Roberto Bolaño Die romantischen Hunde

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Inhaltsangabe zu „Die romantischen Hunde“ von Roberto Bolaño

Für Roberto Bolaño, den illusionslosesten und letzten Romantiker des 20. Jahrhunderts, war Dichtung seine wahre Berufung und die eigentliche Quelle aller Literatur. Seine Gedichte sind visionär und surreal, aberwitzig und melancholisch. Sie sind ein Loblied und zugleich ein Abgesang auf jene Generation der „romantischen Hunde“, die die Welt verändern wollte und unter die Räder kam: „Wenn wir genau hinhörten, könnten wir hören, wie die Türen der Geschichte zufallen / oder die Türen des Schicksals.“ Diese erste deutsche Gesamtausgabe von Bolaños Gedichten ist ein Ereignis für alle, die den Traum der Poesie weiterträumen.

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    Die romantischen Hunde

    michael_lehmann-pape

    07. July 2017 um 14:01

    Intensive GedichteDurchaus gelingt es Bolano auf jeden Fall, seine suchende Person, seine „zarten Seiten“ vielfach auf die Seiten dieses Buches zu bannen. Was die Lektüre am Ende insgesamt lohnt.Davon abgesehen, dass die kurzen, kürzesten und längeren Gedichte (fast) immer auch den Leser zum Nachdenken der eigenen Person anhalten.Wenn sich Bolanos etwa in der Mitte des Buches der „Ungekannten“ nähert, die im entscheidenden Moment sagt „Ach“ oder „erbleicht“, dann sind dahingeflossene Hoffnungen das Thema, die Bolano mit dem Herbst assoziiert,„Sie sagt, ihr gehe es gut. Du sagst, Dir gehe es gut…..dann kommt der faulige Atem, die hohlen Augen..:“Extreme Brüche, die entgegengesetzte Gefühle erzeugen, die den Blick hinter die Fassaden werfen. Und dieser ist nicht immer angenehm und hat selten zu tun mit den „glänzenden Fassaden“, auf die man ja auch immer gerne selbst hereinfallen möchte.„Eine Person streichelt dich, scherzt mit dir, ist sanft zu dir und spricht dann nie wieder ein Wort“.Immer wieder wird deutlich, dass Bolano persönliches erleben zu Grunde legt und in diesem nach allgemeinen Regeln dann sucht, die selten zu finden sind.Was im Langedicht „die Neochilenen“ assoziativ, Seite für Seite dann auch reale Hintergründe für den Leser enthält. Davon, dass „reine Inspiration“ vorrangig war, von „Methode keine Spur“ und daher ein „heilloses verlorengehen“ im Raum steht und das Leben als Dealer dann nicht mehr weit entfernt war.Vom Inhalt abgesehen, der durchaus zu berühren versteht, ist es allerdings nicht einfach, die sprachliche Form der Gedichte und nicht weniger Brüche in den Gedanken durchweg zu genießen. Hier und da bedarf es manchmal des mehrmaligen Lesens, um Zusammenhänge zu verstehen, eingestreute Schimpfnamen und Schimpfwörter irritieren eher, als dass sie den Leser emotional mit in das Gedachte hineinnehmen.Was dann wieder in den „Ich träumte“ – Sentenzen wunderbar aufgefangen wird, in denen beides, Resignation und Hoffnung, Sehnsucht und harte Realität sich mit starken Bildern immer die Waage halten.Für das Gesamtwerk Bolandos sicher nicht der als erstes zu empfehlende Einstieg, aber zur Ergänzung der Romane und um der Person der verstorbenen Romanciers und Dichters dann ergänzend nahzukommen eine gelungene Zusammenstellung in ebenso gelungener Übersetzung.

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