Roberto Mistretta Tödliches Gelübde

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Inhaltsangabe zu „Tödliches Gelübde“ von Roberto Mistretta

Bei der 500-Jahrfeier einer Bruderschaft im sizilianischen Villabosco wird der Präsident des Ordens, Nofrio Falsaperla, von einem gigantischen Holzkreuz erschlagen.§Ein tragischer Unfall? Das Schweigen der Ordensbrüder spricht Bände. Offenbar war Falsaperla nicht gerade ein angenehmer Zeitgenosse: Skrupelloses Machtgebaren und eine unstillbare Passion für junge Frauen hatten ihm Feinde in den eigenen Reihen eingebracht, wie Maresciallo Bonanno schnell herausfindet. Und sein Instinkt sagt ihm, dass die verschwiegene Gemeinschaft noch weitere Leichen im Keller liegen hat.

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  • Rezension zu "Tödliches Gelübde" von Roberto Mistretta

    Tödliches Gelübde

    tedesca

    21. December 2010 um 11:47

    Der vierte und bisher letzte Teil der Maresciallo-Bonanno-Reihe greift wieder ein top-aktuelles Thema auf, indem er sich u.a. mit der Thematik der Selbstmordattentate beschäftigt und die Rechtfertigung des Tötens für einen höheren Zweck infrage stellt. Wobei die Geschichte an sich großteils im Montanvalle spielt, wo einige sehr grausame Morde passieren, die alle im Zusammenhang mit einem antiken Holzkreuz zu stehen scheinen. Als sein engster Mitarbeiter schwer verletzt wird, zieht Bonanno gnadenlos alle Register seines berühmten Bulleninstinkts und heftet sich an jede Spur wie eine Zecke. Ganz nebenbei macht er noch seiner geliebten Rosalia einen Heiratsantrag, die auf ihre ganz persönliche Weise mit einer erpresserischen Noch-Ehefrau abrechnet. Wie immer steht im Vordergrund der Geschichte der übergewichtige Maresciallo, der so garnichts mit dem oben zitierten Montalbano aus der entsprechenden Reihe von Camilleri zu tun hat. Witzig trotzdem diese kleine Ehrerbietung an den großen Autor! Alles in allem ein solider Krimi, gut zu lesen, unterhaltsam und spannend. Jetzt heisst es warten auf Teil 5!

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