Vergeben und Vergessen

von Robin Armstrong 
4,5 Sterne bei6 Bewertungen
Vergeben und Vergessen
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Suhanis avatar

Lockerer Schreibstil, ohne das die Geschichte drunter leidet. Klasse Ermittlerduo.

Gartenfee007s avatar

Ein genialer und spannender Krimi, mit vielen Wendungen, ein wahrer Lesegenuss !!!!

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Inhaltsangabe zu "Vergeben und Vergessen"

Endlich mal was los in Aachen! Mitten in den eintönigen Alltag von Detektivin Britta Sander platzt die Nachricht, dass Karrierefrau Sabrina Kempfer spurlos verschwunden ist. Von der verzweifelten Familie beauftragt, macht Britta sich an die Arbeit, und Sabrina ist schnell gefunden – leider tot. Weder Britta noch die Familie glauben an den vermeintlichen Selbstmord, und als eine Jugendfreundin Sabrinas bei einem mysteriösen Reitunfall ums Leben kommt, läuten bei Britta alle Alarmglocken. Höchste Eile ist geboten, denn die Schatten der Vergangenheit machen bei zwei Opfern nicht halt – nichts ist vergessen und vergeben schon gar nicht…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06WP8HXJS
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:257 Seiten
Verlag:Robin Armstrong
Erscheinungsdatum:17.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Suhanis avatar
    Suhanivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Lockerer Schreibstil, ohne das die Geschichte drunter leidet. Klasse Ermittlerduo.
    Tolles Ermittlerduo, gelungener Serienauftakt

    Der erste Fall der Britta Sanders, ihres Zeichen Privatdetektivin, war mal was anderes als die üblichen „Schnüffler“-Geschichten und hat mir gut gefallen.
    Den Schreibstil fand ich locker-flockig, ohne dabei minderwertig zu sein.
    Ganz im Gegenteil. Er passte super gut zu den Akteuren.
    Britta Sanders ist zwar eine karriereorientierte Frau und gibt wirklich alles um den Fall zu lösen, aber auch wenn sie nicht locker und sich beirren lässt, so ist sie trotzdem nicht verbissen ohne nach links und rechts zu schauen.
    Sie ist jung, engagiert, setzt sich voll für ihre Fälle ein, legt sich auch mal mit der Polizei an und doch hat sie noch Zeit für Sticheleien und Motzereien mit ihrem Kollegen Eric.
    Dabei werden beide nie ausfällig und das macht mir beide total sympathisch.
    Manchmal hören die Beiden sich schon fast wie ein altes Ehepaar an, manchmal wie „was sich neckt, das liebt sich“.
    Es ist für mich als Leser wirklich lustig die beiden „zu beobachten“.
    Dabei schafft es die Autorin es trotzdem eine spannende Geschichte um den Fall der verschwundenen Sabrina Kempfer aufzubauen!

    Es ist ein Fall, bei dem ich nicht schon spätestens auf der Hälfte schon wusste wer der Täter war – und genau so was will ich lesen, wenn ich einen Krimi lese.
    Immer wieder war ich am Mitgrübeln wie nun was zusammen hängen sollte, wo da Gemeinsamkeiten sein sollten. Wenn ich dann mal einen „Aha-Moment“ hatte und sich mir ein Verdächtiger auftat, fing ich irgendwann wieder an zu zweifeln und verwarf meinen Verdächtigen wieder.
    Die Auflösung, Gründe und Zusammenhänge passten am Ende aber für mich alle und ergaben eine runde Geschichte.
    Die Spannung war für mich trotz Lockerheit der Ermittler und Nebenfiguren durchgehend bis zum Schluss – der in einem finale endetet, in der Britta noch in Lebensgefahr geriet.
    Ich fand wirklich alle Figuren durchweg gelungen und Lebensecht.
    Was ich allerdings irgendwann doch nervig fand, war Brittas Freund Tahar.
    Wobei mich nicht die Figur als solche genervt hat, ganz im Gegenteil!
    Auch nicht das er ein homosexueller Franzose war. Ich mochte ihn wirklich sehr. Er hatte einen Humor der mir gefiel. Er zeigte dem Leser etwas von seinem wilden Leben und war immer für seine Freunde da – was ich anstrengend fand, waren die Textpassagen in extrem französischem Dialekt.

    Beispiel-Zitat:
    „Isch ’abö die ganzö nacht an diesem Programm ’erumgeschriebön, aber das läuft allös noch nischt so wie isch mir das denkö,“ gähnte er, „und übörmorgön muss alles fertisch sein. Putain. Isch brauchö erstmal einön Café intraveineux.“

    Und das war nur ein Beispiel, er hat noch mehr und auch längere Textpassagen ….
    Für mich war das einfach zu anstrengend zu lesen – zu viele Ös, Üs und abgehackte Buchstaben.
    Wobei es auch nicht konsequent durch gehalten wurde. Mal hieß es bei ihm „allös“ und dann doch wieder „alles“, was auch noch mit der Aussprache anderer Wörter so war.
    Aber vielleicht gewöhne ich mich ja im nächsten Fall von Britta Sander an die Aussprache Tahars. Oder Tahar arbeitet an seiner Aussprache..... ?

