Roberto Benigni Mein Dante

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Inhaltsangabe zu „Mein Dante“ von Roberto Benigni

Die hoch komische und heiß glühende Liebeserklärung an einen Klassiker der Weltliteratur Natürlich kennen Sie Dantes »Göttliche Komödie«. Natürlich wissen Sie, dass sie zu den wichtigsten Texten unserer Kultur gehört, dass sie die ganze Welt umfasst, vor allem aber die Hölle und das Paradies noch dazu. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie sie tatsächlich einmal gelesen? Macht nichts. Denn jetzt haben Sie die Gelegenheit, mit dem Schauspieler Roberto Benigni auf eine schaurig schöne Entdeckungstour durch Dantes ungeheuerlichen Kosmos zu gehen. Benigni ist seinem Dante verfallen. Und mit seiner maßlosen, hinreißend komischen und bewundernd respektlosen Liebeserklärung wird jeder Leser zum verzauberten Dante-Anhänger. Mit einem Vorwort von Umberto Eco.

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  • Rezension zu "Mein Dante" von Roberto Benigni

    Mein Dante

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    16. July 2010 um 11:09

    Als Benigni das erste Mal die „Göttliche Komödie“ zu lesen begann, soll er es wenig später wütend zusammengeklappt haben und erzürnt gerufen haben:“ So was! Der hat mir meine Idee geklaut“. Der Überlieferung nach soll er es aber weiter gelesen haben in der Hoffnung, Dante sei das Buch misslungen und er könnte es dann besser machen. Seit diesem Tag hat der italienische Schauspieler, Regisseur und Komiker, das Buch nicht mehr zu geschlagen, weil er dann wusste, dass es sich hier um ein Buch über das überwältigende und gefährlichste Abenteuer der Menschheit handelte. Fortan begab auch Begnini sich auf Reisen, zog von Ort zu Ort durch Italien und trug auf der Bühne mit seinem unverwechselbaren, toskanischen Akzent die Göttliche Komödie vor. Aus diesen Auftritten Begninis hat man nun ein Buch gemacht, dass einem sofort in den Bann zieht. Seine Begeisterung ist dermaßen ansteckend und unterhaltsam nacherzählt, dass man augenblicklich die Scheu vor diesen siebenhundert Jahren alten Nationalepos Italiens und dem grandiosen Machwerk der Weltliteratur verliert. Man merkt als Leser auf jeder Seite, dass der Autor mit Leib und Seele dabei ist, wenn es um die Deutung und Entschlüsselung von Dante und seinem Werk geht. Für ihn ist sie ein göttliches Geschenk, ein Beitrag zur Dichtung, die durch Schönheit und Lebensfreude auch heute noch glänzt. Bis heute haben sich Künstler über die Jahrhunderte hinweg von diesem gewaltigen Versepos inspirieren lassen, so auch Benigni, der hier eine hoch komische und heiß glühende Liebeserklärung hinterlassen hat. Mitunter vergleicht er Dante und dessen Begleiter Vergil auf der ungeheuerlichen Reise durchs Inferno sogar mit Laurel und Hardy, denn komische Stellen finden sich zuhauf in diesem großen europäischen Klassiker. Wer sich also bisher noch nicht so recht an das große Epos des Mittelalters heranwagte, dem sei dieses Buch als Einstieg empfohlen, denn die Begeisterung und die Wiederbelebung dieses siebenhundert Jahren alten Bestsellers ist so lebendig und unterhaltsam, so hinreißend komisch und eine bewundernd respektlose Liebeserklärung, dass man sofort begreift welch ein gewaltiges und volkstümliches pralles Füllhorn an Sinnesempfindungen wir hier in den Händen halten. Dante, der ja zugleich die Hauptfigur seiner Dichtung ist, geht hier gemeinsam mit dem römischen Dichter Vergil, für uns durch die Hölle, Fegefeuer und Paradies Umberto Eco, der auch ein Vorwort dazu verfasste, legte dem Regisseur Benigni nahe, er möge doch die Göttliche Komödie verfilmen, was man sich nach dieser Lektüre sehr gut vorstellen kann.

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