Robin Becker Das Kino bin ich

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Inhaltsangabe zu „Das Kino bin ich“ von Robin Becker

Ron hat als arbeitsloser Politologe Jahre mit dem Schreiben von Romanen zugebracht, die kein seriöser Verlag veröffentlichen wollte, weil sie zu unbekümmert und alle moralischen und formalen Schranken sprengend waren. Seiner türkischen Freundin Melek zuliebe hat er einen geregelten Job angenommen und seitdem kein Wort mehr zu Papier gebracht. Sie verlässt ihn und haut nach Indien ab. Ron reist ihr hinterher. Er vermutet sie in Auroville, wo über zweitausend Europäer und Inder zusammen leben, die sich dem göttlichen Bewusstsein verschrieben haben. Das Unterwegssein in der Fremde und die zufälligen Begegnungen mit Reisenden, Spirituellen, Gurus und Einheimischen lassen ihn sich intensiver spüren. Ihm wird klar, dass er überwiegend den falschen Dingen im Leben nachgejagt war und oft lieblosen Sex hatte, nach dem er süchtig ist. Ob er Melek wirklich zurück haben möchte, weiß er bald schon nicht mehr. So wird die Suche nach seiner großen Liebe zur Reise durch Indien in die verschiedenen Ebenen seines Bewusstseins. Leserstimmen: Robin Becker hat einen ganz eigenen Stil entwickelt. Die Handlung und Personen erscheinen ungewöhnlich lebensecht und unmittelbar. Er versteht es, auch die ernstesten Angelegenheiten so treffend und schnörkellos lebendig zu machen, dass ich an vielen Stellen lachen musste. Schriftstellerische Sternschnuppen sind überall im Text zu finden, mal witzig, mal nachdenklich, mal skurril. (Herrmann Christen) Eine anspruchsvolle, liebevolle Geschichte. Man erhält tiefe Einblicke in Rons Gefühls- und Gedankenleben, in seine Zerrissenheit, in seinen Wunsch auf ein erfülltes Dasein. Eine Geschichte mit psychologischen und philosophischen Aspekten. Die Suche nach sich selbst, wie sie uns alle etwas angeht. (Nina Heick) Realität, Traum und Fantasie vermischen sich in diesem Roman, der eine Reise in Rons Welt ist, die allmählich aus den Fugen gerät. (Literaturpodium)

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