    Allerdings sollte man Freunde halt so nehmen wie sind, oder?


    Mein Fazit:
    Auch wenn die zu lesende Aussprache Tahars für mich etwas anstrengend war, so fand ich den Fall – und das Buch im Ganzen – sehr unterhaltsam und spannend.
    Meine Empfehlung für alle, die mal einen etwas anderen Krimi lesen möchten.
    Der zweite Fall von Britta Sander steht auf jeden Fall schon auf meiner Merkliste!


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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor einem Jahr
    gelungener Auftakt einer sicher spannenden Reihe

    Ein Krimi, der durch seine lockere Art und seine extrem sympatischen Protagonisten einfach Spass macht. So könnte man es vorweg zusammenfassen.

    Britta liebt ihren Job, auch wenn sie mal wieder „nur“ einer Ehebrecherin auf der Spur ist. Doch da bekommt sie den Anruf, der die nächsten Wochen turbulent werden lässt. Die ältere Schwester einer ehemaliger Schulfreundin ist verschwunden und Britta soll sie finden. Nach ein paar Schnüffelaktionen wird Sabrina gefunden. Sie hat Selbstmord begangen. Doch die Schwester und Sabrinas Ehemann glauben nicht an einen Selbstmord und Britta soll ermitteln.

    Nun beginnt ein spannendes Katz- und Maus-Spiel, denn Verdächtige sind schnell gefunden, doch die Beweise fehlen. Brittas Kollege Eric hat ebenfalls einen vertrackten Fall. Der Reitunfall einer jungen Frau, doch niemand glaubt an einen Unfall, nur die Polizei.

    Nach und nach scheint sich das Puzzle zusammenzusetzen, doch immer wieder scheiden die schon fast überführten Verdächtigen aus… wer ist der Täter? Oder gibt es gar mehrere Täter? Welches Motiv gibt es? Hängen die Taten zusammen und wenn ja, WIE?

    Eine spannende Mischung aus Detektivarbeit, Witz, Spannung und kleinen, privaten Einblicken in die Protagonisten. Daher ist das Buch auch sehr kurzweilig, locker und kommt ohne die obligatorische Love-Story aus. Perfekt.

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor einem Jahr
    Britta Sander ermittelt in ihrem ersten Fall ...

    "Vergeben und Vergessen" ist der erste Band der Britta Sander Reihe von Robin Armstrong. Dabei wird die Detektivin Britta Sander von Angehörigen kontaktiert, um eine verschwundene Frau aufzufinden. Da dies erst wenige Tage her ist, wird seitens der Polizei noch nicht ermittelt. Schnell kann die Detektivin mehr herausfinden, aber sie kommt zu spät und findet nur noch die Leiche. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber die Ermittlerin hat ihre Zweifel und forscht weiter. Und schon bald gibt es neue Tote und einen Zusammenhang zwischen den Taten. Britta Sander ist eine humorige Detektivin, die mit ihrem Kollegen Eric immer wieder mal kleine Nicklichkeiten austauscht. Das hält aber für den Leser so einige Schmunzler bereit, besonders als auch noch ein junger Hund in deren Leben tritt und bei Britta sein neues Zuhause findet. Als Leser erwartet einen daher immer wieder Momente, die den Krimi aufheitern, obwohl dabei die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz kommt. Britta und Eric tragen nämlich nach und nach alle Fakten zusammen und so ergeben sich Verdächtige und vermeintliche Motive. Der Aufbau des Krimis ist daher gelungen und hält den Leser bei der Stange. Insgesamt lässt sich das Buch gut und flüssig lesen, einzig beim Dialekt des belgischen Freund von Britta musste ich mich schon ein wenig mehr konzentrieren. Für mich aber in Summe ein gelungener Debütroman der Autorin, der Lust auf mehr macht.

    Kommentare: 1
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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Erfrischender Nachschub für Krimi-Fans

    Eine verschlafene Aachener Privatdetektei in Aufruhr: Britta Sander ermittelt im Fall einer verschwundenen Karrierefrau und deckt dabei dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit auf...

    Inhalt:
    Wirklich spannend ist die Arbeit in der Dedetktei Schniedewitz und Schniedewitz ehrlicherweise nicht. Doch das ändert sich schlagartig, als Detektivin Britta Sander einen Anruf von ihrer ehemaligen Klassenkameradin Pia erhält: Ihre Schwester Sabrina ist seit einem Wochenendtrip spurlos verschwunden. Eher widerwillig nimmt Britta den Fall an und findet die vermisste Schwester letztendlich tot auf. Die Polizei geht von einem Suizid aus, aber Britta zweifelt daran - schließlich kam auch Sabrinas Jugendfreundin kürzlich bei einem vermeintlichem Reitunfall ums Leben. Was ist der Grund hinter den Morden? Und wird es weitere Opfer geben?

