Roberta De Falco Die trüben Wasser von Triest

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Inhaltsangabe zu „Die trüben Wasser von Triest“ von Roberta De Falco

Eine alte Dame schwimmt tot im Triester Hafenbecken. Der Fall präsentiert so viele Verdächtige wie die altehrwürdige Stadt Kaffeehäuser. Eine lästige Angelegenheit für Commissario Benussi, der wegen seiner Diät im Moment besonders schlechte Laune hat. Wenn er wüsste, dass er in Kürze sein Leben riskieren wird, um das des Mörders zu retten, würde er dies für einen makabren Scherz halten.

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  • Die trüben Wasser von Triest

    Die trüben Wasser von Triest

    Flickercat

    04. March 2016 um 21:14

    In Triest wird die Leiche einer unbeliebten, alten Dame im Wasser gefunden. Kein leichter Fall für Commissario Benussi und sein Team, da fast jeder im Umfeld der Toten ein Mordmotiv gehabt hat… Gerade das erste Drittel des Buches habe ich als ziemlich anstrengend empfunden. Der Fall kommt nicht so richtig ins Rollen, stattdessen kommen in schnellem Wechsel Unmengen an Nebencharakteren zu Wort, deren dramatische Lebensgeschichten aufgerollt werden, obwohl man sie als Leser noch kaum einordnen kann. Nicht leichter wird die Orientierung dadurch, dass gleich zwei Charaktere von Adoptiveltern aufgezogen wurden und sich daran zurückerinnern. ^^ Ab dem Zeitpunkt, wo man dann allmählich den Überblick behalten kann, hat mir das Buch besser gefallen. Der Fall wirkt wirklich sehr wirr und der Täter bleibt lange Zeit im Dunkeln, da es so viele Verdächtige gibt, das hat mir gefallen. Ich muss allerdings auch sagen, dass das ganze Geflecht am Ende doch sehr viele Zufälle in sich vereint und dadurch zu konstruiert auf mich gewirkt hat. Recht nervig fand ich den Kommissar. Zum Fall hat er eigentlich nur wenig beigesteuert, trotzdem stand er häufig im Mittelpunkt – mit seinen Diätproblemen, schlechter Laune und einer eher unsympathischen Art. Einzig seine aufmüpfige Tochter konnte da noch ein bisschen „Spannung“ in sein Privatleben bringen. Stilistisch hat mir „Die trüben Wasser von Triest“ eigentlich ganz gut gefallen, allerdings waren die Handlungssprünge nicht immer ganz leicht nachzuvollziehen (gegen Ende wirkt es zum Beispiel so, als sei das Mordopfer jetzt zum zweiten Mal beerdigt worden?). Knappe drei Sterne für einen Krimi, der nicht schlecht war, mich aber trotz seiner recht komplexen Struktur nicht so richtig packen und mitreißen konnte. Vielleicht lag es daran, dass er einfach so viele verschiedene Geschichten und Themen miteinander verbinden wollte, das für nichts genug Raum geblieben ist, sich so richtig zu entfalten? Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!

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  • Die Wasser um diesen Todesfall sind wahrlich trüb ...

    Die trüben Wasser von Triest

    Bellis-Perennis

    17. July 2015 um 08:27

    Schauplatz dieses Krimis, der Auftakt einer neuer Serie sein kann/soll, ist die ehemalige k.und k. Hafenstadt Triest. Ein Hauch von morbider Nostalgie weht gemeinsam mit der Bora durch Straßen und Plätze. Ein Idyllischer Ort, schwämme da nicht die Leiche einer alten Frau im Hafenbecken. Commissario Benussi muss sich darum kümmern. Doch nicht nur um die Tote, sondern auch um seine Tochter, sein Übergewicht und so manches andere mehr, was ihn an den Rand der Verzweiflung bringt. Anfänglich als Unglück klassifiziert, blies doch an jenem Abend die Bora recht kräftig und die Tote, Signora Ursula Cohen war eine alte Frau, wächst sich der Todesfall zu einem veritablen Mord und einer ganzen Reihe von Verdächtigen aus. Mehr als eine Person hat ein handfesten Motiv und kein echtes Alibi für die Tatzeit. Liegt das Mordmotiv in der Vergangenheit von Ursula Cohen? Haben doch fast alle Beteiligten in ihrer Kindheit Kränkungen, Verletzungen und Enttäuschungen erlitten. Die Autorin entwickelt eine Menge von Handlungssträngen, die im Laufe der vielschichtigen Geschichte zu einem einzigen zusammengeführt werden. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen gut angelegt. Der Commissario hadert vor allem mit sich selbst (und seinen Eßgewohnheiten). Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen.

