Robert van Gulik Der See von Han-yuan

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Inhaltsangabe zu „Der See von Han-yuan“ von Robert van Gulik

In den Bergen versteckt liegt die alte Stadt Han-yuan mit ihrem mysteriösen See, um den sich seltsame Geschichten ranken: Die Leichen der in ihm Ertrunkenen bleiben für immer verschwunden, aber ihr Geister tauchen zwischen den Lebenden auf. Richter Di wird als Bezirksvorsteher von Han-yuan mit einem grausamen Mord konfrontiert...

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  • Rezension zu "Der See von Han-yuan" von Robert van Gulik

    Der See von Han-yuan
    BertieWooster

    BertieWooster

    01. June 2010 um 21:33

    Richter Di hat gerade eine neue Stelle als Bezirksamtmann der beschaulichen Provinzstadt Han Yuan angetreten. Diese liegt an einem gleichnamigen unheimlichen See, aus dem die Leichen von Ertrunkenen nie wieder auftauchen, dafür aber deren Geister. Für den Richter ist die Ruhe in dem Städtchen auch etwas unheimlich, zumal sie aufgrund ihrer Abgelegenheit nicht einmal eine Stadtmauer besitzt, so dass die Kontrolle durch die Behörden schwerer fällt, als bei anderen Städten. Trotzdem geschehen offenbar keine Verbrechen. Sein ungutes Gefühl wird jedoch bestätigt. Denn als ihm zu Ehren von den Honoratioren der Stadt, auf einem Boot mitten im See ein Fest gegeben wird, wird eine Tänzerin, die kurz zuvor der Gesellschaft eine Art erotischen Tanz dargeboten hat, und Richter Di vor einem Komplott warnen wollte, im See ertränkt. Es bleibt jedoch nicht bei diesem Todesfall. Wie in vorangegangenen Krimis, die van Gulik auf Vorlage chinesischer Kriminalfälle und Detektivgeschichten nachempfunden hat, muss Richter Di auch hier wieder drei Fälle lösen. So z.B. den der Braut, die nach der Hochzeitsnacht Tod aufgefunden wird, deren Leiche jedoch unter verdächtigen Umständen verschwindet. Dafür taucht in deren Sarg die Leiche eines Handwerkers auf. So beginnt er zu ermitteln. Durch geschickte Befragungen und durch tatkräftige Hilfe seiner Gehilfen trägt er die Fakten zusammen und zieht seine Schlüsse. Während der Mord an den Handwerker relativ schnell gelöst werden kann, kann er sich den Tod der Kurtisane nicht erklären. Erst die Lösung eines „Schachproblems“ hilft ihm das Komplott aufzudecken. Dabei gerät er und seine Gehilfen auch noch in die Bredouille. Man darf sich durch die Einleitung nicht verwirren lassen, da diese nicht mit Richter Di beginnt, sondern mit einem Beamten zur Zeit der Ming Dynastie, der auch an den See als Ermittlungsbeamter agieren muss und dort die unheimliche Bekanntschaft einer Geisterkurtisane macht, die ihm seine dunklen Machenschaften aufdeckt. Diese erzählt ihm die Geschichte von Richter Di. Wie immer ist es Robert van Gulik gelungen zu zeigen, mit welchen logischen Mitteln Richter Di seine Arbeit pflichtbewusst verrichtet. Dabei teilt er sich die geistige Arbeit mit seinem väterlichen Gehilfen Wachtmeister Hung, während die Muskelarbeit bei Ma Jung und Tschiau Tai bleibt. Insgesamt ein sehr guter Rätselkrimi, jedoch nicht nur zum mitraten, sondern auch mit einer abwechslungsreichen Handlung.

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