum Vorteil gereicht....

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  • Entführung in Nizza

    Das Nizza-Netz

    tweedledee

    14. June 2017 um 14:58

    Das Nizza-Netz von Robert De Paca ist der zweite Teil der Reihe um Nicolas und Nathalie, die in Nizza einen Rundumservice für Luxusreisende betreiben. Den ersten Teil kenne ich nicht, hatte aber keinerlei Probleme in die Handlung einzusteigen. Nathalie ist schwanger, sie und Nicolas freuen sich auf ihr erstes Kind und alles scheint perfekt. Doch dann erfahren sie, dass ihr guter Freund Tom seit Tagen verschwunden ist, seine Wohnung wurde anscheinend durchsucht. Die beiden machen sich auf die Suche nach Anhaltspunkten, was mit Tom passiert sein könnte. Und viel zu schnell finden sie sich in einem Strudel aus geheimdienstlichen Aktivitäten und politischen Intrigen wieder. Der Prolog fängt spannend an, man wird Zeuge wie eine Frau am helllichten Tag in ein Auto gezerrt, entführt wird. Wer ist die Frau? Und hat das Verschwinden von Tom etwas damit zu tun? Fragen über Fragen, die sich im Verlauf der Handlung aufklären. Beim lesen kommt Urlaubsfeeling auf, man lernt Nizza und die Umgebung kennen, die der Autor sehr schön beschreibt.  Der Plot ist gut angelegt und entwickelt sich in eine interessante Richtung, vor allem als Victor auf der Bildfläche erscheint. Politische Intrigen, Machtspiele und fiese Charaktere. Die Ereignisse kommen realistisch rüber, wie auch das Ende. Ganz so, wie es im real life sein könnte. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und der Autor skizziert seine Figuren schön detailliert, so dass ich mit  Nicloas, Nathalie und den weiteren Protagonisten schnell warm geworden bin. Man erfährt gleich anfangs auch etwas über den ersten Fall der beiden, wie sie sich kennenlernt haben und wie wie Nicolas sein Unternehmen ausgebaut hat. Die beiden führen eine sehr harmonische und liebevolle Beziehung, es gibt keine Zickereien und Streit, was ich als sehr erholsam empfand. Fazit: Insgesamt ist "Das Nizza-Netz" ein eher ruhiger Krimi mit viel Flair, nur ein klein wenig mehr Spannung hätte ich mir gewünscht.

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  • Das Nizza-Netz

    Das Nizza-Netz

    nellsche

    13. June 2017 um 14:46

    Nicolas und Nathalie leben und arbeiten in Nizza. Als einer ihrer engsten Freunde plötzlich verschwindet und seine Wohnung offenbar durchwühlt wurde, versuchen sie sofort herauszufinden, was es mit dem Verschwinden von Tom auf sich hat. Dabei bekommen sie überraschende Hilfe. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf ein unglaubliches Netz aus Korruption und Intrigen.Der Krimi hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und die kurzen Kapitel ließen mich durch das Buch fliegen.Obwohl ich das Vorgängerbuch nicht kannte, kam ich gut in die Geschichte rein. Nicolas und Nathalie wurden kurz vorgestellt, so dass ich alles wichtige von ihnen für diesen Krimi wusste.Nicolas konnte ich mir gut vorstellen. Etwas unverständlich fand ich allerdings sein Verhalten, als er auf Victor traf. Das war mir viel zu harmonisch bei dem Hintergrund. Ansonsten empfand ich ihn in seiner Rolle positiv und überlegt.Nathalie war dagegen nicht wirklich greifbar für mich. Zu ihr habe ich keinen Bezug gefunden, obwohl ich sie nicht unsympathisch fand. Einfach nur etwas blass.Der Plot gefiel mir gut, da er gut durchdacht und nicht alltäglich war. Was hatte es mit der Entführung von Tom auf sich? Und welche Bedeutung hatte​ die zeitgleiche Entführung einer Senatorin? Hängen die beiden Fälle zusammen? Die Machenschaften, die sich nach und nach auftaten, fand ich sehr realistisch dargestellt. Ein wahres Netz aus Intrigen, Korruption und Machtmissbrauch. Leider spiegelte das die Realität wider.Es gab auch einige Beschreibungen des Drumherums, die sich schön lesen ließen, jedoch auch zu Lasten der Spannung gingen.Das Ende war relativ ruhig, also kein Showdown, aber passend zu dem Krimi. Es wurden alle Zusammenhänge aufgeklärt, deren Komplexität mir erst dann ganz bewusst wurde.Ein guter Krimi, der für mich gerne etwas mehr Spannung hätte haben können. Ich vergebe vier Sterne.

