Roberto Cotroneo Wenn ein Kind an einem Sommermorgen

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Inhaltsangabe zu „Wenn ein Kind an einem Sommermorgen“ von Roberto Cotroneo

An einem Sommermorgen beginnt Roberto Cotroneo, seinem Sohn einen langen Brief zu schreiben. Er erzählt ihm darin von Büchern, die ihn selbst seit seiner Jugend begleitet haben. In einfachen Worten schreibt er über Literatur, über den Umgang mit Büchern, über das Lesen. Dabei sind es nicht Kinder- und Jugbücher, von denen er spricht, sondern Werke der Weltliteratur, und es gelingt ihm, sie einfühlsam und leicht, für jedermann verständlich darzustellen. Anhand von Autoren wie T. S. Eliot, J. D. Salinger, Robert Louis Stevenson, Thomas Bernhard und Italo Calvino denkt Cotroneo über die Bedeutung der Buchtitel nach, über Struktur und Form von Romanen und Gedichten, über Versmaß und Metapher, über die Rolle des Erzählers und die Verwung von Dialogen, über das Verhältnis von Fiktion und Realität: Literatur ist für Cotroneo eine der großen Offenbarungen des Lebens.§Sieben Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe hat er seinen Brief an den inzwischen älter gewordenen Sohn erweitert. E r erklärt ihm den Vorgang des Schreibens selbst; dabei geht es ihm nicht darum, "wie Bücher technisch geschrieben werden, sondern welche emotionalen und intellektuellen Prozesse sie voraussetzen". Phantasie und Kreativität sind für Cotroneo die "Zauberkräfte des Lebens": "Die Phantasie ist keine Zutat, die das Leben in den Mußestunden ein bißchen verschönt. Sie ist eine grundlege Existenzweise."
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