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  • Ein Ausflug nach Triest

    Die trüben Wasser von Triest

    Tanzmaus

    25. February 2015 um 16:56

    Im Hafenbecken von Triest wird die Leiche der 90-jährigen Ursula Cohen gefunden. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, entpuppt sich dann bei der Obduktion als Mord. Commissario Benussi soll in diesem Fall ermitteln, aber eigentlich hat er keine rechte Lust dazu. Er steht kurz vor der Rente und möchte sich endlich intensiv seinem Hobby und Wunschtraum Krimi-Autor zu werden, widmen. Auch die erneute Diät trägt nicht dazu bei, seine Stimmung zu heben. Zusammen mit seinen Kollegen Elettra Morin und Valerio Gargiulo macht er sich aber dann doch an die Ermittlungen, die sich nicht so einfach gestalten. Viele hatten einen Grund, die alte Dame ins Jenseits zu befördern. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Angefangen beim Gärtner, dem Chauffeur bis hin zur Pflegerin, wurden alle von ihr getriezt und schikaniert. Selbst der Besitzer der Villa, in der Ursula Cohen lebte,  sowie der Neffe und seine Frau warteten sehnsüchtig auf das Ableben der alten Dame. Nur wer hat von all diesen Verdächtigen am Ende tatsächlich nachgeholfen?   Das Buch ist kein typischer Krimi, da es sehr unblutig zugeht und die alte Dame das einzige Mordopfer bleibt. Man merkt der Autorin an, dass sie eigentlich Drehbuchautorin ist, denn die Geschichte wird sehr anschaulich beschrieben. Neben Triest bekommt der Leser auch einen sehr bildhaften Einblick in das Leben in Triest, die Leute und den Ort an sich. So kann man sich alles gut vorstellen und natürlich auch, dass das Buch vielleicht einmal verfilmt werden könnte.  Durch die detaillierten Beschreibungen entwickelt sich die Geschichte natürlich etwas langsamer als bei einem normalen Krimi. Jedoch ist es keineswegs langweilig sondern ein interessanter gedanklicher Ausflug nach Triest. Ebenso ausführlich lernt der Leser die ganzen Verdächtigen, ihr Leben und die jeweiligen Motive kennen. Er wird damit in die Lage versetzt, selbst Ermittlungen anzustellen und sich seine Gedanken zum wahren Täter zu machen. Es gibt einige Spannungspunkte und viele Wendungen, falsche Fährten und ein für mich doch überraschendes Ende. Auch wenn es eher ein ruhiger Krimi ist, so ließ er sich doch leicht und flüssig lesen. Im Vordergrund stehen die vielen Verdächtigen und deren Geschichte, weniger der Mord und die Jagd nach dem Täter.  Dennoch ist das Buch sehr interessant und unterhaltsam.   Fazit: Ein gutes Erstlingswerk von einer Drehbuchautorin, die schafft, den Leser nach Triest zu einem Mordfall zu entführen und ihn dabei Land und Leute kennenlernen lässt.

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  • Nicht überzeugt

    Die trüben Wasser von Triest

    silberfischchen68

    22. November 2014 um 18:57

    Dieses Buch wurde auf der großen jährlichen Buchvorstellung unseres örtlichen Buchhändlers vorgestellt und uns von der einen Buchhändlerin wärmstens empfohlen. Leider teile ich ihre Begeisterung nicht. Einen Großteil des Buches nimmt das Privatleben des Kommissars ein, ein altmodischer, spleeniger und übergewichtiger Kerl, der permanent mit seiner Diät kämpft, mit seiner Frau über Kreuz liegt und die renitente Tochter läuft auch völlig neben der Spur. Dass er der Fall  nicht sofort als Selbstmord deklariert können wir nur seinen beiden jungen Helferlein Elettra und Valerio verdanken. Als die beiden dann noch eine Affaire miteinander beginnen, wurde der Platz für die Krimihandlung noch enger. Achja, eine Krimihandlung gab es ja auch noch, sehr multikulti und vor vielen Jahren in Auschwitz beginnend geht es darin um sehr viel Hass und Gier. Die schlimmen Geschehnisse haben mich allerdings nicht wirklich erreicht und kalt gelassen, vermutlich weil dies alles zu kurz abgehandelt wurde. Wär ja sonst auch nicht mehr genug Platz im Buch für den Kommissar gewesen, den ich am Schluss dann wirklich für die überflüssigste Person in dem Buch befand...gelöst haben den Fall eigentlich die anderen beiden. An der Auflösung waren dann wirklich alle Protagonisten des Buches irgendwie beteiligt und die Zufälle waren wirklich erstaunlich. Das muss auch der Autorin aufgegangen sein, denn immerhin rechtfertigt sie sich am Schluss im Gespräch zwischen Elettra und der Staatsanwältin gleich noch selbst, als sie die Staatsanwältin sagen lässt, dass sowas ja nicht mal dem ausgefuchsesten Krimiautor einfallen würde...*aua* Vom Schreibstil her jedoch gut und die Grundidee der Krimihandlung auch...das wars dann aber auch...