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  • Sommer, Sonne, Nizza

    Das Nizza-Netz

    Diana182

    13. June 2017 um 13:48

    Das Cover zeigt ein wunderschönes Postkartenidyl. Hier bekommt man direkt Lust auf Sommer, Sonne und Meer. Der Titel macht deutlich, dass es sich um einen interessanten Nizza Krimi handelt- also kann man auch als Krimi-Fan ein Urlaubsbuch mit an den Strand nehmen. Der Klappentext klingt vielversprechend und liefert schon einen ersten kleinen Vorgeschmack auf die enthaltene Geschichte. Bei diesem Buch handelt es sich bereits um eine Vorsetzung einer Krimi-Reihe. Allerdings bietet der Einstig einen kleinen Rückblick in die Vorgeschichte und liefert die wichtigsten Fakten, so dass kein Gefühl von Defiziten in fehlenden Vorkenntnissen aufkommt. Das Buch beginnt dann alsbald mit Spannung und interessanten Entwicklungen. Die Spannungskurve steigt stetig an und nimmt den Leser bald mit auf eine interessante Ermittlungstour durch die Straßen Nizzas. Die einzelnen Figuren werden sehr gut und anschaulich gezeichnet. Das Ermittlerpärchen ist mir durch seine ganz spezielle Art direkt ans Herz gewachsen und ich habe sie in der gemeinsamen Zeit sehr gerne begleitet. Der Schreibstil ist locker, flüssig und detailreich. Ich war zwar selbst noch nicht in Nizza, konnte mir die Szenen aber sehr gut vorstellen. Sofort habe ich die brennende Sonne am Himmel auf meiner Haut gespürt und hatte den Geruch vom Meer in der Nase. Hier kommt schon mal ein kleiner Hauch Sommer durch das Buch auf die heimische Terrasse. Das Ende war für mich so nicht vorhersehbar und birgt noch die ein oder andere Überraschung. Es schließt das Buch sehr gut und zufriedenstellend ab und beantwortet alle offenen Fragen. Mein Fazit:Ein sehr gelungener Sommer Krimi, der Lust auf Urlaub macht.Die Ermittlungen haben mir sehr gefallen und ich habe die Figuren sehr gern begleitet, hier hätte ich noch Stunden lang weiter lesen können. Daher vergebe ich eine klare Leseempfehlung!

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  • Sonne, Spekulationen, Spionage

