Roberto Bolaño Die Naziliteratur in Amerika

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Inhaltsangabe zu „Die Naziliteratur in Amerika“ von Roberto Bolaño

Der Jahrhundertautor Roberto Bolaño entwirft in diesem unvergleichlichen Roman ein Schreckenskabinett der Welt und der Literatur. In dreißig fiktiven Lebensgeschichten süd- und nordamerikanischer Nazi-Schriftsteller streift er nicht nur finstere kulturelle und historische Realitäten, sondern skizziert zugleich eine ungeheuerliche und bizarre Parodie der Literaturgeschichte. Die Palette seltsamer Gestalten reicht vom Exzentriker und Clown bis hin zum Fanatiker und Wahnsinnigen, allesamt Zeugen von Bolaños unverwechselbarem Stil und seiner genialen Imaginationskraft.

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  • Rezension zu "Die Naziliteratur in Amerika" von Roberto Bolaño

    Die Naziliteratur in Amerika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2012 um 14:55

    Hier handelt es sich um die Sammlung fiktiver Biographien amerikanischer Schriftsteller, die in der äussersten Rechten anzusiedeln sind. Mit viel Phantasie kreiert Bolaño Leben und Werke aus dem Nichts. Dabei klingt in der einen oder anderen Geschichte durchaus viel Lächerlichkeit aus den stier an Kirche und Traditionen festhaltenden Autoren mit. Meine Lieblingsgeschichte ist die von Louis Fontaine da Souza aus Rio de Janeiro. Er widerlegt in seinen Werken nacheinander Voltaire, Diderot, d'Alembert, Montesquieus, Rousseau, Hegel (den er ab und zu mit Kant verwechselt), Marx, Feuerbach und in seinem sechsbändigen Opus magnum Sartre. Immer wieder unterbrochen seine kreativen Phasen durch Einlieferungen in psychiatrische Kliniken. Grandios.

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