Fynn lebt im Waisenhaus. Mit 11 Jahren weiß er bereits, dass seine Chance, adoptiert zu werden, nicht mehr gerade groß ist. Besonders weil er sich nicht für die gleichen Sachen interessiert wie die anderen Kinder. Doch dann adoptiert ihn plötzlich ein alter Seemann. Ein paar Tage segeln sie friedlich über das Meer, und dann wirft der Seemann ihn einfach über Bord! Doch unter der Meeresoberfläche befindet sich eine ganz besondere Schule: Akademar! Dort werden seit Jahrhunderten Meereshüter ausgebildet und Fynn soll ein Teil von ihnen werden, doch ist es wirklich so einfach?
Zuerst einmal: Ich fand das Buch extrem spannend. Ich habe es an einem Tag verschlungen und wollte ihm schon 5 Sterne geben, doch dann war es einfach zu Ende. Es war, als hätte das Buch vor seinem Höhepunkt einfach aufgehört, als wäre es einfach nicht zu Ende geschrieben worden. Es gab einen kleinen Wettkampf unter Rivalen (natürlich mit Problemen) und danach war sofort Friede, Freude, Eierkuchen. Mir hat da einfach was gefehlt, und dadurch wirkte die Geschichte einfach unfertig. Ich glaube, dem Buch hätten einige Seiten mehr wirklich gutgetan. Wir haben noch nicht einmal die Gegner kennengelernt, und somit fehlt ein bisschen der Anfang des Konfliktes der Reihe.
Generell blieben die Figuren etwas oberflächlich. Ich denke, die Figuren hätten mehr Tiefe verdient, und man hätte sie ja auch noch in den nächsten Bänden ausbauen können (werden sie ja auch vielleicht). Auch dieses Problem hätte man durch mehr Seiten beheben können.
Was ich aber besonders loben und hervorheben möchte, sind die Illustrationen. Ich habe sie geliebt. Die Menge an Details und im Generellen die liebevolle Gestaltung haben mir wirklich gut gefallen.
Auch das Konzept der Seelentiere und einer Gesellschaft unter dem Meer hat es mir angetan. Das Buch hatte also ein spannendes Setting und war auch super mitreißend geschrieben.
Insgesamt ein wirklich cooles und mitreißendes Buch, auch wenn definitiv Dinge gefehlt haben. Vielleicht bügelt der 2. Band das ja noch ein bisschen aus. Allerdings weiß ich nicht, ob ich weiterlesen werde, aus Angst, beim Ende wieder so enttäuscht zu werden, denn der Rest der Story war so gut. Deshalb hat das Ende mich auch so hart getroffen.


