    Das Nizza-Netz

    danielamariaursula

    11. June 2017 um 07:18

    Dies ist der Nachfolger von „In den Straßen von Nizza“, aber auch gut ohne dessen Kenntnis einzeln lesbar. Seit Band 1 sind 5 Jahre vergangen. Nathalie und Nicolas sind mittlerweile verheiratet und erwarten ihr erstes Kind. Ihre Agentur für „Rund-um-sorglos-Urlaub“ für mega-reiche Feriengäste läuft bestens und expandiert, sie haben Mitarbeiter und sind daher nicht immer selbst eingespannt. Eines Morgens steht ein Polizist vor der Tür. Ihr Freund Tom, ein brasilianischer Gitarrist wurde von seiner Vermieterin vermisst gemeldet. Die einzige Spur, der er hinterließ war Nicolas Visitenkarte in seinem Gitarrenkoffer. Doch Tom würde niemals freiwillig ohne seine Gitarre verreisen, da kann etwas nicht stimmen. Quasi zeitgleich wird eine Senatorin entführt, aber nach nur wenigen Tagen wieder freigelassen, allerdings ohne ihren rechten Zeigefinger und Daumen. Eine Lösegeldforderung wurde nie gestellt. Dafür steht plötzlich ein Unbekannter bei Ihnen im Garten: Ein Schatten aus Nicolas Vergangenheit und der sucht Tom aus ganz anderen Motiven. Doch was haben Tom und Nicolas mit einem amerikanischen militärischen Nachrichtendienst zu tun. Auch wenn es immer verwirrender zu werden scheint, lässt sich langsam ein Netz der Korruption und Intrigen der Macht und des Reichtums erkennen. Dieser Cote d’Azur Krimi entführt in die tiefsten Niederungen der Korruption, Seilschaften und Intrigen, die sich von kommunaler Ebene bis in den Pariser Senat ziehen. Scheinbar gutgemeinte Entscheidungen, wie die Reduzierung der Abschussquote für Wölfe im Hinterland, kann für Wähler ganz unerwartete Folgen haben. Nicht jede scheinbar ökologisch begründete Entscheidung, ist auch wirklich ökologisch motiviert. Damit unliebsame politische Gegner oder Parteifreunde nicht an die Macht kommen, wird ermittelt und spioniert, damit im scheinbar ungünstigsten Moment eine politische Bombe platzen kann und die Wahl eines Kandidaten verhindert wird. So erhält der Leser hier neben einem spannenden Entführungsfall Einblick in die Affaire um Dominic Strauss-Kahn, aber auch in die Funktionsweise der Nachrichtendienste. Einblicke, die ich fast noch spannender finde, als den Fall um den verschwunden Musiker. Mit Nathalie und Nicolas sind Robert de Paca zwei sehr sympathische Ermittler gelungen, die erfrischender weise weder mit inneren Dämonen, noch mit der Flasche oder ähnlichem kämpfen. Sie sind jung, verliebt und freuen sich auf ihr Baby. Sie sind eigentlich rundum glücklich, doch einen verschwundenen Freund möchten sie nicht hängen lassen. Da Nicolas, ebenso wie der Autor gerne kocht, wird die Spannung durch entspannte Pause bei Tisch aufgelockert, wobei im Anhang Rezepte für selbstgekochten Limonadensirup, Socca, provencalische Sauce u.a. ausführlich erklärt sind. Allerdings sind diese kulinarischen Exkurse ebenso fein dosiert, wie die Ausführungen zur Arbeitsweisen der Geheimdienste, von Tontechnikern oder der Politik und die Affäre um DSK ganz besonders. Die Krimihandlung wird hierdurch bereichert, aber nicht erschlagen. Es gibt keine unrealistischen Verfolgungsjagden und auch das Ende könnte sich tatsächlich so abspielen…. Ein kleiner feiner Krimi mit Niveau und Sonne zwischen den Buchdeckeln, nicht nur für den Sommerurlaub! Ich empfehle ihn gerne mit 4 von 5 Sternen weiter.

