Robin Benway

 4.4 Sterne bei 142 Bewertungen
Robin Benway

Lebenslauf von Robin Benway

Kaffeetrinkerin und stolze Hundebesitzerin: Die amerikanische Bestsellerautorin Robin Benway ist geboren 1978 in Inglewood, Californien. Nach ihrem College-Abschluss an der New York University und University of California at Los Angeles, hat sie beschlossen im sonnigen Californien zu bleiben. Wenn sie nicht mit ihrem Hund Hudson Zeit verbringt, trinkt sie Kaffee oder schreibt an ihrem nächsten Werk. Für ihre Jugendbücher hat sie diverse Auszeichnungen, wie den National Book Award for Young People´e Literature, erhalten. Ihre bekanntesten Bücher sind Audrey Wait, the AKA Series und Emmy & Oliver.

Alle Bücher von Robin Benway

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Buchformat:
Emmy & Oliver

Emmy & Oliver

 (90)
Erschienen am 25.01.2016
Wir drei verzweigt

Wir drei verzweigt

 (10)
Erschienen am 17.07.2018
Heartbreaker - Chartbreaker

Heartbreaker - Chartbreaker

 (2)
Erschienen am 09.03.2010
Far from the Tree

Far from the Tree

 (5)
Erschienen am 03.10.2017
Emmy & Oliver

Emmy & Oliver

 (4)
Erschienen am 16.07.2015
Audrey, Wait!

Audrey, Wait!

 (3)
Erschienen am 01.04.2009
Also Known as

Also Known as

 (1)
Erschienen am 09.05.2013

Neue Rezensionen zu Robin Benway

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Leni_s avatar

Rezension zu "Wir drei verzweigt" von Robin Benway

200 Seiten ohne wirkliche Geschehnisse - leider ein Flop für mich
Leni_vor 4 Tagen

Kurz zum Inhalt
Nach einer großen Entscheidung möchte Grace herausfinden, wer ihre biologische Mutter ist, denn  sie wurde adoptiert. Gleich darauf erfährt sie, dass sie auch noch zwei Geschwister hat - Maya und Joaquin. Doch die beiden haben anfangs überhaupt kein Interesse an der Suche. Immerhin wollte ihre Mutter sie ja auch nicht haben. Werden sie sich doch noch umentscheiden oder muss Grace diese Reise alleine antreten?

Meine Meinung
Hm, wo fange ich an? Vielleicht bei der Tatsache, dass ich den Roman nicht beendet habe. Nach 200 Seiten habe ich ihn abgebrochen. Wieso das? Naja, es ist nicht wirklich was passiert. Dass nichts passiert nach 50? Okay. Nach 100? Grenzwertig. Aber nach 200? Das tue ich mir dann nicht mehr an. Immerhin war das schon die Hälfte des Romans. Die Geschwister haben sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal auf die Suche nach ihrer Mutter gemacht. Bis dato hat da alles zusammen nicht wirklich Sinn für mich ergeben.
Dadurch, dass der Roman aus den Perspektiven von allen 3 Geschwistern geschrieben ist, entsteht auch kein richtig guter Handlungsstrang bzw. kommen die Stränge nicht wirklich zusammen. Auch hatte ich keinen Zugang zu den Figuren. Sie wirkten auf mich platt und anfangs war ich auch ein wenig überfordert mit den unterschiedlichen Perspektiven und Leben.

Irgendwie kam mir der Roman auch sehr langwierig oder gar endlos vor. Dies könnte daran liegen, dass es vielleicht ein wenig "zu realistisch" war. Damit meine ich, dass viele alltägliche Dinge beschrieben wurden, die zur Handlung eigentlich gar nicht beitrugen. Es ist eher so, als würde der Leser das Leben dreier Jugendlichen mit mehr oder minder typischen Teenager-Problemen observieren.
Richtig verstanden, was das Hauptthema genau ist, habe ich auch nicht. Wahrscheinlich Familie, Zusammenhalt und vielleicht auch Selbstfindung?

Was ich doch als gut betiteln kann? Definitiv das Aussehen. Ganz nach Magellan-Manier haben wir hier mal wieder ein sehr schön illustriertes Buch. Auch die Idee hinter dem Roman ist gar nicht so schlecht, aber leider nach meiner Auffassung nicht gut umgesetzt.

Bei aller Liebe kann ich dem Roman nur ★✯☆☆☆ von 5 Sternen geben.

Eckdaten
Genre: Jugendroman
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 18,00 €
Verlag: Magellan

Klappentext
Wie werden aus drei Fremden Geschwister? Vor dieser Frage stehen Grace, Maya und Joaquin, als sie einander kennenlernen. Eigentlich war Grace auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, doch dann erfährt sie von ihren beiden Halbgeschwistern. Maya ist sofort Feuer und Flamme für ihre neuen Familienmitglieder, denn als einzige Dunkelhaarige in einer Adoptivfamilie voller Rotschöpfe sucht sie schon lange nach jemanden, dem sie tatsächlich ähnlich sieht. Joaquin ist eher zurückhaltend, nach einem Leben in unzähligen Pflegefamilien und Heimen weiß er, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann. Beide sind nicht begeistert von Grace' Wunsch, nach ihrer gemeinsamen Mutter zu suchen, denn sie fühlen sich im Stich gelassen. Aber Grace hat einen guten Grund dafür. Und als Maya und Joaquin die Wahrheit erfahren, lassen sie sich darauf ein. Doch was werden sie finden?

