Robert van Gulik

 4,2 Sterne bei 211 Bewertungen
Autor von Der Wandschirm aus rotem Lack, Halskette und Kalebasse und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert van Gulik

Robert Hans van Gulik, † 24. September 1967 in Den Haag

Alle Bücher von Robert van Gulik

Cover des Buches Der Wandschirm aus rotem Lack (ISBN: 9783257218671)

Der Wandschirm aus rotem Lack

 (18)
Erschienen am 20.12.2005
Cover des Buches Halskette und Kalebasse (ISBN: 9783257215199)

Halskette und Kalebasse

 (17)
Erschienen am 22.06.2010
Cover des Buches Nagelprobe in Pei-tscho (ISBN: 9783257219203)

Nagelprobe in Pei-tscho

 (15)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Richter Di bei der Arbeit (ISBN: 9783866152380)

Richter Di bei der Arbeit

 (16)
Erschienen am 15.04.2006
Cover des Buches Die Perle des Kaisers (ISBN: 9783257217667)

Die Perle des Kaisers

 (14)
Erschienen am 20.12.2005
Cover des Buches Geisterspuk in Peng-lai (ISBN: 9783257216226)

Geisterspuk in Peng-lai

 (13)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Tod im Roten Pavillon (ISBN: 9783257213836)

Tod im Roten Pavillon

 (13)
Erschienen am 01.08.2008
Cover des Buches Mord im Labyrinth (ISBN: 9783257213812)

Mord im Labyrinth

 (13)
Erschienen am 01.01.2006

Neue Rezensionen zu Robert van Gulik

Cover des Buches The Haunted Monastery (ISBN: 9780751509625)M_L-Anges avatar

Rezension zu "The Haunted Monastery" von Robert van Gulik

Ein spannender Thriller aus dem alten China mit großartigem Setting
M_L-Angevor 6 Monaten

Die Richter-Di-Bücher von Robert van Gluck gehören zu meinen liebsten Krimis. Das liegt einerseits an dem Setting im China des 16. Jahrhunderts (obwohl Richter Di eine historische Figur des 7. Jh ist), andererseits an dem großartigen Ermittler Richte Di und seinen Gehilfen. Der Richter ist eigentlich ein ständig überarbeiteter Verwaltungsbeamter, so wie das im damaligen China wohl üblich war.

In diesem Buch kommt Di von einer Reise nach Peking zurück in seinen Verwaltungsbezirk Han-yuan und muss vor einem Gewittersturm in einem alten Kloster Schutz suchen. Und schon geht es los. Was mit einem überraschend offen stehenden Fenster anfängt, führt Di auf die Spur eines Rätsels. Drei junge Mädchen haben anscheinend Selbstmord begangen. Di ermittelt und kommt einer. Serie grausamer Sexualverbrechen auf die Spur. Am Ende stellt er den Täter, kann aber die Taten nicht beweisen und muss sich anhören, wie der Verbrecher ihm etwas von höherer Moral erzählt. Doch Richter Di findet einen Weg, für Gerechtigkeit zu sorgen. Ganz nebenher löst er noch ein paar Fälle zusätzlich.

Praktisch während des ganzen Buchs sorgt der Regen für ein Element der Düsterkeit, das die Stimmung in dem geheimnisvollen Kloster verstärkt. Auch die Mönche, die am liebsten gar keine Informationen weitergeben, und der Abt, der Dis Arbeit ständig behindert, sind überzeugend gezeichnet. In einigen Situationen, die für Di gefährlich werden, kann man seine Angst förmlich spüren.

Einige Szenen sind aus heutiger Sicht vielleicht etwas stereotyp und auch die Rolle der Frauen ist nicht unbedingt so, wie man es sich heute wünschen würde, aber es ist eben auch ein älteres Buch. Allein schon für die farbige und interessante Schilderung der Lebensumstände im China des 16. Jh. unbedingt lesenswert.