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    • 3
  • ein gelungener zweiter Fall, der auf jeden Fall noch 5 Sterne verdient

    Das Nizza-Netz

    Antek

    10. June 2017 um 18:29

    Der Autor hat mir schon „In den Straßen von Nizza“ bewiesen, dass er den Leser geschickt an die Coté d Azur entführen kann und mit eher unkonventionellen, unblutigen Ermittlungen spannend und informativ unterhalten kann. Auch im zweiten Fall für Nicholas ist dies Robert De Paca wunderbar gelungen. Es geht sofort mit der Entführung einer Frau los und damit unmittelbar in medias res.  Nicholas betrifft aber erst einmal die Entführung bzw. das mysteriöse Verschwinden seines Musikerfreundes Tom. Wenig später steht Nicholas Vater Viktor, zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte, mitten im Garten. Den, wie aus der Versenkung aufgetauchten ehemaligen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter, hat die Aufgabe seinen Nachfolger unauffällig zu überprüfen in die Gegend geführt. Viktor will sich aber nicht in erster Linie aufopferungsvoll um seinen wieder entdeckten Sohn kümmern, sondern er ist indirekt nicht ganz unschuldig an der Entführung Toms. Deshalb will er natürlich versuchen gemeinsam mit Nicholas dessen Freund zu befreien, aber nicht nur das, denn es gilt noch mehr Geheimnissen auf die Spur zu gehen und das Rätsel um die entführte Senatorin vom Prolog ist nur eines davon.   Der Sprachstil liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die übersichtlich, recht kurz gehaltenen Kapitel, die mit Perspektivwechsel aufwarten können. So erhält man z.B. auch immer wieder einen Blick auf den entführten Tom in seinem Kellergewölbe. Der Krimi ist eher unblutig, kommt sogar gänzlich ohne Mord aus, hat mich dennoch spannend unterhalten, auch wenn man sich vielleicht nicht vor Hochspannung die Fingernägel abkauen muss. Durch die Mitwirkung Viktors, den ehemaligen Agenten und dadurch dass der Fall rund um ein geheimes Informationssystem aus dessen Zeit aufgebaut ist, sind die Ermittlungen verzwickt und unkonventionell gestaltet. Aber gerade durch das Plaudern aus den „Nähkästchen“ der Geheimdienste und der Tontechnik, wodurch ich einiges Interessante gelernt habe, konnte der  Krimi bei mir richtig punkten. So weiß ich jetzt z.B. wie so manche Stars ihre Radiointerviews vor Auftritten managen. Richtig gut gefallen hat mir auch, dass man viel grinsen und schmunzeln kann. So kann von schon mal von einer „herrschsüchtigen Gewitterziege“ die Rede sein, oder Nathalie kann mit den Worten „Oh Mann, hör sich einer Monsieur GPS an! Muss beim Rückwärtsfahren die Musik leiser drehen, damit er besser sehen kann, wo er hinfährt, macht sich dann aber über weibliche Navigationsdefizite lustig.“ kontern, wenn sich Nicholas über das weibliche Links und Rechts auslässt. Nicholas und Nathalie kannte und mochte ich ja bereits aus dem ersten Fall. Auch hier haben sie mir wieder gut gefallen, besonders ihr liebe- und respektvolles Umgehen miteinander. Mittlerweile leben die beiden zusammen, Nachwuchs hat sich ebenfalls schon angekündigt. Daher hält sich Nathalie eher zurück, kümmert sich aber z.B. perfekt um Gabriela, die Freundin von Tom, dem verschwundenen Gitarristen. Viktor der aus der Versenkung aufgetaucht ist, macht mit Sicherheit als Vater keine gute Figur, hat mich aber oft mittels seiner durchdachten Taktik zum Schmunzeln gebracht. Antipathien ziehen hier vor allem die ebenfalls gelungen dargestellten involvierten Politiker auf sich, bei denen Täuschen, Tarnen und Schmieren an der Tagesordnung steht. Wie schon im ersten Teil hat mir das perfekt in den Krimi eingebundene Lokalkolorit imponiert. Ganz nebenbei während den Ermittlungen bekommt man wunderbare, anschauliche Beschreibungen der mediterranen Kulisse in und rund um Nizza. Gut haben mir auch so kleine Informationen gefallen, die man sonst nicht erfährt, wie z.B. die Teufelslegenden um das Felsendorf Coaraze, das wegen der vielen skurrilen Sonnenuhren sicher auch einen Besuch wert ist. Ganz so viel Zeit seiner Leidenschaft fürs Kochen wie im ersten bleibt Nicholas im zweiten Fall nicht. Nichtsdestotrotz wird ganz klar wieder äußerst lecker und regional gegessen.  Im Anhang befindet sich zudem eine Auswahl an Rezepten. Hier möchte ich vor allem auch den Verweis auf die Homepage, wo man zusätzlich Schritt für Schritt Anleitungen und Bilder bekommt, lobend erwähnen. Im Übrigen lohnt sich ein Blick auf diese auf jeden Fall.