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Lovinbooks4evers avatar

Rezension zu "Wir drei verzweigt" von Robin Benway

Wir drei verzweigt
Lovinbooks4evervor 5 Tagen

Wir drei verzweigt überzeugt erstmal schon durch eine wundervolle Aufmachung. Ich mag den pinken Buchrücken und das Cover ist einfach wunderschön.

Der Einstieg in das Buch fiel mir total leicht. Der Schreibstil ist so locker und so schön, dass er mich von der ersten Seite an eingenommen hat. Ich habe direkt gespürt, dass dies ein Buch mit den ganz großen Emotionen wird und genauso ist es auch.

Grace wurde adoptiert und ist das einzige Kind ihrer Adoptiveltern. Als sie schwanger wird bricht ihre heile Teeniewelt zusammen und gemeinsam mit ihren Eltern entscheidet sie sich dazu ihr Baby zur Adoption freizugeben. Doch sie hat die Eltern für ihr Baby ausgesucht und man spürt sofort, wie schwer ihr das ganze fällt. Es scheint als würde ihr Herz rausgerissen und seitdem fehlen. In der Schule wird sie nun gehänselt und ihr bisheriges Leben scheint einfach vorbei zu sein. Als sie ihre Adoptivmutter suchen will, beichten ihr ihre Eltern, dass sie noch Geschwister hat. 

Maya fällt in ihrer Familie einfach auf. Ihre Eltern und auch ihre Schwester haben rote Haare. Nur sie hat dunkle Haare. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sie sich einfach nicht richtig zugehörig fühlt. Maya ist ein schwieriger Charakter. Sie schiebt fast jeden von sich weg, der in ihre Gefühlswelt eintauchen will und so kommt es mit ihrer großen Liebe Claire auch immer wieder zu Reiberein. Auf der anderen Seite sorgt sich Maya aber sehr um ihre Mitmenschen und Grace schließt sie auch ziemlich schnell ins Herz. Gemeinsam mit ihr kontaktiert sie ihren Bruder Joaquin. 

Joaquin ist der dritte im Bunde und er hat auf jeden Fall das schwerste Los gezogen. Er wurde immer von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und er birgt ein großes Geheimnis. Er scheint davon überzeugt zu sein, dass er nichts zu bieten hat und fühlt sich für niemanden gut genug. Weder für seine Freundin Birdie noch für seine Pflegeeltern Mark und Linda. Und dabei hat er das Herz einfach am rechten Fleck und ich mochte ihn so gerne. Ich wollte ihn einfach die ganze Zeit in den Arm nehmen und ihm sagen, dass er es wert ist. 

Die Story ist so schön. Die drei haben jeder so emotionale Probleme und das ganze hat mich unglaublich berührt. Mehr als nur einmal habe ich ein paar Tränchen verdrückt und ich bin absolut begeistert von diesem wundervollen Buch!


Eine wundervolle, emotionale Familiengeschichte, die mich auf ganzer Linie überzeugen konnte! Absolute Leseempfehlung für alle, die auch gerne mal weinen während dem Lesen....

5 von 5 Punkten

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helenscreativeobsessions avatar

Rezension zu "Wir drei verzweigt" von Robin Benway

Eine berührende Geschichte
helenscreativeobsessionvor 23 Tagen

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist nicht herausstechend, aber trotzdem schön gestaltet. Die Äste passen zum Begriff «verzweigt», auch die Farbwahl ist gelungen. Der verschnörkelte Schriftzug zeichnet sich gut auf dem blauen Hintergrund ab und verschmilzt gleichzeitig mit den Ästen. Der Titel ist wundervoll. Ich liebe den Klang dieser drei Worte und noch viel mehr liebe ich deren Bedeutung.

Schreibstil: Besonders gefällt mir, wie die Autorin es schafft, jedem der drei Protagonisten eine eigene Stimme zu geben, obwohl die Geschichte nicht in der Ich-Perspektive erzählt ist. Trotz der oft düsteren und traurigen Ereignissen schaffte es dieser Jugendroman immer wieder, mich zum Lächeln zu bringen. Mit ihrem Schreiben trifft die Autorin immer genau den richtigen Ton, ob Melancholie oder Sarkasmus, sie hat es drauf.