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  • Leserunde zu "Die trüben Wasser von Triest" von Roberta De Falco

    Die trüben Wasser von Triest

    DER AUDIO VERLAG

    Die Tage werden kürzer – Zeit für einen richtig guten Krimi mit skurrilem Kommissar! Wie wäre es mit »Die trüben Wasser von Triest« von Roberta de Falco, gelesen vom Tatortkommissar Dietmar Bär? Ja, dann seid ihr hier richtig!  Kurzer Hinweis: Wir haben aus Versehen das Buchcover für die Hör-Runde aktiviert und nicht das Hörbuchcover, also nicht wundern, kleiner Fehler von uns ;). Die alte Dame Ursula Cohen wird tot aus dem Hafenbecken in Triest gefischt und Kommissar Benussi glaubt an einen Unfall. Doch die 90-Jährige hatte zahlreiche Feinde. Wer hat sie umgebracht - war es ihr Neffe, deren Exfrau, die Haushälterin, der Freund der Tochter? Zum Inhalt: Im Triester Hafenbecken schwimmt die Leiche der 90-jährigen Ursula Cohen. Eine lästige Angelegenheit für Commissario Benussi, der sich bereits auf seine Pensionierung freut und wegen seiner Diät besonders schlechte Laune hat. Nur zu gern würde er den Fall als Unfall abtun. Doch seine ehrgeizige Kollegen Elettra und Valerio glauben an einen Mord und je länger sie ermitteln, desto mehr Verdächtige tauchen auf: Der Neffe wartet seit Jahren auf die Erbschaft und auch seine Exfrau hat ein Auge auf die Villa der Toten geworfen. Die Haushälterin hasst ihre Chefin aus sehr persönlichen Gründen und sogar der gegängelte Gärtner hat ein Motiv. Hier geht es zur Hörprobe: Für die neue Hör-Runde verlosen wir unter allen Teilnehmern acht Hörbücher und fünf Bücher zum Erscheinungstermin! Vielen Dank dafür an Pendo! Was ihr dafür tun müsst? Antwortet kreativ auf unsere Frage: Stellt dir vor, du bist ein grimmiger Kommissar - mit welcher Eigenschaft treibst du deine Kollegen in den Wahnsinn und warum? Schreibt hier eure kreativen Beiträge bis einschließlich Mittwoch, 03.09.2014. Die glücklichen Gewinner werden dann direkt am 04.09.2014 von unserer Glücksfee gezogen und benachrichtigt. Die Gewinner sind gebeten, im Anschluss an die Hör-Runde ihre Rezensionen hier bei lovelybooks und auch auf weiteren Foren (eigenen Blogs, bei amazon etc.) zu verfassen und uns diese gern zu mailen. Vielen Dank! Bei Fragen stehen wir euch selbstverständlich wie immer gerne zur Verfügung :). Liebe Grüße, euer DAV-Team

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    • 196

    Wildpony

    14. October 2014 um 14:04
    irismaria schreibt ich hatte auch das Printbuch und folgende Einteilung: Kapitel 1-4 Kapitel 5-9 Kapitel 10-15 Kapitel 16-20 ab 21