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  • Idealer Urlaubskrimi

    Das Nizza-Netz

    c_awards_ya_sin

    09. June 2017 um 10:57

    Das Nizza-Netz kommt wie eine Sommerbriese daher, lässt einen eintauchen in das Leben von Nicolas und Nathalie und somit die Nizzas. Gleich zu Beginn wird eine nicht grade unvermögende Dame entführt und am selben Tag ein Straßenmusiker. Letzterer ist mit Nicolas befreundet, was das Ermittlerduo - in diesem Fall sogar ein Trio - auf den Plan ruft. Während die Polizei sich um den Fall der Dame kümmert, sind ihnen doch im Fall des Straßenmusikers Tom die Hände gebunden - er könnte ja auch freiwillig weg sein ohne es jemandem zu sagen - fangen Nicolas und Co. an nach ihm zu suchen. Es tuen sich Verbindungen auf mit denen keiner gerechnet hat und endet mit einem für den Leser überraschenden, aber wohl sehr realistischen Szenario. Ein sehr gelungener Krimi wie ich finde.  

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  • laue Sommernacht

    Das Nizza-Netz

    Kiki77

    08. June 2017 um 20:48

    "Das Nizza-Netz" von Robert de Paca ist ein Krimi für schöne Sommertage. Das Cover des Buches stimmt einen schon zum Träumen ein - Sonne, Nizza, schönes Essen. Der Schreibstil ist auch gelungen, das Buch lässt sich gut lesen, deutlich und aussagekräftig mit so manchen Wortwitz zum Schmunzeln. Zu Beginn werden die Hauptakteure Nathalie und Nicolas beschrieben und man kommt gleich in dieses Buch hinein, auch ohne das vorangegangene Buch zu kennen. Die Entführung einer Senatorin und eines Musikers stehen im Vordergrund, wobei Tom, der Musiker keine Ahnung hat für ein Motiv. Dieses nicht vorhandene Motiv zieht sich durch das ganze Buch, wobei auch seine Freunde Nicolas und Nathalie ihn suchen, aber nicht wissen warum ausgerechnet Tom entführt wurde. Bei der Senatorin stehen politische Machenschaften und Geschäfte im Vordergrund. Nicolas` Vater Victor taucht aus dem Nichts aus, was mir sehr suspekt erscheint, und hat das Netz für Spionage aufgebaut, das durch seinen Nachfolger Michel missbraucht wird. Als sowohl die Senatorin als auch Tom wieder auftauchen und noch immer nicht richtig wissen warum sie Entführungsopfer waren fand ich als Auflösung ungewöhnlich. In den ersten Kapiteln wird ein guter Spannungsbogen aufgebaut der aber lasch ausklingt und für mich persönlich wenig Sinn ergibt. Unsere Politiker scheinen alle in einem Netz aus Korruption, Betrug und illegalen/legalen Geldgeschäften verstrickt. Da scheint es egal zu sein aus welchen Land diese kommen und es müssen auch keine hohen Tiere sein, aber für schmutzige Geschäfte auf Kosten des Steuerzahlers beherrschen alle. Auch das der Amerikaner hier im Buch das Netz für die Spionage aufgebaut hat, könnte jedes Land darstellen - denn wer weiß schon wo der nächste Spion wartet.

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