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Cover des Buches Geisterspuk in Peng-lai (ISBN: 9783257216226)Lilli33s avatar

Rezension zu "Geisterspuk in Peng-lai" von Robert van Gulik

Spannender als erwartet
Lilli33vor 2 Jahren

Taschenbuch: 213 Seiten

Verlag: Diogenes; Auflage: 6. (1988)

ISBN-13: 978-3257216226

Originaltitel: The Chinese Gold Murders

Übersetzung: Irma Siltzer

Preis: vergriffen


Spannender als erwartet


Inhalt:

Richter Di tritt seine erste Stelle an. Sein Vorgänger, Richter Wang, war ermordet worden, und damit gibt es auch schon einen ersten Fall. Zusammen mit seinen Gehilfen Tschiau Tai und Ma Jung stochert Richter Di im Sumpf des Verbrechens. 


Meine Meinung:

Richter Di ist eine historische Figur, ein legendärer Detektiv, der von 630 - 700 n.Chr. in der T’ang-Dynastie lebte. Allerdings hat Robert van Gulik seine Geschichten in die Ming-Dynastie verlegt und deren Gesellschaft und Sitten beschrieben. Und davon, also von den Sitten und Gebräuchen, der Politik und den Religionen der damaligen Zeit im Kaiserchina bekommt man einen sehr guten Einblick. 


Daneben erweisen sich die aufkommenden Kriminalfälle, denn wie im richtigen Leben gibt es hier mehrere Verbrecher gleichzeitig, als recht spannend. Es macht Spaß, mit Richter Di und seinen Gehilfen, ehemaligen Straßenräubern, auf die Suche nach Beweisen und Kriminellen zu gehen. Zum einen brilliert Richter Di durch äußerst kluge Überlegungen, aber auch andere Personen und Kommissar Zufall tragen zur Lösung eines Falles bei. 


Dies ist zwar nicht der Band der Reihe, der als Erstes erschienen ist, da hier aber die Anfänge von Richter Dis Karriere beschrieben werden, eignet er sich als Einstieg für neue Leser sehr gut.


★★★★☆





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Cover des Buches Der Wandschirm aus rotem Lack (ISBN: 9783257218671)Giselle74s avatar

Rezension zu "Der Wandschirm aus rotem Lack" von Robert van Gulik

Richter Di
Giselle74vor 2 Jahren

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon die historische Krimireihe um den mittelalterlichen Mönch Cadfael vorgestellt. Jetzt möchte ich noch weiter in der Zeit zurückgehen und zwar in das China der Tang-Dynastie. Dort läßt der niederländische Schriftsteller und Sinologe van Gulik nämlich seinen Richter Di ermitteln, d.h. zwischen 650 und 700. Jeder der 14 Bände enthält drei miteinander verschränkte Fälle, die Di durch Besonnenheit, Klugheit und Kombinationsgabe löst. In dem oben abgebildeten Roman z.B. geht es um den Tod einer Kanzlersgattin, den vermeintlichen Selbstmord eines Seidenhändlers und veruntreute Rechnungen.
Spannend sind nicht nur die Fälle selbst, sondern natürlich auch das Umfeld. Da Di in allen Gesellschaftsschichten recherchiert, erhält man fast nebenbei einen Einblick in das Leben zu der Zeit, von angesehenen Oberhäuptern bis hin zu Dieben und Prostituierten. Außerdem durchläuft Di in den Bänden die Stationen der damaligen Beamtenlaufbahn. Er startet als Bezirksbeamter und endet als Präsident des obersten Gerichtshofes. Van Gulik beschreibt sehr lebendig auch die jeweiligen mit den Ämtern verbundenen Aufgaben.
Begleitet wird Di von vier Helfern, einem Diener, den er von seinem Vater übernommen hat, einem früheren Betrüger und Falschspieler und zwei Brüdern, die ehemals die ehrenvolle Tätigkeit des Straßenräubers innehatten. Sie kennen sich in ihrem jeweiligen Gebiet gut aus, haben Kontakte oder dienen, im Falle der Brüder, bisweilen auch als Leibwache.
Leider ist diese ungewöhnliche Krimireihe nur noch antiquarisch erhältlich. Es lohnt aber trotzdem nach den Bänden Ausschau zu halten und mit ihnen eine Reise ins Alte China zu unternehmen.

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Robert van Gulik wurde am 09. August 1910 in Zutphen (Niederlande) geboren.

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