Robert van Gulik Der Wandschirm aus rotem Lack

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Inhaltsangabe zu „Der Wandschirm aus rotem Lack“ von Robert van Gulik

Richter Di dringt mit seinem Assistenten inkognito in die Unterwelt von Wei-ping ein und lebt für zwei Tage und Nächte an der Seite ihres Herrschers.

Wer Agatha Christie mag und keine Berührungsängste mit fremden Kulturen hat, sollte Richter Di unbedingt mal beim Ermitteln begleiten!

— JuliaB
JuliaB

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  • Undercover-Einsatz im Alten China

    Der Wandschirm aus rotem Lack
    JuliaB

    JuliaB

    15. February 2014 um 12:51

    Chinesisches Reich im 7. Jahrhundert n. Chr.: Der Bezirksrichter Di ist eigentlich im Urlaub, doch bald werden er und sein Gehilfe Tschiau-Tai in mehrere knifflige Fälle verwickelt. Sein dortiger Kollege braucht seine Unterstützung in einem kniffligen Mordfall an einer jungen Frau, in dem ein reichverzierter Wandschirm aus rotem Lack eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Der Selbstmord eines reichen Händlers gibt auch Rätsel auf, denn die Witwe scheint den Verlust des Ehemannes nicht sonderlich zu betrauern. Zudem scheint die lokale Unterwelt ein reges Interesse an den beiden Reisenden zu entwickeln. Aber der scharfe Verstand von Richter Di schläft auch im Urlaub nicht... Hercule Poirot im Alten China: mit der (historisch belegten) Figur von Richter Di ist Robert van Gulik eine faszinierende Symbiose von altchinesischen Erzählungen und westlichen Kriminalromanen gelungen. Als Krimi zeichnet sich das Buch nicht durch großartige Action oder Spannung aus, dafür löst Richter Di seine Fälle mit scharfer Beobachtungsgabe und Verstand, so dass auch erst eher verwirrende Details für den Leser zuletzt Sinn machen. Die Schilderungen vom Leben im Alten China sind liebevoll und gut geschrieben und verraten, dass sich der Autor, der lange Jahre als Diplomat in China gearbeitet hat, sich mit dem Stoff bestens auskennt. Manche Dinge mögen für den modernen Leser zwar etwas befremdlich wirken, aber gerade die exotischen Details machen nicht unwesentlich den Reiz des Buches aus. „Der Wandschirm“ ist nicht Richter Dis erster Fall, aber man kann damit problemlos in die Reihe einsteigen, ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Und obwohl van Gulik seine Krimis bereits in den 1950er und 60er Jahren geschrieben hat, wirken sie heute immer noch frisch und unterhaltsam.

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  • Rezension zu "Der Wandschirm aus rotem Lack" von Robert van Gulik

    Der Wandschirm aus rotem Lack
    BertieWooster

    BertieWooster

    02. July 2010 um 08:52

    Zwar muss Richter Di auch in diesem Band wieder wie gewohnt drei komplizierte Kriminalfälle lösen. Diesmal aber in einer ganz anderen Rolle. Denn eigentlich möchte er mit seinem Gehilfen in einem anderen Gerichtsbezirk Urlaub machen. Um nicht erkannt und aufgehalten zu werden, stellt er sich nur seinem Amtskollegen vor. Aber was ein richtiger Detektiv ist, der steckt seine Nase auch im Urlaub in verdächtige Fälle. Schon bald erfährt er von einem verdächtigen Selbstmord und wird selbst für einen Straßenräuber gehalten. Damit beginnt eine ganz ungewohnte Art der Ermittlung. Wie in anderen Bänden auch spielen dabei auch amouröse Abenteuer seines Gehilfen und auch der Täter und Opfer eine gewisse Rolle. Wie immer lässt der Autor den Leser weitgehend an den Gedankengängen des Richters teilhaben. Trotzdem gelingt ihm zum Schluss noch eine überraschende Offenbarung. Ein sehr unterhaltsamer huistorischer Rätselkrimi.

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