Inhalt: In «Wir drei verzweigt» thematisiert Robin Benway nicht ganz einfache Themen. Grace, die ihr Kind weggeben musste, Joaquin, der von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht wird (Zwischenbemerkung: In sehr vielen Büchern, deren Protagonisten Waisen sind, machen die Figuren sehr schlechte Erfahrung mit Adoption. Ich selbst bin absolut kein Experte bezüglich dieser Thematik, aber soweit ich weiss, gibt es strenge Richtlinien und Eignungstests, weshalb ich nicht sagen kann, wie realistisch diese Horrorszenarien wirklich sind) und Maya, die Brünette in einer Familie aus Rotschöpfen. Äusserst geschickt und mit viel Feingefühl beschreibt sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Oft hatte ich das Gefühl, gut nachvollziehen zu können, wie es den Charakteren erging. Die Geschichte hat mich mehr als einmal eine Träne vergiessen lassen.

Charaktere: Grace, Maya und Joaquin könnten nicht aus viel unterschiedlicheren Verhältnissen kommen. Es ist beeindruckend mitzuerleben wie die drei Fremden zu den Geschwistern werden, die sie schon immer waren. Die drei sind wunderbare Protagonisten. Ich fühlte mit jedem von ihnen mit und schloss sie von der ersten Seite an in mein Herz. Auch wenn ich nicht mit all ihren Handlungen einverstanden war, oder gerade deswegen, sind die Geschwister vielschichtige und auf jeden Fall gelungene Charaktere.


Fazit
Dieser wunderschöne Roman bringt uns neben all den bis ins Unendliche bearbeitete Instagrambeiträgen bei, dass kein Leben einfach ist. Kein Leben ist perfekt. Aber um gut zu sein, muss es das auch gar nicht.


Bewertung
4,5⭐ /5

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Gespräche aus der Community

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Magellan_Verlags avatar

Viel Glück hatte er nicht gehabt in seinem Leben, aber damit, dass er keine Geschwister hatte, schon. Das war Joaquin klar. Er hatte gesehen, was derartige Situationen mit anderen Kindern anrichteten, die darum kämpften, zusammenzubleiben, und dann am Boden zerstört waren, wenn sie am Ende doch getrennt wurden. Er hatte mitterlebt, wie große Brüder sich verzweifelt darum bemühten, von Familien adoptiert zu werden, die eigentlich nur kleine Schwestern wollten; er hatte große Schwestern gesehen, die von ihren kleinen Brüdern weggerissen wurden, weil im Haus der Pflegefamilie kein Platz für drei Kinder war. Und manchmal trennte das Jugendamt auch einfach nach Geschlecht. Es fiel Joaquin schon schwer genug, auf sich allein aufzupassen und den Kopf über Wasser zu halten in einem Strudel, der unbarmherzig versuchte, ihn in die Tiefe zu reißen. Niemals hätte er sich dabei noch um jemand anderen kümmern können, und er war froh, es nicht zu müssen, froh, dass er ungebunden war, wurzellos. Auch wenn er manchmal fürchtete, einfach davongetrieben zu werden, ohne dass irgendwer merkte, dass er verschwunden war, ohne dass jemand nach ihm suchte.

Wie werden aus drei Fremden Geschwister? Vor dieser Frage stehen Grace, Maya und Joaquin, als sie einander kennenlernen. Eigentlich war Grace auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, doch dann erfährt sie von ihren beiden Halbgeschwistern. Maya ist sofort Feuer und Flamme für ihre neuen Familienmitglieder, denn als einzige Dunkelhaarige in einer Adoptivfamilie voller Rotschöpfe sucht sie schon lange nach jemanden, dem sie tatsächlich ähnlich sieht. Joaquin ist eher zurückhaltend, nach einem Leben in unzähligen Pflegefamilien und Heimen weiß er, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann. Beide sind nicht begeistert von Grace‘ Wunsch, nach ihrer gemeinsamen Mutter zu suchen, denn sie fühlen sich von ihr im Stich gelassen. Aber Grace hat einen guten Grund dafür. Und als Maya und Joaquin die Wahrheit erfahren, lassen sie sich darauf ein. Doch was werden sie finden?

Wir drei verzweigt wurde im US-amerikanischen Original mit dem National Book Award 2017 ausgezeichnet.

Nach Stationen als Buchhändlerin und Buchjournalistin beschloss Robin Benway, selbst Bücher zu schreiben – mit großem Erfolg. Die Werke der Autorin wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Robin Benway lebt mit Hudson, ihrem extrem dickköpfigen Shih Tzu, in Los Angeles. Sie hat eine Schwäche für Kochen, Hundewelpen und Kaffee – wenn auch nicht in dieser Reihenfolge.

Hier könnt Ihr 10 Exemplare von Wir drei verzweigt gewinnen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 22.11.2018 folgende Frage:

Grace und Maya lernen sich bei einem krampfhaften Abendessen mit ihren Eltern kennen, obwohl Maya lieber Pizza bestellt hätte. Wie sähe eure erste Begegnung mit euren Geschwistern aus, wenn ihr euch zum ersten Mal kennenlernen würdet?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!
Euer Magellan-Team

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