    Ah... danke :-) dann werde ich noch nachträglich posten *freu*

  • Viele Verdächtige, viele Motive

    Die trüben Wasser von Triest

    ChrischiD

    14. October 2014 um 10:45

    Im Hafenbecken wird eine alte Dame tot aufgefunden. Nachforschungen ergeben, dass es scheinbar viele Menschen gibt, die nicht traurig über ihr Ableben sind. Daher gibt es genauso viele Verdächtige und Commissario Benussi hat nun alle Hände voll zu tun. Denn es gibt nicht nur viele Verdächtige, sondern ebenso viele Motive, und keiner scheint hundertprozentig die Wahrheit zu sagen. Benussi, auf Grund seiner Diät, sowieso schlecht gelaunt, wäre nun überall lieber als an seinem Arbeitsplatz, doch der Tod der Dame will aufgeklärt werden... Dieser Fall ist nicht nur für Benussi von Anfang an verwirrend. Auch der Leser muss konzentriert bei der Sache sein, um keinen Hinweis zu verpassen. Obwohl man auf Grund der beobachtenden Erzählweise mehr Informationen besitzt als der Commissario, vor allem im Hinblick auf die Richtigkeit der Alibis, fällt es sehr schwer die richtigen Schlüsse zu ziehen. Würde nur einer, vielleicht noch zwei Verdächtige die Unwahrheit sagen, wäre dies vielleicht möglich, doch hier scheint niemand aufrichtig zu sein. Noch dazu hätte jeder ein Motiv, wodurch die Verwirrung komplett wird. Daher bleibt nichts anderes übrig als wirklich Schritt für Schritt vorzugehen, und jeden Hinweis doppelt und dreifach zu prüfen. In der Theorie hört sich dies nun sehr langwierig und langweilig an, doch in der Umsetzung ist dies mitnichten so. Manchmal würde man Benussi zwar gerne kräftig schütteln, wenn er wieder einmal keine Lust verspürt, doch glücklicherweise hat er Mitarbeiter, die sich nicht scheuen, ihm ihre Meinung ins Gesicht zu sagen, so dass es doch immer weiter voran geht. Es tauchen immer wieder unerwartete Wendungen auf, die das Geschehen lebendig halten und das Tempo hoch. Auch die Spannung steigt kontinuierlich an, da es immer mehrere potentielle Spuren gibt, die mal mehr mal weniger zur Aufklärung beitragen. Dem Geschehen ist gut und leicht zu folgen, auf Grund des lockeren Sprachstils, der hier gegeben ist. In „Die trüben Wasser von Triest“ wird ein interessantes Bild der Stadt und seiner Bewohner gezeichnet, das den Leser neugierig macht sich die Szenerie einmal selbst anzuschauen. Außerdem möchte man unbedingt noch einiges mehr von Benussi und seinem Team lesen.

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  • Benussi und die Tote im Wasser

    Die trüben Wasser von Triest

    Grandville

    13. October 2014 um 18:16

    Commissario Benussi hat ein Problem - nein, eigentlich hat er zwei Probleme. Erstens eine Leiche im Hafenbecken von Triest und seine Diät mit der einhergehenden schlechten Laune. Das alles wäre schon schlimm genug, doch es weht gerade der Bora... die alljährlichen stürmischen Winde mache es dem Hobby-Autoren nicht gerade leichter den Fall zu klären. Dies ist der erste Roman von Robert de Falco, die eigentlich Drehbuchschreiberin ist und Roberta Mazzoni heißt. Laut Klappentext und Verlagsinformation sind weitere Bücher in Vorbereitung. Triest... es muss eine schöne Stadt sein. Zwar typisch italienisch, aber auch sehr melancholisch. Commissario Benussi, eine Type für sich. Sehr von sich eingenommen und im Grunde wie so oft, wenig dahinter. Trotzdem ist er nicht unsympathisch, es hat nur lange gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin. Besonders gegen Ende des Buches, ist er mir näher gekommen. Allerdings kann ich verstehen, dass er auf die Rente wartet und von einer Karriere als Autor träumt. Die anderen Figuren z.B. die Polizisten Elettra und Valerio, oder auch die Familie und Freunde des Opfers waren interessant. Ein eher düsterer Krimi, der mich lange hat rätseln lassen, wer der Täter war. Man merkt, finde ich, dass die Autorin Drehbücher schreibt. Viele Szenen konnte ich mir, dank der Beschreibungen, als Film vorstellen. So viele Verdächtige, die alle einen nachvollziehbaren Grund hatten. Clever fand ich die eingeschobenen Rückblicke und die Auflösung des Ganzen. Auch die privaten Verwicklungen hatten es in sich und ließen einen Mitleiden. Ein solider Erstling, mit einer guten Auflösung. Der Roman lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ein eher ruhiger Krimi, bei dem die Figuren und ihre Geschichten im Vordergrund stehen. Wer eine wilde und aufregenden Verbrecherjagd erwartet, ist hier fehl am Platz. Auch würde ich diesen Krimi eher als unblutig beschreiben. Genau das richtige für einen stürmischen Herbstabend, wie ich finde. Auf das Sofa kuscheln und ist das stürmische Triest abtauchen. Ich werde auch den nächsten Fall vom Benussi lesen.