    Meine Meinung:
    Vergeben und Vergessen überzeugt vor allem durch seinen Humor und die unkonventionelle Detektivin. Ich muss gestehen, dass es für mich stellenweise fast schon ins Alberne geht, sodass Britta mich an die ebenso schusselige wie liebenswerte "Bridget Jones" erinnert hat. Aber die Autorin hat es geschafft, dass man Britta dennoch ernst nehmen kann und ihr das Lösen des Falles durchaus zutraut. Man hat das Gefühl, dass sie am Fall wächst und dass in ihr eine toughe Detektivin steckt, die man nur anfangs etwas unterschätzt hat.
    Die Geschichte entwickelt sich ebenso wie die Ermittlerin: Der Fall erscheint anfangs ziemlich banal und wir dann immer spannender und komplexer. Der Mix aus spannendem Kriminalfall mit viel Humor ist also durchaus gelungen. Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Debütroman handelt. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band, der Mitte 2018 erscheinen soll.
    Eine kleine Kritik habe ich aber dennoch: Das Ausschreiben der unterschiedlichen Mundarten im Buch hat mich schon immer etwas genervt - das gehört heutzutage scheinbar zu Regionalkrimis dazu, aber mich stört es ehrlicherweise im Lesefluss.

    Fazit:
    Erfrischender Nachschub für Krimi-Fans: Vergeben und Vergessen überzeugt durch eine unkonventionelle Ermittlerin und seinen Mix aus Krimi und Humor. Ich wurde wunderbar unterhalten und vergebe 4 Sterne!

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    irismarias avatar
    irismariavor einem Jahr
    Neue Krimireihe mit cooler junger Privatdetektivin

    "Vergeben und Vergessen" ist ein Aachen-Krimi von Robin Armstrong und der Auftakt einer Reihe um die junge Privatdetektivin Britta Sander. Britta arbeitet in der Aachener Detektei Schniedewitz & Schniedewitz und schon auf den ersten Seiten hat mich der flapsige Umgangston der Mitarbeiter der Detektei sehr gut unterhalten. Der neue Fall wird von einer ehemaligen Klassenkameradin von Britta eingebracht, deren Schwester Sabrina Kempfer verschwunden ist. Britta macht sich auf die Suche und gerät nach und nach in eine spannende Suche nach der Wahrheit rund um den Tod verschiedener junger Frauen.
    Mit hat das Buch gut gefallen. Es ist die richtige Mischung aus Spannung und Unterhaltung und die Detektivin Britta kommt sehr frisch und authentisch rüber. Das Buch ist flüssig geschrieben und der Fall interessant und voller Überraschungen.

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein genialer und spannender Krimi, mit vielen Wendungen, ein wahrer Lesegenuss !!!!
    Vergeben und vergessen

    Darum geht es (Klappentext):

    Endlich mal was los in Aachen! Mitten in den eintönigen Alltag von Detektivin Britta Sander platzt die Nachricht, dass Karrierefrau Sabrina Kempfer spurlos verschwunden ist. Von der verzweifelten Familie beauftragt, macht Britta sich an die Arbeit, und Sabrina ist schnell gefunden – leider tot. Weder Britta noch die Familie glauben an den vermeintlichen Selbstmord, und als eine Jugendfreundin Sabrinas bei einem mysteriösen Reitunfall ums Leben kommt, läuten bei Britta alle Alarmglocken. Höchste Eile ist geboten, denn die Schatten der Vergangenheit machen bei zwei Opfern nicht halt – nichts ist vergessen und vergeben schon gar nicht…

    Meine Meinung:

    "Vergeben und Vergessen" war ein toller Lesegenuss, bei dem man einfach mitfiebern mußte!! War es Selbstmord oder Mord??? Kann Britta das Rätsel mit ihrem Kollegen lösen? Die Spannung baut sich langsam auf und erst am Ende wird das Rätsel gelöst!! Der Schreibstil war wirklich super und wer Aachen kennt, wird alle Orte problemlos wieder finden. Es gab auch einige Situationen, wo ich laut lachen musste!! Das hat mir bei dem Buch sehr gut gefallen!! Einfach diese tolle  Mischung des Krimis. Spannung, tolle Dialoge zwischen den Kollegen und ihren Familienmitgliedern und auch die Auflösung am Ende des Krimis. Ich würde mich über einen 2. Teil riesig freuen!!!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ingrid_Daviss avatar
    Ingrid Davis alias Robin Armstrong liest aus ihrer Krimikomödie "Vergeben und Vergessen" und plaudert aus dem Nähkästchen einer Krimi-Autorin.
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    Ingrid_Daviss avatar
    Robin Armstrong liest aus ihrer Aachener Krimi-Komödie "Vergeben und Vergessen" und erzählt ein bisschen aus dem Alltag einer Krimi-Autorin.
    Zum Thema

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