Roberto J. De Lapuente

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Roberto J. De LapuenteRechts gewinnt, weil Links versagt
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Rechts gewinnt, weil Links versagt
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Erschienen am 01.03.2018
Roberto J. De LapuenteRechts gewinnt, weil Links versagt
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Rechts gewinnt, weil Links versagt
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Erschienen am 01.03.2018

Neue Rezensionen zu Roberto J. De Lapuente

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Rezension zu "Rechts gewinnt, weil Links versagt" von Roberto J. De Lapuente

Sehr gut, aber...
wschvor 6 Monaten

Die Analysen, die Aussagen, die Gedanken, Hinweise und Lösungsvorschläge, die Roberto J. De Lapuente durchführt, macht, auf den Tisch legt beziehungsweise beschreibt, sind teilweise bestechend, teilweise zumindest diskutabel. Denn die Ursache für den Wähler- und Sympathisanten Zustrom der AfD oder Pegida ganz besonders in den mittlerweile gar nicht mehr so 'neuen' Bundesländern muss ja einen Grund haben. Es ist das andauernde 'Weiter-So' der Raute formenden (Zitat:) "ewiglichen Kanzlerin". Es ist das nachvollziehbare dort weit verbreitet Gefühl des Abgehängt-Seins, des Abgehängt-Werdens.

Der Autor gibt eine gründliche Betrachtung der Ansichten und Aussagen von Oscar Lafontaine, von Sarah Wagenknecht, von Jutta Ditfurth, Sigmar Gabriel und Weiteren ab. Er schaut sich an und erläutert, wie und weswegen aus der ehedem grossen SPD die (Zitat Seite 79) „mittlerweile kleine Splitterpartei der Sozialdemokraten“ werden konnte. Er beschäftigt sich mit den ganz links aussen agierenden Mitglieder der Partei "Die Linken", also mit den ganz links aussen stehenden linken Linken. Er äussert Gedanken zu den Fragen "Kapitalismus abschaffen?", "Hartz IV abschaffen?", "NATO und EU abschaffen?" und der Alles entscheidenden, bei den linken Linken so beliebten Frage "Den schlechten Menschen abschaffen?"

Bei all der positiven Kritik (leider) auch die negative Kritik nicht unterbleiben: der Schreibstil mit den manchmal ziemlich verschwurbelten Schachtelsätzen, die Unmenge an speziellen Termini (zu Deutsch Fremdwörtern) macht das Lesen etwas mühsam. Trotz den immer wieder auftretenden originell formulierten, die Fakten auf den Punkt bringenden Formulierungen.

Schade, den vom Gedanken- und Vorschlagsgut her betrachtet ist das Buch mehr als lesenswert. Auch und besonders für die Mitglieder der kleinen Splitterpartei SPD, für die Realos und die ganz links aussen stehenden Linken unter den Linken. Gegebenenfalls natürlich auch für Gelbe (oder sind die mittlerweile in’s Telekom-rosarot abgedriftet?), für Schwarze , die die so genannte Mitte alternativlos in Beschlag nehmen (wollen). Ebenso für AfDler, die wissen wollen, weswegen sie eigentlich gerade dieser Partei ihre wertvolle Stimme geben.

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