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  • tiefe Abgründe nicht nur im Hafenbecken

    Die trüben Wasser von Triest

    irismaria

    23. September 2014 um 09:15

     „Eine alte Dame schwimmt tot im Triester Hafenbecken. Der Fall präsentiert so viele Verdächtige wie die altehrwürdige Stadt Kaffeehäuser. Eine lästige Angelegenheit für Commissario Benussi, der wegen seiner Diät im Moment besonders schlechte Laune hat. Wenn er wüsste, dass er in Kürze sein Leben riskieren wird, um das des Mörders zu retten, würde er dies für einen makabren Scherz halten. Triest, der Bora weht. Die Stadt mit der großen habsburgischen Tradition leidet unter den typischen italienischen Verhältnissen, findet Commissario Ettore Benussi: keine Disziplin, keine Autorität. Wo soll das hinführen? Zum Glück hat er nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung, und dann wird er endlich den lange geplanten Kriminalroman schreiben. Doch gegenwärtig muss er sich noch um die realen Toten kümmern. Als die 90-jährige Ursula Cohen leblos im Hafenbecken treibt, zeigen sich so viele Menschen in ihrem Umfeld verdächtig, dass er auf die Hilfe seiner jungen Kollegen Elettra und Valerio dringend angewiesen ist ...“ Der Kurztext gibt gut wieder, worum es in »Die trüben Wasser von Triest« geht: weniger um spannende Action und atemberaubenden Thrill, sondern mehr um das Umfeld der Toten und ihre Geschichte. Dazu passt die Vielzahl von Verdächtigen. Wie ich es von anderen italienischen Krimis kenne und schätze, wird auch die italienische Gesellschaft kritisch beleuchtet und aus dem Privatleben der Ermittler erzählt. Mein Fazit: ein atmosphärisch dichter typisch italienischer Krimi aus einer untypischen Stadt.

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  • Roberta De Falco - Die trüben Wasser von Triest

    Die trüben Wasser von Triest

    miss_mesmerized

    14. September 2014 um 17:00

    Aus den trüben Wassern von Triest wird die Leiche einer alten Dame gefischt. Was sich zunächst wie ein Unfall anlässt entwickelt sich schnell zu einem undurchdringlichen Fall. Ursula Cohen wurde gehasst, von allen Menschen, die mit ihr zu tun hatten. Immer länger wird die Liste der Verdächtigen: Martin Skok, der Gärtner und Chauffeur, den sie andauern schikanierte und dem sie mehrere Monatsgehälter schuldete; Violeta Amado, ihre Pflegerin, der sie das Leben zur Hölle machte; Danilo Ros, der Eigentümer der Villa, in der sie zeitlebens wohnen durfte und der die alte Frau endlich loswerden wollte; Sergio Cohen, ihr verschuldeter Neffe, der durch die Erbschaft wieder etwas Luft zum Atmen bekommen hätte; dessen Exfrau Marisa, die es ebenfalls auf die Villa und das Geld abgesehen hatte und daher die Dame regelmäßig besuchte. Commissario Benussi und seine zwei Inspektoren Elettra Morin und Valerio Gargiulo drehen sich scheinbar im Kreis. Je mehr sie von der Tatnacht aufdecken, desto verdächtiger werden alle und an Motiven mangelt es nicht. Ist die Entdeckung Violetas über Ursula Cohens Vergangenheit der Schlüssel zur Lösung? Der Krimi taucht ab in traurige Seelen, enttäuschte Lebensgeschichten und den Wunsch vergangenes Leid zu rächen. Es ist nicht so sehr die spannende Frage nach dem Mörder, die den Roman trägt, sondern das Leid einzelner Figuren, das sich nach und nach entfaltet und ihr verhalten erklärt, wenn auch nicht entschuldigen will. Ein großes Geständnis über das Leben des Opfers rundet die Geschichte am Ende ab. Der Fall dreht sich scheinbar im Kreis doch ist dieses Kreisen nur ein annähern an die Figuren, die im Gegensatz zu vielen Romanen des Genres hier alle nicht oberflächlich bleiben, sondern ungeahnte Tiefen erhalten. Auch die Atmosphäre des Handlungsortes wird nicht nur eingefangen, sondern zum elementaren Bestandteil. Kein klassischer Suspense Krimi, der an den Nerven zehrt, sondern eher eine Psychostudie mit Mord.

