Robin Alexander

 3,8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Getriebenen, Machtverfall und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robin Alexander

Robin Alexander, geboren 1975 in Essen, aufgewachsen in Wanne-Eickel, arbeitet als Journalist in Berlin. Nach dem Studium der Geschichte war er von 2001 bis 2006 Redakteur bei der «tageszeitung», danach bei der deutschen Ausgabe von «Vanity Fair». Seit Juni 2008 ist er Redakteur bei «DIE WELT» und «WELT am SONNTAG». Robin Alexander ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Alle Bücher von Robin Alexander

Cover des Buches Die Getriebenen (ISBN: 9783827500939)

Die Getriebenen

 (10)
Erschienen am 13.03.2017
Cover des Buches Wenn Eltern laufen lernen (ISBN: 9783644103610)

Wenn Eltern laufen lernen

 (1)
Erschienen am 11.11.2009
Cover des Buches Machtverfall (ISBN: 9783827501417)

Machtverfall

 (1)
Erschienen am 25.05.2021
Cover des Buches Lametta ist out (ISBN: 9783451297304)

Lametta ist out

 (0)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Machtverfall (ISBN: 9783844543636)

Machtverfall

 (2)
Erschienen am 01.06.2021
Cover des Buches Children, Their World, Their Education (ISBN: 9780415548717)

Children, Their World, Their Education

 (0)
Erschienen am 20.11.2009
Cover des Buches Culture and Pedagogy (ISBN: 0631220518)

Culture and Pedagogy

 (0)
Erschienen am 15.02.2001

Neue Rezensionen zu Robin Alexander

Cover des Buches Machtverfall (ISBN: 9783844543636)Zsadistas avatar

Rezension zu "Machtverfall" von Robin Alexander

Rezension zu "Machtverfall - HB"
Zsadistavor 4 Monaten

„Machtverfall – HB“ ist ein Report aus der Feder des Autors Robin Alexander. 

 

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, es wurde vom Autor selbst vorgelesen. 

 

Ich verlange von solchen Büchern, dass sie neutral, realistisch, linear und fundiert geschrieben werden. Vor allen Dingen sollten sie neutral gegenüber den Personen in dem Buch sein. 

 

Von meinen Erwartungen wurde hier nichts, aber absolut nichts eingehalten. Es kam mir eher vor, wie ein schlechter möchte-gern Roman. 

 

Am Anfang wurde der Punkt „linear“ schon über den Haufen geworfen. Da ging es von mitten in der Corona Pandemie, zu den Anfängen der Flüchtlingskriese, über die Wirtschaftskriese zu den Anfängen der Corona Pandemie und wieder zurück. Zeitweise wusste ich nicht, in welchem Jahr ich mich gerade befand. Für ein Hörbuch ganz schwer mitzukommen. 

 

Den Punkt „realistisch“ kann man hier auch absolut abhaken. Oder hat der Autor Robin Alexander vielleicht eine Glaskugel, die ihm sagt, was zum Beispiel, zwischen Frau Merkel und Frau Kramp-Karrenbauer bei einem Vier-Augen-Gespräch gesagt wurde. Das Buch sprüht nur so von Gesprächen, Gedanken und Überlegungen, die wohl jeder Politiker gerne einem Autor auf die Nase binden würde ( Ironie off ). Es kam mir einfach nur hineininterpretiert und ausgedacht vor. Bis hin zu dem Brief, der im Kanzleramt rund ging, von dem die kleinen Beamten und vor allen Dingen die Bürger nichts wissen sollten. Aha, da wurde es interessant. Mich interessierte dann, was darin stand und wie der Autor an den Inhalt des Briefes gekommen sein könnte. Nein, der Autor tat das dann ab, dass auch der Autor nicht weiß, was darin stand. Boah, mega! Er weiß nicht, was darin stand? Hat die Glaskugel ihren Dienst versagt? Und warum muss man das dann erwähnen? Es gibt mit Sicherheit hunderte verschlossener Briefe, die nur für den Adressaten bestimmt sind und nicht für andere. Man bedenke seine eigene Post, ist ja auch nicht für den Nachbarn. Also, warum muss man das extra erwähnen?

 

Den Punkt „neutral“ gibt es erst gar nicht. Das Hörbuch geht 13 Stunden und 15 Minuten. Nach einer Stunde war mir schon klar, aus welchem politischen Lager der Autor kommen muss. Wenn man aus dem politischen Gegenlager kommt, kann man einfach keinen neutralen Report schreiben. So zeigt es sich auch hier, das kann man als neutraler Leser nicht von der Hand weisen. Ich muss dann auch sagen, als die Lobhuddelei auf eine gewisse Partei angefangen hat, habe ich das Hörbuch abgebrochen. 

 

Zusammen mit den angeblichen Gesprächen und Gedanken wirkt das Buch einfach wie ein schlechter Roman, in dem man das Ur-Böse und seine Machenschaften darstellen will. Es wird ohne Hintergründe zu erwähnen drauf gehauen, was die Tasten hergeben. Das Printbuch müsste eigentlich doppelt so viele Seiten, wie der Text haben, um die ganzen Quellenangaben anzugeben, wo der Herr Autor das alles herhat was er zu Buche bringt. 

