Roberto Bolano Telefongespräche

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Inhaltsangabe zu „Telefongespräche“ von Roberto Bolano

Sei es eine Parodie auf die korrupte Preisvergabe im Literaturbetrieb, ein meisterhaft arrangierter Dialog zwischen zwei Polizisten, die sich als die ranghöchsten Schlächter der chilenischen Militärdiktatur entpuppen, oder die hinreißende Liebesgeschichte zwischen einer Hochspringerin und dem Gehilfen eines russischen Gangsterbosses: Der Kampf um Geld, Erfolg oder Sex hält Bolaños Figuren auf Trab. In diesen 14 traurigen und zugleich schrecklich komischen Geschichten entführt uns der große Erneuerer der lateinamerikanischen Literatur in die Labyrinthe des Lebens - entlang der Grenze zwischen Fiktion und Realität.

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  • Rezension zu "Telefongespräche" von Roberto Bolano

    Telefongespräche

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. February 2012 um 21:50

    Einfach lesen.... unbedingt. Und sich für den Menschen Bolaño interessieren. Denn es steckt viel mehr drin, als man hier erklären könnte. Zwei Zitate, die mich zum Schmunzeln gebracht haben: "Und obwohl Clara wenig über sich zu sagen wusste, sprach sie über nichts anderes."(S. 174) und "Tony wurde nie zornig, stritt sich nie, als hielte er es für völlig zwecklos, einen anderen Menschen von seiner Ansicht zu überzeugen, als glaubte er, dass alle Menschen Verirrte seien und es anmassend sei, wenn ein Verirrter dem anderen zeigen wollte, wie man den rechten Weg findet. Einen Weg, den nicht nur niemand kannte, sondern der wahrscheinlich auch gar nicht existierte."(S. 219)

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  • Rezension zu "Telefongespräche" von Roberto Bolano

    Telefongespräche

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2009 um 19:03

    Roberto Bolanos [b]Telefongespräche[/b] fasst 14 Kurzgeschichten die von entwurzelnden Menschen handeln, herumgewirbelt vom Leben versuchen sie das zu bleiben was sie sind. Menschen. Bolano schreibt mit etwas Wehmut aber auch dezenten Schalk über Schriftsteller die sich mit dem Preisgeld von Literaturwettbewerben über Wasser halten, über Liebhaber die von einer geheimnisvollen Geliebten (die sie zwangsläufig schon gar nicht mehr lieben) in die Tiefe der Seele mitgerissen werden, von Pornodarstellern die versuchen ihr Glück in der Liebe zu finden oder auch Bücherklauenden Jungen die mit fremden Männern (mit Pistolen im Hosenbund) Freundschaft schliessen. Er schreibt von Sex ohne Liebe, von Tod ohne Trauer, Liebe die wie von einem Wind getragen (mit rasendem Herzschlag fluktuierend) mal hier und mal dorthin fliegt oder Menschen die sich selbst spüren, begreifen und akzeptieren aber dennoch behaupten nicht sie selbst zu sein. Auch wenn die Geschichten einen Anfang und auch einen Mittelteil zu haben scheinen bleibt das Ende meist offen, nicht selten beschließt der Tod persönlich eine Erzählung. Wenn man Chilenischen Schriftstellern auch einen Hang zum Surrealismus nachsagt so lässt Bolano diese Elemente nur zwei bis drei mal im ganzen Band durchscheinen viel mehr sind es seine persönlichen Lebenserfahrungen die in die Geschichten mit einfließen und die der Leser in kleinen Happen zu lesen bekommt. Hat man das Buch durch und ist interessiert an des Schriftstellers Biographie überrascht es einen kaum (jetzt nicht direkt Charaktere) aber doch Charakterzüge aus seinem Leben wieder zu erkennen. Freunde Lateinamerikanischer Literatur dürfen einen Blick riskieren, alle anderen ebenfalls.

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