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  • Im trüben Wasser von Triest, ein packender Kriminalroman!

    Die trüben Wasser von Triest

    Line1984

    11. August 2014 um 10:55

    Klappentext: Eine alte Dame schwimmt tot im Triester Hafenbecken. Der Fall präsentiert so viele Verdächtige wie die altehrwürdige Stadt Kaffeehäuser. Eine lästige Angelegenheit für Commissario Benussi, der wegen seiner Diät im Moment besonders schlechte Laune hat. Wenn er wüsste, dass er in Kürze sein Leben riskieren wird, um das des Mörders zu retten, würde er dies für einen makabren Scherz halten. Triest, der Bora weht. Die Stadt mit der großen habsburgischen Tradition leidet unter den typischen italienischen Verhältnissen, findet Commissario Ettore Benussi: keine Disziplin, keine Autorität. Wo soll das hinführen? Zum Glück hat er nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung, und dann wird er endlich den lange geplanten Kriminalroman schreiben. Doch gegenwärtig muss er sich noch um die realen Toten kümmern. Als die 90-jährige Ursula Cohen leblos im Hafenbecken treibt, zeigen sich so viele Menschen in ihrem Umfeld verdächtig, dass er auf die Hilfe seiner jungen Kollegen Elettra und Valerio dringend angewiesen ist ... Meine Meinung: Commissario Benussi ist auf Diät, das er deshalb schlechte Laune hat ist daher verständlich. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht das er bald sein Leben riskieren wird um einen Mörder das Leben zu retten! Würde man ihm dies erzählen würde er es für einen albernen Scherz halten. Triest eine typisch Italienische Stadt, ohne Disziplin und ohne Autorität. Er weiß nicht wohin das noch führen soll umso erleichtert ist er das er nur noch wenige Jahre bis zu seiner Pensionierung hat, denn dann kann er endlich seinen lange geplanten Kriminalroman schreiben. Doch nun muss er sich erst einmal um die realen Toten kümmern. Als die 90 jährige Ursula tot im Hafenbecken treibt, sind so viele Menschen in ihren Umfeld verdächtig das er unbedingt die Hilfe von seinen jungen Kollegen Elettra und Valerio braucht! Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, und hatte sehr hohe Erwartungen aber ich muss sagen meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Wir lernen den sympatischen Commissario Benussi kennen, der aufgrund seiner Diät ziemlich übel launig ist. In Gedanken ist er immer bei seiner Pensionierung, denn dann möchte er sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Endlich möchte er einen Kriminalroman schreiben, doch lange kann er nicht davon träumen, denn die Realität holt ihn schnell ein, denn es gibt eine Tote, um die er sich kümmern muss. Allerdings stellt sich dieser Fall als gar nicht so leicht heraus, denn im Umfeld der Toten gibt es zahlreiche Verdächtige. Benussi muss ich eingestehen das er ohne die Hilfe seiner beiden jungen Kollegen nicht weiter kommt..... Der Schreibstil der Autorin sorgt dafür das der Leser sofort im Bann der Geschichte gefangen ist, man kann und möchte nicht mehr mit dem Lesen auf hören. Man fliegt über die Seiten und begibt sich gemeinsam mit Benussi auf die Jagd nach dem wahren Mörder. Überraschende Wendungen lassen einen den Atem anhalten! Kurz gesagt ein klasse Kriminal Roman den ich geradezu verschlungen habe! An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Pendo Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars bedanken! Das Cover: Das Cover wirkt auf mich wunderschön und verträumt, doch dieser erste eindruck täuscht. Dennoch gefällt mir das Cover richtig gut! Fazit: Mit "Im trüben Wasser von Triest" ist der Autorin ein spannender und fesselnder Kriminalroman gelungen, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Daher bekommt dieses Buch von mir 5 von 5 Sternen, denn ich habe mich mehr als gut unterhalten gefühlt!

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