Inhalt
In einer längeren Einleitung stellt Herr Simanowski vor, was eine Sprachmaschine ist und wie sie grundsätzlich aus philosophischer Sicht gesehen werden kann. Danach setzt er sich in fünf Kapiteln mit jeweils einem konkreten Aspekt der Sprachmaschinen aus philosophischer Sicht auseinander. So geht es darum, wer eigentlich schreibt, ob bzw. welchen Sinn eine Sprachmaschine in dem Geschriebenen sieht oder mit dem Geschriebenen meint, welche Werte mit den Texten einer Sprachmaschine vermittelt werden, inwieweit wir die Vorschläge und Entscheidungen der Sprachmaschine nur noch übernehmen und warum sich Sprachmaschinen entwickelt haben und nicht wieder verschwinden werden. Den Abschluss bildet ein kurzer Diskurs zu philosophischer Medienkompetenz.
Am Ende des Buches finden sich 17 Seiten Anmerkungen und weiterführende Lesehinweise sowie ein Personenregister.
Subjektive Eindrücke
Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein äußerst wichtiges Buch, weil man mit den hier vermittelten Einsichten besser einschätzen kann, wie man eine Sprachmaschine sinnvoll nutzen kann und was man ggf. damit auslöst und auch, welche gesellschaftlichen Trends durch den massenhaften Einsatz von Sprachmaschinen zu erwarten sind.
Das Buch ist gut lesbar geschrieben. Man muss kein/e Philosoph/in sein, um folgen zu können. Für mich war es auch höchst interessant und spannend, das Buch zu lesen. Viele meiner unterschwelligen Vermutungen habe ich hier erläutert und logisch nachvollziehbar wiedergefunden. Aus meiner Sicht sollte das Buch zum Grundstamm einer Entwicklung von KI-Kompetenz gehören.
Fazit
Das Buch hilft zu verstehen, was man von Sprachmodellen erwarten kann und welche Auswirkungen sie auf uns und die Gesellschaft haben können.
Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/