 

So hat er es zum Beispiel nicht einmal nötig, einer Ärztin, die angeblich etwas sehr wichtiges herausgefunden hat, einen Namen zu geben, damit der geneigte Leser dies einmal nachprüfen könnte. Nein, die Dame bleibt anonym. Könnte man also auch einfach mal so erwähnt haben, weil es super in den Text passte. Ob es stimmt? Entweder blind glauben oder sich durch hunderte Seiten im Internet suchen. 

 

Beispiel seiner Effekthascherei in dem Buch sind folgende Punkte. Er schiebt alles was schlecht an der Pandemie Regelung war, Frau Merkel, Frau Kramp-Karrenbauer, Herrn Laschet und/oder Herrn Söder in die Schuhe. Alles Schlechte ist auf ihrem Mist gewachsen. Wenn ich allerdings zurück denke, wurden die meisten Entscheidungen von allen Länderchefs getroffen. Und nicht nur von seinen drei liebsten Bösewichten. Frau Kramp-Karrenbauer spielt in seinem Buch ja keine große Rolle, daher nehme ich sie da mal raus. Dazu genommen, wenn man den Ausführungen des Autors einmal genau zugehört hat, sind eigentlich alle negativen Entscheidungen vom RKI und der WHO getroffen worden. Die Politiker haben sich auf ihre Berater verlassen und deren Entscheidungen weiter getragen. Was eigentlich auch ganz klar ist. Wenn mir ein Chef des Robert Koch Institutes und jemand aus der Welt Gesundheits-Organisation etwas sagt, dann halte ich mich daran und treffe keine eigenen Entscheidungen. Da ich mit der Materie wenig Ahnung habe, höre ich auf Experten. Warum also, tritt der Autor ständig auf den Entscheidungen der Politiker herum?

 

Jetzt könnte man dagegen stellen, das Buch geht ja auch nur um die drei/vier Personen und ihre schlechten Entscheidungen, sowie der Streit in der Partei. Aber warum also kommt dann gegen Ende dieser Lobgesang auf die Partei der Grünen und ihre Vorsitzenden? Neutral geht wirklich anders.   

 

Kurz und gut, ich finde das Buch einfach unmöglich. Viel zu viel aus der Nase des Autors heraus gezogen, zu sehr auf die eigene politische Meinung geschrieben, durcheinander, stümperhaft, effektheischend und bösartig in eine Richtung. Wie schon erwähnt, ich mag solche Bücher, jedoch müssen sie neutral und fundiert geschrieben sein. Wenn es ginge, würde ich hier noch Punkte abziehen, was leider nicht geht und ich auch noch einen Stern vergeben muss.

 

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Cover des Buches Die Getriebenen (ISBN: 9783827500939)Buchmoments avatar

Rezension zu "Die Getriebenen" von Robin Alexander

Die Getriebenen
Buchmomentvor 2 Jahren

Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, weil man ja eine doch eher oberflächliche Berichterstattung mitbekommen hat zum Thema “Flüchtlingspolitik”. Die Fakten zu den Hintergründen wurden nicht wirklich öffentlich gemacht – oder gingen zumindest an mir vorbei. Ich finde es immer schwierig, sich eine angemessene Meinung zu bilden, wenn man ein Thema nicht aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die ganze Flüchtlingssache polarisiert an sich ja schon sehr stark und beide Seiten wollen nichts von der jeweils anderen wissen.

“Die Getriebenen” bietet einen Einblick hinter die Kulissen und lässt einen nur erahnen, wie stressig und anstrengend die Zeit im Sommer 2015 für die Politiker gewesen sein muss.

Robin Alexander hat dabei einen solchen Schreibstil, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Es gelingt ihm sehr gut, hierbei ein wertungsfreies Bild zu konstruieren. Es bleibt dem Leser überlassen, die entsprechenden Wertungen selbst vorzunehmen.

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Cover des Buches Die Getriebenen (ISBN: 9783827500939)StMoonlights avatar

Rezension zu "Die Getriebenen" von Robin Alexander

Objektiv geht anders.
StMoonlightvor 4 Jahren

Es werden viele Nichtigkeiten erwähnt (z.B. ein aufgebrochenes Faxgerät), wirklich wichtige Dinge – z.B. der Einfluss von „Merkels Flüchtlingspolitik“ u.a. auf Parteien wie z.B. der AfD bleiben dagegen komplett unerwähnt. Ein Journalist sollte, gemäß seinem Kodex, faktisch und nicht persönlich (also ohne Wertung) berichten. Dieser Punkt wird hier, meiner Meinung nach, nicht erfüllt.

Ich bin leider nicht so recht warm geworden, mit diesem Buch. Das liegt nicht so sehr an der Thematik, als vielmehr an dem Schreibstil des Autors. Zusammenfassend ist es für mich leider nur der Vorwurf des Autors an die Bundesregierung. Robin Alexander bezeichnet hier alle Menschen, die nach Deutschland gezogen sind (im Rahmen der „Flüchtlingskrise“). Nicht jeder Asylsuchende ist aber ein Flüchtling. Alles was Merkel gemacht hat wird kritisiert. Oft hatte ich das Gefühl, dass der Autor hier bewusst ein falsches Bild sendet und damit aufhetzt. Ich kann von diesem Buch daher nur abraten. Objektiv geht anders.

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